Herzlich willkommen!

... auf der Webseite des Internationalen Centrums für Begabungsforschung (ICBF).

Das ICBF ist eine gemeinsame wissenschaftliche Einrichtung der Universitäten Münster, Nijmegen und Osnabrück. Grundlage für das ICBF ist das 1998 vereinbarte Network of Euregional Universities, an dem die Westfälische Wilhelms-Universität Münster, die Radboud Universiteit Nijmegen und die Universität Osnabrück beteiligt sind.

Ziel des Instituts ist die Bündelung und Ergänzung der Erfahrungen und Kompetenzen der genannten Hochschulen auf den Gebieten Begabungsforschung, Begabtenförderung sowie Aus- und Weiterbildung im Bereich der Individuelle Förderung und Talententwicklung.

Auf unserer Homepage finden Sie neben aktuellen Meldungen auch grundlegende Informationen zu den Arbeitsschwerpunkten, dem Team und Kooperationen sowie zu aktuellen Forschungsergebnissen und Publikationen.

News & Aktuelles

CoTalent Wizard Multiplier Event Nr. 2

Am 21. Und 22. November 2019 fand in Zusammenarbeit mit der Akademie Franz-Hitze-Haus in Münster das zweite, internationale Multiplier Event des CoTalent Wizard Erasmus+-Projektes statt. Insgesamt achtzig Teilnehmende aus mehr als 7 verschiedenen europäischen Ländern haben sich zusammengefunden, um über Talententwicklung in Hochschulen und Universitäten zu debattieren. In interaktiven Workshops wurden die unterschiedlichen Produkte zum Entdecken von talentierten Studierenden wie auch zur Selbstreflektion eigener Didaktik vorgestellt und evaluiert.

Erstmals konnten Teilnehmende Erklärvideos zu unterschiedlichenCoTalent Group001 Bereichen der Talententwicklung ansehen, die bald auf der Homepage des Projektes öffentlich zu sehen sind.

Wenn Sie schon jetzt einen kleinen Einblick in die Arbeit im CoTalent Wizard Projekt erhalten möchten, besuchen Sie doch gerne unseren youtube-Kanal oder die Homepage.

Im Juni 2020 findet in Groningen die nächste internationale Honors Konferenz statt, die vom CoTalent Projekt mitausgerichtet wird. Der Call for Papers ist noch bis Januar 2020 geöffnet.

20. Verleihung des ECHA-Diploma of Advanced Studies

001Am 16. November 2019 wurde den Teilnehmerinnen und Teilnehmern des 20. Weiterbildungsstudienganges „Specialist in Gifted Education“ das ECHA-Diploma der Westfälischen Wilhelms-Universität Münster und der Radboud University Nijmegen verliehen. Die Verleihung bildet den Abschluss des zweisemestrigen Weiterbildungsstudienganges, der im September 2018 begonnen hat. Alle Teilnehmerinnen und Teilnehmer haben in diesem Zeitraum mit großem Einsatz und viel Sachverstand Konzepte im Bereich der Begabungs- und Begabtenförderung erarbeitet, die in der eigenen pädagogischen Praxis erprobt, umgesetzt und im Rahmen einer empirischen Arbeit schriftlich ausgearbeitet wurden.echa transparent
Schulleitungen, Kolleginnen und Kollegen sowie Familienangehörige begleiteten die Absolventinnen und Absolventen zur Verleihung. Prof. Dr. Dr. h. c. Klaus Anderbrügge und MR Engelbert Sanders würdigten die Feierstunde in besonderem Maße.

 

 

 

Dr. Hans Riegel-Fachpreise | Jury zeichnet 19 Schüler aus

ZuschnittAuszeichnungen in naturwissenschaftlichen Fächern / Insgesamt mehr als 7.000 Euro Preisgeld

Zum zehnten Mal haben die Westfälische Wilhelms-Universität Münster (WWU), das Internationale Centrum für Begabungsforschung (ICBF) und die Dr. Hans Riegel-Stiftung jetzt die Dr. Hans Riegel-Fachpreise 2019 für Biologie, Chemie, Geographie, Informatik, Mathematik und Physik (MINT-Fächer) verliehen.

Bei dieser langjährigen Kooperation sollen außergewöhnliche Leistungen begabter Schüler und Schülerinnen belohnt und gefördert werden. Junge Talente können so frühzeitig entdeckt und für ein zukünftiges Studium begeistert werden. „Dieser Preis für herausragende Facharbeiten in MINT-Fächern leistet einen wichtigen Beitrag zur frühzeitigen Förderung der Schüler im Hinblick auf die individuelle Interessensentwicklung und gesellschaftliche Verantwortungsübernahme“, betont Christian Fischer, Professor für Begabungsforschung und individuelle Förderung an der WWU.

