Herzlich willkommen!

... auf der Webseite des Internationalen Centrums für Begabungsforschung (ICBF).

Das ICBF ist eine gemeinsame wissenschaftliche Einrichtung der Universitäten Münster, Nijmegen und Osnabrück. Grundlage für das ICBF ist das 1998 vereinbarte Network of Euregional Universities, an dem die Westfälische Wilhelms-Universität Münster, die Radboud Universiteit Nijmegen und die Universität Osnabrück beteiligt sind.

Ziel des Instituts ist die Bündelung und Ergänzung der Erfahrungen und Kompetenzen der genannten Hochschulen auf den Gebieten Begabungsforschung, Begabtenförderung sowie Aus- und Weiterbildung im Bereich der Individuelle Förderung und Talententwicklung.

Auf unserer Homepage finden Sie neben aktuellen Meldungen auch grundlegende Informationen zu den Arbeitsschwerpunkten, dem Team und Kooperationen sowie zu aktuellen Forschungsergebnissen und Publikationen.

Nachruf Prof. Victor Müller-Oppliger


 

"Unable are the loved to die, for love is immortality.”

Emily Dickinson

 

Wir trauern um

Prof. Victor Müller-Oppliger

der am 14. November 2020 verstorben ist.

Victor hatte über die Jahre seines Schaffens einen großen Einfluss auf die europäische Begabungsforschung und -förderung.

Victor startete seine berufliche Karriere zunächst an der Volksschule, bildete sich durch ein Studium der Sonderpädagogik am Institut für Spezielle Pädagogik der Universität Basel sowie der Pädagogischen Psychologie an der Universität Fribourg weiter. Nach einem Bildungsaufenthalt in den USA am National Research Center on the Gifted and Talented entwickelte Victor einen internationalen Masterstudiengang zur Integrativen Begabungs- und Begabtenförderung an der Pädagogischen Hochschule Nordwestschweiz. Darüber hinaus war er in mehreren nationalen und internationalen Netzwerken tätig, unter anderem im »International Panel of Experts of Gifted Education« (IPEGE), in der »International Research Association for Talent Development and Excellence« (IRATDE) im General Committee des »European Council for High Ability« (ECHA) und als Delegierter im »World Council for Gifted and Talented Children« (WCGTC).

Durch sein herausragendes Engagement und seinen Wissensdurst hat er nicht nur viele begabte Kinder, Eltern und Lehrpersonen bestärkt, ihren Weg zu gehen – auch wir sind Victor für sein jahrzehntelanges Wirken dankbar und werden ihn als warmherzigen Forscher und Freund in Erinnerung behalten.

Seiner Frau Salomé und seinen Kindern Michaela und Fabian gilt unsere aufrichtige Anteilnahme!

 


 

News & Aktuelles

Vorankündigung FFP-Handbuch

Die 2021 im Waxmann Verlag erschienene Publikation „Strategien selbstregulierten Lernens in der Individuellen Förderung – Ein Praxishandbuch zum Forder-Förder-Projekt“ bietet interessierten Lehrkräften, Schulleitungen und allen anderen an Unterrichts- und Schulentwicklung beteiligten Akteur*innen Einblicke in die Durchführung des an der Westfälischen Wilhelms-Universität Münster entwickelten Forder-Förder-Projekts zur individuellen Begabungsförderung und nachhaltigen Potenzialentwicklung von Kindern und Jugendlichen im schulischen Kontext. Innerhalb des Projektes erfolgt eine diagnosebasierte (Begabungs-)Förderung, wobei die folgenden drei Ziele im Zentrum stehen: 

  • Interessen entwickeln (mittels selbstgewählter Spezialthemen)
  • Begabungen herausfordern (mittels eigenständiger Forschungsarbeiten)
  • Lernkompetenz fördern (mittels systematischer Strategievermittlung) 

Neben den im ersten Teil des Buches präsentierten theoretischen Grundlagen und aktuellen Forschungsergebnissen bietet das Handbuch im zweiten Teil fächerunabhängige, praxisorientierte Anregungen für die Planung und Durchführung eines Forder-Förder-Projekts inklusive praktischer Hinweise und Unterrichtsmaterialien, die sich als Kopiervorlagen im hinteren Teil des Buches sowie teilweise auch in editierbarer Version auf einer zugehörigen Online-Plattform befinden.

