Dr. Hans Riegel-Fachpreise für herausragende MINT-Schülerarbeiten verliehen

Die ICBF-Stiftung an der Westfälischen Wilhelms-Universität Münster und die Dr. Hans Riegel-Stiftung haben am 24.09.2018 die Dr. Hans Riegel-Fachpreise für besonders gute vor-wissenschaftliche Arbeiten von Schülerinnen und Schülern aus dem Münsterland verliehen. Neben den rund 7.000 Euro Preisgeldern, ermöglichen die Dr. Hans Riegel-Fachpreise den Zugang zu nachhaltigen Förderangeboten in Form von kostenlosen Seminaren und Konferenzen. Die Stiftung des ehemaligen HARIBO-Mitinhabers Dr. Hans Riegel engagiert sich insbesondere in der Bildungsförderung – stets mit dem Ziel, junge Menschen bei der Gestaltung ihrer Zukunft zu unterstützen.

Dem Fokus auf MINT-Fächer entsprechend, wurden auch in diesem Jahr wieder zahlreiche Schülerarbeiten in den Fächern Biologie, Chemie, Geographie, Informatik, Mathematik und Physik eingereicht. Eine Experten-Jury der Universität Münster bewertete die Arbeiten nach wissenschaftlichen Kriterien, wobei besonders kreative Themenstellungen sowie ein deutlich erkennbarer praktischer Eigenanteil (z. B. in Form von Experimenten) wichtige Einflussgrößen der Prämierung waren. Die Gewinnerinnen und Gewinner nahmen nun ihre Auszeichnungen stolz entgegen:

Überreicht wurden die Dr. Hans Riegel-Fachpreise von Staatssekretär a.D. Burkhard Jungkamp (ICBF-Stiftung) und Projektleiter Peter Laffin ((Dr. Hans Riegel-Stiftung). Staatssekretär Jungkamp dazu: „Auch im neunten Durchgang haben wir wieder mehr als 80… Facharbeiten erhalten. Themen und Qualität der Arbeiten sind ein Beleg für hervorragenden Unterricht in den naturwissenschaftlichen Fächern.“

Peter Laffin ergänzt: „Mit den Dr. Hans Riegel-Fachpreisen finden und fördern wir die MINT-Talente, die Deutschland in Zukunft als gut ausgebildete Fachkräfte benötigt. Die Dr. Hans Riegel-Stiftung begleitet im Sinn des Stifters u. a. mit diesem Wettbewerb sowie dem daran angeschlossenen Alumni-Programm junge Menschen nachhaltig auf ihrem Weg in ein naturwissenschaftliches Studium oder einen technischen Beruf. Wir freuen uns, dass wir erneut mit der Universität Münster die Dr. Hans Riegel-Fachpreise verleihen und werden das auch in Zukunft gerne weiter tun.“

Die Dr. Hans Riegel-Fachpreise sind in jedem Fach dotiert mit jeweils 600 Euro für den ersten Platz, 400 Euro für den zweiten Platz und 200 Euro für den dritten Platz. Zudem erhalten die Schulen der Erstplatzierten einen Sachpreis in Höhe von rund 250 Euro als Anerkennung für die Betreuung der Schülerarbeiten durch die jeweiligen Fachlehrerinnen und -lehrer.

Weiterführende Informationen u. a. zu den Themen der ausgezeichneten Arbeiten sowie zu den Gewinnerinnen und Gewinnern finden Sie auf:

www.hans-riegel-fachpreise.com
www.icbf.de/stiftung/dr-hans-riegel-fachpreis

6. Münstersche Bildungskongress hat erfolgreich stattgefunden

Vom 19. bis zum 22. September 2018 fand der 6. Münstersche Bildungskongress zum Thema „Begabungsförderung, Leistungsentwicklung und Bildungsgerechtigkeit – für alle!“ statt. Insgesamt nahmen 1250 TeilnehmerInnen und ReferentInnen am Kongress teil, so dass die verschiedensten Akteure aus Wissenschaft, Bildungspolitik, Bildungsadministration, aus der Schulentwicklung, d.h. Schulleitungen, Lehrkräfte und Eltern, sowie außerschulische Bildungspartner nach Münster kamen. Durch die über 130 Vorträge, Referate und Workshops wurde der Bildungskongress zu einem anspruchsvollen Ort wissenschaftlichen Austausches und interdisziplinären Gesprächs, in denen Dialoge über die Professionen hinaus angeregt und neue Impulse gesetzt werden konnten.

