Auftakt „Leistung macht Schule“ (LemaS) am 12.4.2018 in Essen

Am 12.4.2018 trafen sich über zweihundert Teilnehmerinnen und Teilnehmer aus Schule und Wissenschaft zum Auftakt der Initiative „Leistung macht Schule“ (LemaS) in Essen als Ergänzung zum vorausgegangenen Auftakt in Berlin. Die Initiative wird gemeinsam von der Kultusministerkonferenz und dem Bundesministerium für Bildung und Forschung getragen und ist auf zehn Jahre angelegt. 63 Schulen aus NRW sind daran beteiligt.

Nach einem musikalischen Auftakt des Philipp-Mohr-Quartetts des Landfermann-Gymnasiums in Duisburg begrüßte Ulrich Wehrhöfer, Abteilungsleiter des Referats 4 MSB, die Teilnehmenden in feierlichem Rahmen. Yvonne Gebauer, Ministerin für Schule und Bildung des Landes NRW, richtete ihr Grußwort an die Teilnehmerinnen und Teilnehmer. Sie betonte, dass es der Landesregierung ein großes Anliegen sei, leistungsstarke Schülerinnen und Schüler gezielt zu fördern. Individuelle Förderung umfasse das gesamte Spektrum. Talente dürfen nicht brach liegen, sondern bedürfen Aufmerksamkeit und Unterstützung.

Herr Engelbert Sanders, Referatsleitung 412 MSB, erläuterte Struktur und Rahmenbedingungen der Initiative. Deren Teilprojekte wurden von Dr. Simone Seitz der Universität Paderborn sowie von Prof. Dr. Ralf Benölken und Prof. Dr. Christian Fischer der Westfälischen Wilhelms-Universität detailliert vorgestellt. Ein Fachvortrag von Prof. Dr. Christian Fischer zum Thema „Potenziale erkennen - Talente fördern“ vertiefte wichtige Aspekte.
Die teilnehmenden Schulen erhielten zahlreiche Gelegenheiten, um sich auszutauschen und erste Kontakte zu knüpfen. Hierbei gaben die Vertreterinnen und Vertreter der Schulen, die bereits erfolgreich im Projekt „Zentren für Begabtenförderung NRW“ mitarbeiten, Hilfestellungen und teilten ihre bisherigen Erfahrungen den regionalen Gruppen der Bezirksregierungen mit. Vielfältige Ansatzpunkte für die gemeinsame Weiterarbeit wurden aufgezeigt.
Als nächstes werden sich die teilnehmenden Schulen für die Arbeit an einzelnen Teilprojekten entscheiden. Das nächste große Treffen aller Beteiligten ist der Bildungskongress in Münster.

ETSN Akkreditierung

Das Internationale Centrum für Begabungsforschung freut sich in seiner Funktion als European Talent Center sehr, die erfolgreiche Akkreditierung von drei European Talent Points bekannt geben zu dürfen. Neben dem Bundesvorstand der Deutschen Gesellschaft für das hochbegabte Kind e.V. wurden ebenfalls der Regionalverein DGhK Schleswig-Holstein e.V. sowie die Beratungseinrichtung Lernen mit Brausewetter in das European Talent Support Network (ETSN) aufgenommen.

Das ETSN ist ein sich ständig wandelndes und sich entwickelndes System, bestehend aus den European Talent Centern sowie den daran angegliederten European Talent Points, welche hierbei als gleichberechtigte Mitglieder fungieren. Es wurde offiziell am 29. September 2015 im Europäischen Parlament in Brüssel in Anwesenheit hochrangiger EU-Beamter und MdEPs gegründet.

Das Netzwerk mit seinen 20 Talent Centern (aus Österreich (2), Belgien, der Tschechischen Republik, Dänemark, Griechenland, den Niederlanden, Irland, Litauen, Ungarn, Deutschland (2), Italien, der Schweiz, der Slowakei, Slowenien, Spanien, der Türkei, Indien, Peru) und 300 Talent Points ist mittlerweile in 38 Ländern weltweit vertreten.

