Das “European Talent Support Network (ETSN)” ist nun auch online

Das “European Talent Support Network (ETSN)” ist nun auch online – unter folgendem Link ist es zu finden: http://etsn.eu/.

Das ETSN wurde gegründet, um die Diagnostik und Förderung von begabten und talentierten Kindern und Jugendlichen in Europa zu verbessern. Es versteht sich als Sammelbecken von ausgewiesener Expertise rund um das Thema Hochbegabung. Der Austausch von Best-Practice Beispielen auf europäischer Ebene ist eine hervorragende Möglichkeit des Voneinander Lernens.

Das 2015 offiziell gegründete Netzwerk ist eine sich kontinuierlich entwickelnde Plattform. Es gibt verschiedene Möglichkeiten der Mitgliedschaft: als zentrale “European Talent Centres” und in Form von sogenannten “European Talent Points”. Das Netzwerk hat mittlerweile 20 Talent Centres (überwiegend aus europäischen Ländern, aber auch Indien, Peru) und rund 300 Talent Points, letztere verstreut über 38 Länder weltweit. Das Internationale Centrum für Begabungsforschung (ICBF) ist seit der Gründung als European Talent Centre dabei.

Jedes „European Talent Centre“ leistet exzellente Arbeit in sehr unterschiedlichen Feldern der Förderung von Begabten und Talentierten, das gilt für ebenso für die “Talent Points“. Manche haben eher die Fortbildung der Lehrerinnen und Lehrer im Blick, andere die Arbeit mit den jungen Talenten. Genau das ist die Stärke des sich kontinuierlich entwickelnden Netzwerkes. Derzeit ist es wieder möglich, sich um eine Mitgliedschaft als European Talent Point (oder als „ Associated European Talent Point“ - so werden die Partner außerhalb von Europa genannt) zu bewerben. Dies ist über folgenden Link möglich: http://etsn.eu/apply-to-join-etsn/.

Erster Durchgang erfolgreich abgeschlossen: Ergebnispräsentation des Forder-Förder-Projektes Plus

Seit Beginn des Schuljahres 2016/17 bietet das ICBF erstmalig das Format Forder-Förder-Projekt Plus. Forschendes Lernen – das Lernen erforschen (FFP-Plus) an. In diesem Projekt arbeiten Schülerinnen und Schüler der Oberstufe gemeinsam mit Studierenden der WWU an individuellen Forschungsvorhaben im Kontext Lernen bzw. Lernstrategien.

Am 30.06.2017 fand die Ergebnispräsentation des Förder-Förder-Projektes Plus im Vom-Stein-Haus statt. Insgesamt präsentierten 19 Schüler*innen sowie Studierende der WWU Münster ihre Forschungsergebnisse vor Publikum und gaben Antworten auf Fragestellungen wie „Welchen Einfluss hat Musik auf die Konzentrationsfähigkeit?“ „Wie kann Inklusion gelingen?“ „Warum ist es wichtig, seinen Lerntypus zu kennen?“.

Prof. Dr. Christian Fischer und Dr. David Rott würdigten die Arbeit aller Beteiligten, die zum Gelingen dieses Projektes beigetragen haben. Nach den Sommerferien beginnt der zweite Projekt-Durchgang

Ablauf der Tagung inklusive aller Vortragstitel

6. Münsterscher Bildungskongress

Der 6. Münstersche Bildungskongress mit dem Titel „Begabungsförderung. Leistungsentwicklung. Bildungsgerechtigkeit für alle!“ findet vom 19. – 22. September 2018 statt.Wir freuen uns, dass wir mit Prof. Dr. Andreas Schleicher, OECD Direktor des Direktorats für Bildung und PISA-Koordinator, einen ausgewiesenen Experten zu den Entwicklungen des deutschen Bildungssystems als Eröffnungsredner des Kongresses gewinnen konnten. Um regelmäßig neue Informationen zum Kongress zu erhalten, registrieren Sie sich gerne mit einer kurzen E-Mail an info@icbfkongress.de oder besuchen Sie unsere Homepage http://icbfkongress.de.