Das Team des ICBF bedankt sich für die vielen positiven Anmerkungen und Rückmeldungen. Einen Einblick über den Kongress bietet das aktuelle Kongressvideo.

Wir würden uns freuen, Sie beim 7. Münsterschen Bildungskongress begrüßen zu dürfen! 
Um aktuelle Informationen über die Münsterschen Bildungskongresse zu erhalten, registrieren Sie sich gerne mit einer kurzen E-Mail an info@icbfkongress.de für unseren Newsletter.

Elterntraining Hochbegabung

Die Termine für das nächste Elterntraining für begabte Kindern stehen nun fest. Das Training wird als Blockseminar an zwei Samstagen (06.10.2018 und 13.10.2018), jeweils von 10.00 bis 16.30 Uhr stattfinden.

Das Angebot richtet sich an Eltern und Bezugspersonen, die sich als Unterstützer der emotionalen und sozialen Entwicklung überdurchschnittlich begabter und hochbegabter Kinder und Jugendlicher verstehen und sich mit Fragen der Erziehung auseinandersetzen wollen. Das Elterntraining greift ausgewählte Aspekte der sozial-emotionalen Entwicklung (hoch-) begabter Kinder und Jugendlicher auf. Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer erwerben Wissen zur Entwicklung und zur Erziehung (hoch-)begabter Kinder und Jugendlicher. Weitere Informationen finden Sie hier.

Auftaktveranstaltung des Forder-Förder-Projekts Plus (digital)

Am 14.09.2018 fand die Auftaktveranstaltung zum dritten Durchgang des Forder-Förder-Projekts Plus (FFP-Plus) in Münster statt. Das Projekt ist ein Angebot zur Begabungsförderung von Schülerinnen und Schülern in der Oberstufe. Sie entwickeln auf der Basis persönlicher Interessen Forschungsfragen zum interdisziplinären Themengebiet Lernen und bearbeiten diese in wissenschaftlichen Vorhaben. Unterstützt werden sie von Dozenten, Mitarbeitern des Landeskompetenzzentrums für Individuelle Förderung NRW und Studierenden der Universität Münster sowie von den Lehrkräften der jeweiligen Schulen. Schülerinnen und Schüler von sechs Gymnasien aus dem Münsterland nehmen an dem Projekt teil.
Nachdem das FFP-Plus zwei Jahre als Präsenzveranstaltung an der Universität Münster durchgeführt wurde, geht das Projekt mit dem Schuljahr 2018/19 neue Wege. Um die individuellen Bedarfe besser ansprechen zu können, werden Teile des Angebots in eine digitale Lernumgebung verlagert.
Beim Auftakt ging es zunächst um die Begriffe und Kontexte „Lernen“ sowie „Forschendes Lernen“, auf die im weiteren Verlauf des Projektes sukzessive aufgebaut wird.

Fortbildungsseminar: „(Hoch-)Begabte Kinder und Jugendliche diagnostizieren, fordern, fördern und beraten“

Die Akademie für medizinische Fortbildung der Ärztekammer Westfalen-Lippe und der kassenärztlichen Vereinigung Westfalen-Lippe bietet am 17. November 2018 ein eintägiges Fortbildungsseminar zum Thema „(Hoch-)Begabte Kinder und Jugendliche diagnostizieren, fordern, fördern und beraten“.

