Gifted Education

Gifted Education is comprised of the diagnosis and the promotion of talent, learning skills and personal development of gifted children, adolescents and adults. In addition, it encompasses counselling for parents, educators and teachers in a curricular and an extra-curricular context.

  • Support diagnosis of Gifted and Talented Children (Gifted Diagnostic) and guidance for parents and teachers (Consultation) using the Nijmegen Model
  • Gifted motivational and self-control consultation and training of gifted children as well as counselling for parents and teachers (EOS/MOST) using the Osnabrueck Model
  • Diagnosis and development of Gifted Children with reading and writing difficulties (LegaOptima®)
  • Diagnosis and development of Gifted Children with learning and performance difficulties (Learning Strategy Course) using the Muenster Model
  • Diagnosis and development of self-directed learning processes of Gifted Children (Challenge and Support Project (FFP))
  • Development of mathematically talented children and guidance for parents and teachers (Math for Little Aces)

News & Aktuelles

Einladung zur 17. FFP-Expertentagung – 29.06.2019 im Schloss der Universität Münster

ffp logoWelchen Einfluss haben wir auf den Klimawandel? Welche Chancen und Gefahren bietet künstliche Intelligenz? Wie wirkt sich die bilinguale Erziehung auf das weitere Leben aus? Diese und weitere spannenden Fragen und Themen haben sich SchülerInnen im 17. Durchgang des Forder-Förder-Projekts gesucht und ein Schulhalbjahr lang bearbeitet. Ausgehend von ihren individuellen Interessen und Begabungen können sich Kinder und Jugendliche, die am Forder-Förder-Projekt (FFP) des Internationalen Centrums für Begabungsforschung (ICBF) der Universität Münster teilnehmen, in ein eigenes Thema vertiefen. Ihre Ergebnisse werden sie am Samstag, dem 29. Juni 2019, im Schloss der Universität Münster ihren Eltern, MitschülerInnen und LehrerInnen präsentieren.

Gasthörer sind herzlich willkommen!

Download: Einladung zur Expertentagung (PDF)

Memorandum of Agreement zwischen der University of Connecticut und der WWU Münster

MOADie Westfälische Wilhelms-Universität Münster (WWU) baut ihre Kontakte zur Universität in Connecticut, USA, im Fachgebiet der Begabungsforschung weiter aus. Dafür unterzeichneten jetzt die beiden Hochschulen ein "Memorandum of Agreement". Vertreten werden die Universitäten durch das Renzulli Center for Creativity, Gifted Education & Talent Development und das Internationale Centrum für Begabungsforschung (ICBF). Die beiden Kooperationspartner wollen zukünftig noch intensiver zusammenarbeiten. Dies betrifft vor allem die Bereiche Forschung, Lehre und Transfer beider Universitäten. Konkret wird zunächst die Zusammenarbeit im Rahmen des Forschungsverbunds "Leistung macht Schule" (LemaS) angestrebt, um insbesondere Synergien zwischen den diagnosebasierten Individuellen Förderformaten und dem Schulischen Enrichment Modell zu nutzen. | Bild: WWU-Prorektor Prof. Dr. Michael Quante (r.) mit Prof. Dr. Joseph Renzulli, University of Connecticut



Erasmus Plus EGIFT Meeting in Münster

IMG 20190516 112856 002Das ICBF ist Teil des Erasmus Plus Projekts EGIFT. Produkt und Ziel des Projektes ist ein frei zugängliches Online-Lern-System zur Begabungsförderung für Lehrerinnen und Lehrern. Am 16. Mai 2019 trafen sich die Vertreterinnen und Vertreter aus neun Institutionen verschiedener europäischer Länder in Münster, um den aktuellen Stand der Online-Plattform www.highability.eu zu diskutieren. Der Launch der Webseite ist geplant für Ende September 2019.