Professor Dr. Klaus Anderbrügge, stellv. Vorsitzender des Kuratoriums der ICBF-Stiftung, und Peter Laffin, Projektleiter der Dr. Hans Riegel-Stiftung, zeichneten die Verfasser der jeweils drei am besten bewerteten Arbeiten in jedem Fach mit insgesamt mehr als 7.000 Euro aus.

In diesem Jahr entschied sich die Experten-Jury der WWU Münster unter 99 eingereichten Arbeiten für zehn Schülerinnen und neun Schüler, die mit ihren wissenschaftlichen Arbeiten überzeugten. Die jungen Talente beschäftigten sich mit vielfältigen Themen wie beispielsweise der Wirkung von Glyphosat auf Kleintiere, der Stadt der Zukunft oder der Dicke eines Haares.

Eine Fachjury, bestehend aus Professoren und Professorinnen der Universität, begutachtete und bewertete die Arbeiten nach wissenschaftlichen Kriterien. Maßstäbe für die Prämierung sind die Formulierung einer konkreten Forschungsfrage, die Darstellung des Wissensstands zum jeweiligen Sachgebiet, das selbstständige Experimentieren der Schüler und die kritische Auseinandersetzung mit praktischen Forschungsmethoden wie beispielsweise Interviews oder Befragungen.

Peter Laffin, Projektleiter der Dr. Hans Riegel-Stiftung, freut sich über die Kontinuität der Talentförderung. „Unsere Stiftung begleitet junge Menschen auf ihrem Weg in ein naturwissenschaftliches Studium oder einen technischen Beruf. Mit diesem Wettbewerb finden und fördern wir die Talente, die Deutschland in Zukunft als gut ausgebildete Fachkräfte benötigt.“

Die Preise sind in jedem Fach dotiert mit jeweils 600 Euro für den ersten, 400 Euro für den zweiten und 200 Euro für den dritten Platz. Zudem erhalten die Schulen der Erstplatzierten einen Sachpreis in Höhe von rund 250 Euro als Anerkennung für die Betreuung der Schülerarbeiten durch die jeweiligen Fachlehrer.

(Bericht der WWU Münster | upm | jah)

Weitere Informationen, eine Fotogalerie sowie den Videomitschnitt der Preisverleihung entnehmen Sie bitte unserer Themenseite

 

Konferenz ECHA 2020

Für die vom 9. – 12. September 2020 stattfindende 17. ECHA 2020 Conference ist es nun möglich, Abstracts einzureichen. Genaue Details dazu finden Sie unter diesem Link.

Förderinitiative Leistung macht Schule: Teilprojektverbund 4–6 „diagnosebasiertes individualisiertes Fordern und Fördern“

32 Projektschulen aus 15 Bundesländern haben sich gemeinsam mit Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern des ICBF auf den Weg gemacht, Konzepte und Projekte zum diagnosebasierten individualisierten Fordern und Fördern an ihren Schulen zu implementieren. Das „diFF“ gliedert sich in drei Teilprojekte (TP):

  • Teilprojekt 4 „Adaptive Formate potenzial- und prozessorientierter Diagnostik"
  • Teilprojekt 5 „Adaptive Formate selbstregulierten und forschenden Lernens“
  • Teilprojekt 6 „Adaptive Formate diversitäts- und differenzsensiblen Lernens“.