Durch den Fokus auf Strategien selbstregulierten Lernens eignet sich das Forder-Förder-Projekt
– insbesondere vor dem Hintergrund der aktuellen Situation – ideal, um Kinder und Jugendliche individuell in ihren Begabungen und Interessen zu fordern sowie in ihren Lernkompetenzen zu fördern, indem es sich nicht nur im Präsenzunterricht, sondern auch im Distanzlernen erfolgreich umsetzen lässt.

Herausgeber*innen:

Christian Fischer, Donata Hillmann, Monika Kaiser-Haas, Monika Konrad

Autor*innen:

Christian Fischer, Christiane Fischer-Ontrup, Julia Gilhaus-Schütz, Linda Habedank, Donata Hillmann, Monika Kaiser-Haas, Monika Konrad, David Rott, Sarah Schulte ter Hardt, Corinna Schuster, Franziska Trappehl, Isabel Unkel, Nele von Wieding

2021, Reihe „Begabungsförderung Individuelle Förderung und Inklusive Bildung“, Band 11, Din A4, 49,90 €, ISBN: 978-3-8309-4305-1, doi: https://doi.org/10.31244/9783830993056

Direktlink zum Buch

Das Neuerscheinungsblatt mit interaktiven Bestellmöglichkeiten finden Sie hier.

24ste WCGTC World Conference
Die 24igste WCGTC Biennial World Conference wird in diesem Jahr virtuell stattfinden, und zwar vom 31.07. – 01.08.2021 und vom 7.08. – 8.08.2021, mit dem Fokus auf das Thema „Developing the Future of Gifted Education“.
 
Der Call for Proposals dafür ist nun eröffnet, die Vorgaben dafür finden Sie hier.
 
Hier finden Sie alle weiteren Informationen zur Konferenz.
Digitale Informationsveranstaltung ECHA-Zertifikat - Fachkraft für Begabtenförderung in der frühen Kindheit
Zu der Weiterbildung  „ECHA-Zertifikat – Fachkraft für Begabtenförderung in der frühen Kindheit (10)   beginnend im April 2021 bietet das ICBF einen digitalen Informationsabend an. 
 
Nach einer kurzen Kursvorstellung geben Prof. Dr. Dagmar Bergs-Winkels (wissenschaftliche Kursleitung) und Frank Geldmacher (pädagogische Kursleitung) Ihnen die Gelegenheit,  Fragen zu stellen. Die Online-Informationsveranstaltung findet statt am Donnerstag, 18. Februar 2021, ab 18.00 Uhr. Zur Umsetzung nutzt das ICBF das Videokonferenz-Programm Zoom.
 
Bei Interesse kontaktieren Sie uns gern unter icbf@uni-muenster.de, um  den Link zur Einwahl in das Meeting zu erhalten.
Ausschreibung zur Deutschen SchülerAkademie 2021
Am 28. Februar 2021 endet das Vorschlagsverfahren für die Teilnahme an der diesjährigen Deutschen SchülerAkademie. Pro Schule werden ein bis zwei Vorschläge erwartet, die Maximalzahl beträgt fünf Vorschläge. 
 
Die Deutsche SchülerAkademie ist ein Förderprogramm für leistungsfähige und motivierte Schülerinnen und Schüler, die eine der beiden Jahrgangsstufen vor dem Abschlussjahrgang besuchen. In einer SchülerAkademie bearbeiten sie 16 Tage lang gemeinsam mit Expertinnen und Experten Fragestellungen aus Wissenschaft, Forschung und Kultur.
 
Im letzten Jahr mussten aufgrund der Corona-Pandemie die geplanten Akademien abgesagt werden, konnten jedoch in digitale Workshops und Vorlesungen auf Basis der geplanten Akademie-Themen angeboten werden.
Für diesen Sommer sind wieder Präsenzakademien sowie eine Reihe von Onlinekursen geplant, wobei zum Schutz aller Akademiebeteiligten ein Hygienekonzept für die Akademien erarbeitet wurde, das ständig weiterentwickelt wird.
 
Hinweise zum Vorschlagsverfahren können dem Flyer entnommen werden. Neben den Vorschlägen seitens der Schulen ist auch ein Selbstvorschlag von Schüler*innen möglich.
 