Arbeitstagung "Fachdidaktik und Begabungsförderung" – Begabungsforschende tauschen sich aus

00127 Forschende aus Deutschland, der Schweiz und Österreich trafen sich am 23. und 24. Mai in Münster, um verschiedene Perspektiven auf die schulische Begabungsförderung zu diskutieren. Auf Einladung des Projektes der Qualitätsoffensive Lehrerbildung „Dealing with Diversity“ nutzten Fachdidaktikerinnen und -didaktiker sowie Bildungswissenschaftlerinnen und -wissenschaftler den interdisziplinären Austausch in der Lernwerkstatt Mathematik. Organisiert wurde die Tagung von Friedhelm Käpnick, Christian Fischer und David Rott. Besprochen wurden Möglichkeiten der inklusiven Begabungsförderung im Regelunterricht, die fachbezogenen Spezifika in den MINT-Fächern und den Geistes- und Gesellschaftswissenschaften sowie den Sprachen und fachübergreifende Chancen einer Schule, die gezielt Begabungsförderung betreibt. Vereinbart wurde auf der Arbeitstagung die weitere gemeinsame Arbeit, die nun in kleineren Arbeitsgruppen fortgesetzt werden soll, sowie Folgetreffen, die im kommenden Jahr beginnen sollen.

Teilprojekt 14: Diagnosebasierte differenzierte Leseförderung in der Grundschule (diFF Di2Lesen)


Am Teilprojekt 14 nehmen 20 Grundschulen aus vielen Regionen Deutschlands teil.

Die Leistungsstreuung im Lesen ist bei Kindern im Grundschulalter groß. Vor diesem Hintergrund soll in Teilprojekt 14 „Diagnosebasierte differenzierte Leseförderung in der Grundschule“ Kindern der Klassenstufen 2-4 auf der Basis einer fortlaufenden Diagnostik der Lesekompetenz eine leistungsangemessene Förderung angeboten werden. Dieser Ansatz einer potenzialorientierten Förderung soll dazu beitragen, dass auch besonders leistungsfähige Kinder eine passende Unterstützung erhalten. Teilnehmenden Schulen wird dazu ein Gesamtkonzept aus den folgenden drei Bausteinen zur Verfügung gestellt:

  • internetbasierte Lernverlaufsdiagnostik,
  • strukturierte Feedbackgespräche sowie
  • Materialien zur Leseförderung mit silbenbasiertem Lesen auf Wortebene, Lautleseverfahren zur Förderung der Leseflüssigkeit und einer strategieorientierten Förderung des Leseverständnisses.

Zunächst wurden – basierend auf Vorarbeiten aus Projekten der eigenen Arbeitsgruppe – die Materialien zur diagnosebasierten differenzierten Leseförderung mit dem Ziel aufbereitet, sie Lehrkräften unter den Rahmenbedingungen von LemaS zur Verfügung stellen zu können. Die Materialien und die begleitenden Informationen sollten also weitgehend so vorbereitet werden, dass ein konzeptgetreuer Einsatz möglich ist. Im September 2018 fand im Rahmen eines Workshops auf dem Bildungskongress im Münster ein inhaltlicher und organisatorischer Austausch mit allen teilnehmenden Schulen statt. Neben dem persönlichen Austausch und Kennenlernen diente der Workshop zur Vorstellung der Ziele des Teilprojekts. Dazu wurden das geplante Vorgehen (empfohlener Start mit Lernverlaufsdiagnostik und sukzessive Hinzunahme der beiden weiteren Bausteine) und die Materialien der diagnosebasierten differenzierten Leseförderung präsentiert. Im Oktober 2018 wurden die Materialpakete allen teilnehmenden Schulen zur Verfügung gestellt.

Die onlinebasierte Lernverlaufsdiagnostik wird aktuell in 20 Schulen von 94 Lehrkräften in 118 Klassen eingesetzt. Die teilnehmenden Schulen werden durch Telefontermine und einen online Support in Fragen zum Einsatz des Materialpaketes unterstützt und es findet ein Austausch statt, in dem mögliche Weiterentwicklungen am Material besprochen werden. Während der Austausch im ersten Projektjahr vorwiegend informell war und der Schwerpunkt auf der Anwendung des Konzepts zur diagnosebasierten Leseförderung lag, soll ab dem Schuljahr 2019/20 eine systematische Begleitung der Implementation erfolgen, um Gelingensbedingungen zu analysieren und den Transfer in die Praxis zu optimieren.