Dieses Seminar richtet sich an alle Ärzte, Kinder- und Jugendpsychiater und -psychotherapeuten, Psychologische Psychotherapeuten, Pädagogen und an weitere Interessierte, die in ihrer täglichen Arbeit mit Kindern und Jugendlichen mit Hochbegabung zu tun haben. Die individuelle Förderung von begabten Kindern und Jugendlichen entscheidet ganz wesentlich darüber, ob Menschen sich nach ihren Fähigkeiten und Interessen entwickeln können. Sie ist gleichermaßen Voraussetzung für das Vermeiden und den rechtzeitigen Abbau von Benachteiligungen wie für das Erkennen und Fördern von Begabungen.

Flyer

Start des Leseförderprojekts im Kontext des BMBF-Forschungsverbunds LemaS

Im Teilprojekt 14 „Diagnosebasierte differenzierte Leseförderung in der Grundschule“ wird die Implementation eines „Pakets“ aus Lernverlaufsdiagnostik, Feedbackgesprächen und differenzierter Leseförderung angestrebt. Da die Leistungsstreuung im Lesen bei Kindern im Grundschulalter enorm ist, erscheint ein Unterricht sinnvoll, in dem individuelle Angebote zur Förderung auf der Ebene des Wortlesens, der Leseflüssigkeit und des Leseverständnisses gemacht werden, um den unterschiedlichen Potentialen der Kinder gerecht zu werden. Um individuell passende Angebote machen zu können ist es dabei hilfreich, diagnostische Informationen zu haben, die sich sowohl auf das Leistungsniveau als auch auf den Lernfortschritt beziehen.
Für 2018 werden Kontakte zwischen Schulen und dem Projektteam aufgebaut, es wird über das Konzept zur diagnosebasierten differenzierten Leseförderung mit seinen drei Bausteinen informiert und die Materialien werden den Schulen zur Verfügung gestellt.
Begleitet wird das Projekt durch Herrn Prof. Dr. Elmar Souvignier, der sowohl im ICBF wie auch am Institut für Psychologie in Bildung und Erziehung des Fachbereich 7 der WWU arbeitet.

Start der diFF-Teilprojekte im Rahmen des BMBF-Forschungsverbunds LemaS

Das „diFF“ gliedert sich in drei Teilprojekte (TP). Zum einen Teilprojekt 4 „Adaptive Formate potential- und prozessorientierter Diagnostik" und Teilprojekt 5 „Adaptive Formate selbstregulierten und forschenden Lernens“ zum anderen Teilprojekt 6 „Adaptive Formate diversitäts- und differenzsensiblen Lernens“.
Alle Projekte werden bis 2022 umgesetzt und haben jeweils miteinander verknüpfte Ziele. Lehrpersonen in ihrer Rolle zu unterstützen, die Potentiale und individuellen Lernbedürfnisse ihrer Schülerinnen und Schüler zu erkennen, damit eine adäquate Förderung (potenziell) besonders leistungsfähiger Schülerinnen und Schüler erfolgen kann, ist das Ziel des Teilprojektes 4. Ziel des Teilprojekts 5 ist es, ein Forder- und Förderformat an den Projektschulen (weiter) zu entwickeln und in diesen erweiterten Formen auf den Regelunterricht zu übertragen, um so den individuellen Forder- und Förderbedarfen der (potenziell) leistungsstarken Schülerinnen und Schüler zu entsprechen. Für Teilprojekt 6 lautet das Ziel, Konzepte und Projektansätze zur Förderung von potenziell leistungs-fähigen Schülerinnen und Schülern mit Lern- und Leistungsschwierigkeiten zu entwickeln und umzusetzen, so dass Schülerinnen und Schüler mit Unterstützungsbedarf Formate des selbstregulierten forschenden Lernens sinnvoll nutzen können.
Die Forder- und Förderkonzepte werden in enger Zusammenarbeit mit den Projektschulen entwickelt und evaluiert, um eine Passung für den Einsatz im Regelunterricht sicherzustellen.
Für das Jahr 2018 ist zunächst geplant, die Zusammenarbeit zwischen den Lehrkräften und Schulen sowie den Wissenschaftler/innen aufzubauen und Bedarfe sowie Ressourcen an den Schulen zu identifizieren.
Begleitende Wissenschaftler/innen der WWU sind Herr Prof. Dr. Christian Fischer, Vorstandsvorsitzender des ICBF, und Frau Dr. Fischer-Ontrup, Geschäftsführerin des ICBF.

