Würdigung herausragender Projekte in der schulischen Begabungsförderung

Im Rahmen der Verleihung der ECHA-Diplome am 24. November 2018 wurden von der Namasté-Familienstiftung, vertreten durch den Vorsitzenden der Stiftung, Prof. Dr. Hans Wielens, und durch die Stiftung Internationales Centrum für Begabungsforschung, vertreten durch Heribert Woestmann, zum dritten Mal Projekte zur Begabungsförderung gewürdigt. Diese wurden während der Ausbildung zum „Specialist in Gifted Education“ von Lehrpersonen an den Schulen entwickelt und umgesetzt.

Ausgezeichnet wurden drei Projekte, die die Begabungsförderung im Bereich mathematischer Kompetenzen (Mathe-Medaillen-Treff), im Bereich der Persönlichkeitsentwicklung (kreatives Schreiben) und der regionalen Vernetzung von Schulen (Übergänge gestalten) fokussieren. Durch die finanzielle Unterstützung können diese Projekte erneut durchgeführt und optimiert werden.

19. ECHA-Diplomverleihung

Am 24. November 2018 wurde 36 Teilnehmerinnen und Teilnehmern des 19. Weiterbildungsstudienganges „Specialist in Gifted Education“ das ECHA-Diplom der Westfälischen Wilhelms-Universität Münster und der Radboud University Nijmegen verliehen. Die Verleihung bildet den Abschluss des zweisemestrigen Weiterbildungsstudienganges, der im September 2017 begonnen hat. Alle Teilnehmerinnen und Teilnehmer haben in diesem Zeitraum mit großem Einsatz und viel Sachverstand Konzepte im Bereich der Begabungs- und Begabtenförderung erarbeitet, die in der eigenen pädagogischen Praxis erprobt, umgesetzt und schriftlich ausgearbeitet wurden.
Zahlreiche Schulleitungen, Kolleginnen und Kollegen sowie Familienangehörige begleiteten die Absolventinnen und Absolventen zur Verleihung. Dr. Michael Voges und Prof. Dr. Christian Fischer würdigten die Feierstunde in besonderem Maße. Herr Dr. Voges hat uns freundlicherweise sein Transkript zur Veröffentlichung zur Verfügung gestellt:

Dr. Michael Voges_Vortrag anlässlich der 19. ECHA-Diplomverleihung

7. Münsterscher Bildungskongress – Save the date!

Nach erfolgreichem Abschluss des 6. Münsterschen Bildungskongresses mit dem Titel „Begabungsförderung, Leistungsentwicklung und Bildungsgerechtigkeit – für alle!“ wurde nun das Datum des nächsten, des 7. Münsterschen Bildungskongresses, festgelegt. Dieser wird vom 22. bis zum 25. September 2021 stattfinden. Die Bildungskongresse in Münster werden seit 2003 alle drei Jahre vom Internationalen Centrum für Begabungsforschung (ICBF) sowie dem Landeskompetenzzentrum für Individuelle Förderung NRW (lif) durchgeführt.

Um Informationen und Neuigkeiten zum 7. Münsterschen Bildungskongress 2021 zu erhalten, können Sie sich gern mit einer E-Mail an info@icbfkongress.de für den Newsletter registrieren.

Ankündigung dreiundzwanzigste WCGTC World Conference

Vom 24. Bis zum 28. Juli 2019 wird in Nashville, USA, die dreiundzwanzigste WCGTC (World Council for Gifted and Talented Children) World Conference stattfinden unter dem Motto „A World of Possibilities: Gifts, Talents, & Potential". Hier finden Sie alle weiteren Informationen.

10. ÖZBF-Kongress

Das Österreichische Zentrum für Begabtenförderung und Begabungsforschung (ÖZBF) veranstaltet von 14. – 16. November 2019 den 10. ÖZBF-Kongress in Salzburg. Das Thema des Kongresses 2019 ist „Begabung – Begeisterung – Bildungserfolg“.

