Münsterscher Bildungskongress – Die maximale Teilnehmerzahl ist erreicht

Mit Ablauf des Frühbucherrabatts ist der 6. Münstersche Bildungskongress unter dem Titel „Begabungsförderung, Leistungsentwicklung, Bildungsgerechtigkeit – für alle!“ vom 19. bis 22. September ausgebucht. Mit Blick auf die begrenzten Kapazitäten ist die maximale Anzahl an Teilnehmerinnen und Teilnehmern (mehr als 1000 Personen) bereits zwei Monate vor Kongressbeginn erreicht. Gerne können Sie sich hier für eine Warteliste registrieren und wir informieren Sie, sollten Sie auf einen regulären Teilnehmerplatz nachrücken.

Insgesamt sind zum jetzigen Zeitpunkt rund 130 Vorträge, Referate und Workshops in deutscher und englischer Sprache zu alters-, institutions- und fachspezifischen Themen vorgesehen. Für die Haupt- und Parallelvorträge an den Vormittagen, in welchen allgemeine und theoretische Aspekte aufgegriffen und diskutiert werden, haben bereits viele Referentinnen und Referenten zugesagt, die sich unter dem Oberthema des Kongresses mit spezifischen Themenbereichen auseinandersetzen.

Zahlreiche Referentinnen und Referenten haben bereits zugesagt. Unter anderem freuen wir uns über die Zusagen von:
Prof. Dr. Susan Baum (NAGC Washington, USA), Prof. Dr. Françoys Gagné (Université du Québec a Montréal, Kanada), Prof. Dr. Heiner Gembris (Universität Paderborn), Prof. Dr. Olaf Köller (IPN Kiel), Prof. Dr. Kai Maaz (DIPF Berlin), Prof. Victor Müller-Oppliger (PH FHNW Basel, Schweiz), Prof. Dr. Aljoscha Neubauer (Universität Graz, Österreich), Prof. Dr. Christoph Perleth (Universität Rostock), Prof. Dr. Franzis Preckel (Universität Trier), Prof. Andreas Schleicher (OECD Paris, Frankreich), Prof. Dr. Jörg Schorer (Universität Oldenburg), Prof. Dr. Simone Seitz (Universität Paderborn), Prof. Dr. Andrzej Sękowski (J. P. Cath. University of Lublin, Polen), Prof. Dr. Del Siegle (University of Connecticut, USA), Prof. Dr. Anne Sliwka (Universität Heidelberg), Prof. Dr. Claudia Solzbacher (Universität Osnabrück), Prof. Dr. Thomas Söding (Ruhr-Universität Bochum), Prof. Dr. Heidrun Stöger (Universität Regensburg), Prof. Dr. Miriam Vock (Universität Potsdam), Prof. Dr. Thomas Wagner (Päd. Hochschule Linz, Österreich), Prof. Dr. Gabriele Weigand (Päd. Hochschule Karlsruhe), Prof. Drs. Albert Ziegler (Universität Erlangen-Nürnberg).

Darüber hinaus wurden im Rahmen des Call for Papers zahlreiche Beiträge eingereicht, die eine hohe thematische und wissenschaftliche wie auch praktische Vielfalt aufweisen. Auf der Kongresswebseite unter folgendem Link https://www.icbfkongress.de haben wir für Sie neben den Informationen zu den Referentinnen und Referenten, Neuigkeiten zum (Rahmen-)Programm und weitere Informationen zu dem Kongressort, der Anreise sowie Übernachtungsmöglichkeiten für Sie zusammengestellt. Außerdem freuen wir uns, Ihnen die zweite Ankündigung zum Bildungskongress mit konkreteren Programminformationen vorzustellen.

Wir würden uns sehr freuen, Sie im Rahmen unseres Kongresses in Münster begrüßen zu können!

Ergebnispräsentation des Forder-Förder-Projektes Plus

Am 07.07.2018 fand die zweite Ergebnispräsentation des Forder-Förder-Projektes Plus. Forschendes Lernen – das Lernen erforschen (FFP-Plus) im Vom-Stein-Haus statt. Im FFP-Plus arbeiten Schülerinnen und Schüler der Oberstufe gemeinsam mit Studierenden der WWU an individuellen Forschungsvorhaben im Kontext Lernen bzw. Lernstrategien.

