Das “European Talent Support Network (ETSN)” ist nun auch online

Das “European Talent Support Network (ETSN)” ist nun auch online – unter folgendem Link ist es zu finden: http://etsn.eu/.

Das ETSN wurde gegründet, um die Diagnostik und Förderung von begabten und talentierten Kindern und Jugendlichen in Europa zu verbessern. Es versteht sich als Sammelbecken von ausgewiesener Expertise rund um das Thema Hochbegabung. Der Austausch von Best-Practice Beispielen auf europäischer Ebene ist eine hervorragende Möglichkeit des Voneinander Lernens.

Das 2015 offiziell gegründete Netzwerk ist eine sich kontinuierlich entwickelnde Plattform. Es gibt verschiedene Möglichkeiten der Mitgliedschaft: als zentrale “European Talent Centres” und in Form von sogenannten “European Talent Points”. Das Netzwerk hat mittlerweile 20 Talent Centres (überwiegend aus europäischen Ländern, aber auch Indien, Peru) und rund 300 Talent Points, letztere verstreut über 38 Länder weltweit. Das Internationale Centrum für Begabungsforschung (ICBF) ist seit der Gründung als European Talent Centre dabei.

Jedes „European Talent Centre“ leistet exzellente Arbeit in sehr unterschiedlichen Feldern der Förderung von Begabten und Talentierten, das gilt für ebenso für die “Talent Points“. Manche haben eher die Fortbildung der Lehrerinnen und Lehrer im Blick, andere die Arbeit mit den jungen Talenten. Genau das ist die Stärke des sich kontinuierlich entwickelnden Netzwerkes. Derzeit ist es wieder möglich, sich um eine Mitgliedschaft als European Talent Point (oder als „ Associated European Talent Point“ - so werden die Partner außerhalb von Europa genannt) zu bewerben. Dies ist über folgenden Link möglich: http://etsn.eu/apply-to-join-etsn/.

Erster Durchgang erfolgreich abgeschlossen: Ergebnispräsentation des Forder-Förder-Projektes Plus

Seit Beginn des Schuljahres 2016/17 bietet das ICBF erstmalig das Format Forder-Förder-Projekt Plus. Forschendes Lernen – das Lernen erforschen (FFP-Plus) an. In diesem Projekt arbeiten Schülerinnen und Schüler der Oberstufe gemeinsam mit Studierenden der WWU an individuellen Forschungsvorhaben im Kontext Lernen bzw. Lernstrategien.

Am 30.06.2017 fand die Ergebnispräsentation des Förder-Förder-Projektes Plus im Vom-Stein-Haus statt. Insgesamt präsentierten 19 Schüler*innen sowie Studierende der WWU Münster ihre Forschungsergebnisse vor Publikum und gaben Antworten auf Fragestellungen wie „Welchen Einfluss hat Musik auf die Konzentrationsfähigkeit?“ „Wie kann Inklusion gelingen?“ „Warum ist es wichtig, seinen Lerntypus zu kennen?“.

Prof. Dr. Christian Fischer und Dr. David Rott würdigten die Arbeit aller Beteiligten, die zum Gelingen dieses Projektes beigetragen haben. Nach den Sommerferien beginnt der zweite Projekt-Durchgang

Ablauf der Tagung inklusive aller Vortragstitel

6. Münsterscher Bildungskongress

Der 6. Münstersche Bildungskongress mit dem Titel „Begabungsförderung. Leistungsentwicklung. Bildungsgerechtigkeit für alle!“ findet vom 19. – 22. September 2018 statt.Wir freuen uns, dass wir mit Prof. Dr. Andreas Schleicher, OECD Direktor des Direktorats für Bildung und PISA-Koordinator, einen ausgewiesenen Experten zu den Entwicklungen des deutschen Bildungssystems als Eröffnungsredner des Kongresses gewinnen konnten. Um regelmäßig neue Informationen zum Kongress zu erhalten, registrieren Sie sich gerne mit einer kurzen E-Mail an info@icbfkongress.de oder besuchen Sie unsere Homepage http://icbfkongress.de.