Begabung – Begeisterung – Bildungserfolg

Begeisterung, die leidenschaftliche Beschäftigung mit einem Thema, spielt nicht nur eine wesentliche Rolle für persönliches Glück und Wohlbefinden. Sie ist auch ein zentraler Faktor bei der Umsetzung von Begabung in Leistung. Begabung mit Begeisterung zu leben und sich als Person nach eigenen Zielen zu entfalten, ist das Idealbild eines Weges von Begabung hin zu Bildungserfolg. Dieser kann sich in einer erfolgreichen Schullaufbahn und weiterführenden Abschlüssen ausdrücken, auf persönlicher Ebene kann Bildungserfolg als Erreichen individueller Bildungsziele gesehen werden. Die Begleitung eines Menschen auf dem Weg von Begabung zu Bildungserfolg, der von Kurven, Anstiegen oder Hürden geprägt sein kann, ist dabei ein wesentlicher Faktor. Verantwortliche in Erziehung und Bildung bieten immer wieder Anlässe, Möglichkeiten und Zeitfenster für die Begeisterung in der Domäne und spielen eine wichtige beratende und begleitende Rolle.

Hauptvorträge

Es erwarten Sie vier interessante Hauptvorträge, die das Kongressthema von unterschiedlichen Seiten beleuchten:

  • Univ.-Prof. Dr. Aljoscha C. Neubauer: Eignung oder Neigung: Welche Rolle spielen Begabungen und Interessen für Bildungserfolge?
  • Prof. Dr. Hans Anand Pant: Exzellente Schulen für exzellente Leistungen: Schulentwicklung als Motor der Leistungsförderung
  • Prof. Dr. Franzis Preckel: Begabung und Bildungserfolg − Faktoren gelungener Entwicklung
  • Prof. Dr. Miriam Vock: Begeistert lernen, wenn nichts Neues mehr kommt? Das Überspringen einer Klassenstufe als Ausweg aus der Unterforderung

Einreichung von Beiträgen - Call for Papers

Bis 28. Februar 2019 ist es möglich, Beiträge für den Kongress einzureichen. Als Beitragsarten sind Symposien, wissenschaftsorientierte und praxisorientierte Vorträge sowie Poster vorgesehen. Hiermit spricht das ÖZBF herzlich eine Einladung an Personen aus Praxis und Wissenschaft aus, Beiträge einzubringen und den 10. ÖZBF-Kongress damit aktiv mitzugestalten. Alle Informationen über die Einreichung von Beiträgen finden Sie im „Call for Papers“.

Informationen rund um den Kongress

Die Einreichung von Beiträgen im Zuge des Call for Papers ist bis 28. Februar 2019 möglich. Die Anmeldung zur Teilnahme am Kongress wird ab Januar 2019 möglich sein. Alle stets aktualisierten Informationen zum Kongress finden Sie unter www.oezbf.at/kongress2019.

Lernstrategiekurs für besonders begabte Kinder

In dem Kurs „Lernstrategien für besonders begabte Kinder“ werden wesentliche Lern‐ und Arbeitsstrategien für den schulischen Einsatz handlungsorientiert vermittelt. Das Kursangebot richtet sich an Kinder der Klassen fünf bis sieben und besteht zunächst aus einem 2-tägigen Blockseminar mit den Modulen „Selbststeuerung“, „Motivation“ und „Informationsverarbeitung“, sowie verschiedenen Kleingruppen- und Plenumsphasen. Der Kurs findet am 18. und 19. Januar 2019 statt.

Aufbauend auf diesen ersten Block wird ein 2- tägiges Folgeseminar angeboten, welches die Module aus dem ersten Wochenende vertieft. Die Erfahrungen der vergangenen Kurse zeigen, dass diese Seminarkombination sinnvoll ist, um auch dauerhafte Verbesserungen im Lern‐ und Arbeitsverhalten zu erzielen. Der Folgekurs findet am 15. und 16. März 2019 statt. Dieses Kursangebot hat sich in der Praxis bereits mehrere Jahre bei inzwischen über 300 Kindern in verschiedenen Städten Deutschlands bewährt und wurde im Jahr 2018 umstrukturiert und inhaltlich an die aktuellen Bedürfnisse besonders Begabter mit Lern- und Leistungsschwierigkeiten angepasst.
Da beide Wochenenden aufeinander aufbauen, ist eine Teilnahme am Kurs nur für beide Wochenenden (insgesamt 4 Tage) möglich.

Weitere Informationen zum Kursangebot finden Sie hier.

