7. Münsterscher Bildungskongress – Save the date!

Nach erfolgreichem Abschluss des 6. Münsterschen Bildungskongresses mit dem Titel „Begabungsförderung, Leistungsentwicklung und Bildungsgerechtigkeit – für alle!“ wurde nun das Datum des nächsten, des 7. Münsterschen Bildungskongresses, festgelegt. Dieser wird vom 22. bis zum 25. September 2021 stattfinden. Die Bildungskongresse in Münster werden seit 2003 alle drei Jahre vom Internationalen Centrum für Begabungsforschung (ICBF) sowie dem Landeskompetenzzentrum für Individuelle Förderung NRW (lif) durchgeführt.

Um Informationen und Neuigkeiten zum 7. Münsterschen Bildungskongress 2021 zu erhalten, können Sie sich gern mit einer E-Mail an info@icbfkongress.de für den Newsletter registrieren.

Ankündigung 23ste WCGTC World Conference

Vom 24. Bis zum 28. Juli 2019 wird in Nashville, USA, die dreiundzwanzigste WCGTC (World Council for Gifted and Talented Children) World Conference stattfinden unter dem Motto „A World of Possibilities: Gifts, Talents, & Potential". Hier finden Sie alle weiteren Informationen.

10. ÖZBF-Kongress

Das Österreichische Zentrum für Begabtenförderung und Begabungsforschung (ÖZBF) veranstaltet von 14. – 16. November 2019 den 10. ÖZBF-Kongress in Salzburg. Das Thema des Kongresses 2019 ist „Begabung – Begeisterung – Bildungserfolg“.

Begabung – Begeisterung – Bildungserfolg

Begeisterung, die leidenschaftliche Beschäftigung mit einem Thema, spielt nicht nur eine wesentliche Rolle für persönliches Glück und Wohlbefinden. Sie ist auch ein zentraler Faktor bei der Umsetzung von Begabung in Leistung. Begabung mit Begeisterung zu leben und sich als Person nach eigenen Zielen zu entfalten, ist das Idealbild eines Weges von Begabung hin zu Bildungserfolg. Dieser kann sich in einer erfolgreichen Schullaufbahn und weiterführenden Abschlüssen ausdrücken, auf persönlicher Ebene kann Bildungserfolg als Erreichen individueller Bildungsziele gesehen werden. Die Begleitung eines Menschen auf dem Weg von Begabung zu Bildungserfolg, der von Kurven, Anstiegen oder Hürden geprägt sein kann, ist dabei ein wesentlicher Faktor. Verantwortliche in Erziehung und Bildung bieten immer wieder Anlässe, Möglichkeiten und Zeitfenster für die Begeisterung in der Domäne und spielen eine wichtige beratende und begleitende Rolle.

Hauptvorträge

Es erwarten Sie vier interessante Hauptvorträge, die das Kongressthema von unterschiedlichen Seiten beleuchten:

  • Univ.-Prof. Dr. Aljoscha C. Neubauer: Eignung oder Neigung: Welche Rolle spielen Begabungen und Interessen für Bildungserfolge?
  • Prof. Dr. Hans Anand Pant: Exzellente Schulen für exzellente Leistungen: Schulentwicklung als Motor der Leistungsförderung
  • Prof. Dr. Franzis Preckel: Begabung und Bildungserfolg − Faktoren gelungener Entwicklung
  • Prof. Dr. Miriam Vock: Begeistert lernen, wenn nichts Neues mehr kommt? Das Überspringen einer Klassenstufe als Ausweg aus der Unterforderung

Einreichung von Beiträgen - Call for Papers

Bis 28. Februar 2019 ist es möglich, Beiträge für den Kongress einzureichen. Als Beitragsarten sind Symposien, wissenschaftsorientierte und praxisorientierte Vorträge sowie Poster vorgesehen. Hiermit spricht das ÖZBF herzlich eine Einladung an Personen aus Praxis und Wissenschaft aus, Beiträge einzubringen und den 10. ÖZBF-Kongress damit aktiv mitzugestalten. Alle Informationen über die Einreichung von Beiträgen finden Sie im „Call for Papers“.

