Würdigung herausragender Projekte in der schulischen Begabungsförderung

Im Rahmen der Verleihung der ECHA-Diplome am 24. November 2018 wurden von der Namasté-Familienstiftung, vertreten durch den Vorsitzenden der Stiftung, Prof. Dr. Hans Wielens, und durch die Stiftung Internationales Centrum für Begabungsforschung, vertreten durch Heribert Woestmann, zum dritten Mal Projekte zur Begabungsförderung gewürdigt. Diese wurden während der Ausbildung zum „Specialist in Gifted Education“ von Lehrpersonen an den Schulen entwickelt und umgesetzt.

Ausgezeichnet wurden drei Projekte, die die Begabungsförderung im Bereich mathematischer Kompetenzen (Mathe-Medaillen-Treff), im Bereich der Persönlichkeitsentwicklung (kreatives Schreiben) und der regionalen Vernetzung von Schulen (Übergänge gestalten) fokussieren. Durch die finanzielle Unterstützung können diese Projekte erneut durchgeführt und optimiert werden.

19. ECHA-Diplomverleihung

Am 24. November 2018 wurde 36 Teilnehmerinnen und Teilnehmern des 19. Weiterbildungsstudienganges „Specialist in Gifted Education“ das ECHA-Diplom der Westfälischen Wilhelms-Universität Münster und der Radboud University Nijmegen verliehen. Die Verleihung bildet den Abschluss des zweisemestrigen Weiterbildungsstudienganges, der im September 2017 begonnen hat. Alle Teilnehmerinnen und Teilnehmer haben in diesem Zeitraum mit großem Einsatz und viel Sachverstand Konzepte im Bereich der Begabungs- und Begabtenförderung erarbeitet, die in der eigenen pädagogischen Praxis erprobt, umgesetzt und schriftlich ausgearbeitet wurden.
Zahlreiche Schulleitungen, Kolleginnen und Kollegen sowie Familienangehörige begleiteten die Absolventinnen und Absolventen zur Verleihung. Dr. Michael Voges und Prof. Dr. Christian Fischer würdigten die Feierstunde in besonderem Maße. Herr Dr. Voges hat uns freundlicherweise sein Transkript zur Veröffentlichung zur Verfügung gestellt:

Dr. Michael Voges_Vortrag anlässlich der 19. ECHA-Diplomverleihung

7. Münsterscher Bildungskongress – Save the date!

Nach erfolgreichem Abschluss des 6. Münsterschen Bildungskongresses mit dem Titel „Begabungsförderung, Leistungsentwicklung und Bildungsgerechtigkeit – für alle!“ wurde nun das Datum des nächsten, des 7. Münsterschen Bildungskongresses, festgelegt. Dieser wird vom 22. bis zum 25. September 2021 stattfinden. Die Bildungskongresse in Münster werden seit 2003 alle drei Jahre vom Internationalen Centrum für Begabungsforschung (ICBF) sowie dem Landeskompetenzzentrum für Individuelle Förderung NRW (lif) durchgeführt.

Um Informationen und Neuigkeiten zum 7. Münsterschen Bildungskongress 2021 zu erhalten, können Sie sich gern mit einer E-Mail an info@icbfkongress.de für den Newsletter registrieren.

Ankündigung dreiundzwanzigste WCGTC World Conference

Vom 24. Bis zum 28. Juli 2019 wird in Nashville, USA, die dreiundzwanzigste WCGTC (World Council for Gifted and Talented Children) World Conference stattfinden unter dem Motto „A World of Possibilities: Gifts, Talents, & Potential". Hier finden Sie alle weiteren Informationen.

10. ÖZBF-Kongress

Das Österreichische Zentrum für Begabtenförderung und Begabungsforschung (ÖZBF) veranstaltet von 14. – 16. November 2019 den 10. ÖZBF-Kongress in Salzburg. Das Thema des Kongresses 2019 ist „Begabung – Begeisterung – Bildungserfolg“.