6. Münstersche Bildungskongress hat erfolgreich stattgefunden

Vom 19. bis zum 22. September 2018 fand der 6. Münstersche Bildungskongress zum Thema „Begabungsförderung, Leistungsentwicklung und Bildungsgerechtigkeit – für alle!“ statt. Insgesamt nahmen 1250 TeilnehmerInnen und ReferentInnen am Kongress teil, so dass die verschiedensten Akteure aus Wissenschaft, Bildungspolitik, Bildungsadministration, aus der Schulentwicklung, d.h. Schulleitungen, Lehrkräfte und Eltern, sowie außerschulische Bildungspartner nach Münster kamen. Durch die über 130 Vorträge, Referate und Workshops wurde der Bildungskongress zu einem anspruchsvollen Ort wissenschaftlichen Austausches und interdisziplinären Gesprächs, in denen Dialoge über die Professionen hinaus angeregt und neue Impulse gesetzt werden konnten.

Das Team des ICBF bedankt sich für die vielen positiven Anmerkungen und Rückmeldungen. Einen Einblick über den Kongress bietet das aktuelle Kongressvideo.

Wir würden uns freuen, Sie beim 7. Münsterschen Bildungskongress begrüßen zu dürfen! 
Um aktuelle Informationen über die Münsterschen Bildungskongresse zu erhalten, registrieren Sie sich gerne mit einer kurzen E-Mail an info@icbfkongress.de für unseren Newsletter.

Start des Leseförderprojekts im Kontext des BMBF-Forschungsverbunds LemaS

Im Teilprojekt 14 „Diagnosebasierte differenzierte Leseförderung in der Grundschule“ wird die Implementation eines „Pakets“ aus Lernverlaufsdiagnostik, Feedbackgesprächen und differenzierter Leseförderung angestrebt. Da die Leistungsstreuung im Lesen bei Kindern im Grundschulalter enorm ist, erscheint ein Unterricht sinnvoll, in dem individuelle Angebote zur Förderung auf der Ebene des Wortlesens, der Leseflüssigkeit und des Leseverständnisses gemacht werden, um den unterschiedlichen Potentialen der Kinder gerecht zu werden. Um individuell passende Angebote machen zu können ist es dabei hilfreich, diagnostische Informationen zu haben, die sich sowohl auf das Leistungsniveau als auch auf den Lernfortschritt beziehen.
Für 2018 werden Kontakte zwischen Schulen und dem Projektteam aufgebaut, es wird über das Konzept zur diagnosebasierten differenzierten Leseförderung mit seinen drei Bausteinen informiert und die Materialien werden den Schulen zur Verfügung gestellt.
Begleitet wird das Projekt durch Herrn Prof. Dr. Elmar Souvignier, der sowohl im ICBF wie auch am Institut für Psychologie in Bildung und Erziehung des Fachbereich 7 der WWU arbeitet.

Start der diFF-Teilprojekte im Rahmen des BMBF-Forschungsverbunds LemaS

Das „diFF“ gliedert sich in drei Teilprojekte (TP). Zum einen Teilprojekt 4 „Adaptive Formate potential- und prozessorientierter Diagnostik" und Teilprojekt 5 „Adaptive Formate selbstregulierten und forschenden Lernens“ zum anderen Teilprojekt 6 „Adaptive Formate diversitäts- und differenzsensiblen Lernens“.
Alle Projekte werden bis 2022 umgesetzt und haben jeweils miteinander verknüpfte Ziele. Lehrpersonen in ihrer Rolle zu unterstützen, die Potentiale und individuellen Lernbedürfnisse ihrer Schülerinnen und Schüler zu erkennen, damit eine adäquate Förderung (potenziell) besonders leistungsfähiger Schülerinnen und Schüler erfolgen kann, ist das Ziel des Teilprojektes 4. Ziel des Teilprojekts 5 ist es, ein Forder- und Förderformat an den Projektschulen (weiter) zu entwickeln und in diesen erweiterten Formen auf den Regelunterricht zu übertragen, um so den individuellen Forder- und Förderbedarfen der (potenziell) leistungsstarken Schülerinnen und Schüler zu entsprechen. Für Teilprojekt 6 lautet das Ziel, Konzepte und Projektansätze zur Förderung von potenziell leistungs-fähigen Schülerinnen und Schülern mit Lern- und Leistungsschwierigkeiten zu entwickeln und umzusetzen, so dass Schülerinnen und Schüler mit Unterstützungsbedarf Formate des selbstregulierten forschenden Lernens sinnvoll nutzen können.
Die Forder- und Förderkonzepte werden in enger Zusammenarbeit mit den Projektschulen entwickelt und evaluiert, um eine Passung für den Einsatz im Regelunterricht sicherzustellen.
Für das Jahr 2018 ist zunächst geplant, die Zusammenarbeit zwischen den Lehrkräften und Schulen sowie den Wissenschaftler/innen aufzubauen und Bedarfe sowie Ressourcen an den Schulen zu identifizieren.
Begleitende Wissenschaftler/innen der WWU sind Herr Prof. Dr. Christian Fischer, Vorstandsvorsitzender des ICBF, und Frau Dr. Fischer-Ontrup, Geschäftsführerin des ICBF.