Informationen rund um den Kongress

Die Einreichung von Beiträgen im Zuge des Call for Papers ist bis 28. Februar 2019 möglich. Die Anmeldung zur Teilnahme am Kongress wird ab Januar 2019 möglich sein. Alle stets aktualisierten Informationen zum Kongress finden Sie unter www.oezbf.at/kongress2019.

Start des Leseförderprojekts im Kontext des BMBF-Forschungsverbunds LemaS

Im Teilprojekt 14 „Diagnosebasierte differenzierte Leseförderung in der Grundschule“ wird die Implementation eines „Pakets“ aus Lernverlaufsdiagnostik, Feedbackgesprächen und differenzierter Leseförderung angestrebt. Da die Leistungsstreuung im Lesen bei Kindern im Grundschulalter enorm ist, erscheint ein Unterricht sinnvoll, in dem individuelle Angebote zur Förderung auf der Ebene des Wortlesens, der Leseflüssigkeit und des Leseverständnisses gemacht werden, um den unterschiedlichen Potentialen der Kinder gerecht zu werden. Um individuell passende Angebote machen zu können ist es dabei hilfreich, diagnostische Informationen zu haben, die sich sowohl auf das Leistungsniveau als auch auf den Lernfortschritt beziehen.
Für 2018 werden Kontakte zwischen Schulen und dem Projektteam aufgebaut, es wird über das Konzept zur diagnosebasierten differenzierten Leseförderung mit seinen drei Bausteinen informiert und die Materialien werden den Schulen zur Verfügung gestellt.
Begleitet wird das Projekt durch Herrn Prof. Dr. Elmar Souvignier, der sowohl im ICBF wie auch am Institut für Psychologie in Bildung und Erziehung des Fachbereich 7 der WWU arbeitet.

Start der diFF-Teilprojekte im Rahmen des BMBF-Forschungsverbunds LemaS

Das „diFF“ gliedert sich in drei Teilprojekte (TP). Zum einen Teilprojekt 4 „Adaptive Formate potential- und prozessorientierter Diagnostik" und Teilprojekt 5 „Adaptive Formate selbstregulierten und forschenden Lernens“ zum anderen Teilprojekt 6 „Adaptive Formate diversitäts- und differenzsensiblen Lernens“.
Alle Projekte werden bis 2022 umgesetzt und haben jeweils miteinander verknüpfte Ziele. Lehrpersonen in ihrer Rolle zu unterstützen, die Potentiale und individuellen Lernbedürfnisse ihrer Schülerinnen und Schüler zu erkennen, damit eine adäquate Förderung (potenziell) besonders leistungsfähiger Schülerinnen und Schüler erfolgen kann, ist das Ziel des Teilprojektes 4. Ziel des Teilprojekts 5 ist es, ein Forder- und Förderformat an den Projektschulen (weiter) zu entwickeln und in diesen erweiterten Formen auf den Regelunterricht zu übertragen, um so den individuellen Forder- und Förderbedarfen der (potenziell) leistungsstarken Schülerinnen und Schüler zu entsprechen. Für Teilprojekt 6 lautet das Ziel, Konzepte und Projektansätze zur Förderung von potenziell leistungs-fähigen Schülerinnen und Schülern mit Lern- und Leistungsschwierigkeiten zu entwickeln und umzusetzen, so dass Schülerinnen und Schüler mit Unterstützungsbedarf Formate des selbstregulierten forschenden Lernens sinnvoll nutzen können.
Die Forder- und Förderkonzepte werden in enger Zusammenarbeit mit den Projektschulen entwickelt und evaluiert, um eine Passung für den Einsatz im Regelunterricht sicherzustellen.
Für das Jahr 2018 ist zunächst geplant, die Zusammenarbeit zwischen den Lehrkräften und Schulen sowie den Wissenschaftler/innen aufzubauen und Bedarfe sowie Ressourcen an den Schulen zu identifizieren.
Begleitende Wissenschaftler/innen der WWU sind Herr Prof. Dr. Christian Fischer, Vorstandsvorsitzender des ICBF, und Frau Dr. Fischer-Ontrup, Geschäftsführerin des ICBF.