Forum "Bildungsungleichheit und Talentförderung"

Der Umgang mit Heterogenität und Inklusion ist nach wie vor ein zentrales schulpädagogisches Thema. Bildungskonzepte schwanken zwischen Ansätzen, Nachteile auszugleichen, und Initiativen, besondere Stärken junger Menschen gezielt zu fördern. Ein potenzialorientierter Umgang mit Diversität und Inklusion im Sinne einer Pädagogik der Vielfalt kann aber gewinnbringend für alle sein.

Dieses Thema aufgreifend fand am Dienstag, den 27. Juni 2017 in Münster das Forum „Bildungsungleichheit und Talentförderung“ statt, das von der WWU Münster und dem Lif NRW in Kooperation mit der Bezirksregierung Münster und dem Zentrum für Lehrerbildung in Münster veranstaltet wurde.

Basierend auf den Vorträgen von Prof. Dr. Wilfried Bos (Technische Universität Dortmund) zum Thema „Befunde aus den Vergleichsstudien“ und von Prof. Dr. El-Mafaalani (Fachhochschule Münster) über „Bildungsgerechtigkeit und Migration“ schloss sich eine Podiumsdiskussion an. Das Forum richtete sich an Dozierende, Lehrpersonen, Referendarinnen und Referendare, Studierende sowie alle weiteren Interessierten.

Prof. Wilfried Bos präsentierte die Testleistungen und Verteilung der Länder nach Kompetenzstufen aus internationalen Vergleichsstudien am Beispiel Mathematik und legte dabei den Schwerpunkt auf die Interpretation der Ergebnisse der hohen Kompetenzstufe. So erläuterte er am Beispiel von Singapur, dass 50 % der Schülerinnen und Schüler die höchste Kompetenzstufe erreichen, in Deutschland sind es nur 5,3%. Auch andere asiatische Länder weisen einen sehr hohen Anteil von Schülerinnen und Schülern auf der höchsten Kompetenzstufe auf. Als möglichen Erklärungsansatz verwies Prof. Bos auf die konfuzianische Tradition der asiatischen Länder: Bildung wird in Asien seit etwa 1000 Jahren als Schlüssel für Aufstieg begriffen. Kritisch entwickelte er die Frage nach den Auswirkungen solcher Ergebnisse auf die Zukunft Deutschlands.

Ferner verwies er auf die nach wie vor durch Studien bestätigte bestehende soziale Ungleichheit bei schulischen Übergängen in Deutschland, wonach Kinder aus akademischen Familien eine 3,6-fach höhere Chance haben, eine gymnasiale Empfehlung zu bekommen als Kinder aus Facharbeiterfamilien.

Prof. Aladin El-Mafaalani nahm den Themenschwerpunkt "Bildungsgerechtigkeit und Migration" in den Fokus. Ihm war es wichtig hervorzuheben, dass es vor allem viele unbeantwortete Fragen und viel Raum für interessante Studien gebe.

Sein Vortrag begann mit der Feststellung, dass es keine empirischen Vergleiche gibt über die Auswirkungen und Erfolge von der direkten Beschulung von geflüchteten Kindern in Regelklassen bzw. einer ersten Beschulung in separat dafür eingerichteten Klassen. Er stellte den „kontraintuitiven“ Zusammenhang heraus, dass die Bildungschancen ausländischer Kinder besser werden, je größer ihr Anteil unter den Schülerinnen und Schülern in der Stadt ist. Prof. El-Mafaalani sprach außerdem an, dass die Gruppe der in Deutschland lebenden vietnamesischen Kinder überdurchschnittlich erfolgreich ist, unabhängig von der Region, in der sie leben und trotz ihrer überwiegenden Herkunft aus sozial benachteiligten Familien. Erfolgreiche benachteiligte Schülerinnen und Schüler haben - wie El-Mafaalani es in seinem Vortrag nannte - eine "Insolvenzverwalter"- Strategie: Unter dem Druck funktioneller Knappheit planen und handeln sie immer nur kurzfristig, vermeiden Unsicherheiten und suchen funktionelle Lösungen.

