Lehrveranstaltungen

An der Universität Münster werden regelmäßig Ringvorlesungen angeboten, die sich mit aktuellen Themen der Begabungsforschung und der Begabtenförderung beschäftigen. Diese Veranstaltungen sind öffentlich und können frei besucht werden.

Ringvorlesung: Umgang mit Diversität – Inklusion im Spiegel gesellschaftlicher Herausforderungen

Termine: Dienstags 16:15 - 17:45 Uhr

Ringvorlesung WS14/15 Beginnend mit dem 26. April startet die Ringvorlesung ‚Umgang mit Diversität – Inklusion im Spiegel gesellschaftlicher Herausforderungen‘ an der Universität Münster. Bis zum Juli werden Expertinnen und Experten aus dem Bereich der Inklusion aktuelle Konzepte, Projekte und Forschungen aus dem Themenfeld präsentieren. Der Umgang mit Diversität gewinnt insbesondere in Hinblick auf den Schulalltag zunehmend an Bedeutung. Er stellt Lehrerinnen und Lehrer vor große Herausforderungen, wenn es darum geht die tägliche Praxis mit den gesellschaftlichen Herausforderungen dieses Themenfeldes zu vereinbaren. Referenten und Referentinnen verschiedener Universitäten beleuchten in diesem Zusammenhang unterschiedliche Diversitätsfacetten, sodass neben Behinderungen insbesondere auch Aspekte wie Migrationshintergrund und Begabungsförderung fokussiert werden.

Die Ringvorlesung findet dienstags um 16.15 Uhr im Schloss der Universität Münster im Hörsaal S 10 statt. Interessierte sind herzlich willkommen, der Eintritt ist frei.

Das Plakat zur Ringvorlesung können Sie hier herunterladen.

Ringvorlesung: Potenzialentwicklung und Talentförderung

Termine: Dienstags 16:00 - 18:00 Uhr

Ringvorlesung WS14/15 Die Befunde internationaler Schulvergleichsstudien zeigen, dass Schülerinnen und Schüler aus sozial benachteiligten Lagen in den letzten Jahren deutliche Leistungsfortschritte erzielt haben im Gegensatz zu Kindern und Jugendlichen mit besonderen Leistungspotenzialen. Neben der gezielten Unterstützung benachteiligter Kinder ist daher zukünftig auch die verstärkte Förderung talentierter Kinder erforderlich. Dabei gilt es die Potenziale aller Schülerinnen und Schüler frühzeitig zu erkennen und individuell zu fördern sowie die Vielfalt als Ressource für wechselseitiges Lernen zu nutzen. Neben der interpersonalen Vielfalt gilt es auch die intrapersonale Diversität etwa von talentierten Kindern mit Migrationshintergrund im Sinne der inklusiven Bildung zu beachten. In dieser Ringvorlesung werden verschiedene Facetten der Potenzialentwicklung und Talentförderung thematisiert. Im Rahmen eines integrierten Studientages (08.11.2014) werden spezielle Aspekte von Begabung und Migration fokussiert.

Veranstaltung im Vorlesungsverzeichnis der WWU

Veranstaltungskalender ICBF

Die Forderung nach individueller Förderung nehmen Lehrpersonen sehr different war. Auf der einen Seite wollen sie versuchen, den einzelnen Schülerinnen und Schülern gerecht zu werden. Auf der anderen Seite gibt es Rahmenbedingungen für den Unterricht, die ein personenbezogenes Arbeiten erschweren. An der Universität Münster wird in diesem Semester eine Ringvorlesung angeboten, die unter dem Titel „Umgang mit Vielfalt – Individuelle Förderung in Schule und Unterricht“ verschiedene Bereiche aufgreifen wird, die im Kontext Individueller Förderung von besonderer Relevanz sein können. Immer dienstags um 16.15 Uhr werden Forscherinnen und Forscher der WWU Münster ihre aktuellen Ergebnisse aus Studien und Untersuchungen präsentieren. Dabei richten sie sich nicht nur an Studierende, sondern vor allem auch an Lehrpersonen, die in den Klassenzimmern Individuelle Förderung umsetzen wollen und sollen.