Start der MINT-Teilprojekte im Rahmen der BMBF-Forschungsverbunds LemaS

Im Rahmen der Forschungsinitative LemaS sind das Teilprojekt 3 und 8 im Bereich der mathematischen Förderung von leistungsstarken und potenziell besonders leistungsfähigen Schülerinnen und Schülern gestartet.
Das Hauptziel des dritten Teilprojekts besteht darin, spezifische Diagnose- und Förderkonzepte für eine adaptierte Gestaltung der Übergänge (Kita – Grundschule, Grundschule – weiterführende Schule= von leistungsstarken und potenziell besonders leistungsfähigen Kindern im Regelunterricht der MINT-Fächer zu entwickeln, welche den Potentialen und Bedürfnissen der Zielgruppe gerecht werden und gleichzeitig den inhaltlichen und organisatorischen Besonderheiten der jeweiligen Fachunterrichte entsprechen. In Teilprojekt 8 werden nicht die Übergänge, sondern generell adaptive Konzepte für eine diagnosebasierte individuelle Förderung von leistungsstarken und potenziell besonders leistungsfähigen Schülerinnen und Schülern im Regelunterricht der MINT-Fächer fokussiert. Ziel ist zum einen ein Instrumentarium für eine Lernverlaufsdiagnostik zu entwickeln, die nicht nur jeweilige fachliche Kompetenzen und Interessen erfasst, sondern auch lernförderliche bzw. hemmende intra- und interpersonale Einflussfaktoren berücksichtigt. Zum anderen sollen Lernarrangements erprobt werden, die insbesondere interessengeleitetes, selbstregulierendes bzw. selbstbestimmtes und forschendes Lernen in den MINT-Fächern ermöglichen. Auch in diesen Teilprojekten steht zunächst eine Erhebung der Möglichkeiten und Ressourcen der beteiligten Schulen im Vordergrund, um aufbauend Möglichkeiten der Diagnose- und Förderkonzepte zu entwickeln, umzusetzen und zu evaluieren. In 2018 geht es entsprechend vorwiegend darum, die Zusammenarbeit zwischen den Lehrkräften der Schulen und den beteiligten Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern aufzubauen sowie den „Ist-Zustand“ an den Schulen zu erfassen.

Begleitender Wissenschaftler, die an der WWU im Fachbereich 10 Mathematik und Informatik wie auch im ICBF verortet ist, ist Herr Prof. Dr. Friedhelm Käpnick.

Anmeldungen für ECHA Kurse

Kinder und Jugendliche mit besonderen Begabungen stellen im pädagogischen Bereich eine große Herausforderung für Beratende, Erzieherinnen und Erzieher in der vorschulischen wie auch für Lehrpersonen in der schulischen Praxis dar. Begabte lernen viele Dinge früher, schneller und oft ganz anders als ihre Mitschülerinnen und Mitschüler. Damit sie diese Potenziale entwickeln können, bedarf es einer hohen Professionalität der begleitenden Pädagoginnen und Pädagogen.

ECHA-Diplom
Der nächste Fortbildungslehrgang ECHA-Diplom für Lehrpersonen beginnt am 20.09.2019. Weitere Informationen und Termine finden Sie hier.

ECHA-Coach
Der ECHA Coach Kurs beginnend im Januar 2019 ist ausgebucht. Sie können sich gerne auf eine Warteliste für diesen Kurs bzw. auf eine Interessentenliste für den Folgekurs setzen lassen. Termine für den Folgekurs folgen demnächst hier.

ECHA-Zertifikat
Bei Interesse am Kurs nehmen Sie bitte Kontakt zu uns auf.