Begabung – Begeisterung – Bildungserfolg

Begeisterung, die leidenschaftliche Beschäftigung mit einem Thema, spielt nicht nur eine wesentliche Rolle für persönliches Glück und Wohlbefinden. Sie ist auch ein zentraler Faktor bei der Umsetzung von Begabung in Leistung. Begabung mit Begeisterung zu leben und sich als Person nach eigenen Zielen zu entfalten, ist das Idealbild eines Weges von Begabung hin zu Bildungserfolg. Dieser kann sich in einer erfolgreichen Schullaufbahn und weiterführenden Abschlüssen ausdrücken, auf persönlicher Ebene kann Bildungserfolg als Erreichen individueller Bildungsziele gesehen werden. Die Begleitung eines Menschen auf dem Weg von Begabung zu Bildungserfolg, der von Kurven, Anstiegen oder Hürden geprägt sein kann, ist dabei ein wesentlicher Faktor. Verantwortliche in Erziehung und Bildung bieten immer wieder Anlässe, Möglichkeiten und Zeitfenster für die Begeisterung in der Domäne und spielen eine wichtige beratende und begleitende Rolle.

Hauptvorträge

Es erwarten Sie vier interessante Hauptvorträge, die das Kongressthema von unterschiedlichen Seiten beleuchten:

  • Univ.-Prof. Dr. Aljoscha C. Neubauer: Eignung oder Neigung: Welche Rolle spielen Begabungen und Interessen für Bildungserfolge?
  • Prof. Dr. Hans Anand Pant: Exzellente Schulen für exzellente Leistungen: Schulentwicklung als Motor der Leistungsförderung
  • Prof. Dr. Franzis Preckel: Begabung und Bildungserfolg − Faktoren gelungener Entwicklung
  • Prof. Dr. Miriam Vock: Begeistert lernen, wenn nichts Neues mehr kommt? Das Überspringen einer Klassenstufe als Ausweg aus der Unterforderung

Einreichung von Beiträgen - Call for Papers

Bis 28. Februar 2019 ist es möglich, Beiträge für den Kongress einzureichen. Als Beitragsarten sind Symposien, wissenschaftsorientierte und praxisorientierte Vorträge sowie Poster vorgesehen. Hiermit spricht das ÖZBF herzlich eine Einladung an Personen aus Praxis und Wissenschaft aus, Beiträge einzubringen und den 10. ÖZBF-Kongress damit aktiv mitzugestalten. Alle Informationen über die Einreichung von Beiträgen finden Sie im „Call for Papers“.

Informationen rund um den Kongress

Die Einreichung von Beiträgen im Zuge des Call for Papers ist bis 28. Februar 2019 möglich. Die Anmeldung zur Teilnahme am Kongress wird ab Januar 2019 möglich sein. Alle stets aktualisierten Informationen zum Kongress finden Sie unter www.oezbf.at/kongress2019.

Lernstrategiekurs für besonders begabte Kinder

In dem Kurs „Lernstrategien für besonders begabte Kinder“ werden wesentliche Lern‐ und Arbeitsstrategien für den schulischen Einsatz handlungsorientiert vermittelt. Das Kursangebot richtet sich an Kinder der Klassen fünf bis sieben und besteht zunächst aus einem 2-tägigen Blockseminar mit den Modulen „Selbststeuerung“, „Motivation“ und „Informationsverarbeitung“, sowie verschiedenen Kleingruppen- und Plenumsphasen. Der Kurs findet am 18. und 19. Januar 2019 statt.

Aufbauend auf diesen ersten Block wird ein 2- tägiges Folgeseminar angeboten, welches die Module aus dem ersten Wochenende vertieft. Die Erfahrungen der vergangenen Kurse zeigen, dass diese Seminarkombination sinnvoll ist, um auch dauerhafte Verbesserungen im Lern‐ und Arbeitsverhalten zu erzielen. Der Folgekurs findet am 15. und 16. März 2019 statt. Dieses Kursangebot hat sich in der Praxis bereits mehrere Jahre bei inzwischen über 300 Kindern in verschiedenen Städten Deutschlands bewährt und wurde im Jahr 2018 umstrukturiert und inhaltlich an die aktuellen Bedürfnisse besonders Begabter mit Lern- und Leistungsschwierigkeiten angepasst.
Da beide Wochenenden aufeinander aufbauen, ist eine Teilnahme am Kurs nur für beide Wochenenden (insgesamt 4 Tage) möglich.