Durchgeführt wird die Veranstaltungsreihe von Prof. Dr. Christian Fischer und Dr. Christiane Fischer-Ontrup. Beginnend mit Dienstag, 22.04., findet die Veranstaltung jeden Dienstag bis zum 15.06. statt. Beginn ist jeweils um 16.15 Uhr im Hörsaal 10 des Schlosses der Universität Münster. Der Eintritt ist frei. Abgeschlossen wird die Veranstaltung mit einem Studientag, der gemeinsam mit der Bezirksregierung Münster am Samstag, 14.06.2014 unter dem Titel „Von der Diagnose zur Individuellen Förderung –Schulisches Lernen im Fokus von persönlichen Potenzialen“ angeboten wird.

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Die Begriffe Begabung und Expertise lassen sich kaum voneinander trennen. Bei der Entwicklung von Expertise sind das Interesse, die Qualität des Übens, Evaluation und Feedback, die Konzentration, Motivation und Ausdauer sowie die Zielorientierung entscheidend. Das Zusammenspiel von Vorwissen, Gedächtnis und allgemeiner Intelligenz zeichnen einen Experten aus und Motivation und Interesse scheinen die entscheidenden Faktoren für den Aufbau von Expertise zu sein.

Damit Begabte ihre Potenziale entwickeln können, müssen gerade in Anbetracht der aktuellen Debatte um eine inklusive Bildung auch deren Bedürfnisse berücksichtigt werden. Dabei ist zu beachten, dass auch die Gruppe der Begabten sehr vielfältig ist. Etwa dann, wenn Begabte eine Zuwanderungsgeschichte haben oder sozial benachteiligt sind.

Diese Ringvorlesung will daher Möglichkeiten der Begabungsförderung sowie der Expertiseentwicklung mit ausgewiesenen Expertinnen und Experten aus der Forschung und Praxis präsentieren und diskutieren.

Die Vorlesungsreihe findet immer dienstags, beginnend ab dem 22.10.2013, von 16-18 Uhr im Hörsaal S 10 im Schloss der Universität statt. Interessierte sind herzlich eingeladen. Der Eintritt ist frei.

Termine im WS 2013/14: Dienstags von 16 bis 18 Uhr, Hörsaal S 10

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Das ICBF bietet im Wintersemester 2011/12 eine Ringvorlesung mit dem Titel "Vielfalt neu denken – inklusiv-individuelle Förderung" an. Hier bringen Experten verschiedene Perspektiven zusammen, die an der Schnittstelle Inklusion und individuelle Förderung liegen. Neben Fachleuten aus verschiedenen Universitäten und Fachrichtungen werden auch Schulpraktiker Vorlesungen gestalten, um für die Besucher möglichst viele Perspektiven aufzuzeigen. Inklusion, also das Leben und Lernen in einer Schule für alle, ist ein Thema, das Schulpraktikern unter den Nägeln brennt. Es stellt Lehrerinnen und Lehrer vor große Herausforderungen in ihrer täglichen Praxis. Aber auch an den Universitäten wird nach Konzepten und Ideen gesucht, um eine sogenannte inklusive Schule zu ermöglichen. Dort sollen nicht nur Behinderungen in den Fokus genommen werden, sondern auch Aspekte wie Migrationshintergrund oder Begabungsförderung. Der Eintritt ist frei.

Termine im WS 2011/12: Dienstags von 16.15 bis 17.45 Uhr, Hörsaal S 10

Hier können Sie sich zum Symposium am 3.12. anmelden.

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Wie gelingt eine inklusiv-individuelle Förderung bei Lern- und Leistungsschwächen? Dieser Frage geht im Sommersemester eine Ringvorlesung an der Westfälischen Wilhelms-Universität Münster nach. Neben Schwierigkeiten im kognitiven Bereich wie etwa bei einer Rechenschwäche oder Lese-Rechtschreib-Schwäche geraten Probleme im sozial-emotionalen Bereich wie ADHS oder Autismus vermehrt in den schulischen Fokus. Die Inklusionsdebatte, in der eine gemeinsame Beschulung aller Schüler eingefordert wird, stellt die Lehrer vor zusätzliche Herausforderungen. In diesem Zusammenhang werden Lehrer ohne sonderpädagogische Ausbildung verstärkt mit Schülern konfrontiert, die einen speziellen Förderbedarf aufweisen.