Insgesamt präsentierten 18 Schüler*innen sowie Studierende der WWU Münster ihre Forschungsergebnisse vor Publikum und gaben Antworten auf selbst gewählte Fragestellungen wie „Welchen Einfluss haben Störfaktoren auf das Lern- und Arbeitsverhalten?“ „Inwiefern beeinflusst das familiäre Umfeld das Lernen eines Kindes?“ „Wie wirkt sich Bewegung auf die Konzentration aus?“.

Prof. Dr. Christian Fischer und Dr. David Rott begrüßten alle Beteiligten, die zum Gelingen dieses Projektes beigetragen haben. Sen.-Prof. Dr. Pienie Zwitserlood, die auch einen Gastvortrag im FFP-Plus gehalten hat, würdigte anschließend die Vorträge und Forschungen aus wissenschaftlicher Perspektive. Vivian van Gerven fasste hingegen die Inhalte und Ergebnisse visuell zusammen (Graphic Recording). Nach den Sommerferien beginnt der dritte Projekt-Durchgang.

Ablauf

Fortbildungsseminar: „(Hoch-)Begabte Kinder und Jugendliche diagnostizieren, fordern, fördern und beraten“

Die Akademie für medizinische Fortbildung der Ärztekammer Westfalen-Lippe und der kassenärztlichen Vereinigung Westfalen-Lippe bietet am 17. November 2018 ein eintägiges Fortbildungsseminar zum Thema „(Hoch-)Begabte Kinder und Jugendliche diagnostizieren, fordern, fördern und beraten“.

Dieses Seminar richtet sich an alle Ärzte, Kinder- und Jugendpsychiater und -psychotherapeuten, Psychologische Psychotherapeuten, Pädagogen und an weitere Interessierte, die in ihrer täglichen Arbeit mit Kindern und Jugendlichen mit Hochbegabung zu tun haben. Die individuelle Förderung von begabten Kindern und Jugendlichen entscheidet ganz wesentlich darüber, ob Menschen sich nach ihren Fähigkeiten und Interessen entwickeln können. Sie ist gleichermaßen Voraussetzung für das Vermeiden und den rechtzeitigen Abbau von Benachteiligungen wie für das Erkennen und Fördern von Begabungen.

Flyer

16. Expertentagung zum Forder-Förder-Projekt im Schloss zu Münster

Am 23.06.2018 fand die mittlerweile 16. Expertentagung zum Forder-Förder-Projekt (FFP) im Schloss der Universität zu Münster statt. Insgesamt präsentierten 131 Schüler*innen aus acht verschiedenen Grundschulen und weiterführenden Schulen aus Münster und Osnabrück stolz ihre Ergebnisse vor über 450 Eltern, Verwandten, Freunden, Lehrkräften sowie studentischen Mentor*innen.

Ausgehend von ihren individuellen Interessen und Begabungen hatten sich die Schüler*innen über ein Schulhalbjahr im Rahmen einer Expertenarbeit und eines Expertenvortrages mit selbstgewählten Themen beschäftigt. Am vergangenen Samstag gaben sie dem interessierten Publikum Antworten auf Fragen wie „Welche Fehldiagnosen gibt es in Bezug auf das Tourette-Syndrom?“, „Wie wirkt sich Musik auf das menschliche Gehirn aus?“, „Wie kann man das luzide Träumen erlernen?“ oder „Welche Auswirkungen hat Leistungsdruck im Profifußball?“. Weiterhin präsentierten sie zentrale Erkenntnisse zu Themen wie „Apple“, „Rieselfelder“ oder „Knochenbrüche.“

Prof. Dr. Regina Jucks, Prorektorin für Studium und Lehre der WWU, begrüßte die Expertinnen und Experten. Prof. Dr. Christian Fischer, wissenschaftlicher Leiter des Projektes, würdigte die Arbeit der Schulen, der Schüler*innen und der studentischen Mentor*innen und freute sich, dass in diesem Jahr über 130 Schüler*innen in die Universität gekommen waren, um dort als „kleine Forscher“ ihre Projekte zu präsentieren.
Zum Abschluss der Expertentagung sprach Prof. Dr. Harald Hiesinger vom Institut für Planetologie in der Aula über "Das Erde-Mond System. Fand die Apokalypse bereits vor 3,9 bis 4 Milliarden Jahren statt?". Abgerundet wurde die Expertentagung durch die feierliche Übergabe der Urkunden.