Generelle Informationen zur SchülerAkademie finden sich hier
38. Münstersches Gespräch zur Pädagogik am 15. & 16. März 2021

Das neue Normal?
Digital gestütztes Lernen in Distanz und Präsenz (Online-Tagung)

Digital gestütztes Lernen scheint inzwischen, wenigstens als Orientierungsgröße, das neue Normal zu sein. Das nur schwer kalkulierbare Verhältnis von Präsenz- und Distanzunterricht im laufenden Schuljahr verschärft allerdings die Dringlichkeit von Fragen nach dessen Voraussetzungen und Gelingensbedingungen. Wie steht es zum Beispiel mit den digitalen Kompetenzen der Lehrkräfte, welche Unterstützung kann beim häuslichen Lernen von Eltern erwartet werden oder wie können Schülerinnen und Schüler jenseits des Präsenzunterrichts zu selbstreguliertem Lernen motiviert werden?

Die Münsterschen Gespräche zur Pädagogik am 15. und 16. März 2021 wollen Chancen und Bedingungen digital gestützten Lernens in den Blick nehmen. Neben wissenschaftlichen Referaten werden aktuelle Ansätze aus der Praxis vorgestellt und diskutiert.

Eingeladen sind alle, die Verantwortung für schulische Erziehung tragen: Schulleiter/innen und Lehrkräfte, Erziehungswissenschaftler/innen, Fachleiter/innen, Lehrerfortbildner/innen, Schulträgervertreter/innen, Bildungspolitiker/innen und die interessierte Öffentlichkeit.


Hinweise zum Programm und zur Anmeldung finden sich im Flyer bzw. unter dem Anmeldelink www.franz-hitze-haus.de/info/21-633

20-jähriges Jubiläum des Internationalen Centrums für Begabungsforschung
 

Am 2.2.2021 konnte das ICBF sein nunmehr zwanzigjähriges Bestehen feiern.

Ein Anlass für uns, den vielen Menschen, die den Entwicklungsprozess der vergangenen Jahre mitgestaltet haben, einen herzlichen Dank auszusprechen!

Im Laufe dieses Prozesses hat die Akzeptanz der Begabungsforschung und Individuellen Förderung deutlich zugenommen.

Auch die Relevanz der Begabungsförderung und Potenzialentwicklung wird angesichts der aktuellen gesellschaftlichen und globalen Herausforderungen sicher weiter steigen.

Anlässlich des Jubiläums sprach Prof. Dr. Christian Fischer, Vorstandsvorsitzender des ICBF, mit Kathrin Kottke von der Westfälischen Wilhelms-Universität über die Rolle, Aufgaben und Veränderungen in der Begabungsforschung. Das Interview ist hier zu lesen.

Dr. Hans Riegel-Fachpreise für herausragende Schülerarbeiten verliehen

Vom Blutnachweis in der forensischen Chemie bis zur Fluss-Renaturierung

 Preisverleihung 2020 | Foto: ICBF

Zum elften Mal haben die Westfälische Wilhelms-Universität Münster (WWU), das Internationale Centrum für Begabungsforschung (ICBF) und die Dr. Hans Riegel-Stiftung am Montag, 26. Oktober, gemeinsam die Dr. Hans Riegel-Fachpreise 2020 für Biologie, Chemie, Geographie, Informatik, Mathematik und Physik (MINT-Fächer) verliehen.

 

Bei dieser langjährigen Kooperation sollen außergewöhnliche Leistungen begabter Schülerinnen und Schüler belohnt und gefördert werden. Junge Talente können so frühzeitig entdeckt und für ein zukünftiges Studium begeistert werden. Christian Fischer, Professor für Begabungsforschung/ Individuelle Förderung an der WWU betont: „Dieser Preis für herausragende Facharbeiten in MINT-Fächern leistet einen wichtigen Beitrag zur nachhaltigen Bildung der Schülerinnen und Schüler mit Blick auf die individuelle Interessensentwicklung und gesellschaftliche Verantwortungsübernahme und damit auch für die innovative Zukunftsgestaltung.“

Auch wenn dieses Jahr Corona-bedingt die Preisverleihung nur digital möglich war, die Dr. Hans Riegel-Fachpreise an der WWU fanden statt und das Themenspektrum war wie gewohnt beachtlich. Die folgenden Gewinnerinnen und Gewinner nahmen ihre Auszeichnungen stolz entgegen:

  1. Platz: Mirjam Rommen, Nottuln, Annette-von-Droste-Hülshoff-Gymnasium, Biologie - Thema: „Das Ernährungsverhalten des Gemeinen Regenwurms, Lumbricus terrestris, in Anlehnung an die Forschung Charles Darwins“
  2. Platz: Lisa Maria Südfels, Rosendahl, Städtisches Gymnasium Nepomucenum Coesfeld, Biologie - Thema: „Mukoviszidose - Eine Diskussion der modernen Kausaltherapieformen und -ansätze als Erfolgstherapien für Mukoviszidose unter abschließender ethischer Evaluation“
  3. Platz: Jens Schütte, Greven, Gymnasium Augustinianum, Biologie - Thema: „Zigarettenfilter - Die Auswirkungen von Celluloseacetat auf die Umwelt“

 

  1. Platz: Lisa Koch, Raesfeld, Gymnasium Mariengarden, Chemie - Thema: „Blut in der forensischen Chemie - Blutnachweis mit Wasserstoffperoxid und Luminol“
  2. Platz: Jan Drees, Lüdinghausen, St. Antonius-Gymnasium, Chemie - Thema: „Chemische Prozesse in der Schwarz-Weiß-Fotografie - Wie entwickelt man ein monochromes Negativ?“
  3. Platz: Tobias Singer, Münster, Annette-von-Droste-Hülshoff-Gymnasium, Chemie - Thema: „Wie funktioniert die Brennstoffzelle im Versuch im Vergleich zur Funktion bei den Stadtwerken Münster?“

 

  1. Platz: Maximilian Meidt, Münster, Gymnasium Paulinum, Geographie - Thema: „Die Renaturierung der Münsterschen Aa im Teilabschnitt "Kanalstraße nördlich Lublinring" - Eine gelungene Maßnahme im Sinne einer nachhaltigen Stadtentwicklung“
  2. Platz: Oliver Manikowski, Borken, Gymnasium Mariengarden, Geographie - Thema: „Containerhafen im Finnafjord (Nord-Ost-Island) - Ein nachhaltiges Projekt?“
  3. Platz: Julia Aichele, Havixbeck, Annette-von-Droste-Hülshoff-Gymnasium, Geographie - Thema: „Kostenloser öffentlicher Personennahverkehr als tragfähiges Verkehrskonzept“

 

  1. Platz: Marlena Schmidt, Dreierwalde, Kopernikus Gymnasium, Informatik - Thema: „Implementation und Dokumentation der ersten und zweiten Aufgabe des Bundeswettbewerbs Informatik in Java“
  2. Platz: Linus Funke, Sendenhorst, Gymnasium St. Michael, Informatik - Thema: „Footbonaut - Ist der Footbonaut auch für kleinere Vereine realisierbar“
  3. Platz: Marc Brockhaus, Ennigerloh, Gymnasium St. Michael, Informatik - Thema: „Facebook, Instagram und Co. - Zu offen für Schülerinnen und Schüler? - Modellierung und Implementierung eines Sozialen Netzwerkes zur speziellen Anwendung in der Schule“

 

  1. Platz: Christian Roß, Greven, Gymnasium Augustinianum, Mathematik - Thema: „Türme von Hanoi mit 5 Stäben“
  2. Platz: Nemo Nöh, Ahlen, Gymnasium St. Michael, Mathematik - Thema: „Monopoly - Glück ohne Strategie - Aufenthaltswahrscheinlichkeiten der Spielfelder mit R mathematisch bestimmen“
  3. Platz: Felix Lerner, Herten, Max-Planck-Gymnasium, Mathematik - Thema: „Die Riemann'sche Zetafunktion“

 

  1. Platz: Sarah Nölker, Münster, Gymnasium Paulinum,Physik - Thema: „Wie beeinflusst WLAN die Keimung von Boxhornklee- und Radieschensamen?“
  2. Platz: Lara-Marie Wörmann, Senden, Marienschule Münster, Physik - Thema: „Physik in der Feuerwehr - Die maximale Wurfweite eines Strahlrohrs“

 

Die Experten-Jury der WWU Münster entschied sich für sieben Schülerinnen und zehn Schüler, die mit ihren wissenschaftlichen Arbeiten überzeugten. Die jungen Talente beschäftigten sich mit vielfältigen Themen, z. B. wie WLAN die Keimung von Boxhornklee- und Radieschensamen beeinflusst. Die Jury begutachtete und bewertete die Arbeiten nach wissenschaftlichen Kriterien. Maßstäbe für die Prämierung sind dabei neben der Formulierung einer konkreten Forschungsfrage, bzw. eines klaren Themas, der Darstellung des Wissensstands zum jeweiligen Sachgebiet, vor allem das eigene Experimentieren der Schülerinnen und Schüler sowie die kritische Auseinandersetzung mit praktischen Forschungsmethoden (z.B. Interviews, Befragungen, etc.).