In der anschließenden Podiumsdiskussion diskutierten die beiden Referenten angeregt mit Prof. Böttcher und Prof. Fischer (beide WWU), Ulrich Wehrhöfer (MSW) und Dorothee Schlüter (Schulleiterin ASGS Gymnasium Marl), moderiert von Burkhard Jungkamp (Staatssekretär a.D.). Auf dessen kritischen Fragen hin kamen die Beteiligten auf viele andere Aspekte des Themenfeldes "Bildungsgerechtigkeit und Migration" zu sprechen.

Wir freuen uns auf unseren 6. Münsterschen Bildungskongress vom 19. bis 22.9.2018 und auf tiefergehenden Vorträge, Beiträge und Auseinandersetzungen zum Thema:

Wir würden uns freuen Sie begrüßen zu dürfen!
Ihr/e
Christian Fischer & Christiane Fischer-Ontrup

Essener ECHA-Diplomkurs für Realschullehrkräfte erfolgreich beendet

Sechzehn Lehrerinnen und Lehrer aus acht Essener Realschulen absolvierten in der Zeit von April 2016 bis Juni 2017 den Weiterbildungsstudiengang zum Specialist in Gifted Education, der anlässlich der Förderinitiative „Begabungsförderung an Essener Realschulen“ der Alfried Krupp von Bohlen und Halbach-Stiftung in Zusammenarbeit mit dem ICBF angeboten wurde. Alle Lehrerinnen und Lehrer entwickelten in dieser Zeit mit großem Einsatz schulische Projekte der Begabungsförderung, die ein breites Spektrum an Begabungsfacetten berücksichtigten. Im Rahmen einer feierlichen Verleihung in besonderem Ambiente der Villa Hügel würdigten Vertreterinnen und Vertreter der Bezirksregierung, der Schulverwaltung der Stadt Essen, der Alfried Krupp von Bohlen und Halbach-Stiftung, der Schulleitungen sowie Prof. Dr. Franz Mönks und Prof. Dr. Christian Fischer das Engagement der Lehrkräfte in besonderem Maße.

Ausführlichere Informationen (Presseinformation) finden Sie hier

Forder-Förder-Projekt: Studentische Mentor*innen gesucht!

Das Forder-Förder-Projekt (FFP) dient der Individuellen Förderung selbstregulierter Lernprozesse bei Schüler*innen der Grundschule (Klasse 2 bis 4) und der Sekundarstufe I (Klasse 5 bis 9). Die Schüler*innen arbeiten im Projekt wöchentlich je eine Doppelstunde an einer Expertenarbeit und einem Expertenvortrag zu einem Thema ihres Interesses. Ziel ist es, Kinder in Bereichen ihrer individuellen Interessen und Begabungen herauszufordern und sie damit zugleich bei der Entwicklung ihrer Lernkompetenzen zu fördern. Studierende übernehmen dabei die Rolle von Lernberater*innen bzw. Mentor*innen und erhalten auf diese Weise intensive Einblicke in die Individuelle Förderung und Begabungsförderung in der Praxis.

Aktuell werden noch (Lehramts-)Studierende gesucht, die das Projekt – zur Anrechnung als Praktikum ((E)OP, BFP, KP) oder freiwillig ergänzend zum regulären Studium – als Mentor*innen begleiten möchten.

Eine umfassende Infoveranstaltung findet am Dienstag, den 11.07.2017 um 18.00 Uhr im Hörsaal S8 statt.

Nähere Infos zum FFP sowie zur Infoveranstaltung finden Sie hier.

15. Expertentagung zum Forder-Förder-Projekt im Schloss zu Münster

Am 17.06.2017 fand die mittlerweile 15. Expertentagung zum Forder-Förder-Projekt (FFP) im Schloss der Universität zu Münster statt. Insgesamt präsentierten 115 Schüler*innen aus acht verschiedenen Grundschulen und weiterführenden Schulen aus Münster und Osnabrück stolz ihre Ergebnisse vor über 400 Eltern, Verwandten, Freunden, Lehrkräften sowie studentischen Mentor*innen.