Forum "Bildungsungleichheit und Talentförderung"

Der Umgang mit Heterogenität und Inklusion ist nach wie vor ein zentrales schulpädagogisches Thema. Bildungskonzepte schwanken zwischen Ansätzen, Nachteile auszugleichen, und Initiativen, besondere Stärken junger Menschen gezielt zu fördern. Ein potenzialorientierter Umgang mit Diversität und Inklusion im Sinne einer Pädagogik der Vielfalt kann aber gewinnbringend für alle sein.

Dieses Thema aufgreifend fand am Dienstag, den 27. Juni 2017 in Münster das Forum „Bildungsungleichheit und Talentförderung“ statt, das von der WWU Münster und dem Lif NRW in Kooperation mit der Bezirksregierung Münster und dem Zentrum für Lehrerbildung in Münster veranstaltet wurde.

Basierend auf den Vorträgen von Prof. Dr. Wilfried Bos (Technische Universität Dortmund) zum Thema „Befunde aus den Vergleichsstudien“ und von Prof. Dr. El-Mafaalani (Fachhochschule Münster) über „Bildungsgerechtigkeit und Migration“ schloss sich eine Podiumsdiskussion an. Das Forum richtete sich an Dozierende, Lehrpersonen, Referendarinnen und Referendare, Studierende sowie alle weiteren Interessierten.

Prof. Wilfried Bos präsentierte die Testleistungen und Verteilung der Länder nach Kompetenzstufen aus internationalen Vergleichsstudien am Beispiel Mathematik und legte dabei den Schwerpunkt auf die Interpretation der Ergebnisse der hohen Kompetenzstufe. So erläuterte er am Beispiel von Singapur, dass 50 % der Schülerinnen und Schüler die höchste Kompetenzstufe erreichen, in Deutschland sind es nur 5,3%. Auch andere asiatische Länder weisen einen sehr hohen Anteil von Schülerinnen und Schülern auf der höchsten Kompetenzstufe auf. Als möglichen Erklärungsansatz verwies Prof. Bos auf die konfuzianische Tradition der asiatischen Länder: Bildung wird in Asien seit etwa 1000 Jahren als Schlüssel für Aufstieg begriffen. Kritisch entwickelte er die Frage nach den Auswirkungen solcher Ergebnisse auf die Zukunft Deutschlands.

Ferner verwies er auf die nach wie vor durch Studien bestätigte bestehende soziale Ungleichheit bei schulischen Übergängen in Deutschland, wonach Kinder aus akademischen Familien eine 3,6-fach höhere Chance haben, eine gymnasiale Empfehlung zu bekommen als Kinder aus Facharbeiterfamilien.

Prof. Aladin El-Mafaalani nahm den Themenschwerpunkt "Bildungsgerechtigkeit und Migration" in den Fokus. Ihm war es wichtig hervorzuheben, dass es vor allem viele unbeantwortete Fragen und viel Raum für interessante Studien gebe.

Sein Vortrag begann mit der Feststellung, dass es keine empirischen Vergleiche gibt über die Auswirkungen und Erfolge von der direkten Beschulung von geflüchteten Kindern in Regelklassen bzw. einer ersten Beschulung in separat dafür eingerichteten Klassen. Er stellte den „kontraintuitiven“ Zusammenhang heraus, dass die Bildungschancen ausländischer Kinder besser werden, je größer ihr Anteil unter den Schülerinnen und Schülern in der Stadt ist. Prof. El-Mafaalani sprach außerdem an, dass die Gruppe der in Deutschland lebenden vietnamesischen Kinder überdurchschnittlich erfolgreich ist, unabhängig von der Region, in der sie leben und trotz ihrer überwiegenden Herkunft aus sozial benachteiligten Familien. Erfolgreiche benachteiligte Schülerinnen und Schüler haben - wie El-Mafaalani es in seinem Vortrag nannte - eine "Insolvenzverwalter"- Strategie: Unter dem Druck funktioneller Knappheit planen und handeln sie immer nur kurzfristig, vermeiden Unsicherheiten und suchen funktionelle Lösungen.