t.wn.de/Muenster/3360356-16.-Forder-Foerder-Projekt-der-Uni-Junge-Experten-am-Ball t.wn.de/Fotos/Lokales/Muenster/Nachwuchsforscher-machen-mit-beim-Forder-Foerder-Projekt-der-Uni


Nachbericht der CoTalent-Arbeitswoche in Groningen

Vom 11. – 15. Juni 2018 fand an der Hanze Hogeschool in Groningen, Niederlanden, die erste fünftägige Arbeitswoche des Erasmus+-Projekts „CoTalent“ statt. Insgesamt 25 Dozent/innen und Studierende der Partneruniversitäten des Projekts haben gemeinsam an den drei unterschiedlichen Produkten des Projekts gearbeitet.

Zu Beginn der Woche wurden die unterschiedlichen Ergebnisse der MeMirror und der YouSpotter-Gruppen vorgestellt und diskutiert. Während die MeTalent Mirror Gruppe die Reflexion eigener, pädagogischer Handlungen als Lehrende/r fokussiert, versucht die YouTalent Spotter Gruppe Instrumente und Wege zu finden, talentierte Studierende innerhalb von Seminaren, Vorlesungen und anderen universitären Veranstaltungen zu entdecken. Sowohl die anwesenden Dozent/innen wie auch die Studierenden haben in einem engen Austausch zusammengearbeitet und sowohl bereits bestehende Ideen weiterentwickelt, wie auch eigene Ideen eingebracht.

Der größte Teil der Arbeit verlagerte sich dann auf die e-library, welche eine online Plattform ist, auf der Videos und weiterführende Medien wie Artikel, Impressionen oder aber hilfreiche Anleitungen zum Thema Honors Programme zu finden sein sollen. Die Plattform wird zum Ende des Projektes im Jahr 2020 online gehen, bis dahin werden in Co-Kreation von Studierenden und Lehrenden Videos und Inhalte produziert. Die Arbeitswoche in Groningen hat grundlegende Techniken des Filmens und Bearbeitens von Videos bei den Teilnehmenden vermittelt und diese wurden im Anschluss direkt eingeübt. Die Woche wurde mit einer „Oskar Zeremonie“ beschlossen, in der die Videos der einzelnen Partneruniversitäten vorgestellt wurden. Im September 2018 findet das nächste Treffen in Kopenhagen statt.

Begabungen im Elementarbereich sichtbar machen

Das Leitungsteam des ECHA Zertifikatskurses „Specialist in Pre-School Gifted Education“ am ICBF- Dagmar Bergs-Winkels und Stephanie Schmitz - hat nun ein Buch herausgebracht mit dem Titel Begabungen sichtbar machen - Individuell Fördern im vorschulischen Bereich.

Begabungsförderung im Elementarbereich, ist das notwendig? Angesichts der aktuellen Bildungsdebatte ist die Frage laut Dagmar Berg-Winkels und Stephanie Schmitz eindeutig mit „Ja“ zu beantworten. Doch wie gelingt das im pädagogischen Alltag? Und was ist überhaupt eine „Begabung“? Das Autorenduo transferiert das Thema »Besondere Begabung« auf das vorschulische Bildungs- und Betreuungsfeld. Neben den klassischen Theorien zu Begabung und Diagnostik liegt der Schwerpunkt insbesondere in der praktischen Umsetzung von Fördermaßnahmen bzw. fördernden Rahmenbedingungen im Sinne einer auf Individuen bezogenen Pädagogik.

Dagmar Bergs-Winkels ist Professorin für Erziehungswissenschaften an der Hochschule für angewandte Wissenschaften Hamburg, Prodekanin für Studium, Lehre und Internationales der Fakultät Wirtschaft und Soziales. Die Sozialpädagogin Stephanie Schmitz ist diplomierte Fachkraft Begabungsförderung (ECHA Diplom “Specialist in Gifted Education”) mit 30-jähriger Praxiserfahrung als staatlich anerkannte Erzieherin.

Weitere Informationen finden Sie hier.