Ausgehend von ihren individuellen Interessen und Begabungen hatten sich die Schüler*innen über ein Schulhalbjahr im Rahmen einer Expertenarbeit und eines Expertenvortrages mit selbstgewählten Themen beschäftigt. Am vergangenen Samstag präsentierten sie ihre Erkenntnisse zu Themen wie "Zirkus“, „Unser Sonnensystem“ oder „Wolkenkratzer“ und gaben Antworten auf Fragestellungen wie „Wie fördert schulischer Respekt die Jugend für eine Erfolgreiche Zukunft?“ oder „Wer hat Trump zum Präsidenten in den vereinigten Staaten gewählt und warum?“.

Engelbert Sanders, Ministerialrat des Ministeriums für Schule und Weiterbildung, begrüßte die Expertinnen und Experten. Prof. Dr. Christian Fischer, wissenschaftlicher Leiter des Projektes, würdigte die Arbeit der Schulen, der Schüler*innen und der studentischen Mentor*innen und freute sich, dass auch in diesem Jahr so viele Schüler*innen in die Universität gekommen waren, um dort als „kleine Forscher“ ihre Projekte zu präsentieren. Im Rahmen der Abschlussveranstaltung berichtete Prof. Dr. Harald Strauß, Dekan des Fachbereichs Geowissenschaften, anhand beeindruckenden Videomaterials von heißen Quellen und blühenden Leben am Meeresboden. Abgerundet wurde die Expertentagung durch die feierliche Übergabe der Urkunden.

Einladung

Schweizer Kongress Begabungs- und Begabtenförderung

Zu dem Thema ‚«Wo kämen wir denn hin ... ?» Wenn Schulen Begabungen und Begabte fördern‘ findet vom 14.-16. September 2017 der nächste internationale Begabungskongress in der Schweiz (Brugg-Windisch) statt. Vorträge und Workshops zu den Themenpfaden „Begabungsfördernde Schule, Unentdeckte Begabungen, Begabung in Leistung umsetzen, Leistungsdifferenzierende Lernarrangements sowie Förderung durch Mentorinnen/Mentoren“ bieten die Gelegenheit, Entwicklungen zur integrativen Begabungsförderung kennenzulernen, neue Impulse für die Praxis zu diskutieren sowie mit Experten ins Gespräch zu kommen.

Anmeldungen sind ab 01. Februar 2017 unter folgender Webseite möglich:
http://www.begabungsfoerderungkongress.ch/

Ankündigung der Ringvorlesung Sommersemester 2017

In Kooperation mit dem Internationalen Centrum für Begabungsforschung (ICBF) und dem Landeskompetenzzentrum für individuelle Förderung NRW (lif) wird im Sommersemester 2017 im Institut für Erziehungswissenschaften an der Universität Münster wieder eine Ringvorlesung angeboten.

Der Umgang mit Heterogenität und Inklusion ist nach wie vor ein zentrales schulpädagogisches Thema. Daher greift die Ringvorlesung im Sommersemester 2017 das Thema „Potenzialorientierter Umgang mit Diversität und Inklusion“ auf. Dabei werden hinsichtlich vielfältiger Herausforderungen für die diversitätssensible und inklusionsorientierte Umgestaltung des Schulsystems die Expertise aus unterschiedlichen Fachrichtungen innerhalb sowie außerhalb der Universität Münster gebündelt.

Derzeit schwanken Bildungskonzepte zwischen Ansätzen, Nachteile auszugleichen, und Initiativen, besondere Stärken junger Menschen gezielt zu fördern. Das Ergebnis sind häufig Polarisierungen im Schulsystem. In dieser Ringvorlesung sollen unterschiedliche Ansätze vorgestellt werden, die zeigen, dass ein potenzialorientierter Umgang mit Diversität und Inklusion im Sinne einer Pädagogik der Vielfalt gewinnbringend für alle sein kann.

Die Ringvorlesung ist für interessierte Pädagoginnen und Pädagogen ab dem 2.05.2017 geöffnet. Die Veranstaltung findet dienstags in der Zeit von 16.15 - 17.45 Uhr im S 10 im Schloss der Universität Münster (4. OG) statt.

Hier können Sie die aktuelle Ringvorlesung herunterladen.