Archiv

Münsterscher Bildungskongress – Die maximale Teilnehmerzahl ist erreicht

Mit Ablauf des Frühbucherrabatts ist der 6. Münstersche Bildungskongress unter dem Titel „Begabungsförderung, Leistungsentwicklung, Bildungsgerechtigkeit – für alle!“ vom 19. bis 22. September ausgebucht. Mit Blick auf die begrenzten Kapazitäten ist die maximale Anzahl an Teilnehmerinnen und Teilnehmern (mehr als 1000 Personen) bereits zwei Monate vor Kongressbeginn erreicht. Gerne können Sie sich hier für eine Warteliste registrieren und wir informieren Sie, sollten Sie auf einen regulären Teilnehmerplatz nachrücken.

Insgesamt sind zum jetzigen Zeitpunkt rund 130 Vorträge, Referate und Workshops in deutscher und englischer Sprache zu alters-, institutions- und fachspezifischen Themen vorgesehen. Für die Haupt- und Parallelvorträge an den Vormittagen, in welchen allgemeine und theoretische Aspekte aufgegriffen und diskutiert werden, haben bereits viele Referentinnen und Referenten zugesagt, die sich unter dem Oberthema des Kongresses mit spezifischen Themenbereichen auseinandersetzen.

Zahlreiche Referentinnen und Referenten haben bereits zugesagt. Unter anderem freuen wir uns über die Zusagen von:
Prof. Dr. Susan Baum (NAGC Washington, USA), Prof. Dr. Françoys Gagné (Université du Québec a Montréal, Kanada), Prof. Dr. Heiner Gembris (Universität Paderborn), Prof. Dr. Olaf Köller (IPN Kiel), Prof. Dr. Kai Maaz (DIPF Berlin), Prof. Victor Müller-Oppliger (PH FHNW Basel, Schweiz), Prof. Dr. Aljoscha Neubauer (Universität Graz, Österreich), Prof. Dr. Christoph Perleth (Universität Rostock), Prof. Dr. Franzis Preckel (Universität Trier), Prof. Andreas Schleicher (OECD Paris, Frankreich), Prof. Dr. Jörg Schorer (Universität Oldenburg), Prof. Dr. Simone Seitz (Universität Paderborn), Prof. Dr. Andrzej Sękowski (J. P. Cath. University of Lublin, Polen), Prof. Dr. Del Siegle (University of Connecticut, USA), Prof. Dr. Anne Sliwka (Universität Heidelberg), Prof. Dr. Claudia Solzbacher (Universität Osnabrück), Prof. Dr. Thomas Söding (Ruhr-Universität Bochum), Prof. Dr. Heidrun Stöger (Universität Regensburg), Prof. Dr. Miriam Vock (Universität Potsdam), Prof. Dr. Thomas Wagner (Päd. Hochschule Linz, Österreich), Prof. Dr. Gabriele Weigand (Päd. Hochschule Karlsruhe), Prof. Drs. Albert Ziegler (Universität Erlangen-Nürnberg).

Darüber hinaus wurden im Rahmen des Call for Papers zahlreiche Beiträge eingereicht, die eine hohe thematische und wissenschaftliche wie auch praktische Vielfalt aufweisen. Auf der Kongresswebseite unter folgendem Link https://www.icbfkongress.de haben wir für Sie neben den Informationen zu den Referentinnen und Referenten, Neuigkeiten zum (Rahmen-)Programm und weitere Informationen zu dem Kongressort, der Anreise sowie Übernachtungsmöglichkeiten für Sie zusammengestellt. Außerdem freuen wir uns, Ihnen die zweite Ankündigung zum Bildungskongress mit konkreteren Programminformationen vorzustellen.

Wir würden uns sehr freuen, Sie im Rahmen unseres Kongresses in Münster begrüßen zu können!

Ergebnispräsentation des Forder-Förder-Projektes Plus

Am 07.07.2018 fand die zweite Ergebnispräsentation des Forder-Förder-Projektes Plus. Forschendes Lernen – das Lernen erforschen (FFP-Plus) im Vom-Stein-Haus statt. Im FFP-Plus arbeiten Schülerinnen und Schüler der Oberstufe gemeinsam mit Studierenden der WWU an individuellen Forschungsvorhaben im Kontext Lernen bzw. Lernstrategien.

Insgesamt präsentierten 18 Schüler*innen sowie Studierende der WWU Münster ihre Forschungsergebnisse vor Publikum und gaben Antworten auf selbst gewählte Fragestellungen wie „Welchen Einfluss haben Störfaktoren auf das Lern- und Arbeitsverhalten?“ „Inwiefern beeinflusst das familiäre Umfeld das Lernen eines Kindes?“ „Wie wirkt sich Bewegung auf die Konzentration aus?“.