Weitere Informationen finden Sie auf der Homepage des Netzwerks http://etsn.eu/

Beginn der nächsten Ringvorlesung „Ressourcenorientierte Förderung“

Im Institut für Erziehungswissenschaften an der Universität Münster wird im Sommersemester 2018 in Kooperation mit dem Internationalen Centrum für Begabungsforschung (ICBF) und dem Landeskompetenzzentrum für individuelle Förderung NRW (lif) erneut eine Ringvorlesung zum Thema "Ressourcenorientierte Förderung bei Lern- und Leistungsschwierigkeiten" angeboten.

Wie gelingt eine ressourcenorientierte Förderung bei Lern- und Leistungsschwierigkeiten? Neben besonderen Schwierigkeiten im kognitiven Bereich (z.B. LRS, Dyskalkulie) geraten auch spezielle Probleme im sozial-emotionalen Bereich (z.B. ADHS, Autismus-Spektrums-Störung) vermehrt in den schulischen Fokus. Nicht zuletzt der Inklusionsanspruch führte zu einer verstärkten Konfrontation von allgemeinen Schulen mit Kindern und Jugendlichen mit sonderpädagogischem Förderbedarf. Dazu bedarf es einerseits adäquater Kompetenzen von Lehrerinnen und Lehrern im Umgang mit Lern- und Leistungsschwierigkeiten, Lernbeeinträchtigungen und Verhaltensauffälligkeiten und andererseits ein verändertes Verständnis von schulischer Vielfalt.

 Diese Ringvorlesung will daher Möglichkeiten für eine ressourcenorientierte Förderung bei Lern- und Leistungsschwierigkeiten mit ausgewiesenen Expertinnen und Experten aus der Forschung und Praxis, aus unterschiedlichen Fachrichtungen innerhalb sowie außerhalb der Universität Münster präsentieren und diskutieren.

Es werden unterschiedliche Ansätze vorgestellt, die zeigen, dass ein ressourcenorientierter Umgang mit individuellen Lern- und Leistungsschwierigkeiten – auch mit dem Blick auf potenziell leistungsfähige Schülerinnen und Schüler – gewinnbringend für alle sein kann.

Die Ringvorlesung ist für Pädagoginnen und Pädagogen und alle weiteren Interessierten ab dem 17.04.2018 geöffnet. Die Veranstaltung findet dienstags in der Zeit von 16.15 – 17.45 Uhr im S 10 im Schloss der Universität Münster (4. OG) statt.

Nachbericht CoTalent Salzburg

Das ICBF hat sich zusammen mit sieben weiteren Hochschul- und Universitätsorganisationen Europas sowie dem ÖZBF im Bereich der Hochschulbildung erfolgreich für ein 3-jähriges Erasmus+ Projekt beworben.

Das Erasmus+ Key Action 2 Projekt „CoTalent“, welches von September 2017 bis August 2020 umgesetzt wird, versucht diese Lücke zu schließen und gliedert sich daher in drei Hauptprodukte:

  • MeTalent Mirror: Materialien und Instrumente zur Selbstevaluation von Lehrenden mit dem Fokus auf Talententwicklung
  • YouTalentSpotter: Diagnoseinstrumente für Lehrende, um talentierte, motivierte und begabte Studierende leichter zu erkennen und ihnen Unterstützung in der Weiterentwicklung ihrer Talente zu bieten
  • e-library, eine Online-Plattform die Texte, Bilder und Mini-Movies zum Thema Honors in Europa bereitstellen wird und so zur Netzwerkbildung der Hochschulen und zur Schaffung von mehr Honors Programmen beitragen wird.

Alle Produkte werden in internationaler Co-Kreation von den Antragssteller/innen sowie Lehrenden und Studierenden aus den Partnerländern erarbeitet. So ist eine enge Verknüpfung an die Praxiserfahrungen und –bedarf der einzelnen Länder gewährleistet. Durch die Bereitstellung von online Materialien ist zudem eine individuelle Auswahl von benötigten Inhalten durch einzelne Organisationen möglich. Eine Präsentation der Arbeitsergebnisse wird im Sommer 2020 in Form einer Summer School stattfinden. Das ICBF hat sich, als Mitglied des Lenkungsausschusses des European Honors Council, an den Vorarbeiten für den Antrag intensiv beteiligt. Das zweite Treffen in Österreich widmete sich der ersten Produktentwicklung.