6. Münsterscher Bildungskongress – Übernahme der Schirmherrschaft durch die Bundesministerin für Bildung und Forschung, Anja Karliczek

Die Bundesministerin für Bildung und Forschung, Anja Karliczek, hat die Schirmherrschaft für den 6. Münsterschen Bildungskongress übernommen. Dies ist für die Veranstalter eine große Auszeichnung und unterstreicht die Relevanz der Kongressthematik „Begabungsförderung, Leistungsentwicklung, Bildungsgerechtigkeit – für alle!“ in besonderer Weise.

Darüber hinaus freuen wir uns sehr über die Zusage der Bundesministerin und von Frau Gabi Ohler, Staatssekretärin für Bildung, Jugend und Sport des Freistaats Thüringen, in Vertretung des KMK-Präsidenten, Herrn Helmut Holter, persönliche Grußworte im Rahmen der Eröffnungsveranstaltung des Kongresses an die Teilnehmerinnen und Teilnehmer zu richten. Nähere Informationen hierzu sowie ein konkreter Ablauf der Eröffnungsveranstaltung werden zeitnah auf der Kongresswebseite unter www.icbfkongress.de bekannt gegeben.

Start des Leseförderprojekts im Kontext des BMBF-Forschungsverbunds LemaS

Im Teilprojekt 14 „Diagnosebasierte differenzierte Leseförderung in der Grundschule“ wird die Implementation eines „Pakets“ aus Lernverlaufsdiagnostik, Feedbackgesprächen und differenzierter Leseförderung angestrebt. Da die Leistungsstreuung im Lesen bei Kindern im Grundschulalter enorm ist, erscheint ein Unterricht sinnvoll, in dem individuelle Angebote zur Förderung auf der Ebene des Wortlesens, der Leseflüssigkeit und des Leseverständnisses gemacht werden, um den unterschiedlichen Potentialen der Kinder gerecht zu werden. Um individuell passende Angebote machen zu können ist es dabei hilfreich, diagnostische Informationen zu haben, die sich sowohl auf das Leistungsniveau als auch auf den Lernfortschritt beziehen.
Für 2018 werden Kontakte zwischen Schulen und dem Projektteam aufgebaut, es wird über das Konzept zur diagnosebasierten differenzierten Leseförderung mit seinen drei Bausteinen informiert und die Materialien werden den Schulen zur Verfügung gestellt.
Begleitet wird das Projekt durch Herrn Prof. Dr. Elmar Souvignier, der sowohl im ICBF wie auch am Institut für Psychologie in Bildung und Erziehung des Fachbereich 7 der WWU arbeitet.

Start der diFF-Teilprojekte im Rahmen des BMBF-Forschungsverbunds LemaS

Das „diFF“ gliedert sich in drei Teilprojekte (TP). Zum einen Teilprojekt 4 „Adaptive Formate potential- und prozessorientierter Diagnostik“ und Teilprojekt 5 „Adaptive Formate selbstregulierten und forschenden Lernens“ zum anderen Teilprojekt 6 „Adaptive Formate diversitäts- und differenzsensiblen Lernens“.
Alle Projekte werden bis 2022 umgesetzt und haben jeweils miteinander verknüpfte Ziele. Lehrpersonen in ihrer Rolle zu unterstützen, die Potentiale und individuellen Lernbedürfnisse ihrer Schülerinnen und Schüler zu erkennen, damit eine adäquate Förderung (potenziell) besonders leistungsfähiger Schülerinnen und Schüler erfolgen kann, ist das Ziel des Teilprojektes 4. Ziel des Teilprojekts 5 ist es, ein Forder- und Förderformat an den Projektschulen (weiter) zu entwickeln und in diesen erweiterten Formen auf den Regelunterricht zu übertragen, um so den individuellen Forder- und Förderbedarfen der (potenziell) leistungsstarken Schülerinnen und Schüler zu entsprechen. Für Teilprojekt 6 lautet das Ziel, Konzepte und Projektansätze zur Förderung von potenziell leistungs-fähigen Schülerinnen und Schülern mit Lern- und Leistungsschwierigkeiten zu entwickeln und umzusetzen, so dass Schülerinnen und Schüler mit Unterstützungsbedarf Formate des selbstregulierten forschenden Lernens sinnvoll nutzen können.
Die Forder- und Förderkonzepte werden in enger Zusammenarbeit mit den Projektschulen entwickelt und evaluiert, um eine Passung für den Einsatz im Regelunterricht sicherzustellen.
Für das Jahr 2018 ist zunächst geplant, die Zusammenarbeit zwischen den Lehrkräften und Schulen sowie den Wissenschaftler/innen aufzubauen und Bedarfe sowie Ressourcen an den Schulen zu identifizieren.
Begleitende Wissenschaftler/innen der WWU sind Herr Prof. Dr. Christian Fischer, Vorstandsvorsitzender des ICBF, und Frau Dr. Fischer-Ontrup, Geschäftsführerin des ICBF.