Prof. Dr. Christian Fischer und Dr. David Rott begrüßten alle Beteiligten, die zum Gelingen dieses Projektes beigetragen haben. Sen.-Prof. Dr. Pienie Zwitserlood, die auch einen Gastvortrag im FFP-Plus gehalten hat, würdigte anschließend die Vorträge und Forschungen aus wissenschaftlicher Perspektive. Vivian van Gerven fasste hingegen die Inhalte und Ergebnisse visuell zusammen (Graphic Recording). Nach den Sommerferien beginnt der dritte Projekt-Durchgang.

Ablauf

6. Münsterscher Bildungskongress – Nur noch wenige Restplätze zu vergeben

Mit Ablauf des Frühbucherrabatts ist der 6. Münstersche Bildungskongress unter dem Titel „Begabungsförderung, Leistungsentwicklung, Bildungsgerechtigkeit – für alle!“ vom 19. bis 22. September fast ausgebucht. Aufgrund begrenzter Teilnehmerkapazitäten empfehlen wir eine zeitnahe Anmeldung, da nur noch wenige Restplätze zur Verfügung stehen. Sobald diese vergeben sind, können Sie sich gerne hier für eine Warteliste registrieren, die es Ihnen ermöglicht nachzurücken, sobald eine Teilnehmerin oder ein Teilnehmer seine Anmeldung zurückzieht.

Insgesamt sind zum jetzigen Zeitpunkt rund 130 Vorträge, Referate und Workshops in deutscher und englischer Sprache zu alters-, institutions- und fachspezifischen Themen vorgesehen. Für die Haupt- und Parallelvorträge an den Vormittagen, in welchen allgemeine und theoretische Aspekte aufgegriffen und diskutiert werden, haben bereits viele Referentinnen und Referenten zugesagt, die sich unter dem Oberthema des Kongresses mit spezifischen Themenbereichen auseinandersetzen.

Zahlreiche Referentinnen und Referenten haben bereits zugesagt. Unter anderem freuen wir uns über die Zusagen von:
Prof. Dr. Susan Baum (NAGC Washington, USA), Prof. Dr. Françoys Gagné (Université du Québec a Montréal, Kanada), Prof. Dr. Heiner Gembris (Universität Paderborn), Prof. Dr. Olaf Köller (IPN Kiel), Prof. Dr. Kai Maaz (DIPF Berlin), Prof. Victor Müller-Oppliger (PH FHNW Basel, Schweiz), Prof. Dr. Aljoscha Neubauer (Universität Graz, Österreich), Prof. Dr. Christoph Perleth (Universität Rostock), Prof. Dr. Franzis Preckel (Universität Trier), Prof. Andreas Schleicher (OECD Paris, Frankreich), Prof. Dr. Jörg Schorer (Universität Oldenburg), Prof. Dr. Simone Seitz (Universität Paderborn), Prof. Dr. Andrzej Sękowski (J. P. Cath. University of Lublin, Polen), Prof. Dr. Del Siegle (University of Connecticut, USA), Prof. Dr. Anne Sliwka (Universität Heidelberg), Prof. Dr. Claudia Solzbacher (Universität Osnabrück), Prof. Dr. Thomas Söding (Ruhr-Universität Bochum), Prof. Dr. Heidrun Stöger (Universität Regensburg), Prof. Dr. Miriam Vock (Universität Potsdam), Prof. Dr. Thomas Wagner (Päd. Hochschule Linz, Österreich), Prof. Dr. Gabriele Weigand (Päd. Hochschule Karlsruhe), Prof. Drs. Albert Ziegler (Universität Erlangen-Nürnberg).

Darüber hinaus wurden im Rahmen des Call for Papers zahlreiche Beiträge eingereicht, die eine hohe thematische und wissenschaftliche wie auch praktische Vielfalt aufweisen. Auf der Kongresswebseite unter folgendem Link https://www.icbfkongress.de haben wir für Sie neben den Informationen zu den Referentinnen und Referenten, Neuigkeiten zum (Rahmen-)Programm und weitere Informationen zu dem Kongressort, der Anreise sowie Übernachtungsmöglichkeiten für Sie zusammengestellt. Außerdem freuen wir uns, Ihnen die zweite Ankündigung zum Bildungskongress mit konkreteren Programminformationen vorzustellen.