In der anschließenden Podiumsdiskussion diskutierten die beiden Referenten angeregt mit Prof. Böttcher und Prof. Fischer (beide WWU), Ulrich Wehrhöfer (MSW) und Dorothee Schlüter (Schulleiterin ASGS Gymnasium Marl), moderiert von Burkhard Jungkamp (Staatssekretär a.D.). Auf dessen kritischen Fragen hin kamen die Beteiligten auf viele andere Aspekte des Themenfeldes "Bildungsgerechtigkeit und Migration" zu sprechen.

Wir freuen uns auf unseren 6. Münsterschen Bildungskongress vom 19. bis 22.9.2018 und auf tiefergehenden Vorträge, Beiträge und Auseinandersetzungen zum Thema:

Wir würden uns freuen Sie begrüßen zu dürfen!
Ihr/e
Christian Fischer & Christiane Fischer-Ontrup

Essener ECHA-Diplomkurs für Realschullehrkräfte erfolgreich beendet

Sechzehn Lehrerinnen und Lehrer aus acht Essener Realschulen absolvierten in der Zeit von April 2016 bis Juni 2017 den Weiterbildungsstudiengang zum Specialist in Gifted Education, der anlässlich der Förderinitiative „Begabungsförderung an Essener Realschulen“ der Alfried Krupp von Bohlen und Halbach-Stiftung in Zusammenarbeit mit dem ICBF angeboten wurde. Alle Lehrerinnen und Lehrer entwickelten in dieser Zeit mit großem Einsatz schulische Projekte der Begabungsförderung, die ein breites Spektrum an Begabungsfacetten berücksichtigten. Im Rahmen einer feierlichen Verleihung in besonderem Ambiente der Villa Hügel würdigten Vertreterinnen und Vertreter der Bezirksregierung, der Schulverwaltung der Stadt Essen, der Alfried Krupp von Bohlen und Halbach-Stiftung, der Schulleitungen sowie Prof. Dr. Franz Mönks und Prof. Dr. Christian Fischer das Engagement der Lehrkräfte in besonderem Maße.

Ausführlichere Informationen (Presseinformation) finden Sie hier

Forder-Förder-Projekt: Studentische Mentor*innen gesucht!

Das Forder-Förder-Projekt (FFP) dient der Individuellen Förderung selbstregulierter Lernprozesse bei Schüler*innen der Grundschule (Klasse 2 bis 4) und der Sekundarstufe I (Klasse 5 bis 9). Die Schüler*innen arbeiten im Projekt wöchentlich je eine Doppelstunde an einer Expertenarbeit und einem Expertenvortrag zu einem Thema ihres Interesses. Ziel ist es, Kinder in Bereichen ihrer individuellen Interessen und Begabungen herauszufordern und sie damit zugleich bei der Entwicklung ihrer Lernkompetenzen zu fördern. Studierende übernehmen dabei die Rolle von Lernberater*innen bzw. Mentor*innen und erhalten auf diese Weise intensive Einblicke in die Individuelle Förderung und Begabungsförderung in der Praxis.

Aktuell werden noch (Lehramts-)Studierende gesucht, die das Projekt – zur Anrechnung als Praktikum ((E)OP, BFP, KP) oder freiwillig ergänzend zum regulären Studium – als Mentor*innen begleiten möchten.

Eine umfassende Infoveranstaltung findet am Dienstag, den 11.07.2017 um 18.00 Uhr im Hörsaal S8 statt.

Nähere Infos zum FFP sowie zur Infoveranstaltung finden Sie hier.