Start der MINT-Teilprojekte im Rahmen der BMBF-Forschungsverbunds LemaS

Im Rahmen der Forschungsinitative LemaS sind das Teilprojekt 3 und 8 im Bereich der mathematischen Förderung von leistungsstarken und potenziell besonders leistungsfähigen Schülerinnen und Schülern gestartet.
Das Hauptziel des dritten Teilprojekts besteht darin, spezifische Diagnose- und Förderkonzepte für eine adaptierte Gestaltung der Übergänge (Kita – Grundschule, Grundschule – weiterführende Schule= von leistungsstarken und potenziell besonders leistungsfähigen Kindern im Regelunterricht der MINT-Fächer zu entwickeln, welche den Potentialen und Bedürfnissen der Zielgruppe gerecht werden und gleichzeitig den inhaltlichen und organisatorischen Besonderheiten der jeweiligen Fachunterrichte entsprechen. In Teilprojekt 8 werden nicht die Übergänge, sondern generell adaptive Konzepte für eine diagnosebasierte individuelle Förderung von leistungsstarken und potenziell besonders leistungsfähigen Schülerinnen und Schülern im Regelunterricht der MINT-Fächer fokussiert. Ziel ist zum einen ein Instrumentarium für eine Lernverlaufsdiagnostik zu entwickeln, die nicht nur jeweilige fachliche Kompetenzen und Interessen erfasst, sondern auch lernförderliche bzw. hemmende intra- und interpersonale Einflussfaktoren berücksichtigt. Zum anderen sollen Lernarrangements erprobt werden, die insbesondere interessengeleitetes, selbstregulierendes bzw. selbstbestimmtes und forschendes Lernen in den MINT-Fächern ermöglichen. Auch in diesen Teilprojekten steht zunächst eine Erhebung der Möglichkeiten und Ressourcen der beteiligten Schulen im Vordergrund, um aufbauend Möglichkeiten der Diagnose- und Förderkonzepte zu entwickeln, umzusetzen und zu evaluieren. In 2018 geht es entsprechend vorwiegend darum, die Zusammenarbeit zwischen den Lehrkräften der Schulen und den beteiligten Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern aufzubauen sowie den „Ist-Zustand“ an den Schulen zu erfassen.

Begleitender Wissenschaftler, die an der WWU im Fachbereich 10 Mathematik und Informatik wie auch im ICBF verortet ist, ist Herr Prof. Dr. Friedhelm Käpnick.

CoTalent Logo design competition for students now open

Design the winning logo and win a trip to Denmark, including personal advice from a graphic design expert!

CoTalent is a European project in which nine organizations from six countries work together. We develop tools for teachers to help talented students. Important is the principle of co-creation: students and teachers work together to develop the tools. The full name of the project is Working in Europe to Connect Talent development in higher education.

We are looking for a logo for our project and invite all students to submit their ideas. The winning logo will be used in the project and the winner is invited to join a CoTalent event in Denmark to present the logo and claim the prize.

A full briefing including rules of the competition, info on the timeline and prize can be found on www.cotalentwizard.eu
Submit your logo before September 14th 2018 and maybe we will see you in Denmark!

Design Competition

Anmeldungen für ECHA Kurse

Kinder und Jugendliche mit besonderen Begabungen stellen im pädagogischen Bereich eine große Herausforderung für Beratende, Erzieherinnen und Erzieher in der vorschulischen wie auch für Lehrpersonen in der schulischen Praxis dar. Begabte lernen viele Dinge früher, schneller und oft ganz anders als ihre Mitschülerinnen und Mitschüler. Damit sie diese Potenziale entwickeln können, bedarf es einer hohen Professionalität der begleitenden Pädagoginnen und Pädagogen.

ECHA-Diplom
Der nächste Fortbildungslehrgang ECHA-Diplom für Lehrpersonen beginnt im September 2018.
Hier finden Sie die Informationen dazu.

