Würdigung herausragender Projekte in der schulischen Begabungsförderung

Im Rahmen der Verleihung der ECHA-Diplome am 24. November 2018 wurden von der Namasté-Familienstiftung, vertreten durch den Vorsitzenden der Stiftung, Prof. Dr. Hans Wielens, und durch die Stiftung Internationales Centrum für Begabungsforschung, vertreten durch Heribert Woestmann, zum dritten Mal Projekte zur Begabungsförderung gewürdigt. Diese wurden während der Ausbildung zum „Specialist in Gifted Education“ von Lehrpersonen an den Schulen entwickelt und umgesetzt.

Ausgezeichnet wurden drei Projekte, die die Begabungsförderung im Bereich mathematischer Kompetenzen (Mathe-Medaillen-Treff), im Bereich der Persönlichkeitsentwicklung (kreatives Schreiben) und der regionalen Vernetzung von Schulen (Übergänge gestalten) fokussieren. Durch die finanzielle Unterstützung können diese Projekte erneut durchgeführt und optimiert werden.

19. ECHA-Diplomverleihung

Am 24. November 2018 wurde 36 Teilnehmerinnen und Teilnehmern des 19. Weiterbildungsstudienganges „Specialist in Gifted Education“ das ECHA-Diplom der Westfälischen Wilhelms-Universität Münster und der Radboud University Nijmegen verliehen. Die Verleihung bildet den Abschluss des zweisemestrigen Weiterbildungsstudienganges, der im September 2017 begonnen hat. Alle Teilnehmerinnen und Teilnehmer haben in diesem Zeitraum mit großem Einsatz und viel Sachverstand Konzepte im Bereich der Begabungs- und Begabtenförderung erarbeitet, die in der eigenen pädagogischen Praxis erprobt, umgesetzt und schriftlich ausgearbeitet wurden.
Zahlreiche Schulleitungen, Kolleginnen und Kollegen sowie Familienangehörige begleiteten die Absolventinnen und Absolventen zur Verleihung. Dr. Michael Voges und Prof. Dr. Christian Fischer würdigten die Feierstunde in besonderem Maße. Herr Dr. Voges hat uns freundlicherweise sein Transkript zur Veröffentlichung zur Verfügung gestellt:

Dr. Michael Voges_Vortrag anlässlich der 19. ECHA-Diplomverleihung

7. Münsterscher Bildungskongress – Save the date!

Nach erfolgreichem Abschluss des 6. Münsterschen Bildungskongresses mit dem Titel „Begabungsförderung, Leistungsentwicklung und Bildungsgerechtigkeit – für alle!“ wurde nun das Datum des nächsten, des 7. Münsterschen Bildungskongresses, festgelegt. Dieser wird vom 22. bis zum 25. September 2021 stattfinden. Die Bildungskongresse in Münster werden seit 2003 alle drei Jahre vom Internationalen Centrum für Begabungsforschung (ICBF) sowie dem Landeskompetenzzentrum für Individuelle Förderung NRW (lif) durchgeführt.

Um Informationen und Neuigkeiten zum 7. Münsterschen Bildungskongress 2021 zu erhalten, können Sie sich gern mit einer E-Mail an info@icbfkongress.de für den Newsletter registrieren.

Ankündigung dreiundzwanzigste WCGTC World Conference

Vom 24. Bis zum 28. Juli 2019 wird in Nashville, USA, die dreiundzwanzigste WCGTC (World Council for Gifted and Talented Children) World Conference stattfinden unter dem Motto „A World of Possibilities: Gifts, Talents, & Potential". Hier finden Sie alle weiteren Informationen.

10. ÖZBF-Kongress

Das Österreichische Zentrum für Begabtenförderung und Begabungsforschung (ÖZBF) veranstaltet von 14. – 16. November 2019 den 10. ÖZBF-Kongress in Salzburg. Das Thema des Kongresses 2019 ist „Begabung – Begeisterung – Bildungserfolg“.