15. Expertentagung zum Forder-Förder-Projekt im Schloss zu Münster

Am 17.06.2017 fand die mittlerweile 15. Expertentagung zum Forder-Förder-Projekt (FFP) im Schloss der Universität zu Münster statt. Insgesamt präsentierten 115 Schüler*innen aus acht verschiedenen Grundschulen und weiterführenden Schulen aus Münster und Osnabrück stolz ihre Ergebnisse vor über 400 Eltern, Verwandten, Freunden, Lehrkräften sowie studentischen Mentor*innen.

Ausgehend von ihren individuellen Interessen und Begabungen hatten sich die Schüler*innen über ein Schulhalbjahr im Rahmen einer Expertenarbeit und eines Expertenvortrages mit selbstgewählten Themen beschäftigt. Am vergangenen Samstag präsentierten sie ihre Erkenntnisse zu Themen wie "Zirkus“, „Unser Sonnensystem“ oder „Wolkenkratzer“ und gaben Antworten auf Fragestellungen wie „Wie fördert schulischer Respekt die Jugend für eine Erfolgreiche Zukunft?“ oder „Wer hat Trump zum Präsidenten in den vereinigten Staaten gewählt und warum?“.

Engelbert Sanders, Ministerialrat des Ministeriums für Schule und Weiterbildung, begrüßte die Expertinnen und Experten. Prof. Dr. Christian Fischer, wissenschaftlicher Leiter des Projektes, würdigte die Arbeit der Schulen, der Schüler*innen und der studentischen Mentor*innen und freute sich, dass auch in diesem Jahr so viele Schüler*innen in die Universität gekommen waren, um dort als „kleine Forscher“ ihre Projekte zu präsentieren. Im Rahmen der Abschlussveranstaltung berichtete Prof. Dr. Harald Strauß, Dekan des Fachbereichs Geowissenschaften, anhand beeindruckenden Videomaterials von heißen Quellen und blühenden Leben am Meeresboden. Abgerundet wurde die Expertentagung durch die feierliche Übergabe der Urkunden.

Einladung

Schweizer Kongress Begabungs- und Begabtenförderung

Zu dem Thema ‚«Wo kämen wir denn hin ... ?» Wenn Schulen Begabungen und Begabte fördern‘ findet vom 14.-16. September 2017 der nächste internationale Begabungskongress in der Schweiz (Brugg-Windisch) statt. Vorträge und Workshops zu den Themenpfaden „Begabungsfördernde Schule, Unentdeckte Begabungen, Begabung in Leistung umsetzen, Leistungsdifferenzierende Lernarrangements sowie Förderung durch Mentorinnen/Mentoren“ bieten die Gelegenheit, Entwicklungen zur integrativen Begabungsförderung kennenzulernen, neue Impulse für die Praxis zu diskutieren sowie mit Experten ins Gespräch zu kommen.

Anmeldungen sind ab 01. Februar 2017 unter folgender Webseite möglich:
http://www.begabungsfoerderungkongress.ch/

Ankündigung der Ringvorlesung Sommersemester 2017

In Kooperation mit dem Internationalen Centrum für Begabungsforschung (ICBF) und dem Landeskompetenzzentrum für individuelle Förderung NRW (lif) wird im Sommersemester 2017 im Institut für Erziehungswissenschaften an der Universität Münster wieder eine Ringvorlesung angeboten.

Der Umgang mit Heterogenität und Inklusion ist nach wie vor ein zentrales schulpädagogisches Thema. Daher greift die Ringvorlesung im Sommersemester 2017 das Thema „Potenzialorientierter Umgang mit Diversität und Inklusion“ auf. Dabei werden hinsichtlich vielfältiger Herausforderungen für die diversitätssensible und inklusionsorientierte Umgestaltung des Schulsystems die Expertise aus unterschiedlichen Fachrichtungen innerhalb sowie außerhalb der Universität Münster gebündelt.