Start der MINT-Teilprojekte im Rahmen der BMBF-Forschungsverbunds LemaS

Im Rahmen der Forschungsinitative LemaS sind das Teilprojekt 3 und 8 im Bereich der mathematischen Förderung von leistungsstarken und potenziell besonders leistungsfähigen Schülerinnen und Schülern gestartet.
Das Hauptziel des dritten Teilprojekts besteht darin, spezifische Diagnose- und Förderkonzepte für eine adaptierte Gestaltung der Übergänge (Kita – Grundschule, Grundschule – weiterführende Schule= von leistungsstarken und potenziell besonders leistungsfähigen Kindern im Regelunterricht der MINT-Fächer zu entwickeln, welche den Potentialen und Bedürfnissen der Zielgruppe gerecht werden und gleichzeitig den inhaltlichen und organisatorischen Besonderheiten der jeweiligen Fachunterrichte entsprechen. In Teilprojekt 8 werden nicht die Übergänge, sondern generell adaptive Konzepte für eine diagnosebasierte individuelle Förderung von leistungsstarken und potenziell besonders leistungsfähigen Schülerinnen und Schülern im Regelunterricht der MINT-Fächer fokussiert. Ziel ist zum einen ein Instrumentarium für eine Lernverlaufsdiagnostik zu entwickeln, die nicht nur jeweilige fachliche Kompetenzen und Interessen erfasst, sondern auch lernförderliche bzw. hemmende intra- und interpersonale Einflussfaktoren berücksichtigt. Zum anderen sollen Lernarrangements erprobt werden, die insbesondere interessengeleitetes, selbstregulierendes bzw. selbstbestimmtes und forschendes Lernen in den MINT-Fächern ermöglichen. Auch in diesen Teilprojekten steht zunächst eine Erhebung der Möglichkeiten und Ressourcen der beteiligten Schulen im Vordergrund, um aufbauend Möglichkeiten der Diagnose- und Förderkonzepte zu entwickeln, umzusetzen und zu evaluieren. In 2018 geht es entsprechend vorwiegend darum, die Zusammenarbeit zwischen den Lehrkräften der Schulen und den beteiligten Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern aufzubauen sowie den „Ist-Zustand“ an den Schulen zu erfassen.

Begleitender Wissenschaftler, die an der WWU im Fachbereich 10 Mathematik und Informatik wie auch im ICBF verortet ist, ist Herr Prof. Dr. Friedhelm Käpnick.

Anmeldungen für ECHA Kurse

Kinder und Jugendliche mit besonderen Begabungen stellen im pädagogischen Bereich eine große Herausforderung für Beratende, Erzieherinnen und Erzieher in der vorschulischen wie auch für Lehrpersonen in der schulischen Praxis dar. Begabte lernen viele Dinge früher, schneller und oft ganz anders als ihre Mitschülerinnen und Mitschüler. Damit sie diese Potenziale entwickeln können, bedarf es einer hohen Professionalität der begleitenden Pädagoginnen und Pädagogen.

ECHA-Diplom
Der nächste Fortbildungslehrgang ECHA-Diplom für Lehrpersonen beginnt am 20.09.2019. Weitere Informationen und Termine finden Sie hier.

ECHA-Coach
Der ECHA Coach Kurs beginnend im Januar 2019 ist ausgebucht. Die Termine für den Folgekurs beginnend im Januar 2020 stehen nun fest und das Anmeldeverfahren ist geöffnet.

ECHA-Zertifikat
Bei Interesse am Kurs nehmen Sie bitte Kontakt zu uns auf.