 

Die Dr. Hans Riegel-Fachpreise sind in jedem Fach dotiert mit jeweils 600 Euro für den ersten Platz: 400 Euro für den zweiten Platz und 200 Euro für den dritten Platz. Zudem erhalten die Schulen der Erstplatzierten einen Sachpreis in Höhe von rund 250 Euro als Anerkennung für die Betreuung der Schülerarbeiten durch die jeweiligen Fachlehrerinnen und -lehrer.

 

In Nordrhein-Westfalen verleiht die Stiftung die Dr. Hans Riegel-Fachpreise neben Münster an vier weiteren Standorten (Bonn, Köln, Bochum, Düsseldorf) in Zusammenarbeit mit den jeweiligen Universitäten.

 

Weiterführende Informationen auf: www.hans-riegel-fachpreise.com  und

https://icbf.de/index.php/de/kooperationen/stiftung/dr-hans-riegel-fachpreis (inkl. Video).

Anmeldungen für ECHA Kurse


Kinder und Jugendliche mit besonderen Begabungen stellen im pädagogischen Bereich eine große Herausforderung für Beratende, Erzieherinnen und Erzieher in der vorschulischen wie auch für Lehrpersonen in der schulischen Praxis dar. Begabte lernen viele Dinge früher, schneller und oft ganz anders als ihre Mitschülerinnen und Mitschüler. Damit sie diese Potenziale entwickeln können, bedarf es einer hohen Professionalität der begleitenden Pädagoginnen und Pädagogen.

ECHA-Diploma of Advanced Studies „Specialist in Gifted Education and Talent Development“

Der Kurs ECHA Diploma of Advanced Studies "Specialist in Gifted Education and Talent Development" (Kurs 22) ist ausgebucht. Bei Interesse am darauf folgenden Kurs kontaktieren Sie gerne das ICBF unter icbf@uni-muenster.de. Sie können sich gerne auf eine Interessentenliste setzen lassen, bis die nächsten Termine feststehen.

ECHA-Coach

Der ECHA Coach Kurs beginnend im März 2021 ist ausgebucht. Sie können sich gerne auf eine Interessentenliste setzen lassen für den Folgekurs im Jahr 2022 unter icbf@uni-muenster.de.

ECHA-Zertifikat

Die Termine für den nächsten ECHA Zertifikats Kurs stehen fest. Das Anmeldeverfahren dafür hat begonnen.

Zu der Weiterbildung  „ECHA-Zertifikat – Fachkraft für Begabtenförderung in der frühen Kindheit (10)   beginnend im April 2021 bietet das ICBF einen digitalen Informationsabend an. 
 
Nach einer kurzen Kursvorstellung geben Prof. Dr. Dagmar Bergs-Winkels (wissenschaftliche Kursleitung) und Frank Geldmacher (pädagogische Kursleitung) Ihnen die Gelegenheit,  Fragen zu stellen. Die Online-Informationsveranstaltung findet statt am Donnerstag, 18. Februar 2021, ab 18.00 Uhr. Zur Umsetzung nutzt das ICBF das Videokonferenz-Programm Zoom.
 
Bei Interesse kontaktieren Sie uns gern unter icbf@uni-muenster.de, um  den Link zur Einwahl in das Meeting zu erhalten.

Hier finden Sie weitere Informationen und Termine.

Qualifizierung zum Zertifikat "Expert*in Individuelle Förderung" – neue Termine

Das vom Landeskompetenzzentrum für Individuelle Förderung NRW entwickelte und evaluierte Qualifizierungskonzept soll es Lehrkräften aller Schulformen ermöglichen, ihre Kompetenzen zur Individuellen Förderung aller Schülerinnen und Schüler zu erweitern und somit eine optimale Begabungsentfaltung und Persönlichkeitsentwicklung der Schülerinnen und Schüler zu unterstützen. Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer der Qualifizierung erwerben grundlegende Kompetenzen zur Individuellen Förderung in Theorie und Praxis, die im eigenen Unterricht und in der systemischen Weiterentwicklung der Schule angewandt werden können.
Verantwortlich für die Durchführung der Qualifizierung ist das Internationale Centrum für Begabungsforschung (ICBF). Der erfolgreiche Abschluss des Lehrgangs wird bestätigt durch ein Zertifikat der Westfälischen Wilhelms-Universität Münster. Anmeldungen für den nächsten Kurs beginnend im April 2021 sind nun möglich. 