Start der MINT-Teilprojekte im Rahmen der BMBF-Forschungsverbunds LemaS

Im Rahmen der Forschungsinitative LemaS sind das Teilprojekt 3 und 8 im Bereich der mathematischen Förderung von leistungsstarken und potenziell besonders leistungsfähigen Schülerinnen und Schülern gestartet.
Das Hauptziel des dritten Teilprojekts besteht darin, spezifische Diagnose- und Förderkonzepte für eine adaptierte Gestaltung der Übergänge (Kita – Grundschule, Grundschule – weiterführende Schule= von leistungsstarken und potenziell besonders leistungsfähigen Kindern im Regelunterricht der MINT-Fächer zu entwickeln, welche den Potentialen und Bedürfnissen der Zielgruppe gerecht werden und gleichzeitig den inhaltlichen und organisatorischen Besonderheiten der jeweiligen Fachunterrichte entsprechen. In Teilprojekt 8 werden nicht die Übergänge, sondern generell adaptive Konzepte für eine diagnosebasierte individuelle Förderung von leistungsstarken und potenziell besonders leistungsfähigen Schülerinnen und Schülern im Regelunterricht der MINT-Fächer fokussiert. Ziel ist zum einen ein Instrumentarium für eine Lernverlaufsdiagnostik zu entwickeln, die nicht nur jeweilige fachliche Kompetenzen und Interessen erfasst, sondern auch lernförderliche bzw. hemmende intra- und interpersonale Einflussfaktoren berücksichtigt. Zum anderen sollen Lernarrangements erprobt werden, die insbesondere interessengeleitetes, selbstregulierendes bzw. selbstbestimmtes und forschendes Lernen in den MINT-Fächern ermöglichen. Auch in diesen Teilprojekten steht zunächst eine Erhebung der Möglichkeiten und Ressourcen der beteiligten Schulen im Vordergrund, um aufbauend Möglichkeiten der Diagnose- und Förderkonzepte zu entwickeln, umzusetzen und zu evaluieren. In 2018 geht es entsprechend vorwiegend darum, die Zusammenarbeit zwischen den Lehrkräften der Schulen und den beteiligten Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern aufzubauen sowie den „Ist-Zustand“ an den Schulen zu erfassen.

Begleitender Wissenschaftler, die an der WWU im Fachbereich 10 Mathematik und Informatik wie auch im ICBF verortet ist, ist Herr Prof. Dr. Friedhelm Käpnick.

Anmeldungen für ECHA Kurse

Kinder und Jugendliche mit besonderen Begabungen stellen im pädagogischen Bereich eine große Herausforderung für Beratende, Erzieherinnen und Erzieher in der vorschulischen wie auch für Lehrpersonen in der schulischen Praxis dar. Begabte lernen viele Dinge früher, schneller und oft ganz anders als ihre Mitschülerinnen und Mitschüler. Damit sie diese Potenziale entwickeln können, bedarf es einer hohen Professionalität der begleitenden Pädagoginnen und Pädagogen.

ECHA-Diplom
Für den nächsten Fortbildungslehrgang ECHA-Diplom für Lehrpersonen können Sie sich gerne auf eine Interessentenliste vermerken lassen. Termine für diesen Kurs folgen demnächst hier.

ECHA-Coach
Der ECHA Coach Kurs beginnend im Januar 2019 ist ausgebucht. Sie können sich gerne auf eine Warteliste für diesen Kurs bzw. auf eine Interessentenliste für den Folgekurs setzen lassen. Termine für den Folgekurs folgen demnächst hier.

ECHA-Zertifikat
Bei Interesse am Kurs nehmen Sie bitte Kontakt zu uns auf.