Archiv

Bundesverdienstkreuz an Prof. Dr. Dr. Thomas Sternberg

Prof. Dr. Dr. Thomas Sternberg, Vorsitzender des Kuratoriums der ICBF Stiftung und Honorarprofessor der Katholisch-Theologischen Fakultät in Münster, hat das Bundesverdienstkreuz 1. Klasse erhalten. Nordrhein-Westfalens Ministerpräsident Armin Laschet überreichte ihm die Auszeichnung am 03. Mai 2018 in Düsseldorf mit einer sehr persönlichen Laudatio. Sternberg steht der Laienvertretung der Katholiken seit November 2015 vor. Zum Hintergrund: Der Verdienstorden wird an in- und ausländische Bürgerinnen und Bürger für politische, wirtschaftlich-soziale und geistige Leistungen verliehen sowie darüber hinaus für alle besonderen Verdienste um die Bundesrepublik Deutschland, wie zum Beispiel im sozialen und karitativen Bereich. Er ist die einzige allgemeine Verdienstauszeichnung in Deutschland und damit die höchste Anerkennung, die die Bundesrepublik für Verdienste um das Gemeinwohl ausspricht. Eine finanzielle Zuwendung ist mit der Verleihung des Verdienstordens nicht verbunden.

Begabung - Talent - Charisma: Wie Bildung dem Frieden dient

Prof. Dr. Christian Fischer, Begabungsforscher, Münster
Dr. Christiane Fischer-Ontrup, Pädagogin, Münster
Burkhard Jungkamp, Staatssekretär a. D., Beelitz
Prof. Dr. Thomas Söding, kath. Theologe, Bochum

Moderation: Antonius Kerkhoff, Münster
Musik: Studierende der Jugendakademie der Westfälischen Schule für Musik und der Musikhochschule Münster

Fürstenberghaus, 2. OG, F4, Domplatz 20–22 (5•E3)
10.05.2018, 16:30-18:00 Uhr

Detaillierte Ablaufplanung zum Podium

  1. Begrüßung und Einführung durch Herrn Kerkhoff
  2. Musikalischer Auftakt (Jugendakademie der Westfälischen Musikschule): Theresia Volbers, Blockflöte: Pete Rose „That“
  3. Erster Input: Schüler Leander Leitner, Ludgerusschule Hiltrup: Die I S S PPP zur Internationalen Raumstation (Preisträger ICBF Münster)
  4. Diskurs Theologie/Pädagogik: Begabung, Talent, Charisma – Was ist damit gemeint? Biblisch-theologische Aspekte: Prof. Thomas Söding (Statement) Pädagogische Aspekte: Prof. Christian Fischer (Statement)
  5. Musikalisches Zwischenspiel: Sophie Charlotte Rees: Joh. S. Bach – Prelude aus Cellosuite Nr. 4 Es-Dur BWV 1010
  6. Präsentation Schüler/-innen der Realschule St. Martin Sendenhorst: „Auf den 2. Blick“ – Impulskarten zur Auseinandersetzung mit Auschwitz PPP mit Lea Roberg, Dana-Fey Gerwin, Nele Pöppelmann, Arne Havers
  7. Dialog: Bildung und Bildungsgerechtigkeit aus Sicht von Erziehungswissenschaft und Politik mit Frau Dr. Christiane Fischer-Ontrup und Staatssekretär a.D. Burkhard Jungkamp
  8. Öffnung zum Publikum/moderierte Kärtchenabfrage Herr Woestmann/Herr Kerkhoff
  9. Abmoderation durch Herrn Kerkhoff
  10. Musikalischer Abschluss Ronja Vollmari, Blockflöte: Moritz Eggert „Außer Atem“ Jugendakademie der Westfälischen Schule für Musik und der Musikhochschule Münster

Bildung ist ein Schlüssel, um gesellschaftlich Frieden herzustellen. Die Bildungskonzepte schwanken jedoch zwischen Ansätzen, Nachteile auszugleichen und Initiativen, besondere Stärken junger Menschen gezielt zu fördern. Das Ergebnis ist Unfrieden im Schul- und Hochschulsystem. Das Forum bringt unterschiedliche Ansätze der Begabungsforschung ins Gespräch, die zeigen können, in welcher Weise Bildung dem Frieden dienen kann. Ein wichtiger Aspekt ist das Gespräch mit der Theologie.