Weiterführende Informationen zur Arbeit des European Honors Council finden sich unter https://www.honorscouncil.eu/ Hier findet Sie auch das kostenlose online Journal zur Honors Education in Europa, welches im Juni 2017 erschienen ist. Auch ohne ein eigenes Honors-Programm können Sie sich als Mitglied kostenlos bei EHC anmelden, sodass Sie die monatliche Newsletter erhalten und auch über Fortschritte im ka2-Projekt auf dem Laufenden gehalten werden.

Fortbildung ECHA Diplom nun auch in englischer Sprache

Schülerinnen und Schüler mit besonderen Begabungen stellen eine große Herausforderung für Lehrpersonen in der schulischen Praxis dar. Dies erfährt derzeit auf internationaler Ebene eine besondere Aufmerksamkeit. Seit vielen Jahren bieten die Radboud University, Nijmegen, und das ICBF, Westfälische Wilhelms-Universität Münster, Fortbildungsprogramme für Lehrer und Lehrerinnen im Bereich der Hochbegabtenförderung an – jeweils in den Landessprachen Niederländisch und Deutsch. Nun ist von der Radboud University in Kooperation mit dem ICBF ein Fortbildungsprogramm in englischer Sprache entwickelt worden: RITHA – das steht für RadboudCSW International Training on High Ability.
Das Besondere an dieser Fortbildungsmöglichkeit ist die Durchführung in englischer Sprache, womit nun vielen Interessierten aus den diversesten Ländern eine Teilnahme ermöglicht werden kann. Ebenso wird der Internationalität der Zielgruppe gerecht durch Blended Learning – eine Kombination aus Onlineseminaren und lokalen Präsenzmodulen an unterschiedlichen Orten in Europa.
Die erste RITHA – Fortbildung beginnt im September 2018; Bewerbungsschluss ist der 31.05.2018. Weitere Information sind unter folgendem Link zu finden: www.ritha.world.

Flyer

Förderinitiative "Leistung macht Schule" startet

WWU mit drei Professoren an sieben Teilprojekten beteiligt

In Berlin fiel heute der Startschuss für die Bund-Länder-Initiative "Leistung macht Schule". Als eine von 16 Hochschulen und Einrichtungen beteiligt sich die WWU an sieben von insgesamt 24 Teilprojekten – mit Prof. Dr. Christian Fischer und Dr. Christiane Fischer-Ontrup, Leiter des Internationalen Centrums für Begabungsforschung, Prof. Dr. Friedhelm Käpnick vom Institut für Didaktik der Mathematik und Informatik sowie Prof. Dr. Elmar Souvignier, Institut für Psychologie in Bildung und Erziehung. Dazu erhält die WWU 4,5 Millionen Euro im Förderzeitraum 2018 bis 2022 vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF). Im Rahmen des Forschungsverbundes „Leistung macht Schule“ verfolgen insgesamt 36 Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler aus Bildungswissenschaften, Psychologie und verschiedenen Fachdidaktiken das Ziel, 300 Schulen zur Förderung leistungsstarker und potentiell leistungsfähiger Schülerinnen und Schüler über eine leistungsfördernde Schul- und Netzwerkentwicklung zu begleiten und diagnosebasierte individualisierte Förderformate zu erarbeiten. Bundesweit nehmen 300 Grund- und weiterführende Schulen am Projekt teil, darunter 63 aus Nordrhein-Westfalen und drei Schulen aus Münster.