Derzeit schwanken Bildungskonzepte zwischen Ansätzen, Nachteile auszugleichen, und Initiativen, besondere Stärken junger Menschen gezielt zu fördern. Das Ergebnis sind häufig Polarisierungen im Schulsystem. In dieser Ringvorlesung sollen unterschiedliche Ansätze vorgestellt werden, die zeigen, dass ein potenzialorientierter Umgang mit Diversität und Inklusion im Sinne einer Pädagogik der Vielfalt gewinnbringend für alle sein kann.

Die Ringvorlesung ist für interessierte Pädagoginnen und Pädagogen ab dem 2.05.2017 geöffnet. Die Veranstaltung findet dienstags in der Zeit von 16.15 - 17.45 Uhr im S 10 im Schloss der Universität Münster (4. OG) statt.

Hier können Sie die aktuelle Ringvorlesung herunterladen.

Anmeldungen für ECHA-Kurse: ECHA-Coach und ECHA-Diplom

Kinder und Jugendliche mit besonderen Begabungen stellen im pädagogischen Bereich eine große Herausforderung für Beratende, Erzieherinnen und Erzieher in der vorschulischen wie auch für Lehrpersonen in der schulischen Praxis dar. Begabte lernen viele Dinge früher, schneller und oft ganz anders als ihre Mitschülerinnen und Mitschüler. Damit sie diese Potenziale entwickeln können, bedarf es einer hohen Professionalität der begleitenden Pädagoginnen und Pädagogen.

Der nächste Kurs ECHA-Diplom beginnt im September 2017. Ein neuer Kurs zum ECHA-Coach für Beraterinnen und Berater wird im Januar 2018 starten.

Hier finden Sie Informationen zum kommenden ECHA-Diplom Kurs.

Archiv

Neuer Kooperationsvertrag für das lif unterzeichnet

Mit einem neuen Kooperationsvertrag zwischen der Universität Münster, dem Ministerium für Schule und Weiterbildung des Landes NRW sowie der Qualitäts- und UnterstützungsAgentur - Landesinstitut für Schule NRW (QUA-LiS) sind für die Arbeit des Landeskompetenzzentrums für Individuelle Förderung NRW (lif) die Weichen in die Zukunft neu ausgerichtet worden. Schulministerin Sylvia Löhrmann hat gemeinsam mit Prof. Dr. Ursula Nelles als Rektorin der WWU und Eugen Ludwig Egyptien, Direktor der QUA-LiS, das lif auch für die kommenden Jahre gestärkt. In einer Pressemitteilung des MSW begründet Schulministerin Löhrmann das Engagement für das Zentrum in Münster: "Das Landeskompetenzzentrum für Individuelle Förderung bündelt ein hohes Maß an fachlicher Expertise zur Individuellen Förderung. Es gründet auf einer starken Partnerschaft zwischen dem Schulministerium, der Universität Münster und jetzt auch dem Landesinstitut für Schule." Das lif besteht seit zehn Jahren durch die Kooperation vom Land Nordrhein-Westfalen und der Universität Münster. Mit der QUA-LiS wird nun ein weiterer Partner in die Zusammenarbeit eingebunden, wodurch die inhaltliche Arbeit des lif weiter gestärkt werden kann und Individuelle Förderung auch im Kontext inklusiver Bildung verstärkt realisiert werden soll.

European Honors Council (EHC) offiziell vorgestellt

Im Rahmen der Utrecht Honors Conference wurde am Freitag den 3. Juni das neugegründete European Honors Council (EHC) offiziell vorgestellt. Das Netzwerk verfolgt unter anderem das Ziel der internationalen Vernetzung von Honorsprogrammen in Europa. So soll das EHC eine Plattform sein, um Informationen über Honorsprogramme auszutauschen, neue Kooperationen zu bilden und Interessierten die Möglichkeit zu geben, eigene Honorsprogramme zu gründen. Marca Wolfensberger, die aktuelle Präsidentin des Netzwerkes, wird durch eine Stearing Group unterstützt, die sich in vier Kommissionen (International Affairs; Student Affairs; Education; Research) aufteilt. Das ICBF ist in dieser Stearing Group seit Juni 2015 vertreten. Vom 2. – 4. Juni wurden während der Utrecht Honours Conference verschiedene Workshops und Vorträge von Mitgliedern des EHC angeboten, um auf das neu gegründete Netzwerk aufmerksam zu machen. Seit dem 2. Juni ist zudem die Anmeldung für Mitglieder freigeschaltet, die sich unter https://uantwerpen.eu.qualtrics.com/jfe/form/SV_eFi8z8MixUaHfUx findet.
Eine übersichtliche Broschüre über die Forschungsergebnisse zum Thema Honors in Europa findet sich hier: http://www.honorscouncil.eu/brochureDE.pdf