6. Münsterscher Bildungskongress

Der diesjährige 6. Münstersche Bildungskongress findet vom 19. bis 22. September unter dem Titel „Begabungsförderung, Leistungsentwicklung, Bildungsgerechtigkeit – für alle!“ statt. Wir stellen Ihnen auch in diesem Jahr wieder ein hochspannendes Programm mit vielfältigen Referentinnen und Referenten und aktuellen Impulsen aus Wissenschaft und Praxis zusammen. Für die Haupt- und Parallelvorträge an den Vormittagen, in welchen allgemeine und theoretische Aspekte aufgegriffen und diskutiert werden, haben bereits viele Referentinnen und Referenten zugesagt, die sich unter dem Oberthema des Kongresses mit spezifischen Themenbereichen auseinandersetzen. Wir freuen uns zum jetzigen Zeitpunkt über Zusagen u.a. von:
Prof. Dr. Susan Baum (NAGC Washington, USA), Prof. Dr. Françoys Gagné (Université du Québec a Montréal, Kanada), Prof. Dr. Heiner Gembris (Universität Paderborn), Prof. Dr. Olaf Köller (IPN Kiel), Prof. Dr. Kai Maaz (DIPF Berlin), Prof. Victor Müller-Oppliger (PH FHNW Basel, Schweiz), Prof. Dr. Aljoscha Neubauer (Universität Graz, Österreich), Prof. Dr. Christoph Perleth (Universität Rostock), Prof. Dr. Franzis Preckel (Universität Trier), Prof. Andreas Schleicher (OECD Paris, Frankreich), Prof. Dr. Jörg Schorer (Universität Oldenburg), Prof. Dr. Simone Seitz (Universität Paderborn), Prof. Dr. Andrzej Sękowski (J. P. Cath. University of Lublin, Polen), Prof. Dr. Del Siegle (University of Connecticut, USA), Prof. Dr. Claudia Solzbacher (Universität Osnabrück), Prof. Dr. Heidrun Stöger (Universität Regensburg), Prof. Dr. Miriam Vock (Universität Potsdam), Prof. Dr. Thomas Wagner (Päd. Hochschule Linz, Österreich), Prof. Dr. Gabriele Weigand (Päd. Hochschule Karlsruhe), Prof. Drs. Albert Ziegler (Universität Erlangen-Nürnberg)…
Darüber hinaus wurden im Rahmen des Call for Papers zahlreiche Beiträge eingereicht, die eine hohe thematische und wissenschaftliche wie auch praktische Vielfalt aufweisen. Auf der Kongresswebseite unter folgendem Link https://www.icbfkongress.de/ haben wir für Sie neben den Informationen zu den geladenen Referentinnen und Referenten, Neuigkeiten zum (Rahmen-)Programm und weitere Informationen zu dem Kongressort, der Anreise sowie Übernachtungsmöglichkeiten für Sie zusammengestellt. Wir würden uns sehr freuen, Sie im Rahmen unseres Kongresses in Münster begrüßen zu können!

Ringvorlesung „Diagnosebasierte Individuelle Förderung“

Im Institut für Erziehungswissenschaften an der Universität Münster wird im Sommersemester 2018 die Ringvorlesung „Diagnosebasierte Individuelle Förderung – Ansätze zum Umgang mit schulischer Diversität“ im Rahmen der Qualitätsoffensive Lehrerbildung unter der Leitung von Prof. Dr. Christian Fischer und Dr. David Rott angeboten.

Die Ringvorlesung ist für Pädagoginnen und Pädagogen, für Studierende und alle weiteren Interessierten ab dem 19.04.2018 geöffnet.
Sie findet donnerstags in der Zeit von 12.00 – 14.00 Uhr im Fürstenberghaus, Domplatz 20 – 22, 48143 Münster (Hörsaal F2, 1. OG) statt.