Weitere Informationen zum Kursangebot finden Sie hier.

6. Münstersche Bildungskongress hat erfolgreich stattgefunden

Vom 19. bis zum 22. September 2018 fand der 6. Münstersche Bildungskongress zum Thema „Begabungsförderung, Leistungsentwicklung und Bildungsgerechtigkeit – für alle!“ statt. Insgesamt nahmen 1250 TeilnehmerInnen und ReferentInnen am Kongress teil, so dass die verschiedensten Akteure aus Wissenschaft, Bildungspolitik, Bildungsadministration, aus der Schulentwicklung, d.h. Schulleitungen, Lehrkräfte und Eltern, sowie außerschulische Bildungspartner nach Münster kamen. Durch die über 130 Vorträge, Referate und Workshops wurde der Bildungskongress zu einem anspruchsvollen Ort wissenschaftlichen Austausches und interdisziplinären Gesprächs, in denen Dialoge über die Professionen hinaus angeregt und neue Impulse gesetzt werden konnten.

Das Team des ICBF bedankt sich für die vielen positiven Anmerkungen und Rückmeldungen. Einen Einblick über den Kongress bietet das aktuelle Kongressvideo.

Wir würden uns freuen, Sie beim 7. Münsterschen Bildungskongress begrüßen zu dürfen! 
Um aktuelle Informationen über die Münsterschen Bildungskongresse zu erhalten, registrieren Sie sich gerne mit einer kurzen E-Mail an info@icbfkongress.de für unseren Newsletter.

Start des Leseförderprojekts im Kontext des BMBF-Forschungsverbunds LemaS

Im Teilprojekt 14 „Diagnosebasierte differenzierte Leseförderung in der Grundschule“ wird die Implementation eines „Pakets“ aus Lernverlaufsdiagnostik, Feedbackgesprächen und differenzierter Leseförderung angestrebt. Da die Leistungsstreuung im Lesen bei Kindern im Grundschulalter enorm ist, erscheint ein Unterricht sinnvoll, in dem individuelle Angebote zur Förderung auf der Ebene des Wortlesens, der Leseflüssigkeit und des Leseverständnisses gemacht werden, um den unterschiedlichen Potentialen der Kinder gerecht zu werden. Um individuell passende Angebote machen zu können ist es dabei hilfreich, diagnostische Informationen zu haben, die sich sowohl auf das Leistungsniveau als auch auf den Lernfortschritt beziehen.
Für 2018 werden Kontakte zwischen Schulen und dem Projektteam aufgebaut, es wird über das Konzept zur diagnosebasierten differenzierten Leseförderung mit seinen drei Bausteinen informiert und die Materialien werden den Schulen zur Verfügung gestellt.
Begleitet wird das Projekt durch Herrn Prof. Dr. Elmar Souvignier, der sowohl im ICBF wie auch am Institut für Psychologie in Bildung und Erziehung des Fachbereich 7 der WWU arbeitet.