Nähere Informationen und die Pressemeldung finden sie hier:
Pressemitteilung des Bundesministerium für Bildung und Forschung: www.bmbf.de
Pressemitteilung des Forschungsverbundes: Pressemitteilung LemaS

Tagungsbände zum 5. Münsterschen Bildungskongress erscheinen noch im Dezember in der Reihe Begabungsförderung im Waxmann-Verlag

Vom 9. bis 12. September 2015 widmete sich der 5. Münstersche Bildungskongress dem Thema „Potenzialentwicklung. Begabungsförderung. Bildung der Vielfalt.“ Diese Themen betreffen mit Blick auf die internationalen Vergleichsstufen sowohl Kinder auf den unteren Kompetenzstufen als auch auf den oberen Kompetenzstufen, die in ihren Potenzialen und Begabungen gefördert werden müssen. Dies umfasst vielfältige Begabungsbereiche und bedeutet die Berücksichtigung interpersonaler Vielfalt, aber auch intrapersonaler Diversität etwa von begabten Kindern aus benachteiligten Lagen oder von mehrfach außergewöhnlichen Kindern. Ziel des Kongresses war es, eine potenzialorientierte Haltung gegenüber den Begabungen und Talenten aller Schülerinnen und Schüler auch im Kontext inklusiver Bildung in eine breitere öffentliche Wahrnehmung zu rücken. Mit über 135 Beiträgen haben Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler sowie Praktikerinnen und Praktiker neue Impulse gesetzt, Themen diskutiert und neue Ansätze vorgetragen. Dank der interessanten Beiträge und anregenden Gespräche wurde der 5. Münstersche Bildungskongress zu einem anspruchsvollen Format wissenschaftlichen Austausches und interdisziplinären Gesprächs. Die dort vorgetragenen und diskutierten Beiträge wurden in zwei Tagungsbänden zusammengefasst.
Der erste Band umfasst Beiträge aus der Begabungsforschung aus dem frühkindlichen, schulischen, außerschulischen und beruflichen Kontext. Zusätzlich finden sich in diesem Band auch Symposiumsbeiträge zur Talententwicklung, die im Rahmen des Kongresses vorgestellt wurden. Der zweite Band umfasst Beiträge aus der Begabungsförderung aus der fachspezifischen und fachübergreifenden schulischen sowie außerschulischen Praxis. Zusätzlich finden sich in diesem Band auch Beiträge zu Zentren, Arbeitskreisen und Programmen zur Talententwicklung, die im Rahmen des Kongresses vorgestellt wurden.

Die Anmeldung zum 6. Münsterschen Bildungskongress ist ab sofort möglich

Die Anmeldung für den 6. Münsterschen Bildungskongress ist ab sofort über die Kongresswebseite (http://icbfkongress.de/anmeldung) möglich. Der Kongress findet vom 19. bis 22. September 2018 unter dem Titel „Begabungsförderung. Leistungsentwicklung. Bildungsgerechtigkeit für alle!“ statt. Für die Haupt- und Parallelvorträge an den Vormittagen, in welchen allgemeine und theoretische Aspekte aufgegriffen und diskutiert werden, haben bereits viele Referentinnen und Referenten zugesagt, die sich unter dem Oberthema des Kongresses mit spezifischen Themenbereichen auseinandersetzen. Wir freuen uns zum jetzigen Zeitpunkt über Zusagen u.a. von:
Prof. Dr. Susan Baum (NAGC Washington, USA), Prof. Dr. François Gagné (Université du Québec a Montréal, Kanada), Prof. Dr. Heiner Gembris (Universität Paderborn), Prof. Dr. Olaf Köller (IPN Kiel), Prof. Dr. Kai Maaz (DIPF Berlin), Prof. Victor Müller-Oppliger (PH FHNW Basel, Schweiz), Prof. Dr. Aljoscha Neubauer (Universität Graz, Österreich), Prof. Dr. Christoph Perleth (Universität Rostock), Prof. Dr. Francis Preckel (Universität Trier), Prof. Andreas Schleicher (OECD Paris, Frankreich), Prof. Dr. Jörg Schorer (Universität Oldenburg), Prof. Dr. Simone Seitz (Universität Paderborn), Prof. Dr. Andrzej Sękowski (J. P. Cath. University of Lublin, Polen), Prof. Dr. Del Siegle (University of Connecticut, USA), Prof. Dr. Claudia Solzbacher (Universität Osnabrück), Prof. Dr. Heidrun Stöger (Universität Regensburg), Prof. Dr. Miriam Vock (Universität Potsdam), Prof. Dr. Thomas Wagner (Päd. Hochschule Linz, Österreich), Prof. Dr. Gabriele Weigand (Päd. Hochschule Karlsruhe), Prof. Dr. Albert Ziegler (Universität Erlangen-Nürnberg)...