Wir würden uns sehr freuen, Sie im Rahmen unseres Kongresses in Münster begrüßen zu können!

Fortbildungsseminar: „(Hoch-)Begabte Kinder und Jugendliche diagnostizieren, fordern, fördern und beraten“

Die Akademie für medizinische Fortbildung der Ärztekammer Westfalen-Lippe und der kassenärztlichen Vereinigung Westfalen-Lippe bietet am 17. November 2018 ein eintägiges Fortbildungsseminar zum Thema „(Hoch-)Begabte Kinder und Jugendliche diagnostizieren, fordern, fördern und beraten“.

Dieses Seminar richtet sich an alle Ärzte, Kinder- und Jugendpsychiater und -psychotherapeuten, Psychologische Psychotherapeuten, Pädagogen und an weitere Interessierte, die in ihrer täglichen Arbeit mit Kindern und Jugendlichen mit Hochbegabung zu tun haben. Die individuelle Förderung von begabten Kindern und Jugendlichen entscheidet ganz wesentlich darüber, ob Menschen sich nach ihren Fähigkeiten und Interessen entwickeln können. Sie ist gleichermaßen Voraussetzung für das Vermeiden und den rechtzeitigen Abbau von Benachteiligungen wie für das Erkennen und Fördern von Begabungen.

Flyer

16. Expertentagung zum Forder-Förder-Projekt im Schloss zu Münster

Am 23.06.2018 fand die mittlerweile 16. Expertentagung zum Forder-Förder-Projekt (FFP) im Schloss der Universität zu Münster statt. Insgesamt präsentierten 131 Schüler*innen aus acht verschiedenen Grundschulen und weiterführenden Schulen aus Münster und Osnabrück stolz ihre Ergebnisse vor über 450 Eltern, Verwandten, Freunden, Lehrkräften sowie studentischen Mentor*innen.

Ausgehend von ihren individuellen Interessen und Begabungen hatten sich die Schüler*innen über ein Schulhalbjahr im Rahmen einer Expertenarbeit und eines Expertenvortrages mit selbstgewählten Themen beschäftigt. Am vergangenen Samstag gaben sie dem interessierten Publikum Antworten auf Fragen wie „Welche Fehldiagnosen gibt es in Bezug auf das Tourette-Syndrom?“, „Wie wirkt sich Musik auf das menschliche Gehirn aus?“, „Wie kann man das luzide Träumen erlernen?“ oder „Welche Auswirkungen hat Leistungsdruck im Profifußball?“. Weiterhin präsentierten sie zentrale Erkenntnisse zu Themen wie „Apple“, „Rieselfelder“ oder „Knochenbrüche.“

Prof. Dr. Regina Jucks, Prorektorin für Studium und Lehre der WWU, begrüßte die Expertinnen und Experten. Prof. Dr. Christian Fischer, wissenschaftlicher Leiter des Projektes, würdigte die Arbeit der Schulen, der Schüler*innen und der studentischen Mentor*innen und freute sich, dass in diesem Jahr über 130 Schüler*innen in die Universität gekommen waren, um dort als „kleine Forscher“ ihre Projekte zu präsentieren.
Zum Abschluss der Expertentagung sprach Prof. Dr. Harald Hiesinger vom Institut für Planetologie in der Aula über "Das Erde-Mond System. Fand die Apokalypse bereits vor 3,9 bis 4 Milliarden Jahren statt?". Abgerundet wurde die Expertentagung durch die feierliche Übergabe der Urkunden.

t.wn.de/Muenster/3360356-16.-Forder-Foerder-Projekt-der-Uni-Junge-Experten-am-Ball t.wn.de/Fotos/Lokales/Muenster/Nachwuchsforscher-machen-mit-beim-Forder-Foerder-Projekt-der-Uni


Nachbericht der CoTalent-Arbeitswoche in Groningen

Vom 11. – 15. Juni 2018 fand an der Hanze Hogeschool in Groningen, Niederlanden, die erste fünftägige Arbeitswoche des Erasmus+-Projekts „CoTalent“ statt. Insgesamt 25 Dozent/innen und Studierende der Partneruniversitäten des Projekts haben gemeinsam an den drei unterschiedlichen Produkten des Projekts gearbeitet.