Alle Projekte werden bis 2022 umgesetzt und verfolgen in ihrer Kopplung miteinander verknüpfte Ziele. Lehrpersonen in ihrer Rolle zu unterstützen, die Potenziale und individuellen Lernbedürfnisse ihrer Schülerinnen und Schüler zu erkennen, damit eine adäquate Förderung (potenziell) besonders leistungsfähiger Schülerinnen und Schüler erfolgen kann, ist das Ziel des Teilprojektes 4. Ziel des Teilprojekts 5 ist es, ein Forder- und Förderformat an den Projektschulen (weiter) zu entwickeln und in diesen erweiterten Formen auf den Regelunterricht zu übertragen, um so den individuellen Forder- und Förderbedarfen der (potenziell) leistungsstarken Schülerinnen und Schüler zu entsprechen. Für Teilprojekt 6 lautet das Ziel, Konzepte und Projektansätze zur Förderung von potenziell leistungsfähigen Schülerinnen und Schülern mit Beeinträchtigungen oder aus kulturell und sozial benachteiligten Lagen zu entwickeln und umzusetzen, so dass Schülerinnen und Schüler mit Unterstützungsbedarfen Formate des selbstregulierten forschenden Lernens sinnvoll nutzen können.
Die Forder- und Förderkonzepte werden in enger Zusammenarbeit mit den 32 Projektschulen entwickelt und evaluiert, um eine Passung für den Einsatz im Regelunterricht sicherzustellen. Während einige der Schulen diFF-Projekte vorerst in Drehtürmodellen umsetzen, wagen erste Schulen bereits den Schritt, dieses mit ganzen Klassen, teilweise sogar Jahrgängen durchzuführen. Besonders spannend sind in diesem Zusammenhang die Impulse, die das diFF-Projekt auf der unterrichtlichen Ebene auch für die Schulentwicklungsprozesse an den Schulen setzen. Im Weiteren werden die bisherigen Instrumente und Materialien gemeinsam mit den Schulen weiterentwickelt und Evaluationspakete zur Wirksamkeitsüberprüfung eingesetzt.

Begleitende Wissenschaftler*innen der WWU sind Herr Prof. Dr. Christian Fischer, Vorstandsvorsitzender des ICBF, und Frau Dr. Fischer-Ontrup, Geschäftsführerin des ICBF.

 

Einblick in die Teilprojekte 4–6 der Förderinitiative „Leistung macht Schule“

Die Grundschule Goethe in Halberstadt (Sachsen-Anhalt) ist eine von 32 LemaS-Projektschulen, die gemeinsam mit dem ICBF noch bis Ende 2022 Projekte und Materialien zum selbstregulierten forschenden Lernen entwickelt und erprobt.

In einem Interview berichtet unsere Ansprechpartnerin Daniela Cherubim von ihren Erfahrungen des ersten Jahres. Das vollständige Interview gibt es >> hier zu lesen.

 

Steam+ | neues Erasmus+ Projekt startet im Januar 2020

oie transparentGemeinsam mit 17 europäischen universitären wie außeruniversitären Partnern hat das ICBF erneut erfolgreich den dritten Erasmus+-Antrag in vier Jahren eingereicht. Europa sieht sich mit verschiedenen Problemen wie etwa dem Klimawandel oder sauberer Energiegewinnung konfrontiert. Oftmals stehen hierbei MINT-Bereiche im Fokus der Lösungsfindung, es wird jedoch auch die Expertise weiterer Fächer benötigt, um kreative und hilfreiche Lösungswege zu entwickeln. „We need to use brains, hearts and hands of all talents to tackle these challenges”, heißt es nicht umsonst im eingereichten Antrag.

Das Projekt „Steam+ Innovating STE(A)M in Higher Education with Transdisciplinary Talent Programs“ folgt daher einem holistischen Ansatz. Ziel ist es, politischen Entscheidungsträgern Instrumente zur Verfügung zu stellen, die es ermöglichen, neue Generationen auf die Lösung unterschiedlicher Probleme vorzubereiten.

Das Steam+-Projekt nutzt die Erfahrungen und das Wissen verschiedener Fachbereiche, um europaweit in innovativen Lernlaboren talentierte Studierende und ihre Dozierenden zusammenzubringen. Hierbei sollen nicht nur Lösungsansätze für aktuelle Herausforderungen entwickelt werden, sondern auch Hinweise für die Umsetzung der Ergebnisse aus diesen innovativen Lernlaboren gesammelt und systematisiert werden.

Das ICBF leitet im Projekt mithilfe von reedu.de die Erstellung eines Manuals für politische Entscheidungsträger, dessen Fokus auf der Etablierung solcher herausfordernden Angebote für Studierende der STEAM-Fächer liegt. Die Erkenntnisse des Projektes sollen auch nach Ablauf des Projektes in Form von eigenen, innovativen Lernlaboren umsetzbar sein. Das Projekt läuft über drei Jahre und beginnt im Januar 2020. Ein erstes Treffen des Steering Committee findet am 5. & 6. März 2020 in Groningen statt.

Eine Zusammenfassung des Projektes und eine Auflistung der beteiligten Partner können Sie hier herunterladen.