Nähere Informationen und weitere Referentinnen und Referenten finden Sie unter: www.icbf-kongress.de.

„Zeigt, was ihr könnt“ – Dissertation von Anne Vohrmann als weitere Neuerscheinung in der Reihe Begabungsförderung im Waxmann-Verlag

Ebenfalls im Waxmann-Verlag erscheint Anfang 2018 die Dissertation von Anne Vohrmann mit dem Titel „Zeigt, was ihr könnt! Wirkung eines Motivations- und Selbststeuerungstrainings für besonders begabte Underachiever (MoSt) in Form eines Kleingruppentrainings im schulischen Kontext“

„Besondere Begabungen lassen sich nicht unbedingt an Schulleistungen festmachen. Was aber tun, wenn besondere Begabung nicht in entsprechende Leistung umgesetzt wird bzw. umgesetzt werden kann?
Am Internationalen Centrum für Begabungsforschung (ICBF) wurde 2011 ein Motivations- und Selbststeuerungstraining für besonders begabte Schüler mit Lern-und Leistungsschwierigkeiten (Underachiever) als außerschulische Einzelförderung entwickelt. Da der Bedarf an Motivations- und Selbststeuerungsförderung hoch ist, entstand darauf aufbauend dieses Promotionsprojekt mit dem Ziel, mehr Schüler mit dem Training zu erreichen und es an den schulischen Kontext zu koppeln. Unter der Fragestellung „Welche Wirkung erzielt ein Motivations- und Selbststeuerungstraining für besonders begabte Underachiever, wenn es in Kleingruppen im schulischen Kontext durchgeführt wird?“ wurde die Interventionsmaßnahme evaluiert.

Vorbestellungen sind über das Neuerscheinungsblatt im Anhang möglich.

6. Münsterscher Bildungskongress - Call for Papers

Der 6. Münstersche Bildungskongress mit dem Titel „Begabungsförderung. Leistungsentwicklung. Bildungsgerechtigkeit für alle!“ findet vom 19. – 22. September 2018 statt. Wir freuen uns, dass wir mit Prof. Dr. Andreas Schleicher, OECD Direktor des Direktorats für Bildung und PISA-Koordinator, einen ausgewiesenen Experten zu den Entwicklungen des deutschen Bildungssystems als Eröffnungsredner des Kongresses gewinnen konnten.

Im Rahmen des Nachmittagsbereiches können sich wieder (Nachwuchs-)Wissenschaftler/innen und Praktiker/innen mit einem Beitrag bewerben. Der Call for Papers soll für den Nachmittagsbereich im Rahmen des Kongresses eine Differenzierung hinsichtlich pädagogisch-praktischer Implikationen sowie wissenschaftlicher Aspekte ermöglichen. Möglich ist es, sich für folgende Formate zu bewerben: praxisorientierter Vortrag (45 Minuten), wissenschaftlich orientierter Vortrag (30 Minuten), Workshop (90 Minuten), Symposium (90 Minuten), Poster. Beiträge können ab sofort und bis zum 15. April 2018 online über folgenden Link eingereicht werden:

http://icbfkongress.de/call-for-papers/anmeldung-call-for-papers

Um regelmäßig neue Informationen zum Kongress zu erhalten, registrieren Sie sich gerne mit einer kurzen E-Mail an info@icbfkongress.de oder besuchen Sie unsere Homepage http://icbfkongress.de.

Anmeldungen für ECHA Kurse

Kinder und Jugendliche mit besonderen Begabungen stellen im pädagogischen Bereich eine große Herausforderung für Beratende, Erzieherinnen und Erzieher in der vorschulischen wie auch für Lehrpersonen in der schulischen Praxis dar. Begabte lernen viele Dinge früher, schneller und oft ganz anders als ihre Mitschülerinnen und Mitschüler. Damit sie diese Potenziale entwickeln können, bedarf es einer hohen Professionalität der begleitenden Pädagoginnen und Pädagogen.