Forschungskolloquium Wintersemester WS 15/16

Alle Kinder sind Matheforscher Impulse zur Entfaltung mathematischer Potenziale in heterogenen Gruppen

Referentin: Professorin Dr. Mandy Fuchs
Datum: Montag, 25. Januar 2016
Uhrzeit: 18 Uhr c.t.

Abstract:
Die individuellen Stärken aller Kinder im Kontext einer kindorientierten, lernbereichsübergreifenden, inklusiven und ko-konstruktiven Begleitung bei gleichzeitigem Blick auf die Erfüllung von vorgegebenen Bildungsstandards zu fördern, ist eine enorme Herausforderung für pädagogische Fachkräfte in Kitas wie auch für Lehrkräfte in Grundschulen.

In ihrem Vortrag im ICBF-Kolloquium greift Prof. Dr. Mandy Fuchs (Hochschule Neubrandenburg) diese Herausforderung in Bezug auf die Förderung mathematischer Potenziale auf. Unter dem Titel „Alle Kinder sind Matheforscher. Impulse zur Entfaltung mathematischer Potenziale in heterogenen Gruppen“ wird sie zunächst einen Überblick über Leitideen mathematischer Bildung und inklusiver Förderung im Elementar- und Primarbereich geben, die vor dem Hintergrund der aktuellen Bildungsphilosophie mit ihren neuen Grundpositionen kindlichen Lernens beleuchtet werden.

Den Kern der Veranstaltung bilden Fallbeispiele mathematisch potenziell begabter Kinder im Kita- und Grundschulalter. Von diesen ausgehend, werden mathematikspezifische Begabungsmerkmale abgeleitet und Möglichkeiten für einen anschlussfähigen Übergang kleiner Matheasse von der Kita in die Grundschule diskutiert. Hierbei geht es auch um mathematische Settings zur inklusiven Begabungsförderung aller Kinder, die einen hohen Grad an Differenzierung ermöglichen und offen für kreative Entdeckungen von kleinen und großen Matheforscherinnen und -forschern sind.

Der Vortrag findet im Rahmen des ICBF–Kolloquiums am 25.01.2016 um 18:15 Uhr in der Mathematischen Lernwerkstatt (Fliednerstraße 21, 4. Etage) statt. Alle Interessierten sind eingeladen. Der Eintritt ist frei.

Ringvorlesung (Begabungsförderung und Kompetenzentwicklung) WS 15/16

Beginnend mit dem 03. November startet die Ringvorlesung ‚Begabungsförderung und Kompetenzentwicklung‘ an der Universität Münster. Bis zum Februar werden Expertinnen und Experten aus dem Bereich der Begabungsforschung aktuelle Konzepte, Projekte und Forschungen aus dem Themenfeld präsentieren. Die Befunde internationaler Schulvergleichsstudien zeigen, dass in der ersten Dekade nach PISA 2000 Kinder aus benachteiligten sozialen Lagen bzw. mit Migrationshintergrund deutliche Leistungsfortschritte erzielt haben im Gegensatz zu Kindern mit hohen Leistungspotenzialen. Entsprechend werden an allen Schultypen deutlich mehr Angebote für leistungsschwächere Schülerinnen und Schüler zur Verfügung gestellt als für leistungsstarke. Neben der gezielten Unterstützung benachteiligter Kinder ist daher zukünftig auch die verstärkte Förderung talentierter Kinder erforderlich. Dabei sollte über die interpersonale Vielfalt hinaus auch die intrapersonale Diversität etwa von begabten Kindern mit Zuwanderungsgeschichte im Sinne der inklusiven Bildung beachtet werden.