Anmeldungen für ECHA-Kurse: ECHA-Coach und ECHA-Diplom

Kinder und Jugendliche mit besonderen Begabungen stellen im pädagogischen Bereich eine große Herausforderung für Beratende, Erzieherinnen und Erzieher in der vorschulischen wie auch für Lehrpersonen in der schulischen Praxis dar. Begabte lernen viele Dinge früher, schneller und oft ganz anders als ihre Mitschülerinnen und Mitschüler. Damit sie diese Potenziale entwickeln können, bedarf es einer hohen Professionalität der begleitenden Pädagoginnen und Pädagogen.

Der nächste Kurs ECHA-Diplom beginnt im September 2017. Ein neuer Kurs zum ECHA-Coach für Beraterinnen und Berater wird im Januar 2018 starten.

Hier finden Sie Informationen zum kommenden ECHA-Diplom Kurs.

Archiv

Studientag zum Thema Selbstreguliertes Lernen

Am Samstag, den 04. Juni 2016 hat der Studientag zum Thema "Selbstreguliertes Lernen. Chancen und Grenzen im Kontext von individueller Förderung, Inklusion und Integration", an dem auch NRW-Schulministerin Sylvia Löhrmann teilgenommen hat, an der WWU Münster stattgefunden. Hauptthema war die Frage, welche Möglichkeiten sich durch Selbstreguliertes Lernen ergeben können. Als Hauptreferent hat Dr. Gerhard Büttner, Professor für Pädagogische Psychologie an der Universität Frankfurt, in seinem Vortrag aktuelle Ergebnisse und Entwicklungen zum Thema präsentiert.
Anschließend wurden verschiedene praxisorientierte Workshops angeboten. Fragen zum Umgang mit Kindern und Jugendlichen, die als Geflüchtete in die Klassen kommen, wurden dabei ebenso thematisiert wie inklusionsorientierte Angebote des Selbstregulierten Lernens oder Fragen des Forschenden Lernens.
Im Rahmen des Studientages wurde überdies ein neuer Kooperationsvertrag zwischen der WWU Münster, dem MSW NRW und der QUA-LiS NRW zum Landeskompetenzzentrum für Individuelle Förderung NRW unterzeichnet.

Neuer Kooperationsvertrag

Begabungsförderung für Essener Realschüler

Am 8. April 2016 wurde die Förderinitiative „Begabung und Begabte an Essener Realschulen“ der Alfried Krupp von Bohlen und Halbach-Stiftung in Kooperation mit dem Internationalen Centrum für Begabungsforschung, der Industrie- und Handelskammer und der Handwerkskammer Essen ins Leben gerufen.
Im Zentrum der Förderinitiative stehen die einzelnen Schüler und Schülerinnen mit ihren individuellen Potenzialen.
Neun Realschulen in Essen beteiligen sich an der Initiative. Sie haben jeweils mindesten zwei Lehrkräfte nominiert, die das ECHA-Diplom zum Specialist in Gifted Education in fokussierter Ausrichtung auf Realschulen absolvieren und Strukturen für eine bessere Begabungsförderung an ihren Schulen initiieren.

Anmeldung zum Experten Individuelle Förderung

Mit der Weiterbildungsmaßnahme ‚Experte Individuelle Förderung' erhalten Lehrpersonen die Chance, ihre eigene Schul- und Unterrichtspraxis bezogen auf Individuelle Förderung zu vertiefen. Sie erwerben spezifische Kompetenzen in Theorie und Praxis zur Individuellen Förderung auch im Kontext inklusiver Bildung und sozialer Integration, um der zunehmenden Heterogenität von Kindern und Jugendlichen mit Beeinträchtigungen bis hin zu neu zugewanderten Kindern und Jugendliche besser gerecht werden zu können. Zentral sind hierbei die Handlungsfelder Kommunikation, Diagnostik und Didaktik. Anmeldungen für den Kurs, der nach den Sommerferien im September 2016 startet, sind ab sofort möglich. Bei einem Päsentationstermin am 24. Mai 2016 um 18 Uhr im Schloss der Universität Münster wird der Kurs von Prof. Dr. Christian Fischer vorgestellt. Weitere Informationen hierzu erhalten Sie per Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! . Allgemeine Informationen zum Kurs finden Sie unter folgendem Link: LINK