Begabung – Begeisterung – Bildungserfolg

Begeisterung, die leidenschaftliche Beschäftigung mit einem Thema, spielt nicht nur eine wesentliche Rolle für persönliches Glück und Wohlbefinden. Sie ist auch ein zentraler Faktor bei der Umsetzung von Begabung in Leistung. Begabung mit Begeisterung zu leben und sich als Person nach eigenen Zielen zu entfalten, ist das Idealbild eines Weges von Begabung hin zu Bildungserfolg. Dieser kann sich in einer erfolgreichen Schullaufbahn und weiterführenden Abschlüssen ausdrücken, auf persönlicher Ebene kann Bildungserfolg als Erreichen individueller Bildungsziele gesehen werden. Die Begleitung eines Menschen auf dem Weg von Begabung zu Bildungserfolg, der von Kurven, Anstiegen oder Hürden geprägt sein kann, ist dabei ein wesentlicher Faktor. Verantwortliche in Erziehung und Bildung bieten immer wieder Anlässe, Möglichkeiten und Zeitfenster für die Begeisterung in der Domäne und spielen eine wichtige beratende und begleitende Rolle.

Hauptvorträge

Es erwarten Sie vier interessante Hauptvorträge, die das Kongressthema von unterschiedlichen Seiten beleuchten:

  • Univ.-Prof. Dr. Aljoscha C. Neubauer: Eignung oder Neigung: Welche Rolle spielen Begabungen und Interessen für Bildungserfolge?
  • Prof. Dr. Hans Anand Pant: Exzellente Schulen für exzellente Leistungen: Schulentwicklung als Motor der Leistungsförderung
  • Prof. Dr. Franzis Preckel: Begabung und Bildungserfolg − Faktoren gelungener Entwicklung
  • Prof. Dr. Miriam Vock: Begeistert lernen, wenn nichts Neues mehr kommt? Das Überspringen einer Klassenstufe als Ausweg aus der Unterforderung

Einreichung von Beiträgen - Call for Papers

Bis 28. Februar 2019 ist es möglich, Beiträge für den Kongress einzureichen. Als Beitragsarten sind Symposien, wissenschaftsorientierte und praxisorientierte Vorträge sowie Poster vorgesehen. Hiermit spricht das ÖZBF herzlich eine Einladung an Personen aus Praxis und Wissenschaft aus, Beiträge einzubringen und den 10. ÖZBF-Kongress damit aktiv mitzugestalten. Alle Informationen über die Einreichung von Beiträgen finden Sie im „Call for Papers“.

Informationen rund um den Kongress

Die Einreichung von Beiträgen im Zuge des Call for Papers ist bis 28. Februar 2019 möglich. Die Anmeldung zur Teilnahme am Kongress wird ab Januar 2019 möglich sein. Alle stets aktualisierten Informationen zum Kongress finden Sie unter www.oezbf.at/kongress2019.

Lernstrategiekurs für besonders begabte Kinder

In dem Kurs „Lernstrategien für besonders begabte Kinder“ werden wesentliche Lern‐ und Arbeitsstrategien für den schulischen Einsatz handlungsorientiert vermittelt. Das Kursangebot richtet sich an Kinder der Klassen fünf bis sieben und besteht zunächst aus einem 2-tägigen Blockseminar mit den Modulen „Selbststeuerung“, „Motivation“ und „Informationsverarbeitung“, sowie verschiedenen Kleingruppen- und Plenumsphasen. Der Kurs findet am 18. und 19. Januar 2019 statt.

Aufbauend auf diesen ersten Block wird ein 2- tägiges Folgeseminar angeboten, welches die Module aus dem ersten Wochenende vertieft. Die Erfahrungen der vergangenen Kurse zeigen, dass diese Seminarkombination sinnvoll ist, um auch dauerhafte Verbesserungen im Lern‐ und Arbeitsverhalten zu erzielen. Der Folgekurs findet am 15. und 16. März 2019 statt. Dieses Kursangebot hat sich in der Praxis bereits mehrere Jahre bei inzwischen über 300 Kindern in verschiedenen Städten Deutschlands bewährt und wurde im Jahr 2018 umstrukturiert und inhaltlich an die aktuellen Bedürfnisse besonders Begabter mit Lern- und Leistungsschwierigkeiten angepasst.
Da beide Wochenenden aufeinander aufbauen, ist eine Teilnahme am Kurs nur für beide Wochenenden (insgesamt 4 Tage) möglich.