Start der diFF-Teilprojekte im Rahmen des BMBF-Forschungsverbunds LemaS

Das „diFF“ gliedert sich in drei Teilprojekte (TP). Zum einen Teilprojekt 4 „Adaptive Formate potential- und prozessorientierter Diagnostik" und Teilprojekt 5 „Adaptive Formate selbstregulierten und forschenden Lernens“ zum anderen Teilprojekt 6 „Adaptive Formate diversitäts- und differenzsensiblen Lernens“.
Alle Projekte werden bis 2022 umgesetzt und haben jeweils miteinander verknüpfte Ziele. Lehrpersonen in ihrer Rolle zu unterstützen, die Potentiale und individuellen Lernbedürfnisse ihrer Schülerinnen und Schüler zu erkennen, damit eine adäquate Förderung (potenziell) besonders leistungsfähiger Schülerinnen und Schüler erfolgen kann, ist das Ziel des Teilprojektes 4. Ziel des Teilprojekts 5 ist es, ein Forder- und Förderformat an den Projektschulen (weiter) zu entwickeln und in diesen erweiterten Formen auf den Regelunterricht zu übertragen, um so den individuellen Forder- und Förderbedarfen der (potenziell) leistungsstarken Schülerinnen und Schüler zu entsprechen. Für Teilprojekt 6 lautet das Ziel, Konzepte und Projektansätze zur Förderung von potenziell leistungs-fähigen Schülerinnen und Schülern mit Lern- und Leistungsschwierigkeiten zu entwickeln und umzusetzen, so dass Schülerinnen und Schüler mit Unterstützungsbedarf Formate des selbstregulierten forschenden Lernens sinnvoll nutzen können.
Die Forder- und Förderkonzepte werden in enger Zusammenarbeit mit den Projektschulen entwickelt und evaluiert, um eine Passung für den Einsatz im Regelunterricht sicherzustellen.
Für das Jahr 2018 ist zunächst geplant, die Zusammenarbeit zwischen den Lehrkräften und Schulen sowie den Wissenschaftler/innen aufzubauen und Bedarfe sowie Ressourcen an den Schulen zu identifizieren.
Begleitende Wissenschaftler/innen der WWU sind Herr Prof. Dr. Christian Fischer, Vorstandsvorsitzender des ICBF, und Frau Dr. Fischer-Ontrup, Geschäftsführerin des ICBF.

Start der MINT-Teilprojekte im Rahmen der BMBF-Forschungsverbunds LemaS

Im Rahmen der Forschungsinitative LemaS sind das Teilprojekt 3 und 8 im Bereich der mathematischen Förderung von leistungsstarken und potenziell besonders leistungsfähigen Schülerinnen und Schülern gestartet.
Das Hauptziel des dritten Teilprojekts besteht darin, spezifische Diagnose- und Förderkonzepte für eine adaptierte Gestaltung der Übergänge (Kita – Grundschule, Grundschule – weiterführende Schule= von leistungsstarken und potenziell besonders leistungsfähigen Kindern im Regelunterricht der MINT-Fächer zu entwickeln, welche den Potentialen und Bedürfnissen der Zielgruppe gerecht werden und gleichzeitig den inhaltlichen und organisatorischen Besonderheiten der jeweiligen Fachunterrichte entsprechen. In Teilprojekt 8 werden nicht die Übergänge, sondern generell adaptive Konzepte für eine diagnosebasierte individuelle Förderung von leistungsstarken und potenziell besonders leistungsfähigen Schülerinnen und Schülern im Regelunterricht der MINT-Fächer fokussiert. Ziel ist zum einen ein Instrumentarium für eine Lernverlaufsdiagnostik zu entwickeln, die nicht nur jeweilige fachliche Kompetenzen und Interessen erfasst, sondern auch lernförderliche bzw. hemmende intra- und interpersonale Einflussfaktoren berücksichtigt. Zum anderen sollen Lernarrangements erprobt werden, die insbesondere interessengeleitetes, selbstregulierendes bzw. selbstbestimmtes und forschendes Lernen in den MINT-Fächern ermöglichen. Auch in diesen Teilprojekten steht zunächst eine Erhebung der Möglichkeiten und Ressourcen der beteiligten Schulen im Vordergrund, um aufbauend Möglichkeiten der Diagnose- und Förderkonzepte zu entwickeln, umzusetzen und zu evaluieren. In 2018 geht es entsprechend vorwiegend darum, die Zusammenarbeit zwischen den Lehrkräften der Schulen und den beteiligten Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern aufzubauen sowie den „Ist-Zustand“ an den Schulen zu erfassen.

Begleitender Wissenschaftler, die an der WWU im Fachbereich 10 Mathematik und Informatik wie auch im ICBF verortet ist, ist Herr Prof. Dr. Friedhelm Käpnick.