ECHA-Diplom
Der nächste Fortbildungslehrgang ECHA-Diplom für Lehrpersonen beginnt im September 2018.
Hier finden Sie die Informationen dazu.

ECHA-Coach
Anmeldungen für den ECHA Coach Kurs beginnend im Januar 2019 sind nun möglich. Weitere generelle Informationen dazu finden Sie hier.

ECHA-Zertifikat
Bei Interesse am Kurs nehmen Sie bitte Kontakt zu uns auf.

Archiv

Studientag zum Thema Selbstreguliertes Lernen

Am Samstag, den 04. Juni 2016 hat der Studientag zum Thema "Selbstreguliertes Lernen. Chancen und Grenzen im Kontext von individueller Förderung, Inklusion und Integration", an dem auch NRW-Schulministerin Sylvia Löhrmann teilgenommen hat, an der WWU Münster stattgefunden. Hauptthema war die Frage, welche Möglichkeiten sich durch Selbstreguliertes Lernen ergeben können. Als Hauptreferent hat Dr. Gerhard Büttner, Professor für Pädagogische Psychologie an der Universität Frankfurt, in seinem Vortrag aktuelle Ergebnisse und Entwicklungen zum Thema präsentiert.
Anschließend wurden verschiedene praxisorientierte Workshops angeboten. Fragen zum Umgang mit Kindern und Jugendlichen, die als Geflüchtete in die Klassen kommen, wurden dabei ebenso thematisiert wie inklusionsorientierte Angebote des Selbstregulierten Lernens oder Fragen des Forschenden Lernens.
Im Rahmen des Studientages wurde überdies ein neuer Kooperationsvertrag zwischen der WWU Münster, dem MSW NRW und der QUA-LiS NRW zum Landeskompetenzzentrum für Individuelle Förderung NRW unterzeichnet.

Neuer Kooperationsvertrag

Begabungsförderung für Essener Realschüler

Am 8. April 2016 wurde die Förderinitiative „Begabung und Begabte an Essener Realschulen“ der Alfried Krupp von Bohlen und Halbach-Stiftung in Kooperation mit dem Internationalen Centrum für Begabungsforschung, der Industrie- und Handelskammer und der Handwerkskammer Essen ins Leben gerufen.
Im Zentrum der Förderinitiative stehen die einzelnen Schüler und Schülerinnen mit ihren individuellen Potenzialen.
Neun Realschulen in Essen beteiligen sich an der Initiative. Sie haben jeweils mindesten zwei Lehrkräfte nominiert, die das ECHA-Diplom zum Specialist in Gifted Education in fokussierter Ausrichtung auf Realschulen absolvieren und Strukturen für eine bessere Begabungsförderung an ihren Schulen initiieren.

Anmeldung zum Experten Individuelle Förderung

Mit der Weiterbildungsmaßnahme ‚Experte Individuelle Förderung' erhalten Lehrpersonen die Chance, ihre eigene Schul- und Unterrichtspraxis bezogen auf Individuelle Förderung zu vertiefen. Sie erwerben spezifische Kompetenzen in Theorie und Praxis zur Individuellen Förderung auch im Kontext inklusiver Bildung und sozialer Integration, um der zunehmenden Heterogenität von Kindern und Jugendlichen mit Beeinträchtigungen bis hin zu neu zugewanderten Kindern und Jugendliche besser gerecht werden zu können. Zentral sind hierbei die Handlungsfelder Kommunikation, Diagnostik und Didaktik. Anmeldungen für den Kurs, der nach den Sommerferien im September 2016 startet, sind ab sofort möglich. Bei einem Päsentationstermin am 24. Mai 2016 um 18 Uhr im Schloss der Universität Münster wird der Kurs von Prof. Dr. Christian Fischer vorgestellt. Weitere Informationen hierzu erhalten Sie per Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! . Allgemeine Informationen zum Kurs finden Sie unter folgendem Link: LINK

Ringvorlesung (Umgang mit Diversität – Inklusion im Spiegel gesellschaftlicher Herausforderungen) SoSe 16