Die Ringvorlesung wird organisiert vom Landeskompetenzzentrum für Individuelle Förderung, einer Gemeinschaftseinrichtung der Universität Münster und dem Schulministerium NRW. Diese Vorlesungsreihe will Möglichkeiten einer inklusiv-individuellen Förderung bei Lern- und Leistungsschwierigkeiten aufzeigen. Lehrer erhalten die Chance, sich einen Überblick über verschiedene Bereiche zu verschaffen und entsprechende Kompetenzen für die schulische Praxis zu gewinnen. Gemeinsam mit ausgewiesenen Experten aus Forschung und Praxis werden die einzelnen Schwerpunkte diskutiert. Die Ringvorlesung wird in Kooperation mit dem Institut für Erziehungswissenschaft und dem Internationalen Centrum für Begabungsforschung (ICBF) durchgeführt.

Die Vorlesungsreihe findet immer dienstags von 16-18 Uhr im Hörsaal S 10 im Schloss der Universität statt. Interessierte sind herzlich eingeladen. Der Eintritt ist frei.

Termine im SS 2012: Dienstags von 16 bis 18 Uhr, Hörsaal S 10

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Dozenten: Prof. Dr. Christian Fischer (WWU Münster), Marcel Veber (WWU Münster), Rafael Buschmann (DER SPIEGEL), Prof. Dr. Ewald Terhart (WWU Münster), Prof. Dr. Rudolf Denk (PH Freiburg), Prof Dr. Michael Hemmer (WWU Münster), Prof.’in Dr. Marion Bönnighausen (WWU Münster), Prof. Dr. Dr. h.c. Johannes Wildt (TU Dortmund), Prof. Dr. Nils Neuber (WWU Münster), RSchD Rüdiger Klupsch-Sahlmann (Bez.-Reg.), Prof. Dr. Thilo Harth (FH Münster), Prof. Dr. Johannes Mayr (IUS Klagenfurt), Prof. Dr. Martin Stein (WWU Münster), Prof. Dr. Michael Zutavern (PHZ Luzern), David Rott (WWU Münster)

Termine im SS 2011: Dienstags von 16.15 bis 17.45 Uhr, Hörsaal S 10

Das Plakat zur Veranstaltung finden Sie hier.

Dozenten: Prof. Hansjörg Scheerer, PhD., Prof. em. Dr. Franz-J. Mönks, Prof. Dr. Pienie Zwitserlood, Prof. Dr. Christian Fischer, Prof. Dr. Elmar Souvignier, Prof. Dr. Dagmar Bergs-Winkels, Prof. Dr. Friedhelm Käpnick, Dr. Christina Schwer, Prof. Dr. Julius Kuhl, Prof. Dr. Willi Stadelmann

Termine im Sommersemester 2010: Dienstag, 16-18 Uhr

Das Plakat zur Veranstaltung finden Sie hier.

Dozenten: Prof. Dr. Christian Fischer, Marcel Veber, Rafael Buschmann, Dr. Katrin Späte, Prof. Dr. Michael Klundt, Prof. Dr. Friedhelm Käpnick, Prof’in Dr. Katja Kansteiner-Schänzlin, Dr. Esther Grindel, Prof. Dr. Klaus-Michael Köpcke, Prof. Dr. Andreas Hinz, Dr. Reinhard Stähling, Prof. Dr. Nils Neuber, Farid Vatanparast, Prof.’in Dr. Sara Fürstenau, Vicky Branco

Termine im Wintersemester 2010/11: Dienstags, 16-18 Uhr, S9

In dieser Veranstaltung wird der Heterogenitätsbegriff aus den unterschiedlichsten Perspektiven und Forschungsrichtungen thematisiert. Sowohl eine interkulturelle Sichtweise als auch ein inklusiver Blickwinkel beziehungsweise politische, didaktisch-methodische und historische Aspekte werden darin aufgegriffen. Den Teilnehmern wird ein fundierter Überblick über die einzelnen Teildisziplinen einer häufig sehr uneinheitlichen Heterogenitätsforschung nahe gebracht werden. Die Gruppe der Referenten ist gemäß dem Thema der Vorlesung sehr heterogen: Sowohl Fachwissenschaftler als auch Fachdidaktiker werden Gast sein; darüber hinaus werden „Praktiker" aus der Schule den Fokus erweitern.

Das Plakat zur Veranstaltung finden Sie hier.