Anmeldungen für ECHA Kurse

Kinder und Jugendliche mit besonderen Begabungen stellen im pädagogischen Bereich eine große Herausforderung für Beratende, Erzieherinnen und Erzieher in der vorschulischen wie auch für Lehrpersonen in der schulischen Praxis dar. Begabte lernen viele Dinge früher, schneller und oft ganz anders als ihre Mitschülerinnen und Mitschüler. Damit sie diese Potenziale entwickeln können, bedarf es einer hohen Professionalität der begleitenden Pädagoginnen und Pädagogen.

ECHA-Diplom
Der nächste Fortbildungslehrgang ECHA-Diplom für Lehrpersonen beginnt am 20.09.2019. Weitere Informationen und Termine finden Sie hier.

ECHA-Coach
Der ECHA Coach Kurs beginnend im Januar 2019 ist ausgebucht. Sie können sich gerne auf eine Warteliste für diesen Kurs bzw. auf eine Interessentenliste für den Folgekurs setzen lassen. Termine für den Folgekurs folgen demnächst hier.

ECHA-Zertifikat
Bei Interesse am Kurs nehmen Sie bitte Kontakt zu uns auf.

Archiv

Feierliche Verleihung des „ECHA-Diploms“

EchaLogo

Am 11. November 2017 wurde 38 Teilnehmerinnen und Teilnehmern des 18. Weiterbildungsstudienganges „Specialist in Gifted Education“ das ECHA-Diplom der Westfälischen Wilhelms-Universität Münster und der Radboud University Nijmegen verliehen. Die Verleihung bildet den Abschluss des zweisemestrigen Weiterbildungsstudienganges, der im September 2016 begonnen hat. Alle Teilnehmerinnen und Teilnehmer in diesem Zeitraum mit großem Einsatz und viel Sachverstand Konzepte im Bereich der Begabungs- und Begabtenförderung, die in der eigenen pädagogischen Praxis erprobt, umgesetzt und schriftlich ausgearbeitet wurden.
Zahlreiche Schulleitungen, Kolleginnen und Kollegen sowie Familienangehörige und Teilnehmerinnen und Teilnehmer des diesjährigen ECHA-Tages begleiteten die Absolventinnen und Absolventen zur Verleihung. Prof. Dr. Dr. h.c. Klaus Anderbrügge, Prof. Dr. Christian Fischer sowie Prof‘. Dr. Gabriele Weigand würdigten die Feierstunde in besonderem Maße.

Würdigung herausragender Projekte in der schulischen Begabungsförderung

Im Rahmen der Verleihung der ECHA-Diplome am 11. November 2017 wurden von der Namasté-Familienstiftung, vertreten durch den Vorsitzenden der Stiftung, Prof. Dr. Hans Wielens, und durch die Stiftung Internationales Centrum für Begabungsforschung, vertreten durch Prof. Dr. Klaus Anderbrügge, erneut Projekte zur Begabungsförderung gewürdigt. Diese wurden während der Ausbildung zum „Specialist in Gifted Education“ von Lehrpersonen an den Schulen entwickelt und umgesetzt.

Ausgezeichnet wurden drei Projekte, die die Begabungsförderung durch bilinguale Zusatzangebote im Fach Französisch, die Entwicklung eines Konzepts für einen Kooperationsverbund Hochbegabung und die Begabungsförderung im Fach Spanisch auf dem Weg zum Bundeswettbewerb Fremdsprachen fokussieren. Durch die finanzielle Unterstützung können diese Projekte erneut durchgeführt werden.

Erfolgreicher Erasmus+ Projektantrag

Das ICBF hat sich zusammen mit sieben weiteren Hochschul- und Universitätsorganisationen Europas sowie dem ÖZBF im Bereich der Hochschulbildung erfolgreich für ein 3-jähriges Erasmus+ Projekt beworben.