ECHA-Coach
Anmeldungen für den ECHA Coach Kurs beginnend im Januar 2019 sind nun möglich. Weitere generelle Informationen dazu finden Sie hier.

ECHA-Zertifikat
Bei Interesse am Kurs nehmen Sie bitte Kontakt zu uns auf.

Archiv

Individuelle Förderung:
Lernschwierigkeiten als schulische Herausforderung

band15

In der Schriftenreihe des ICBF ist aktuell der Band „Individuelle Förderung: Lernschwierigkeiten als schulische Herausforderung. Teilleistungsschwierigkeiten - ADS/ADHS – Underachievement“ erschienen. Der Band beschreibt allgemeine und fachbezogene Förderkonzepte in den Bereichen Teilleistungsschwierigkeiten, ADHS und Underachievement und bietet Lehrpersonen Ansatzpunkte für eine verbesserte individuelle Förderung im Unterricht für diese Zielgruppen. Ausgegangen wird dabei jeweils von einer stärkenorientierten Förderung. Das Buch umfasst Beiträge namhafter Forscherinnen und Forscher wie etwa Prof. Dr. Elmar Souvignier und Prof. Dr. Gerd Mannhaupt (Schriftspracherwerb), Prof. Dr. Jens Holger Lorenz und Prof. Dr. Sebastian Wartha (Mathematisches Denken), Prof. Dr. Martin Holtmann und Prof. Dr. Lauth (ADHS), Dr. Margarete Helfen und Dr. Silvia Greiten (Underachievement).

Weitere Informationen finden Sie hier: ICBF Schriftenreihe

Zertifikatsverleihung Experte Individuelle Förderung

Individuelle Förderung ist eine zentrale schulpraktische Herausforderung für Lehrpersonen, gerade auch im Kontext Inklusiver Bildung. An der WWU Münster wird am 6. März 2015 bereits zum vierten Mal das Zertifikat "Experte Individuelle Förderung" verliehen. Über 30 Lehrpersonen haben sich in den vergangenen zwei Jahren im Rahmen der Qualifizierung weitergebildet und werden nun als Experten Individueller Förderung ausgezeichnet. Den Festvortrag bei der Verleihung übernimmt der Staatssekretär Ludwig Hecke, Ministerium für Schule und Weiterbildung des Landes NRW. Für die WWU Münster übernimmt Dr. Marianne Ravenstein, Prorektorin für Lehre und studentische Angelegenheiten, das Grußwort. Die Verleihung des Zertifikats findet am Freitag, dem 6. März 2015, um 15.00 Uhr s.t. im Oscar Romero Saal der Katholisch-Sozialen Akademie Franz Hitze Haus statt.

Weitere Informationen entnehmen Sie der Einladung.

Fachtagung »Perspektive Begabung: Nachhaltig Fördern«

Datum: 13. Mai 2014

Bildung & Begabung richtet am 13. Mai 2014 bereits zum dritten Mal die Fachtagung »Perspektive Begabung« aus. Thema der diesjährigen Veranstaltung ist »Nachhaltig Fördern«. Die Tagung findet im Wissenschaftszentrum Bonn statt. Es soll der Frage nachgegangen werden, wann Förderung nachhaltig ist, welche Aspekte wichtig sind für gelingende Förderangebote. Ganzheitliche Förderansätze, Kooperationsmöglichkeiten und internationale Forschungsbefunde stehen im Fokus. Der Austausch zwischen Forschenden und Praktikern soll durch die Konferenz befördert werden. Die Tagung ist bereits ausgebucht, aber eine Nachrückliste wird geführt.

Weitere Informationen finden Sie hier: www.bildung-und-begabung.de/veranstaltungen/perspektive14

Begabungs- und Begabtenförderung:
Potenziale entdecken – fördern – realisieren

Datum: 04. – 06. September 2014

Unter dem Titel Begabungs- und Begabtenförderung: Potenziale entdecken – fördern – realisieren findet vom 04. – 06. September 2014 der deutschsprachige Kongress in der Schweiz statt. Veranstaltungsort ist die Pädagogische Hochschule FHNW, Campus Brugg-Windisch. Vier Kongresspfade werden die thematische Ausrichtung bestimmen: Begabungen wecken – Potenziale entdecken (Pädagogische Diagnostik als Kernaufgabe der Lehrperson), Begabungsfördernde Lernarrangements (Individualisierende Lernpfade innerhalb einer lernenden Gemeinschaft), Lernbegleitung und Partizipation (Lernberatung und Mentoring als personbezogene Förderung) sowie Schulentwicklung zur Begabungsförderung (Schulmodelle und Schritte zu inklusiver Begabungs-/Begabtenförderung).