Archiv

Studientag 2014

Termin: 14.06.2014 9:00 Uhr

Studientag 2014Ohne Diagnose keine Förderung - so lautet ein zentraler Leitsatz für effektives und effizientes schulisches Arbeiten von Lehrpersonen. Aber wie können Lehrpersonen erkennen, welche Bedarfe bei den Schülerinnen und Schülern bestehen, welche Angebote oder Hilfen benötigt werden, damit sie sich weiter entwickeln können? Im Kontext der Ringvorlesung „Umgang mit Vielfalt - Förderung in Schule und Unterricht“, die momentan an der Universität Münster durchgeführt wird, bietet der Experten-Tag „Von der Diagnose zur Individuellen Förderung -Schulisches Lernen im Fokus von persönlichen Potenzialen“ mögliche Antworten.

Weiterlesen: Studientag 14.06.2014

Expertise: Individuelle Förderung als schulische Herausforderung

Um die Chancengleichheit für Schüler in deutschen Schulen zu verbessern, muss das deutsche Bildungssystem aus Expertensicht in den kommenden Jahren die individuelle Förderung von Kindern und Jugendlichen weiter ausbauen. Wie diese Maßnahmen aussehen können, wird in der Expertise „Individuelle Förderung als schulische Herausforderung“ diskutiert. Ein Forscherteam um Christian Fischer hat in der vom Netzwerk Bildung der Friedrich-Ebert-Stiftung in Auftrag gegebenen Expertise den aktuellen Forschungsstand zum Thema der individuellen Förderung im deutschen Bildungssystem aufgearbeitet. Die Studie finden Sie zum freien Download unter:

http://library.fes.de/pdf-files/studienfoerderung/10650.pdf

Kongresspreis der Stadt Münster verliehen

Das Team um Prof. Dr. Christian Fischer ist für den 4. Münsterschen Bildungskongress sowie die 13. Internationale ECHA-Konferenz, die 2012 im Münster stattgefunden haben, mit dem 1. Kongresspreis der Stadt Münster ausgezeichnet worden. Das Kongressmanagement lag in den Händen von Dr. Christiane Fischer-Ontrup und Anne Vohrmann. Am 15. Mai 2014 wurde der Preis vor 200 geladenen Gästen aus Politik, Wissenschaft, Wirtschaft und Kultur durch Oberbürgermeister Markus Lewe im Erbdrostenhof überreicht.

Der Preis ist mit 1500 Euro dotiert. Mit dem Preis bedankt sich die Kongressinitiative Münster bei Akteuren, die herausragende Tagungen und Kongresse nach Münster geholt und sich als Botschafter der Stadt verdient gemacht haben. Neben dem Team um Prof. Dr. Christian Fischer wurde auch Prof. Dr. Joachim Gardemann von der Fachhochschule Münster ausgezeichnet.

Individuelle Förderung:
Lernschwierigkeiten als schulische Herausforderung

band15

In der Schriftenreihe des ICBF ist aktuell der Band „Individuelle Förderung: Lernschwierigkeiten als schulische Herausforderung. Teilleistungsschwierigkeiten - ADS/ADHS – Underachievement“ erschienen. Der Band beschreibt allgemeine und fachbezogene Förderkonzepte in den Bereichen Teilleistungsschwierigkeiten, ADHS und Underachievement und bietet Lehrpersonen Ansatzpunkte für eine verbesserte individuelle Förderung im Unterricht für diese Zielgruppen. Ausgegangen wird dabei jeweils von einer stärkenorientierten Förderung. Das Buch umfasst Beiträge namhafter Forscherinnen und Forscher wie etwa Prof. Dr. Elmar Souvignier und Prof. Dr. Gerd Mannhaupt (Schriftspracherwerb), Prof. Dr. Jens Holger Lorenz und Prof. Dr. Sebastian Wartha (Mathematisches Denken), Prof. Dr. Martin Holtmann und Prof. Dr. Lauth (ADHS), Dr. Margarete Helfen und Dr. Silvia Greiten (Underachievement).