Terminübersicht: 

Auftakt  23.04. – 24.04.2021 Einführung in die Thematik, Instrumente und Methoden
Block I 11.06. – 12.06.2021 Kommunikative Kompetenzen
Block II 29.10. – 30.10.2021 Diagnostische Kompetenzen
Block III 17.12. – 18.12.2021 Didaktische Kompetenzen
Block IV 08.04. – 09.04.2022 Präsentation der Praxisbausteine

 

Flyer Experte Individuelle Förderung VIII: Download

Umgang mit der Corona-Pandemie

Die  Weiterbildungskurse des ICBF können nur vorbehaltlich der jeweils aktuellen Pandemielage und der jeweils aktuellen Verordnung (Coronaschutzverordnung – CoronaSchVO) zum Schutz vor Neuinfizierungen mit dem Coronavirus SARS-CoV-2  in Präsenz stattfinden.  Das  Franz Hitze Haus in Münster, der Seminarort der Weiterbildungen des ICBF, hat ein entsprechendes Schutz- und Hygienekonzept entwickelt, welches regelmäßig an die aktuelle Coronaschutzverordnung (CoronaSchVO ) angepasst wird. 

 

Sollte die jeweilige Situation es erforderlich machen, so werden einzelne Module der Weiterbildungen als online-Seminar und ggf. auch als hybrides Seminar stattfinden.

Save the Date: 7. Münsterscher Bildungskongress

7. Münsterscher Bildungskongress

in Verbindung mit der LemaS – Jahrestagung 2021

vom 22.09.-25.09.2021

"Potenziale erkennen – Talente entwickeln – Bildung nachhaltig gestalten"

Wir freuen uns, Ihnen hiermit den 7. Münsterschen Bildungskongress mit dem Titel „Potenziale erkennen – Talente entwickeln – Bildung nachhaltig gestalten“ ankündigen zu dürfen. Der Kongress wird zusammen mit der Jahrestagung der gemeinsamen Initiative von Bund und Ländern „Leistung macht Schule (LemaS)“ vom 22.–25.09.2021 in Münster stattfinden.

Ziel des Kongresses ist es, Forschungsansätze und Förderkonzepte zur langfristigen Potenzial- und Talententwicklung von Schüler*innen mit dem Themenkomplex der nachhaltigen Bildung (Sustainable Development Goals) zu verbinden. Welche globalen Herausforderungen (z.B. Weltklima oder Weltgesundheit) bringt das 21. Jahrhundert mit sich und wie können Schüler*innen, wie kann eine neue Generation, durch die gezielte und individuelle Förderung ihrer Begabungen darauf vorbereitet werden, diese Herausforderungen engagiert, kreativ und konstruktiv zu bewältigen? Ausgehend von diesen Leitfragen, soll auf dem Kongress zum einen erörtert werden, wie eine langfristige Entfaltung leistungsbezogener Entwicklungspotenziale von Kindern und Jugendlichen möglichst optimal gelingen kann und, zum anderen, wie diese Potenziale bzw. Talente bestmöglich für eine aktive und verantwortliche Mitgestaltung von Ökologie, Sozialem, Ökonomie, Kultur, Politik, Globalisierung und Digitalisierung gewonnen werden können. Zu klären ist dabei auch die Rolle des Staates, insbesondere der Bildungspolitik, etwa bei der Festlegung neuer Unterrichtsinhalte und Unterrichtsmethoden im Rahmen einer nachhaltigen Bildung sowie der Gestaltung der zukünftigen Lehrer*innenbildung.   

Weitere Hinweise zum Call for Papers, zu den Vorträgen, zum Programm und zur Anmeldung finden Sie in Kürze hier.

Bei Fragen zum Kongress, kontaktieren Sie gerne unser Team (Kontaktformular abrufen).

Konferenz ECHA 2021

Informationen für die vom 31. August bis zum 3. September 2021 stattfindende 17. ECHA 2021 Conference finden Sie unter diesem Link.