Welche Strategien braucht selbstreguliertes und forschendes Lernen? - Austausch zwischen Praxis und Wissenschaft

Erstes thematisches Netzwerktreffen der diFF-Teilprojekte 4–6 der Förderinitiative „Leistung macht Schule“

In den diFF-Teilprojekten 4–6 der Förderinitiative „Leistung macht Schule“ begeben sich 32 Projektschulen aus 15 Bundesländern gemeinsam mit Forscherinnen und Forschern des Internationalen Centrums für Begabungsforschung (ICBF) der Universität Münster auf den Weg. Innerhalb der kommenden fünf Jahre werden Materialien und Instrumente für das selbstregulierte forschende Lernen entwickelt, erprobt und evaluiert.

Am 12. Februar 2019 kam es zu einem ersten gemeinsamen thematischen Austausch. Elf Schulen, vorwiegend in den westlichen Bundesländern gelegen, sandten über 20 Lehrkräfte zum ersten Netzwerktreffen nach Münster. In der sechsstündigen Veranstaltung vernetzten sich Schulvertreterinnen und -vertreter untereinander, z. B. indem Hospitationsangebote und -gesuche ausgesprochen wurden. Natürlich wurde die Vernetzung inhaltlich gefüttert: Prof. Dr. Christian Fischer und Dr. Anne Vohrmann fassten praxisnah aktuelle wissenschaftliche Erkenntnisse zu Wirksamkeit und Arten von Lernstrategien zusammen und anschließend wurden – im Wechsel aus eigener Erarbeitung und Präsentation – Lernstrategien für den Projekteinsatz in den diFF-Teilprojekten besprochen. Die gemeinsame Arbeit auf Augenhöhe gestaltete sich hier als höchst gewinnbringend.

Das Treffen in Münster mit den Schulen aus den westlichen Bundesländern war das erste von vieren. Um die Anreisewege für teilnehmende Lehrkräfte möglichst kurz zu halten, wird das thematische Netzwerktreffen zusätzlich in Hamburg (20.2.2019), Leipzig (7.3.2019) und Oppenheim (13.3.2019) durchgeführt. Vor der inhaltlichen Arbeit stand aber zunächst als erster Schritt das Kennenlernen und Begegnen auf der Projektagenda: Im September 2018 trafen sich Schulvertreterinnen und -vertreter und Forscherinnen und Forscher erstmals persönlich auf dem Münsterschen Bildungskongress, sowohl im Rahmen eines eher formellen Workshops als auch am Abend zum Kennenlernen. Während die Schulvertreter bei dieser Gelegenheit die Partner und Räumlichkeiten an der Universität Münster bereits kennenlernten, wurden fleißig Termine für Schulbesuche in den drauffolgenden Wochen vereinbart. In der Zeit zwischen Mitte Oktober 2018 und Ende Januar 2019 bereisten Tandems von ICBF-Mitarbeitenden alle 32 Projektschulen und kamen motiviert, voller Eindrücke und mit gemeinsamen Vorhaben zurück.

 


Wissenschaftliche Ansprechpartner:

Prof. Dr. Christian Fischer & Dr. Christiane Fischer-Ontrup, Projektleitung der Teilprojekte 4–6 des LemaS-Forschungsverbundes

Dr. Anne Vohrmann, Projektkoordination der Teilprojekte 4–6 des LemaS-Forschungsverbundes

7. Münsterscher Bildungskongress

7 MBKNach erfolgreichem Abschluss des 6. Münsterschen Bildungskongresses mit dem Titel „Begabungsförderung, Leistungsentwicklung und Bildungsgerechtigkeit – für alle!“ wurde nun das Datum des nächsten, des 7. Münsterschen Bildungskongresses, festgelegt. Dieser wird vom 22. bis zum 25. September 2021 stattfinden. Die Bildungskongresse in Münster werden seit 2003 alle drei Jahre vom Internationalen Centrum für Begabungsforschung (ICBF) sowie dem Landeskompetenzzentrum für Individuelle Förderung NRW (lif) durchgeführt.

Um Informationen und Neuigkeiten zum 7. Münsterschen Bildungskongress 2021 zu erhalten, können Sie sich gern mit einer E-Mail an info(at)icbfkongress.de für den Newsletter registrieren.