Auftakt „Leistung macht Schule“ (LemaS) am 12.4.2018 in Essen

Am 12.4.2018 trafen sich über zweihundert Teilnehmerinnen und Teilnehmer aus Schule und Wissenschaft zum Auftakt der Initiative „Leistung macht Schule“ (LemaS) in Essen als Ergänzung zum vorausgegangenen Auftakt in Berlin. Die Initiative wird gemeinsam von der Kultusministerkonferenz und dem Bundesministerium für Bildung und Forschung getragen und ist auf zehn Jahre angelegt. 63 Schulen aus NRW sind daran beteiligt.

Nach einem musikalischen Auftakt des Philipp-Mohr-Quartetts des Landfermann-Gymnasiums in Duisburg begrüßte Ulrich Wehrhöfer, Abteilungsleiter des Referats 4 MSB, die Teilnehmenden in feierlichem Rahmen. Yvonne Gebauer, Ministerin für Schule und Bildung des Landes NRW, richtete ihr Grußwort an die Teilnehmerinnen und Teilnehmer. Sie betonte, dass es der Landesregierung ein großes Anliegen sei, leistungsstarke Schülerinnen und Schüler gezielt zu fördern. Individuelle Förderung umfasse das gesamte Spektrum. Talente dürfen nicht brach liegen, sondern bedürfen Aufmerksamkeit und Unterstützung.

Herr Engelbert Sanders, Referatsleitung 412 MSB, erläuterte Struktur und Rahmenbedingungen der Initiative. Deren Teilprojekte wurden von Dr. Simone Seitz der Universität Paderborn sowie von Prof. Dr. Ralf Benölken und Prof. Dr. Christian Fischer der Westfälischen Wilhelms-Universität detailliert vorgestellt. Ein Fachvortrag von Prof. Dr. Christian Fischer zum Thema „Potenziale erkennen - Talente fördern“ vertiefte wichtige Aspekte.
Die teilnehmenden Schulen erhielten zahlreiche Gelegenheiten, um sich auszutauschen und erste Kontakte zu knüpfen. Hierbei gaben die Vertreterinnen und Vertreter der Schulen, die bereits erfolgreich im Projekt „Zentren für Begabtenförderung NRW“ mitarbeiten, Hilfestellungen und teilten ihre bisherigen Erfahrungen den regionalen Gruppen der Bezirksregierungen mit. Vielfältige Ansatzpunkte für die gemeinsame Weiterarbeit wurden aufgezeigt.
Als nächstes werden sich die teilnehmenden Schulen für die Arbeit an einzelnen Teilprojekten entscheiden. Das nächste große Treffen aller Beteiligten ist der Bildungskongress in Münster.

Beginn der nächsten Ringvorlesung „Ressourcenorientierte Förderung“

Im Institut für Erziehungswissenschaften an der Universität Münster wird im Sommersemester 2018 in Kooperation mit dem Internationalen Centrum für Begabungsforschung (ICBF) und dem Landeskompetenzzentrum für individuelle Förderung NRW (lif) erneut eine Ringvorlesung zum Thema "Ressourcenorientierte Förderung bei Lern- und Leistungsschwierigkeiten" angeboten.

Wie gelingt eine ressourcenorientierte Förderung bei Lern- und Leistungsschwierigkeiten? Neben besonderen Schwierigkeiten im kognitiven Bereich (z.B. LRS, Dyskalkulie) geraten auch spezielle Probleme im sozial-emotionalen Bereich (z.B. ADHS, Autismus-Spektrums-Störung) vermehrt in den schulischen Fokus. Nicht zuletzt der Inklusionsanspruch führte zu einer verstärkten Konfrontation von allgemeinen Schulen mit Kindern und Jugendlichen mit sonderpädagogischem Förderbedarf. Dazu bedarf es einerseits adäquater Kompetenzen von Lehrerinnen und Lehrern im Umgang mit Lern- und Leistungsschwierigkeiten, Lernbeeinträchtigungen und Verhaltensauffälligkeiten und andererseits ein verändertes Verständnis von schulischer Vielfalt.