Weitere Informationen zum Kursangebot finden Sie hier.

6. Münstersche Bildungskongress hat erfolgreich stattgefunden

Vom 19. bis zum 22. September 2018 fand der 6. Münstersche Bildungskongress zum Thema „Begabungsförderung, Leistungsentwicklung und Bildungsgerechtigkeit – für alle!“ statt. Insgesamt nahmen 1250 TeilnehmerInnen und ReferentInnen am Kongress teil, so dass die verschiedensten Akteure aus Wissenschaft, Bildungspolitik, Bildungsadministration, aus der Schulentwicklung, d.h. Schulleitungen, Lehrkräfte und Eltern, sowie außerschulische Bildungspartner nach Münster kamen. Durch die über 130 Vorträge, Referate und Workshops wurde der Bildungskongress zu einem anspruchsvollen Ort wissenschaftlichen Austausches und interdisziplinären Gesprächs, in denen Dialoge über die Professionen hinaus angeregt und neue Impulse gesetzt werden konnten.

Das Team des ICBF bedankt sich für die vielen positiven Anmerkungen und Rückmeldungen. Einen Einblick über den Kongress bietet das aktuelle Kongressvideo.

Wir würden uns freuen, Sie beim 7. Münsterschen Bildungskongress begrüßen zu dürfen! 
Um aktuelle Informationen über die Münsterschen Bildungskongresse zu erhalten, registrieren Sie sich gerne mit einer kurzen E-Mail an info@icbfkongress.de für unseren Newsletter.

Start des Leseförderprojekts im Kontext des BMBF-Forschungsverbunds LemaS

Im Teilprojekt 14 „Diagnosebasierte differenzierte Leseförderung in der Grundschule“ wird die Implementation eines „Pakets“ aus Lernverlaufsdiagnostik, Feedbackgesprächen und differenzierter Leseförderung angestrebt. Da die Leistungsstreuung im Lesen bei Kindern im Grundschulalter enorm ist, erscheint ein Unterricht sinnvoll, in dem individuelle Angebote zur Förderung auf der Ebene des Wortlesens, der Leseflüssigkeit und des Leseverständnisses gemacht werden, um den unterschiedlichen Potentialen der Kinder gerecht zu werden. Um individuell passende Angebote machen zu können ist es dabei hilfreich, diagnostische Informationen zu haben, die sich sowohl auf das Leistungsniveau als auch auf den Lernfortschritt beziehen.
Für 2018 werden Kontakte zwischen Schulen und dem Projektteam aufgebaut, es wird über das Konzept zur diagnosebasierten differenzierten Leseförderung mit seinen drei Bausteinen informiert und die Materialien werden den Schulen zur Verfügung gestellt.
Begleitet wird das Projekt durch Herrn Prof. Dr. Elmar Souvignier, der sowohl im ICBF wie auch am Institut für Psychologie in Bildung und Erziehung des Fachbereich 7 der WWU arbeitet.