Ringvorlesung (Umgang mit Diversität – Inklusion im Spiegel gesellschaftlicher Herausforderungen) SoSe 16

Beginnend mit dem 26. April startet die Ringvorlesung ‚Umgang mit Diversität – Inklusion im Spiegel gesellschaftlicher Herausforderungen‘ an der Universität Münster. Bis zum Juli werden Expertinnen und Experten aus dem Bereich der Inklusion aktuelle Konzepte, Projekte und Forschungen aus dem Themenfeld präsentieren. Der Umgang mit Diversität gewinnt insbesondere in Hinblick auf den Schulalltag zunehmend an Bedeutung. Er stellt Lehrerinnen und Lehrer vor große Herausforderungen wenn es darum geht die tägliche Praxis mit den gesellschaftlichen Herausforderungen dieses Themenfeldes zu vereinbaren. Referenten und Referentinnen verschiedener Universitäten beleuchten in diesem Zusammenhang unterschiedliche Diversitätsfacetten, sodass neben Behinderungen insbesondere auch Aspekte wie Migrationshintergrund und Begabungsförderung fokussiert werden.

Die Ringvorlesung findet dienstags um 16.15 Uhr im Schloss der Universität Münster im Hörsaal S 10 statt. Interessierte sind herzlich willkommen, der Eintritt ist frei.

Das Plakat zur Ringvorlesung können Sie hier herunterladen.

Mainzer Erklärung: Begabung als Chance nutzen

Mit der sogenannten Mainzer Erklärung - Begabung als Chance nutzen - haben 6 Ministerinnen und Minister sowie zahlreiche Landespolitiker der SPD und der Grünen (Baden-Württemberg, Berlin, Brandenburg, Bremen, Hamburg, Mecklenburg-Vorpommern, Niedersachsen, Nordrhein-Westfalen, Rheinland-Pfalz, Saarland, Sachsen-Anhalt, Schleswig-Holstein und Thüringen) Leitlinien verfaßt, die einen Rahmen für die Förderung leistungsstarker bzw. besonders leistungsfähiger Kinder und Jugendlicher in den Blick nehmen. Die Leitlinien wurden im Rahmen der Veranstaltung „Begabung als Chance nutzen“ in Mainz am 29. Februar 2016 der Öffentlichkeit vorgestellt. Bildungspolitisches Ziel der Erklärung ist es, alle Kinder und Jugendlichen in ihrer Unterschiedlichkeit und Vielfalt anzuerkennen, ihre Potenziale zu erkennen und optimal zu fördern. Mit der Erklärung reagieren Ministerinnen und Minister der beteiligten Länder auf die „Förderstrategie für leistungsstarke Schülerinnen und Schüler. (Beschluss der Kultusministerkonferenz vom 11.06.2015)“, die im vergangenen Jahr veröffentlicht wurde. Die Mainzer Erklärung finden Sie in voller Länge unter dem folgenden Link: Mainzer Erklärung.

Minister-Foto zur Mainzer Erklärung v.l.: Minister Ulrich Commerçon/Saarland, Senator Ties Rabe/Hamburg, Senatorin Claudia Bogedan/Bremen, Ministerin Vera Reiß/Rheinland-Pfalz, Ministerin Sylvia Löhrmann/NRW, Minister Andreas Stoch/Baden-Württemberg

ÖZBF-Kongress "Chancen bieten und ergreifen"

Unter dem Motto "Chancen bieten und ergreifen. Eigenverantwortung und Systemgestaltung in der Begabungsförderung" richtet das ÖZBF in diesem Jahr vom 20.- 22. Oktober den nächsten großen Kongress zur Begabungsförderung und -forschung in Salzburg aus. Schwerpunkt des Kongresses ist eine Beschreibung der immer vielfältiger und individueller werdenden Lernanlässe, wobei auch auf unterschiedliche Lernorte eingegangen wird. Ausgehend von den Fragen: An welchen Bildungsorten findet Begabungs- und Exzellenzförderung aktuell bzw. zukünftig statt? Wer sind die darin agierenden Personen und wie können sie erfolgreich zusammenarbeiten? sowie Welche Settings sind nötig, um ideale Begabungsentfaltung zu ermöglichen? wollen die Organisatoren neue Themenbereiche erschließen. Weiterführende Informationen zum Kongress finden Sie unter http://www.oezbf.at/cms/index.php/kongress-2016.html.
Flyer
Flyer Hauptvorträge

Exzellente Facharbeiten gesucht!