Europa verliert seine Talente, die Drop-Out Quoten für das Erststudium steigen - auch für Deutschland - in den letzten Jahren. Das European Honors Council, welches im Juni 2016 offiziell gegründet wurde, versucht diesem Trend u.a. durch das bewilligte Erasmus+ Key Action 2 Projekt entgegenzuwirken. Der Fokus des Projektes liegt daher auf der Weiterentwicklung von Diagnose- und Reflexionsmaterialien für Lehrende in Fachhochschulen und Universitäten Europas, um talentierte Studierende zu erkennen und ihre Talente zu fördern. Während in den Niederlanden sogenannte Honors Programme – auch durch vormalige staatliche Unterstützung – in den meisten Universitäten etabliert sind, fehlt es in vielen anderen europäischen Ländern noch an geeigneten Förder- und Forderangeboten für talentierte und begabte Studierende. Das Erasmus+ Key Action 2 Projekt, welches ab diesem September bis August 2020 umgesetzt werden wird, versucht diese Lücke zu schließen und gliedert sich daher in drei Hauptprodukte:

  • MeTalent Mirror: Materialien und Instrumente zur Selbstevaluation von Lehrenden mit dem Fokus auf Talententwicklung
  • YouTalentSpotter: Diagnoseinstrumente für Lehrende, um talentierte, motivierte und begabte Studierende leichter zu erkennen und ihnen Unterstützung in der Weiterentwicklung ihrer Talente zu bieten
  • e-library, eine Online-Plattform die Texte, Bilder und Mini-Movies zum Thema Honors in Europa bereitstellen wird und so zur Netzwerkbildung der Hochschulen und zur Schaffung von mehr Honors Programmen beitragen wird.

Alle Produkte werden in internationaler Co-Kreation von den Antragssteller/innen sowie Lehrenden und Studierenden aus den Partnerländern erarbeitet. So ist eine enge Verknüpfung an die Praxiserfahrungen und –bedarf der einzelnen Länder gewährleistet. Durch die Bereitstellung von online Materialien ist zudem eine individuelle Auswahl von benötigten Inhalten durch einzelne Organisationen möglich. Eine Präsentation der Arbeitsergebnisse wird im Sommer 2020 in Form einer Summer School stattfinden. Das ICBF hat sich, als Mitglied des Lenkungsausschusses des European Honors Council, an den Vorarbeiten für den Antrag intensiv beteiligt und war beim ersten Arbeitstreffen in Groningen am 11. & 12. Oktober sowie an den weiteren Arbeits- und Projekttreffen vertreten. Hier wurden innerhalb der ersten zwei Tage Grundsteine für die Arbeit an den jeweiligen Produkten (MeTalentMirror; YouTalentSpotter und e-library) gelegt. Das nächste Treffen wird am 22. und 23. März in Salzburg durch das ÖZBF ausgerichtet.

Weiterführende Informationen zur Arbeit des European Honors Council finden sich unter www.honorscouncil.eu Hier findet Sie auch das kostenlose online Journal zur Honors Education in Europa, welches im Juni 2017 erschienen ist. Auch ohne ein eigenes Honors-Programm können Sie sich als Mitglied kostenlos bei EHC anmelden, sodass Sie die monatliche Newsletter erhalten und auch über Fortschritte im ka2-Projekt auf dem Laufenden gehalten werden.

ECHA-Tag 2017 - Begabungsförderung implementieren: Leitbilder entwickeln – Bildungspartnerschaften stärken

Am Samstag, dem 11. November 2017, wird der nächste Deutsche ECHA-Tag in Münster stattfinden. Dieses Angebot richtet sich an Pädagoginnen und Pädagogen, die an den Weiterbildungsmaßnahmen zum ECHA-Diplom, ECHA-Zertifikat oder ECHA-Coach teilgenommen haben.

Der diesjährige ECHA-Tag steht unter dem Thema Begabungsförderung implementieren: Leitbilder entwickeln – Bildungspartnerschaften stärken. Ziel des ECHA-Tages ist es, in diesem Kontext praxisnahe Angebote vorzustellen und gezielt Impulse zu setzen, die zum Diskutieren und Umsetzen in der eigenen Praxis einladen.