Start der diFF-Teilprojekte im Rahmen des BMBF-Forschungsverbunds LemaS

Das „diFF“ gliedert sich in drei Teilprojekte (TP). Zum einen Teilprojekt 4 „Adaptive Formate potential- und prozessorientierter Diagnostik" und Teilprojekt 5 „Adaptive Formate selbstregulierten und forschenden Lernens“ zum anderen Teilprojekt 6 „Adaptive Formate diversitäts- und differenzsensiblen Lernens“.
Alle Projekte werden bis 2022 umgesetzt und haben jeweils miteinander verknüpfte Ziele. Lehrpersonen in ihrer Rolle zu unterstützen, die Potentiale und individuellen Lernbedürfnisse ihrer Schülerinnen und Schüler zu erkennen, damit eine adäquate Förderung (potenziell) besonders leistungsfähiger Schülerinnen und Schüler erfolgen kann, ist das Ziel des Teilprojektes 4. Ziel des Teilprojekts 5 ist es, ein Forder- und Förderformat an den Projektschulen (weiter) zu entwickeln und in diesen erweiterten Formen auf den Regelunterricht zu übertragen, um so den individuellen Forder- und Förderbedarfen der (potenziell) leistungsstarken Schülerinnen und Schüler zu entsprechen. Für Teilprojekt 6 lautet das Ziel, Konzepte und Projektansätze zur Förderung von potenziell leistungs-fähigen Schülerinnen und Schülern mit Lern- und Leistungsschwierigkeiten zu entwickeln und umzusetzen, so dass Schülerinnen und Schüler mit Unterstützungsbedarf Formate des selbstregulierten forschenden Lernens sinnvoll nutzen können.
Die Forder- und Förderkonzepte werden in enger Zusammenarbeit mit den Projektschulen entwickelt und evaluiert, um eine Passung für den Einsatz im Regelunterricht sicherzustellen.
Für das Jahr 2018 ist zunächst geplant, die Zusammenarbeit zwischen den Lehrkräften und Schulen sowie den Wissenschaftler/innen aufzubauen und Bedarfe sowie Ressourcen an den Schulen zu identifizieren.
Begleitende Wissenschaftler/innen der WWU sind Herr Prof. Dr. Christian Fischer, Vorstandsvorsitzender des ICBF, und Frau Dr. Fischer-Ontrup, Geschäftsführerin des ICBF.

Start der MINT-Teilprojekte im Rahmen der BMBF-Forschungsverbunds LemaS

Im Rahmen der Forschungsinitative LemaS sind das Teilprojekt 3 und 8 im Bereich der mathematischen Förderung von leistungsstarken und potenziell besonders leistungsfähigen Schülerinnen und Schülern gestartet.
Das Hauptziel des dritten Teilprojekts besteht darin, spezifische Diagnose- und Förderkonzepte für eine adaptierte Gestaltung der Übergänge (Kita – Grundschule, Grundschule – weiterführende Schule= von leistungsstarken und potenziell besonders leistungsfähigen Kindern im Regelunterricht der MINT-Fächer zu entwickeln, welche den Potentialen und Bedürfnissen der Zielgruppe gerecht werden und gleichzeitig den inhaltlichen und organisatorischen Besonderheiten der jeweiligen Fachunterrichte entsprechen. In Teilprojekt 8 werden nicht die Übergänge, sondern generell adaptive Konzepte für eine diagnosebasierte individuelle Förderung von leistungsstarken und potenziell besonders leistungsfähigen Schülerinnen und Schülern im Regelunterricht der MINT-Fächer fokussiert. Ziel ist zum einen ein Instrumentarium für eine Lernverlaufsdiagnostik zu entwickeln, die nicht nur jeweilige fachliche Kompetenzen und Interessen erfasst, sondern auch lernförderliche bzw. hemmende intra- und interpersonale Einflussfaktoren berücksichtigt. Zum anderen sollen Lernarrangements erprobt werden, die insbesondere interessengeleitetes, selbstregulierendes bzw. selbstbestimmtes und forschendes Lernen in den MINT-Fächern ermöglichen. Auch in diesen Teilprojekten steht zunächst eine Erhebung der Möglichkeiten und Ressourcen der beteiligten Schulen im Vordergrund, um aufbauend Möglichkeiten der Diagnose- und Förderkonzepte zu entwickeln, umzusetzen und zu evaluieren. In 2018 geht es entsprechend vorwiegend darum, die Zusammenarbeit zwischen den Lehrkräften der Schulen und den beteiligten Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern aufzubauen sowie den „Ist-Zustand“ an den Schulen zu erfassen.

Begleitender Wissenschaftler, die an der WWU im Fachbereich 10 Mathematik und Informatik wie auch im ICBF verortet ist, ist Herr Prof. Dr. Friedhelm Käpnick.

Anmeldungen für ECHA Kurse

Kinder und Jugendliche mit besonderen Begabungen stellen im pädagogischen Bereich eine große Herausforderung für Beratende, Erzieherinnen und Erzieher in der vorschulischen wie auch für Lehrpersonen in der schulischen Praxis dar. Begabte lernen viele Dinge früher, schneller und oft ganz anders als ihre Mitschülerinnen und Mitschüler. Damit sie diese Potenziale entwickeln können, bedarf es einer hohen Professionalität der begleitenden Pädagoginnen und Pädagogen.