Förderinitiative Leistung macht Schule: Teilprojektverbund 4–6 „diagnosebasiertes individualisiertes Fordern und Fördern“

32 Projektschulen aus 15 Bundesländern haben sich gemeinsam mit Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern des ICBF auf den Weg gemacht, Konzepte und Projekte zum diagnosebasierten individualisierten Fordern und Fördern an ihren Schulen zu implementieren. Das „diFF“ gliedert sich in drei Teilprojekte (TP):

  • Teilprojekt 4 „Adaptive Formate potenzial- und prozessorientierter Diagnostik"
  • Teilprojekt 5 „Adaptive Formate selbstregulierten und forschenden Lernens“
  • Teilprojekt 6 „Adaptive Formate diversitäts- und differenzsensiblen Lernens“.

Alle Projekte werden bis 2022 umgesetzt und verfolgen in ihrer Kopplung miteinander verknüpfte Ziele. Lehrpersonen in ihrer Rolle zu unterstützen, die Potenziale und individuellen Lernbedürfnisse ihrer Schülerinnen und Schüler zu erkennen, damit eine adäquate Förderung (potenziell) besonders leistungsfähiger Schülerinnen und Schüler erfolgen kann, ist das Ziel des Teilprojektes 4. Ziel des Teilprojekts 5 ist es, ein Forder- und Förderformat an den Projektschulen (weiter) zu entwickeln und in diesen erweiterten Formen auf den Regelunterricht zu übertragen, um so den individuellen Forder- und Förderbedarfen der (potenziell) leistungsstarken Schülerinnen und Schüler zu entsprechen. Für Teilprojekt 6 lautet das Ziel, Konzepte und Projektansätze zur Förderung von potenziell leistungsfähigen Schülerinnen und Schülern mit Beeinträchtigungen oder aus kulturell und sozial benachteiligten Lagen zu entwickeln und umzusetzen, so dass Schülerinnen und Schüler mit Unterstützungsbedarfen Formate des selbstregulierten forschenden Lernens sinnvoll nutzen können.
Die Forder- und Förderkonzepte werden in enger Zusammenarbeit mit den 32 Projektschulen entwickelt und evaluiert, um eine Passung für den Einsatz im Regelunterricht sicherzustellen. Während einige der Schulen diFF-Projekte vorerst in Drehtürmodellen umsetzen, wagen erste Schulen bereits den Schritt, dieses mit ganzen Klassen, teilweise sogar Jahrgängen durchzuführen. Besonders spannend sind in diesem Zusammenhang die Impulse, die das diFF-Projekt auf der unterrichtlichen Ebene auch für die Schulentwicklungsprozesse an den Schulen setzen. Im Weiteren werden die bisherigen Instrumente und Materialien gemeinsam mit den Schulen weiterentwickelt und Evaluationspakete zur Wirksamkeitsüberprüfung eingesetzt.

Begleitende Wissenschaftler*innen der WWU sind Herr Prof. Dr. Christian Fischer, Vorstandsvorsitzender des ICBF, und Frau Dr. Fischer-Ontrup, Geschäftsführerin des ICBF.

 

Teilprojekt 14: Diagnosebasierte differenzierte Leseförderung in der Grundschule (diFF Di2Lesen)


Am Teilprojekt 14 nehmen 20 Grundschulen aus vielen Regionen Deutschlands teil.

Die Leistungsstreuung im Lesen ist bei Kindern im Grundschulalter groß. Vor diesem Hintergrund soll in Teilprojekt 14 „Diagnosebasierte differenzierte Leseförderung in der Grundschule“ Kindern der Klassenstufen 2-4 auf der Basis einer fortlaufenden Diagnostik der Lesekompetenz eine leistungsangemessene Förderung angeboten werden. Dieser Ansatz einer potenzialorientierten Förderung soll dazu beitragen, dass auch besonders leistungsfähige Kinder eine passende Unterstützung erhalten. Teilnehmenden Schulen wird dazu ein Gesamtkonzept aus den folgenden drei Bausteinen zur Verfügung gestellt:

  • internetbasierte Lernverlaufsdiagnostik,
  • strukturierte Feedbackgespräche sowie
  • Materialien zur Leseförderung mit silbenbasiertem Lesen auf Wortebene, Lautleseverfahren zur Förderung der Leseflüssigkeit und einer strategieorientierten Förderung des Leseverständnisses.