Zu Beginn der Woche wurden die unterschiedlichen Ergebnisse der MeMirror und der YouSpotter-Gruppen vorgestellt und diskutiert. Während die MeTalent Mirror Gruppe die Reflexion eigener, pädagogischer Handlungen als Lehrende/r fokussiert, versucht die YouTalent Spotter Gruppe Instrumente und Wege zu finden, talentierte Studierende innerhalb von Seminaren, Vorlesungen und anderen universitären Veranstaltungen zu entdecken. Sowohl die anwesenden Dozent/innen wie auch die Studierenden haben in einem engen Austausch zusammengearbeitet und sowohl bereits bestehende Ideen weiterentwickelt, wie auch eigene Ideen eingebracht.

Der größte Teil der Arbeit verlagerte sich dann auf die e-library, welche eine online Plattform ist, auf der Videos und weiterführende Medien wie Artikel, Impressionen oder aber hilfreiche Anleitungen zum Thema Honors Programme zu finden sein sollen. Die Plattform wird zum Ende des Projektes im Jahr 2020 online gehen, bis dahin werden in Co-Kreation von Studierenden und Lehrenden Videos und Inhalte produziert. Die Arbeitswoche in Groningen hat grundlegende Techniken des Filmens und Bearbeitens von Videos bei den Teilnehmenden vermittelt und diese wurden im Anschluss direkt eingeübt. Die Woche wurde mit einer „Oskar Zeremonie“ beschlossen, in der die Videos der einzelnen Partneruniversitäten vorgestellt wurden. Im September 2018 findet das nächste Treffen in Kopenhagen statt.

Begabungen im Elementarbereich sichtbar machen

Das Leitungsteam des ECHA Zertifikatskurses „Specialist in Pre-School Gifted Education“ am ICBF- Dagmar Bergs-Winkels und Stephanie Schmitz - hat nun ein Buch herausgebracht mit dem Titel Begabungen sichtbar machen - Individuell Fördern im vorschulischen Bereich.

Begabungsförderung im Elementarbereich, ist das notwendig? Angesichts der aktuellen Bildungsdebatte ist die Frage laut Dagmar Berg-Winkels und Stephanie Schmitz eindeutig mit „Ja“ zu beantworten. Doch wie gelingt das im pädagogischen Alltag? Und was ist überhaupt eine „Begabung“? Das Autorenduo transferiert das Thema »Besondere Begabung« auf das vorschulische Bildungs- und Betreuungsfeld. Neben den klassischen Theorien zu Begabung und Diagnostik liegt der Schwerpunkt insbesondere in der praktischen Umsetzung von Fördermaßnahmen bzw. fördernden Rahmenbedingungen im Sinne einer auf Individuen bezogenen Pädagogik.

Dagmar Bergs-Winkels ist Professorin für Erziehungswissenschaften an der Hochschule für angewandte Wissenschaften Hamburg, Prodekanin für Studium, Lehre und Internationales der Fakultät Wirtschaft und Soziales. Die Sozialpädagogin Stephanie Schmitz ist diplomierte Fachkraft Begabungsförderung (ECHA Diplom “Specialist in Gifted Education”) mit 30-jähriger Praxiserfahrung als staatlich anerkannte Erzieherin.

Weitere Informationen finden Sie hier.

6. Münsterscher Bildungskongress – Übernahme der Schirmherrschaft durch die Bundesministerin für Bildung und Forschung, Anja Karliczek MdB

Die Bundesministerin für Bildung und Forschung, Anja Karliczek MdB, hat die Schirmherrschaft für den 6. Münsterschen Bildungskongress übernommen. Dies ist für die Veranstalter eine große Auszeichnung und unterstreicht die Relevanz der Kongressthematik „Begabungsförderung, Leistungsentwicklung, Bildungsgerechtigkeit – für alle!“ in besonderer Weise.

Darüber hinaus freuen wir uns sehr über die Zusage der Bundesministerin und von Frau Gabi Ohler, Staatssekretärin für Bildung, Jugend und Sport des Freistaats Thüringen, in Vertretung des KMK-Präsidenten, Herrn Helmut Holter, persönliche Grußworte im Rahmen der Eröffnungsveranstaltung des Kongresses an die Teilnehmerinnen und Teilnehmer zu richten. Nähere Informationen hierzu sowie ein konkreter Ablauf der Eröffnungsveranstaltung werden zeitnah auf der Kongresswebseite unter www.icbfkongress.de bekannt gegeben.