 

Lernstrategiekurs 2020 – Neue Termine

IMG 3828Der Lernstrategiekurs für besonders begabte Kinder mit Lern- und Leistungsschwierigkeiten findet das nächste Mal im Frühjahr 2020 statt. Das erste Kurswochenende, an dem wir uns mit Lernstrategien der Bereiche Informationsverarbeitung, Motivation und Selbststeuerung beschäftigen, findet am 07. und 08. Februar 2020 statt. Das Folgewochenende richtet sein Augenmerk neben der Reflexion des ersten Wochenendes  auf Präsentations- und Vortragsstrategien  und findet am 20. und 21. März 2020 statt. Der Kurs richtet sich an Kinder der fünften bis einschließlich siebten Klasse. Für Eltern gibt es die Möglichkeit optional ein Elterntraining zu besuchen.

Es sind noch wenig Plätze frei, die Anmeldefrist endet mit dem Jahr 2019.

Weiterführende Informationen zum Kursangebot finden Sie hier.

Eine Anmeldung ist nach einem persönlichen Telefonat mit Frau van Gerven möglich.

Teilprojekt 14: Diagnosebasierte differenzierte Leseförderung in der Grundschule (diFF Di2Lesen)


Am Teilprojekt 14 nehmen 20 Grundschulen aus vielen Regionen Deutschlands teil.

Die Leistungsstreuung im Lesen ist bei Kindern im Grundschulalter groß. Vor diesem Hintergrund soll in Teilprojekt 14 „Diagnosebasierte differenzierte Leseförderung in der Grundschule“ Kindern der Klassenstufen 2-4 auf der Basis einer fortlaufenden Diagnostik der Lesekompetenz eine leistungsangemessene Förderung angeboten werden. Dieser Ansatz einer potenzialorientierten Förderung soll dazu beitragen, dass auch besonders leistungsfähige Kinder eine passende Unterstützung erhalten. Teilnehmenden Schulen wird dazu ein Gesamtkonzept aus den folgenden drei Bausteinen zur Verfügung gestellt:

  • internetbasierte Lernverlaufsdiagnostik,
  • strukturierte Feedbackgespräche sowie
  • Materialien zur Leseförderung mit silbenbasiertem Lesen auf Wortebene, Lautleseverfahren zur Förderung der Leseflüssigkeit und einer strategieorientierten Förderung des Leseverständnisses.

Zunächst wurden – basierend auf Vorarbeiten aus Projekten der eigenen Arbeitsgruppe – die Materialien zur diagnosebasierten differenzierten Leseförderung mit dem Ziel aufbereitet, sie Lehrkräften unter den Rahmenbedingungen von LemaS zur Verfügung stellen zu können. Die Materialien und die begleitenden Informationen sollten also weitgehend so vorbereitet werden, dass ein konzeptgetreuer Einsatz möglich ist. Im September 2018 fand im Rahmen eines Workshops auf dem Bildungskongress im Münster ein inhaltlicher und organisatorischer Austausch mit allen teilnehmenden Schulen statt. Neben dem persönlichen Austausch und Kennenlernen diente der Workshop zur Vorstellung der Ziele des Teilprojekts. Dazu wurden das geplante Vorgehen (empfohlener Start mit Lernverlaufsdiagnostik und sukzessive Hinzunahme der beiden weiteren Bausteine) und die Materialien der diagnosebasierten differenzierten Leseförderung präsentiert. Im Oktober 2018 wurden die Materialpakete allen teilnehmenden Schulen zur Verfügung gestellt.

Die onlinebasierte Lernverlaufsdiagnostik wird aktuell in 20 Schulen von 94 Lehrkräften in 118 Klassen eingesetzt. Die teilnehmenden Schulen werden durch Telefontermine und einen online Support in Fragen zum Einsatz des Materialpaketes unterstützt und es findet ein Austausch statt, in dem mögliche Weiterentwicklungen am Material besprochen werden. Während der Austausch im ersten Projektjahr vorwiegend informell war und der Schwerpunkt auf der Anwendung des Konzepts zur diagnosebasierten Leseförderung lag, soll ab dem Schuljahr 2019/20 eine systematische Begleitung der Implementation erfolgen, um Gelingensbedingungen zu analysieren und den Transfer in die Praxis zu optimieren.

7. Münsterscher Bildungskongress

Der 7. Münstersche Bildungskongress mit dem Titel „Potenziale erkennen - Talente entwickeln - Bildung nachhaltig gestalten“ findet vom 22.-25.09.2021 statt.

7 MBKDie Bildungskongresse in Münster werden seit 2003 alle drei Jahre vom Internationalen Centrum für Begabungsforschung (ICBF) sowie dem Landeskompetenzzentrum für Individuelle Förderung NRW (lif) durchgeführt.

Weitere Informationen erhalten Sie auf der Kongresswebsite: https://www.icbfkongress.de/

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