Weiterlesen: Ringvorlesung (Begabungsförderung und Kompetenzentwicklung) WS 15/16

Auszeichnung: Forder-Förder-Projekt

Das Forder-Förder-Projekt des Internationalen Centrums für Begabungsforschung ist in der Kampagne 'Gutes Morgen Münster' als zukunftsweisendes Projekt ausgezeichnet worden. In ihrer Laudatio würdigte die ehemalige Vorsitzende des Wissenschaftsrates und Kandidatin für das Amt der Bundespräsidentin Prof. Dr. Dagmar Schipanski die herausragende Bedeutung der Erarbeitung von Strategien selbstregulierten und forschenden Lernens sowohl für die 450 Schülerinnen und Schüler, die jährlich am Projekt teilnehmen, sowie für die knapp 100 Lehramtsstudierenden, die die Schülerinnen und Schüler in ihren Projektvorhaben begleiten. Über 300 Projekte hatten sich für die Auszeichnung beworben, 27 wurden am Ende ausgezeichnet. Weitere Infos unter www.gutes-morgen.ms

European Talent Centre

Das ICBF ist zu einem 'European Talent Centre' ernannt worden. Am 29. September wurden im Europäischen Parlament in Brüssel die Urkunden an die beauftragten Institutionen verliehen. Damit trägt das ICBF mit Sitz in Münster neben dreizehn weiteren Institutionen aus dreizehn Ländern verstärkt zur europäischen Vernetzung im Bereich der Begabungsförderung bei. Initiator der Netzwerkidee ist das European Council for High Ability, kurz ECHA. Ziel ist es, Aktivitäten in der Begabungsforschung- und Förderung zu organisieren und den Austausch im Forschungs- und Arbeitsfeld voranzubringen. Befördert werden soll die Identifikation und Förderung von jungen Talenten in verschiedenen Bereichen sowie der Transfer zwischen Theorie und Praxis.

European Talent Map
Echa News download

Forder-Förder-Projekt: Freie Seminarplätze für Studierende der WWU-Münster (WS 15/16 & SS 16)

Das Forder-Förder-Projekt (FFP) ist ein Angebot für Schülerinnen und Schüler mit besonderen Begabungen in der Grundschule und an weiterführenden Schulen. Ziel des Projekts ist es, Begabungen herauszufordern, sowie Interessen zu entdecken und zu entfalten. Unterstützt werden die Schülerinnen und Schüler von Lehramtsstudierenden der Universität Münster.

Aktuell gibt es noch freie Plätze in den Begleitseminaren zum FFP – Beginn WS 2015/2016. Eine umfassende Infoveranstaltung findet am Donnerstag, den 22.10.2015, in C 313 statt.

Nähere Infos zum FFP sowie zur Infoveranstaltung finden Sie hier.

Lernstrategiekurs: Anmeldungen sind geöffnet

Lernstrategiekurs: Anmeldungen sind geöffnet

Lernstrategien sind ein zentrales Instrument, um Lernerfolg zu ermöglichen. Im Kurs „Lernstrategien für besonders begabte Kinder“ werden wesentliche Lern‐ und Arbeitsstrategien für den schulischen Einsatz handlungsorientiert vermittelt und individuell mit den Kindern erprobt.

Der nächste Lernstrategiekurs für besonders begabte Kinder findet am Wochenende des 26.-28. Februars 2016 statt. Anmeldeschluss ist der 1.Januar 2016. Weitere Informationen finden Sie auf unserer Homepage . Fragen und Anmeldungen sind per E-Mail über Vivian van Gerven (Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! ) oder via Telefon freitags zwischen 9.oo – 12.oo Uhr (02 51-83 29 308) möglich.