ECHA-Diplom
Der nächste Fortbildungslehrgang ECHA-Diplom für Lehrpersonen beginnt am 20.09.2019. Weitere Informationen und Termine finden Sie hier.

ECHA-Coach
Der ECHA Coach Kurs beginnend im Januar 2019 ist ausgebucht. Sie können sich gerne auf eine Warteliste für diesen Kurs bzw. auf eine Interessentenliste für den Folgekurs setzen lassen. Termine für den Folgekurs folgen demnächst hier.

ECHA-Zertifikat
Bei Interesse am Kurs nehmen Sie bitte Kontakt zu uns auf.

Archiv

Einladung zu einer Informationsveranstaltung über Weiterbildungen am LIF NRW und ICBF

Am 1. Juni 2017 findet von 18.00 – ca. 19.30 Uhr im Schloss der Universität Münster (Raum S1 im Schloss der Universität Münster, Schlossplatz 2, 48149 Münster) eine Informationsveranstaltung zu den beiden Weiterbildungsformaten des LIF NRW und ICBF Experte Individuelle Förderung und ECHA-Diplom – Specialist in Gifted Education statt. Im Rahmen dieser Veranstaltung erhalten Sie genauere Einblicke in die Themen des Experten Individuelle Förderung und des ECHA-Diploms. Nach einer Vorstellung der Maßnahmen durch Professor Dr. Christian Fischer haben Sie die Gelegenheit, offene Fragen persönlich zu klären. Anmeldungen zu dieser Veranstaltung werden via E-Mail (Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! ) erbeten.

International Honours Conference 2017

Am Donnerstag den 8. und Freitag den 9. Juni 2017 findet in Zwolle, Niederlande, die nächste jährlich stattfindende internationale Honours Conference statt.

„Creating community“ ist das Thema der Konferenz. Im Fokus steht daher der lokale, regionale, nationale und internationale Austausch von Studierenden, Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern, Dozentinnen und Dozenten sowie von Interessierten aus der beruflichen Praxis. Ziel ist es, einen aktiven Austausch aller Beteiligten zum Thema Honours Education zu fördern, um (internationale) Angebote für talentierte Studierende in Europa bekannt zu machen und zu fördern.

Dr. Hans Riegel Fachpreise 2017

Ziel ist es, außergewöhnliche Leistungen schon in der Schule zu erkennen und zu belohnen. Junge Talente sollen entdeckt, gefordert, gefördert und für ein Studium der Naturwissenschaften begeistert werden.

Gemeinsam vergeben die Dr. Hans Riegel-Stiftung und die Stiftung Internationales Centrum für Begabungsforschung der Universitäten Münster und Nijmegen in jedem Jahr den Dr. Hans Riegel-Fachpreis für exzellente Facharbeiten in den Fächern Biologie, Chemie, Geographie, Mathematik und Physik.

Die Preise von 600 Euro, 400 Euro und 200 Euro werden für jedes der fünf Fächer vergeben.

Die Schulen der Erstplatzierten erhalten jeweils einen Sachpreis im Wert von etwa 250 Euro für den mathematisch-naturwissenschaftlichen Unterricht. Dieser wird mit der Schulleitung abgestimmt und bei der Verleihung der Dr. Hans Riegel-Fachpreise überreicht.

Neuer Abgabetermin Montag, 15. Mai 2017

Weitere Informationen

Begabung macht Bunt: Potenziale entdecken – Begabte fördern – Schule entwickeln

Zu diesem Thema fand am 10. und 11. Februar eine Fachtagung der Beratungsstelle besondere Begabungen (BbB) in Hamburg statt. Neben wissenschaftlichen Vorträgen von Prof. Dr. Elsbeth Stern, Prof. Dr. Aljoscha Neubauer und Prof. Dr. Franzis Preckel wurde ein breites Spektrum an praktischen Konzepten & Ansätzen aus der schulischen und unterrichtlichen Praxis vorgestellt. Auch das ICBF war am Freitag mit zwei Workshops zu den Themen „Potenziale – entdecken, entfalten, entwickeln. Schulprojekte zur individuellen Förderung von Schülerinnen und Schülern“ (Sarah Rotthues & Julia Gilhaus) und „Mehrfach außergewöhnliche Kinder – Bedürfnisse und Unterstützungsmöglichkeiten“ (Vivian van Gerven & Nele Scharffenstein) vertreten.