Zunächst wurden – basierend auf Vorarbeiten aus Projekten der eigenen Arbeitsgruppe – die Materialien zur diagnosebasierten differenzierten Leseförderung mit dem Ziel aufbereitet, sie Lehrkräften unter den Rahmenbedingungen von LemaS zur Verfügung stellen zu können. Die Materialien und die begleitenden Informationen sollten also weitgehend so vorbereitet werden, dass ein konzeptgetreuer Einsatz möglich ist. Im September 2018 fand im Rahmen eines Workshops auf dem Bildungskongress im Münster ein inhaltlicher und organisatorischer Austausch mit allen teilnehmenden Schulen statt. Neben dem persönlichen Austausch und Kennenlernen diente der Workshop zur Vorstellung der Ziele des Teilprojekts. Dazu wurden das geplante Vorgehen (empfohlener Start mit Lernverlaufsdiagnostik und sukzessive Hinzunahme der beiden weiteren Bausteine) und die Materialien der diagnosebasierten differenzierten Leseförderung präsentiert. Im Oktober 2018 wurden die Materialpakete allen teilnehmenden Schulen zur Verfügung gestellt.

Die onlinebasierte Lernverlaufsdiagnostik wird aktuell in 20 Schulen von 94 Lehrkräften in 118 Klassen eingesetzt. Die teilnehmenden Schulen werden durch Telefontermine und einen online Support in Fragen zum Einsatz des Materialpaketes unterstützt und es findet ein Austausch statt, in dem mögliche Weiterentwicklungen am Material besprochen werden. Während der Austausch im ersten Projektjahr vorwiegend informell war und der Schwerpunkt auf der Anwendung des Konzepts zur diagnosebasierten Leseförderung lag, soll ab dem Schuljahr 2019/20 eine systematische Begleitung der Implementation erfolgen, um Gelingensbedingungen zu analysieren und den Transfer in die Praxis zu optimieren.

Start der MINT-Teilprojekte 3 & 8 im Rahmen des BMBF-Forschungsverbunds LemaS


Im Rahmen der Forschungsinitative LemaS sind das Teilprojekt 3 und 8 im Bereich der mathematischen Förderung von leistungsstarken und potenziell besonders leistungsfähigen Schülerinnen und Schülern gestartet.
Das Hauptziel des dritten Teilprojekts besteht darin, spezifische Diagnose- und Förderkonzepte für eine adaptierte Gestaltung der Übergänge (Kita – Grundschule, Grundschule – weiterführende Schule) von leistungsstarken und potenziell besonders leistungsfähigen Kindern im Regelunterricht der MINT-Fächer zu entwickeln, welche den Potentialen und Bedürfnissen der Zielgruppe gerecht werden und gleichzeitig den inhaltlichen und organisatorischen Besonderheiten der jeweiligen Fachunterrichte entsprechen.

In Teilprojekt 8 werden nicht die Übergänge, sondern generell adaptive Konzepte für eine diagnosebasierte individuelle Förderung von leistungsstarken und potenziell besonders leistungsfähigen Schülerinnen und Schülern im Regelunterricht der MINT-Fächer fokussiert. Ziel ist zum einen ein Instrumentarium für eine Lernverlaufsdiagnostik zu entwickeln, die nicht nur jeweilige fachliche Kompetenzen und Interessen erfasst, sondern auch lernförderliche bzw. hemmende intra- und interpersonale Einflussfaktoren berücksichtigt. Zum anderen sollen Lernarrangements erprobt werden, die insbesondere interessengeleitetes, selbstregulierendes bzw. selbstbestimmtes und forschendes Lernen in den MINT-Fächern ermöglichen. Auch in diesen Teilprojekten steht zunächst eine Erhebung der Möglichkeiten und Ressourcen der beteiligten Schulen im Vordergrund, um aufbauend Möglichkeiten der Diagnose- und Förderkonzepte zu entwickeln, umzusetzen und zu evaluieren. In 2018 geht es entsprechend vorwiegend darum, die Zusammenarbeit zwischen den Lehrkräften der Schulen und den beteiligten Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern aufzubauen sowie den „Ist-Zustand“ an den Schulen zu erfassen.

Begleitender Wissenschaftler, die an der WWU im Fachbereich 10 Mathematik und Informatik wie auch im ICBF verortet ist, ist Herr Prof. Dr. Friedhelm Käpnick.