Beginnend mit dem 26. April startet die Ringvorlesung ‚Umgang mit Diversität – Inklusion im Spiegel gesellschaftlicher Herausforderungen‘ an der Universität Münster. Bis zum Juli werden Expertinnen und Experten aus dem Bereich der Inklusion aktuelle Konzepte, Projekte und Forschungen aus dem Themenfeld präsentieren. Der Umgang mit Diversität gewinnt insbesondere in Hinblick auf den Schulalltag zunehmend an Bedeutung. Er stellt Lehrerinnen und Lehrer vor große Herausforderungen wenn es darum geht die tägliche Praxis mit den gesellschaftlichen Herausforderungen dieses Themenfeldes zu vereinbaren. Referenten und Referentinnen verschiedener Universitäten beleuchten in diesem Zusammenhang unterschiedliche Diversitätsfacetten, sodass neben Behinderungen insbesondere auch Aspekte wie Migrationshintergrund und Begabungsförderung fokussiert werden.

Die Ringvorlesung findet dienstags um 16.15 Uhr im Schloss der Universität Münster im Hörsaal S 10 statt. Interessierte sind herzlich willkommen, der Eintritt ist frei.

Das Plakat zur Ringvorlesung können Sie hier herunterladen.

Mainzer Erklärung: Begabung als Chance nutzen

Mit der sogenannten Mainzer Erklärung - Begabung als Chance nutzen - haben 6 Ministerinnen und Minister sowie zahlreiche Landespolitiker der SPD und der Grünen (Baden-Württemberg, Berlin, Brandenburg, Bremen, Hamburg, Mecklenburg-Vorpommern, Niedersachsen, Nordrhein-Westfalen, Rheinland-Pfalz, Saarland, Sachsen-Anhalt, Schleswig-Holstein und Thüringen) Leitlinien verfaßt, die einen Rahmen für die Förderung leistungsstarker bzw. besonders leistungsfähiger Kinder und Jugendlicher in den Blick nehmen. Die Leitlinien wurden im Rahmen der Veranstaltung „Begabung als Chance nutzen“ in Mainz am 29. Februar 2016 der Öffentlichkeit vorgestellt. Bildungspolitisches Ziel der Erklärung ist es, alle Kinder und Jugendlichen in ihrer Unterschiedlichkeit und Vielfalt anzuerkennen, ihre Potenziale zu erkennen und optimal zu fördern. Mit der Erklärung reagieren Ministerinnen und Minister der beteiligten Länder auf die „Förderstrategie für leistungsstarke Schülerinnen und Schüler. (Beschluss der Kultusministerkonferenz vom 11.06.2015)“, die im vergangenen Jahr veröffentlicht wurde. Die Mainzer Erklärung finden Sie in voller Länge unter dem folgenden Link: Mainzer Erklärung.

Minister-Foto zur Mainzer Erklärung v.l.: Minister Ulrich Commerçon/Saarland, Senator Ties Rabe/Hamburg, Senatorin Claudia Bogedan/Bremen, Ministerin Vera Reiß/Rheinland-Pfalz, Ministerin Sylvia Löhrmann/NRW, Minister Andreas Stoch/Baden-Württemberg

ÖZBF-Kongress "Chancen bieten und ergreifen"

Unter dem Motto "Chancen bieten und ergreifen. Eigenverantwortung und Systemgestaltung in der Begabungsförderung" richtet das ÖZBF in diesem Jahr vom 20.- 22. Oktober den nächsten großen Kongress zur Begabungsförderung und -forschung in Salzburg aus. Schwerpunkt des Kongresses ist eine Beschreibung der immer vielfältiger und individueller werdenden Lernanlässe, wobei auch auf unterschiedliche Lernorte eingegangen wird. Ausgehend von den Fragen: An welchen Bildungsorten findet Begabungs- und Exzellenzförderung aktuell bzw. zukünftig statt? Wer sind die darin agierenden Personen und wie können sie erfolgreich zusammenarbeiten? sowie Welche Settings sind nötig, um ideale Begabungsentfaltung zu ermöglichen? wollen die Organisatoren neue Themenbereiche erschließen. Weiterführende Informationen zum Kongress finden Sie unter http://www.oezbf.at/cms/index.php/kongress-2016.html.
Flyer
Flyer Hauptvorträge

Exzellente Facharbeiten gesucht!