Weitere Informationen finden Sie hier: ICBF Schriftenreihe

Zertifikatsverleihung Experte Individuelle Förderung

Individuelle Förderung ist eine zentrale schulpraktische Herausforderung für Lehrpersonen, gerade auch im Kontext Inklusiver Bildung. An der WWU Münster wird am 6. März 2015 bereits zum vierten Mal das Zertifikat "Experte Individuelle Förderung" verliehen. Über 30 Lehrpersonen haben sich in den vergangenen zwei Jahren im Rahmen der Qualifizierung weitergebildet und werden nun als Experten Individueller Förderung ausgezeichnet. Den Festvortrag bei der Verleihung übernimmt der Staatssekretär Ludwig Hecke, Ministerium für Schule und Weiterbildung des Landes NRW. Für die WWU Münster übernimmt Dr. Marianne Ravenstein, Prorektorin für Lehre und studentische Angelegenheiten, das Grußwort. Die Verleihung des Zertifikats findet am Freitag, dem 6. März 2015, um 15.00 Uhr s.t. im Oscar Romero Saal der Katholisch-Sozialen Akademie Franz Hitze Haus statt.

Weitere Informationen entnehmen Sie der Einladung.

Fachtagung »Perspektive Begabung: Nachhaltig Fördern«

Datum: 13. Mai 2014

Bildung & Begabung richtet am 13. Mai 2014 bereits zum dritten Mal die Fachtagung »Perspektive Begabung« aus. Thema der diesjährigen Veranstaltung ist »Nachhaltig Fördern«. Die Tagung findet im Wissenschaftszentrum Bonn statt. Es soll der Frage nachgegangen werden, wann Förderung nachhaltig ist, welche Aspekte wichtig sind für gelingende Förderangebote. Ganzheitliche Förderansätze, Kooperationsmöglichkeiten und internationale Forschungsbefunde stehen im Fokus. Der Austausch zwischen Forschenden und Praktikern soll durch die Konferenz befördert werden. Die Tagung ist bereits ausgebucht, aber eine Nachrückliste wird geführt.

Weitere Informationen finden Sie hier: www.bildung-und-begabung.de/veranstaltungen/perspektive14

Begabungs- und Begabtenförderung:
Potenziale entdecken – fördern – realisieren

Datum: 04. – 06. September 2014

Unter dem Titel Begabungs- und Begabtenförderung: Potenziale entdecken – fördern – realisieren findet vom 04. – 06. September 2014 der deutschsprachige Kongress in der Schweiz statt. Veranstaltungsort ist die Pädagogische Hochschule FHNW, Campus Brugg-Windisch. Vier Kongresspfade werden die thematische Ausrichtung bestimmen: Begabungen wecken – Potenziale entdecken (Pädagogische Diagnostik als Kernaufgabe der Lehrperson), Begabungsfördernde Lernarrangements (Individualisierende Lernpfade innerhalb einer lernenden Gemeinschaft), Lernbegleitung und Partizipation (Lernberatung und Mentoring als personbezogene Förderung) sowie Schulentwicklung zur Begabungsförderung (Schulmodelle und Schritte zu inklusiver Begabungs-/Begabtenförderung).

Weitere Informationen finden Sie hier: http://www.BegabungsfoerderungKongress.ch/

14. Internationaler ECHA-Kongress

Datum: 17. – 20. September 2014

In Ljubliana, Slowenien, findet vom 17. - 20. September 2014 die 14. Internationale ECHA-Konferenz statt. Thema der diesjährigen Konferenz ist "Rethinking Giftedness. Giftedness in the digital Age." Aspekte aus Theorie, Wissenschaft und praktischer Umsetzung werden im Rahmen der ECHA-Konferenz aufgegriffen, wobei Möglichkeiten und Herausforderungen des digitalen Zeitalters für die Begabungsforschung und Begabtenförderung aufgearbeitet werden sollen. Als Keynote-Speaker wurden u.a. Mihaly Csikzentmihalyi (USA), Joan Freeman (UK) und Albert Ziegler (Ger) gewonnen.

Weitere Informationen zum Call for Papers und den Anmeldebedingungen finden Sie unter www.echa2014.info