Anmeldungen für den ECHA-Tag nimmt ab sofort Julia Gilhaus (Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! ) entgegen.

Programmheft

Schülerarbeiten an der Universität Münster ausgezeichnet

Das ICBF an der Westfälischen Wilhelms-Universität Münster und die Dr. Hans Riegel-Stiftung haben am Samstag, 30. September 2017 die Dr. Hans Riegel-Fachpreise für besonders gute vorwissenschaftliche Arbeiten von Schülerinnen und Schülern der Region verliehen.

Prämiert wurden vorwissenschaftliche Arbeiten aus den Disziplinen Biologie, Chemie, Geographie, Mathematik und Physik. Prof. Dr. Christian Fischer (ICBF) zu den Arbeiten: "Auch im achten Durchgang haben wir wieder mehr als 80 Facharbeiten erhalten. Themen und Qualität der Arbeiten sind ein Beleg für hervorragenden Unterricht in den naturwissenschaftlichen Fächern."

Folgende Schülerinnen und Schüler wurden ausgezeichnet:

Biologie:
1. Platz: Meike Terlutter von der Maximilian-Kolbe-Gesamtschule in Saerbeck: „Auswirkungen einer periodischen Austrocknung eines Heideweihers im Münsterland auf die Libellenfauna“
2. Platz: Amelie Winkelkotte vom Joseph-König-Gymnasium in Haltern: „Operante Konditionierung: Unterscheidungslernen bei Ziegen durch Lernen durch Versuch und Irrtum“
3. Platz: Fabian Nienhaus vom Gymnasium Mariengarden in Borken: „Wenn zwei Kolonien sich kreuzen… Wie reagieren Bacillus subtilis und Yarrowia lipolytica, wenn deren Kolonien miteinander verschmelzen?“

Chemie:
1. Platz: Tabea Cosima Mittmann vom Annette-von-Droste-Hülshoff-Gymnasium in Münster: „Das Phänomen der elektrochemischen Korrosion in der Schifffahrt unter besonderer Betrachtung der Problematik bei Regattasegelbooten“
2. Platz: Tabea Eilbracht vom Adalbert-Stifter-Gymnasium in Castrop-Rauxel: „Einfluss von Tensiden auf Größe und Stabilität von Seifenblasen im Blasring-Experiment“
3. Platz: Paul Schneider vom Annette-von-Droste-Hülshoff Gymnasium in Dülmen: „Übertragung des Prozesses der Herstellung von Rapsmethylester im schulischen Bereich auf die Herstellung von Altfettmethylester aus Fritteusenfetten im schulischen Bereich“

Geographie:
1. Platz: Esther Ruholl von der Marienschule in Münster: „Erweiterung des Stadtzentrums in Münster-Kinderhaus – Erfolg oder Misserfolg?“
2. Platz: Philipp Hartkorn vom Albert-Schweitzer/Geschwister-Scholl-Gymnasium in Marl: „Fracking: Fluch oder Segen? Fracking im Spannungsfeld zwischen Ökonomie und Ökologie am Raumbeispiel North Dakota“
3. Platz: Jannis Stapper vom Kopernikus-Gymnasium in Rheine: „Die Nachhaltigkeit von Einkaufszentren am Beispiel der Emsgalerie Rheine“

Mathematik:
1. Platz: Marcel Garus vom Ratsgymnasium in Gladbeck: „Anwendungsmöglichkeiten der Fourierreihe“
2. Platz: Rieke Schlenkert vom Gymnasium St. Michael in Ahlen: „Kompression von Raster-Grafiken anhand des xPixMap-Formats“
3. Platz: Max Remmert vom Gymnasium St. Michael in Ahlen: „Ein datenbankbasiertes Wissensquiz“

Physik:
1. Platz: Mira Posingies von der Marienschule in Münster: „Photovoltaik – Inwieweit beeinträchtigt die Temperatur die Leistungsfähigkeit von Solarzellen?“
2. Platz: Luca Brilhaus vom Gymnasium St. Mauritz in Münster: „Experimentelle Erzeugung von Lissajous-Figuren ganz einfach?“
3. Platz: Jannis Werwer vom Gymnasium St. Ursula in Dorsten: „Die Messung von e/me mit dem Fadenstrahlrohr“