Zusammen mit der Dr. Hans Riegel-Stiftung vergibt die Stiftung Internationales Centrum für Begabungsforschung der Universitäten Münster, Nijmegen und Osnabrück in diesem Jahr erneut die Dr. Hans Riegel-Fachpreise. Prämiert werden die jeweils drei besten eingereichten Facharbeiten der Jahrgangsstufe 11 (Q1) dieses Schuljahres aus den Fächern Biologie, Chemie, Geographie, Mathematik und Physik. Teilnahmeberechtigt sind Schülerinnen und Schüler an allen Gymnasien und Gesamtschulen im Bereich der Bezirksregierung Münster. Die Jury besteht aus Dozenten der Universität Münster.

Neuer Abgabeschluss: Samstag, 14. Mai 2016

Weitere Informationen finden Sie auf unseren Seiten der Stiftung.

"Mathe für kleine Asse" punktet

Mathematik-Didaktiker Prof. Dr. Friedhelm Käpnick belegt dritten Platz bei Polytechnik-Preis-Verleihung

Bei der Verleihung des Polytechnik-Preises 2016 hat Prof. Dr. Friedhelm Käpnick den mit 5.000 Euro dotierten dritten Platz belegt. Der Mathematik-Didaktiker der Westfälischen Wilhelms-Universität Münster (WWU) wurde für sein Projekt "Mathe für kleine Asse" ausgezeichnet, teilte die Stiftung Polytechnische Gesellschaft Frankfurt am Main mit. Die Stiftung verlieh den mit insgesamt 70.000 Euro dotierten und im deutschsprachigen Raum ausgeschriebenen Polytechnik-Preis für die Didaktik der Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik (MINT) zum dritten Mal.

"Mathe für kleine Asse" fördert besonders interessierte und begabte Kinder in Mathematik und vermittelt ihnen bereits früh die vielfältigen mathematischen Anwendungen in Naturwissenschaften und Technik, so die Stiftung. Das über mehrere Jahre angelegte Angebot soll den spielerischen Umgang mit Zahlen und Formen bei Schülerinnen und Schülern stärken sowie die Freude am mathematischen Knobeln und die Neugier wecken. Der Förderansatz werde in sehr effektiver Weise mit der Lehreraus- und -weiterbildung, mit der fachdidaktischen Forschung und der Zusammenarbeit mit Schulen verbunden, begründete die Stiftung die Auszeichnung. Im vergangenen Jahr feierte "Mathe für kleine Asse" zehnjähriges Bestehen.

Für die münstersche Didaktik in den MINT-Fächern ist es ein Erfolg in Serie: Die WWU ist die bislang einzige Hochschule, die in jeder der bisherigen Ausschreibungsrunden des Polytechnik-Preises einen Preisträger stellte. Im Jahr 2011 erhielt der Biologie-Didaktiker Prof. Dr. Marcus Hammann einen zweiten Preis, und für ihr Unterrichtskonzept "Klasse(n)kisten" wurde  Prof. Dr. Kornelia Möller (Seminar für Didaktik des Sachunterrichts) 2013 mit dem ersten Preis ausgezeichnet.

Im Mittelpunkt der Preisverleihung im Frankfurter Senckenberg-Naturmuseum am Dienstag (16. Februar) standen herausragende Lehrkonzepte für außerschulische Lernorte. Den Hauptpreis in Höhe von 50.000 Euro erhielt Prof. Dr. Katrin Sommer von der Ruhr-Universität Bochum. Der mit 15.000 Euro dotierte zweite Preis ging an die Professoren Dr. Burkhard Priemer (Humboldt-Universität zu Berlin) und Dr. Lutz-Helmut Schön (Universität Wien). Ein Sonderpreis ging an Irina Fritz und Christine Füssl-Gutmann vom Deutschen Museum München. Insgesamt waren 118 Bewerbungen eingegangen.

Quelle