„…dem Nachwuchs eine Bühne geben!“

Entsprechend diesem Motto stellte Dr. Lars Göhmann, Kuratoriumsvorsitzender der proskenion Stiftung, am vergangenen Dienstag die interessanten Forschungsarbeiten der Stiftung zur Nachwuchsförderung in den darstellenden Künsten im Rahmen des Forschungskolloquiums des ICBFs vor.

Die Forschungsarbeit der Stiftung geht von dem Ansatz der Expertiseforschung und der Annahme aus, dass Begabung eine dynamische, entwicklungsorientierte Fähigkeit ist, die sich durch umfangreiches und intensives Üben in herausragende künstlerische Fähigkeiten entwickeln kann (Deliberate Practice). Dabei stehen neben Fragen zu Vorrausetzungen für gelingende Entwicklungsprozesse insbesondere Einflussfaktoren für die künstlerische Begabungsentfaltung im Fokus. Eine Fragebogenstudie von Studierenden an staatlichen Ausbildungsinstitutionen in den Bereichen Schauspiel, Musical und Tanz zeigt, dass neben der Kompetenz zur Fokussierung und familiärer Rückhalt, im Wesentlichen Vorerfahrungen und Vorausbildungen elementare Voraussetzungen und Einflussfaktoren für die Entwicklung von Leistungseminenz in den darstellenden Künsten sind. Während sich in Tanz und Musik entsprechend der Bedeutung einer langjährigen Vorausbildung insgesamt ein umfangreicheres und qualifizierteres Angebot in der Nachwuchsförderung nachweisen lässt, lassen sich im Gegensatz zu den Niederlanden im Schauspiel oder Musical kaum überregionale und institutionell verankerte Angebote in Deutschland finden.

Dies macht das Erfordernis der Begabungsförderung über die reinen kognitiven Fähigkeiten hinaus, für eine Vielfalt an Begabungen deutlich.

Die Entwicklung der Handlungskompetenz von Lehramtsstudierenden in der Individuellen Begabungsförderung – Neuerscheinung in der Reihe Begabungsförderung im Waxmann Verlag.

Individuelle Begabungen zu fördern ist eine wichtige Aufgabe von Lehrpersonen, aber auch eine anspruchsvolle. Im Sinne der Professionalisierung von Lehrpersonen stellt sich die Frage, inwieweit eine entsprechende Potenzialorientierung bereits in der ersten Phase der Lehrerbildung unterstützt werden kann. In der vorliegenden Studie zur Entwicklung der adaptiven Lehrkompetenz von Studierenden im Kontext forschenden Lernens werden anhand von qualitativen und quantitativen Daten Lern- und Arbeitsprozesse untersucht. Dabei wird das Forder-Förder-Projekt Advanced, das an der Universität Münster durch das Internationale Centrum für Begabungsforschung und das Landeskompetenzzentrum Individuelle Förderung NRW in Zusammenarbeit mit dem Institut für Erziehungswissenschaft umgesetzt wird, herangezogen. Der Autor David Rott ist wissenschaftlicher Mitarbeiter im Rahmen der Qualitätsoffensive Lehrerbildung am Institut für Erziehungswissenschaft der WWU, zuvor wissenschaftlicher Mitarbeiter am Internationalen Centrum für Begabungsforschung, am Landeskompetenzzentrum Individuelle Förderung NRW und dem Institut für Erziehungswissenschaft.