Ankündigung 23ste WCGTC World Conference

Vom 24. Bis zum 28. Juli 2019 wird in Nashville, USA, die dreiundzwanzigste WCGTC (World Council for Gifted and Talented Children) World Conference stattfinden unter dem Motto „A World of Possibilities: Gifts, Talents, & Potential". Hier finden Sie alle weiteren Informationen.

Lernstrategiekurs für besonders begabte Kinder


In dem Kurs „Lernstrategien für besonders begabte Kinder“ werden wesentliche Lern‐ und Arbeitsstrategien für den schulischen Einsatz handlungsorientiert vermittelt. Das Kursangebot richtet sich an Kinder der Klassen fünf bis sieben und besteht zunächst aus einem 2-tägigen Blockseminar mit den Modulen „Selbststeuerung“, „Motivation“ und „Informationsverarbeitung“, sowie verschiedenen Kleingruppen- und Plenumsphasen. Der Kurs findet am 18. und 19. Januar 2019 statt.
Aufbauend auf diesen ersten Block wird ein 2- tägiges Folgeseminar angeboten, welches die Module aus dem ersten Wochenende vertieft. Die Erfahrungen der vergangenen Kurse zeigen, dass diese Seminarkombination sinnvoll ist, um auch dauerhafte Verbesserungen im Lern‐ und Arbeitsverhalten zu erzielen. Der Folgekurs findet am 15. und 16. März 2019 statt. Dieses Kursangebot hat sich in der Praxis bereits mehrere Jahre bei inzwischen über 300 Kindern in verschiedenen Städten Deutschlands bewährt und wurde im Jahr 2018 umstrukturiert und inhaltlich an die aktuellen Bedürfnisse besonders Begabter mit Lern- und Leistungsschwierigkeiten angepasst.
Da beide Wochenenden aufeinander aufbauen, ist eine Teilnahme am Kurs nur für beide Wochenenden (insgesamt 4 Tage) möglich.

Weitere Informationen zum Kursangebot finden Sie hier.

Start der diFF-Teilprojekte im Rahmen des BMBF-Forschungsverbunds LemaS


Das „diFF“ gliedert sich in drei Teilprojekte (TP). Zum einen Teilprojekt 4 „Adaptive Formate potential- und prozessorientierter Diagnostik" und Teilprojekt 5 „Adaptive Formate selbstregulierten und forschenden Lernens“ zum anderen Teilprojekt 6 „Adaptive Formate diversitäts- und differenzsensiblen Lernens“.
Alle Projekte werden bis 2022 umgesetzt und haben jeweils miteinander verknüpfte Ziele. Lehrpersonen in ihrer Rolle zu unterstützen, die Potentiale und individuellen Lernbedürfnisse ihrer Schülerinnen und Schüler zu erkennen, damit eine adäquate Förderung (potenziell) besonders leistungsfähiger Schülerinnen und Schüler erfolgen kann, ist das Ziel des Teilprojektes 4. Ziel des Teilprojekts 5 ist es, ein Forder- und Förderformat an den Projektschulen (weiter) zu entwickeln und in diesen erweiterten Formen auf den Regelunterricht zu übertragen, um so den individuellen Forder- und Förderbedarfen der (potenziell) leistungsstarken Schülerinnen und Schüler zu entsprechen.

Für Teilprojekt 6 lautet das Ziel, Konzepte und Projektansätze zur Förderung von potenziell leistungs-fähigen Schülerinnen und Schülern mit Lern- und Leistungsschwierigkeiten zu entwickeln und umzusetzen, so dass Schülerinnen und Schüler mit Unterstützungsbedarf Formate des selbstregulierten forschenden Lernens sinnvoll nutzen können.
Die Forder- und Förderkonzepte werden in enger Zusammenarbeit mit den Projektschulen entwickelt und evaluiert, um eine Passung für den Einsatz im Regelunterricht sicherzustellen.
Für das Jahr 2018 ist zunächst geplant, die Zusammenarbeit zwischen den Lehrkräften und Schulen sowie den Wissenschaftler/innen aufzubauen und Bedarfe sowie Ressourcen an den Schulen zu identifizieren.
Begleitende Wissenschaftler/innen der WWU sind Herr Prof. Dr. Christian Fischer, Vorstandsvorsitzender des ICBF, und Frau Dr. Fischer-Ontrup, Geschäftsführerin des ICBF.