 Diese Ringvorlesung will daher Möglichkeiten für eine ressourcenorientierte Förderung bei Lern- und Leistungsschwierigkeiten mit ausgewiesenen Expertinnen und Experten aus der Forschung und Praxis, aus unterschiedlichen Fachrichtungen innerhalb sowie außerhalb der Universität Münster präsentieren und diskutieren.

Es werden unterschiedliche Ansätze vorgestellt, die zeigen, dass ein ressourcenorientierter Umgang mit individuellen Lern- und Leistungsschwierigkeiten – auch mit dem Blick auf potenziell leistungsfähige Schülerinnen und Schüler – gewinnbringend für alle sein kann.

Die Ringvorlesung ist für Pädagoginnen und Pädagogen und alle weiteren Interessierten ab dem 17.04.2018 geöffnet. Die Veranstaltung findet dienstags in der Zeit von 16.15 – 17.45 Uhr im S 10 im Schloss der Universität Münster (4. OG) statt.

Fortbildung ECHA Diplom nun auch in englischer Sprache

Schülerinnen und Schüler mit besonderen Begabungen stellen eine große Herausforderung für Lehrpersonen in der schulischen Praxis dar. Dies erfährt derzeit auf internationaler Ebene eine besondere Aufmerksamkeit. Seit vielen Jahren bieten die Radboud University, Nijmegen, und das ICBF, Westfälische Wilhelms-Universität Münster, Fortbildungsprogramme für Lehrer und Lehrerinnen im Bereich der Hochbegabtenförderung an – jeweils in den Landessprachen Niederländisch und Deutsch. Nun ist von der Radboud University in Kooperation mit dem ICBF ein Fortbildungsprogramm in englischer Sprache entwickelt worden: RITHA – das steht für RadboudCSW International Training on High Ability.
Das Besondere an dieser Fortbildungsmöglichkeit ist die Durchführung in englischer Sprache, womit nun vielen Interessierten aus den diversesten Ländern eine Teilnahme ermöglicht werden kann. Ebenso wird der Internationalität der Zielgruppe gerecht durch Blended Learning – eine Kombination aus Onlineseminaren und lokalen Präsenzmodulen an unterschiedlichen Orten in Europa.
Die erste RITHA – Fortbildung beginnt im September 2018; Bewerbungsschluss ist der 31.05.2018. Weitere Information sind unter folgendem Link zu finden: www.ritha.world.

Flyer

Förderinitiative "Leistung macht Schule" startet

WWU mit drei Professoren an sieben Teilprojekten beteiligt

In Berlin fiel heute der Startschuss für die Bund-Länder-Initiative "Leistung macht Schule". Als eine von 16 Hochschulen und Einrichtungen beteiligt sich die WWU an sieben von insgesamt 24 Teilprojekten – mit Prof. Dr. Christian Fischer und Dr. Christiane Fischer-Ontrup, Leiter des Internationalen Centrums für Begabungsforschung, Prof. Dr. Friedhelm Käpnick vom Institut für Didaktik der Mathematik und Informatik sowie Prof. Dr. Elmar Souvignier, Institut für Psychologie in Bildung und Erziehung. Dazu erhält die WWU 4,5 Millionen Euro im Förderzeitraum 2018 bis 2022 vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF). Im Rahmen des Forschungsverbundes „Leistung macht Schule“ verfolgen insgesamt 36 Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler aus Bildungswissenschaften, Psychologie und verschiedenen Fachdidaktiken das Ziel, 300 Schulen zur Förderung leistungsstarker und potentiell leistungsfähiger Schülerinnen und Schüler über eine leistungsfördernde Schul- und Netzwerkentwicklung zu begleiten und diagnosebasierte individualisierte Förderformate zu erarbeiten. Bundesweit nehmen 300 Grund- und weiterführende Schulen am Projekt teil, darunter 63 aus Nordrhein-Westfalen und drei Schulen aus Münster.

Nähere Informationen und die Pressemeldung finden sie hier:
Pressemitteilung des Bundesministerium für Bildung und Forschung: www.bmbf.de
Pressemitteilung des Forschungsverbundes: Pressemitteilung LemaS