David Rott (2017). Die Entwicklung der Handlungskompetenz von Lehramtsstudierenden in der Individuellen Begabungsförderung Forschendes Lernen aufgezeigt am Forder-Förder-Projekt Advanced. Reihe: Begabungsförderung: Individuelle Förderung und Inklusive Bildung, Band 2, 392 Seiten, broschiert, 39,90 €, ISBN 978-3-8309-3498-1

Erasmus+ Projekt ‚EGIFT‘ gestartet

Das Erasmus+ Projekt ‚EGIFT‘ verfolgt das Ziel, interessierte Lehrkräfte darin zu unterstützen, begabte Kinder in ihren Klassen bestmöglich zu fördern. Beteiligt an dem Projekt sind verschiedene Universitäten aus Europa, darunter auch die Westfälische Wilhelms Universität Münster. Umgesetzt werden soll das Projekt einerseits mithilfe einer ‚Open Educational Resource (OER)‘, die verschiedene interaktive Aufgaben zu folgenden fünf Bereichen im Feld der Hochbegabung bieten wird: Programmgestaltungsprinzipien, Lehrstrategien, erlebte Erfahrungen, Identifikation, soziales und emotionales Wohlbefinden. Zusätzlich zu den Online-Ressourcen wird es ab Juli 2017 verschiedene fünftägige Trainingsveranstaltungen geben. Die Veranstaltungen setzen sich aus Vorträgen und Workshops zusammen, die durch Material, welches für die OER entwickelt wurde, unterstützt werden.

The EGIFT project is and Erasmus+ funded project with the goal of helping educators in mainstream classrooms to provide appropriate educational opportunities for gifted students in their classes. To serve this goal we propose to increase the competency and skills of these educators through the use of an Open Educational Resource, or OER; and a number of training events taking place across Europe. The OER will take the form of the High Ability Educators Portal. This will be an easy to use resource that will give educators interested in the field of Gifted Education a foundation in the field. It will be designed as a set of introductory interactive exercises cover five areas important within the field: Identification, Lived Experience of Gifted Students, Social and Emotional Wellbeing, Teaching Strategies, and Programme Design Principles. These strands will be further broken down into a series of one hour topics with some simple assessment and feedback linked to each topic.

Supporting the OER will be a series of training events, beginning in July 2017, aimed at mainstream educators who have an interest in the field. These training events will consist of five days of lectures and workshops, supported by material developed for the OER. It is hoped that educators who take part in these workshops will go on to advocate for the field in their own practice and introduce others to the OER and the field Gifted Education.

The future of this project is exciting, and our partners in developing it are some of the best in the field within Europe and beyond. We hope to see an increase in the attention paid to the field as a result and for those students with high ability to be better served educationally. Finally we hope to help those teachers in mainstream classrooms who may be facing the challenge of educating the brightest students without having had experience in the field before.

Participants of the project are:

  • Dublin City University, Ireland
  • Friedrich-Alexander-Universitaet Erlangen Nurnberg, Germany
  • Westfaelische Wilhems-Universitaet Muenster, Germany
  • Anatolia Association of Post-Secondary Education and Vocational Training, Greece
  • Association of Hungarian Talent Support Organisations, Hungary
  • Italian Association for GIfted and Talented Students, Italy
  • National Student Academy, Lithuania
  • University of Glasgow, United Kingdom
  • Univerza V Ljubljani, Slovenia
Further info can be received from: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

Lernstrategiekurs für besonders begabte Kinder

19 besonders begabte Kinder aus dem gesamten Bundesgebiet verbrachten das Wochenende vom 20.-22. Januar 2017 in den Räumlichkeiten des Internationalen Centrums für Begabungsforschung. Sie waren die Teilnehmenden am Lernstrategiekurs für besonders begabte Kinder. In den drei Modulen „Sprache“, „Zeitung“ und „Lernstrategien“ wurden unter Leitung eines Teams von 6 Mitarbeitern wesentliche Lern- und Arbeitsstrategien für den schulischen Einsatz handlungsorientiert vermittelt. Neben einer Informationsveranstaltung für die Eltern und den Inhalten der Kursblöcke kam auch der Spaß in den Pausen nicht zu kurz. So freuen sich alle auf ein Wiedersehen beim eintägigen Folgekurs Ende März. Sollte auch Ihr Kind Interesse an diesem Kursformat haben, finden Sie HIER weitere Informationen.