Ringvorlesung Wintersemester 2017/18

Im Rahmen der Ringvorlesung musste der Vortrag von Herrn Dr. Voges erneut verschoben werden. Sein Vortrag „Bessere Entwicklungsmöglichkeiten für leistungsstarke und leistungsfähige Schülerinnen und Schüler: Zur Entstehung der gemeinsamen Förderstrategie von Bund und Ländern von Herbst 2016“ ist nun am 19.12.2017 zu hören.

In Kooperation mit dem Internationalen Centrum für Begabungsforschung (ICBF) und dem Landeskompetenzzentrum für individuelle Förderung NRW (lif) wird im Wintersemester 2017/18 im Institut für Erziehungswissenschaften an der Universität Münster eine Ringvorlesung zum Thema "Talente fördern – Leistungen entwickeln" angeboten.

Potenziale und Begabungen zeigen sich in ihrer Vielfalt in jeder Person. Dabei gilt es die vielfältigen Talente zu fördern, damit sich persönliche Leistungen entwickeln können. Vor allem die Schule hat die Aufgabe, alle Kinder und Jugendlichen als potenziell leistungsfähig zu adressieren. Neben leistungsschwächeren sollten auch leistungsstärkere Schülerinnen und Schüler in den Blick genommen und dabei in ihren individuellen Lernprozessen herausgefordert und gefördert werden.

In der Ringvorlesung "Talente fördern – Leistungen entwickeln" werden Grundlagen und Konzepte einer diagnosebasierten individuellen Förderung von vielfältigen Leistungspotenzialen insbesondere im schulischen Kontext vorgestellt und diskutiert.

Dabei wird die Expertise aus unterschiedlichen Fachrichtungen innerhalb sowie außerhalb der Universität Münster gebündelt. Es werden unterschiedliche Ansätze vorgestellt, die zeigen, dass ein potenzialorientierter Umgang mit Vielfalt – auch mit dem Blick auf leistungsstärkere und potenziell leistungsfähige Schülerinnen und Schüler – gewinnbringend für alle sein kann.

Die Ringvorlesung ist für Pädagoginnen und Pädagogen und alle weiteren Interessierten ab dem 17.10.2017 geöffnet. Die Veranstaltung findet dienstags in der Zeit von 16.15 – 17.45 Uhr im S 10 im Schloss der Universität Münster (4. OG) statt.

Hier können Sie das Programm der Ringvorlesung herunterladen

Ärztekammer Westfalen-Lippe veranstaltet Fortbildungsseminar

Die medizinische Akademie der Ärztekammer Westfalen-Lippe veranstaltet in Kooperation mit dem Internationalen Centrum für Begabungsforschung ein Fortbildungsseminar, welches sich an alle Ärzte, Kinder- und Jugendpsychiater und -psychotherapeuten, Psychologische Psychotherapeuten, Pädagogen und an weitere Interessierte richtet, die in ihrer täglichen Arbeit mit Kindern und Jugendlichen mit Hochbegabung zu tun haben. Das Seminar findet statt am Samstag, 14. Oktober 2017 im Ärztehaus Münster. Anmeldungen zu dieser Veranstaltung sind noch möglich.

Flyer

Exzellenz Facharbeit: Dr. Hans Riegel-Fachpreise

Die Dr. Hans Riegel-Stiftung und die Stiftung Internationales Centrum für Begabungsforschung laden alle Wettbewerbsteilnehmerinnen und -teilnehmer mit ihren Eltern, die Mitglieder der Schulleitungen oder deren Vertreterinnen oder Vertreter sowie die betreuenden Fachlehre- rinnen und Fachlehrer zur Abschlussveranstaltung und Preisverleihung herzlich in die Aula im Schloß zu Münster ein.

Hans Riegel Einladung 2017