Weitere Informationen finden Sie hier: http://www.BegabungsfoerderungKongress.ch/

14. Internationaler ECHA-Kongress

Datum: 17. – 20. September 2014

In Ljubliana, Slowenien, findet vom 17. - 20. September 2014 die 14. Internationale ECHA-Konferenz statt. Thema der diesjährigen Konferenz ist "Rethinking Giftedness. Giftedness in the digital Age." Aspekte aus Theorie, Wissenschaft und praktischer Umsetzung werden im Rahmen der ECHA-Konferenz aufgegriffen, wobei Möglichkeiten und Herausforderungen des digitalen Zeitalters für die Begabungsforschung und Begabtenförderung aufgearbeitet werden sollen. Als Keynote-Speaker wurden u.a. Mihaly Csikzentmihalyi (USA), Joan Freeman (UK) und Albert Ziegler (Ger) gewonnen.

Weitere Informationen zum Call for Papers und den Anmeldebedingungen finden Sie unter www.echa2014.info

Elterntraining Hochbegabung

Datum: 29. Januar 2015

Das Elterntraining Hochbegabung zur Unterstützung der sozial‐emotionalen Entwicklung (hoch‐)begabter Kinder ist ein Angebot für Eltern und Bezugspersonen, die sich mit speziellen Erziehungsfragen auseinandersetzen wollen. Ziel der Maßnahme ist es, mit den Teilnehmenden Hinweise und Informationen zu erarbeiten, die den gemeinsamen Alltag mit (hoch-)begabten Kindern und Jugendlichen vereinfachen können.

Weitere Informationen finden Sie in unserem Flyer

Weiterlesen: Elterntraining Hochbegabung

5. Münsterscher Bildungskongress - Call for Papers

Kongresstermin: 09.-12. September 2015

Der Call for Papers zum 5. Münsterschen Bildungskongress ist online. Erstmalig können sich Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler sowie Praktikerinnen und Praktiker für einen Beitrag im Rahmen des Nachmittagsprogramms beim Münsterschen Bildunskongress bewerben. Die Einreichungsfrist endet Ende Februar. Der 5. Kongress wird vom 9.-12. September 2015 mit dem Titel „Potenzialentwicklung. Begabungsförderung. Bildung der Vielfalt.“ an der Westfälischen Wilhelms-Universität stattfinden. Die internationalen Vergleichsstudien zeigen, dass die Potenziale aller Kinder und Jugendlichen frühzeitig erkannt und individuell gefördert werden müssen. Dies gilt auch für Schülerinnen und Schüler mit besonderen Begabungen. Neben der interpersonalen Vielfalt gilt es die intrapersonale Diversität etwa von begabten Kindern aus sozial benachteiligten Lagen bzw. talentierten Jugendlichen mit Lernbeeinträchtigungen im Sinne der inklusiven Bildung zu berücksichtigen.

Informationen finden Sie auf der Kongresswebseite unter www.icbfkongress.de.

Lernstrategie Folgekurs

Datum: 11.01.2014

In dem Kurs „Lernstrategien für besonders begabte Kinder" werden wesentliche Lern- und Arbeitsstrategien für den schulischen Einsatz handlungsorientiert vermittelt. Das Kursangebot richtet sich vor allem an Kinder der Klassen drei bis neun und besteht zunächst aus einem Blockseminar mit den Modulen „Lerntechniken", „Sprachen" und „Zeitung".
Das Blockseminar dauert drei Tage und die Kinder nehmen in Kleingruppen jeweils täglich an den einzelnen Modulen teil. Für die Eltern erfolgt begleitend eine Beratung und Einweisung in das Kurskonzept. Dieses Kursangebot hat sich in der Praxis bereits mehrere Jahre bei inzwischen über 400 Kindern in verschiedenen Städten Deutschlands bewährt.

Weiterlesen: Lernstrategie Folgekurs: 11.01.2014