Zusammen mit der Dr. Hans Riegel-Stiftung vergibt die Stiftung Internationales Centrum für Begabungsforschung der Universitäten Münster, Nijmegen und Osnabrück in diesem Jahr erneut die Dr. Hans Riegel-Fachpreise. Prämiert werden die jeweils drei besten eingereichten Facharbeiten der Jahrgangsstufe 11 (Q1) dieses Schuljahres aus den Fächern Biologie, Chemie, Geographie, Mathematik und Physik. Teilnahmeberechtigt sind Schülerinnen und Schüler an allen Gymnasien und Gesamtschulen im Bereich der Bezirksregierung Münster. Die Jury besteht aus Dozenten der Universität Münster.

Neuer Abgabeschluss: Samstag, 14. Mai 2016

Weitere Informationen finden Sie auf unseren Seiten der Stiftung.

"Mathe für kleine Asse" punktet

Mathematik-Didaktiker Prof. Dr. Friedhelm Käpnick belegt dritten Platz bei Polytechnik-Preis-Verleihung

Bei der Verleihung des Polytechnik-Preises 2016 hat Prof. Dr. Friedhelm Käpnick den mit 5.000 Euro dotierten dritten Platz belegt. Der Mathematik-Didaktiker der Westfälischen Wilhelms-Universität Münster (WWU) wurde für sein Projekt "Mathe für kleine Asse" ausgezeichnet, teilte die Stiftung Polytechnische Gesellschaft Frankfurt am Main mit. Die Stiftung verlieh den mit insgesamt 70.000 Euro dotierten und im deutschsprachigen Raum ausgeschriebenen Polytechnik-Preis für die Didaktik der Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik (MINT) zum dritten Mal.

"Mathe für kleine Asse" fördert besonders interessierte und begabte Kinder in Mathematik und vermittelt ihnen bereits früh die vielfältigen mathematischen Anwendungen in Naturwissenschaften und Technik, so die Stiftung. Das über mehrere Jahre angelegte Angebot soll den spielerischen Umgang mit Zahlen und Formen bei Schülerinnen und Schülern stärken sowie die Freude am mathematischen Knobeln und die Neugier wecken. Der Förderansatz werde in sehr effektiver Weise mit der Lehreraus- und -weiterbildung, mit der fachdidaktischen Forschung und der Zusammenarbeit mit Schulen verbunden, begründete die Stiftung die Auszeichnung. Im vergangenen Jahr feierte "Mathe für kleine Asse" zehnjähriges Bestehen.

Für die münstersche Didaktik in den MINT-Fächern ist es ein Erfolg in Serie: Die WWU ist die bislang einzige Hochschule, die in jeder der bisherigen Ausschreibungsrunden des Polytechnik-Preises einen Preisträger stellte. Im Jahr 2011 erhielt der Biologie-Didaktiker Prof. Dr. Marcus Hammann einen zweiten Preis, und für ihr Unterrichtskonzept "Klasse(n)kisten" wurde  Prof. Dr. Kornelia Möller (Seminar für Didaktik des Sachunterrichts) 2013 mit dem ersten Preis ausgezeichnet.

Im Mittelpunkt der Preisverleihung im Frankfurter Senckenberg-Naturmuseum am Dienstag (16. Februar) standen herausragende Lehrkonzepte für außerschulische Lernorte. Den Hauptpreis in Höhe von 50.000 Euro erhielt Prof. Dr. Katrin Sommer von der Ruhr-Universität Bochum. Der mit 15.000 Euro dotierte zweite Preis ging an die Professoren Dr. Burkhard Priemer (Humboldt-Universität zu Berlin) und Dr. Lutz-Helmut Schön (Universität Wien). Ein Sonderpreis ging an Irina Fritz und Christine Füssl-Gutmann vom Deutschen Museum München. Insgesamt waren 118 Bewerbungen eingegangen.

Quelle