Herzlich willkommen!

... auf der Webseite des Internationalen Centrums für Begabungsforschung (ICBF).

Das ICBF ist eine gemeinsame wissenschaftliche Einrichtung der Universitäten Münster, Nijmegen und Osnabrück. Grundlage für das ICBF ist das 1998 vereinbarte Network of Euregional Universities, an dem die Westfälische Wilhelms-Universität Münster, die Radboud Universiteit Nijmegen und die Universität Osnabrück beteiligt sind.

Ziel des Instituts ist die Bündelung und Ergänzung der Erfahrungen und Kompetenzen der genannten Hochschulen auf den Gebieten Begabungsforschung, Begabtenförderung sowie Aus- und Weiterbildung im Bereich der Individuelle Förderung und Talententwicklung.

Auf unserer Homepage finden Sie neben aktuellen Meldungen auch grundlegende Informationen zu den Arbeitsschwerpunkten, dem Team und Kooperationen sowie zu aktuellen Forschungsergebnissen und Publikationen.

7. Münsterscher Bildungskongress

Vom 22. – 25. September 2021 findet unser 7. Münsterscher Bildungskongress statt.

Seit 2003 veranstaltet das Internationale Centrum für Begabungsforschung (ICBF) gemeinsam mit dem Landeskompetenzzentrum für Individuelle Förderung NRW (lif) unter der wissenschaftlichen Leitung von Prof. Dr. Christian Fischer und Dr. Christiane Fischer-Ontrup alle drei Jahre die Bildungskongresse an der Westfälischen Wilhelms-Universität Münster. Der 7. Münstersche Bildungskongress wird vom 22. bis zum 25. September 2021 stattfinden.

Mehr zum Programm erfahren Sie auf unserer Kongressseite.

Anmeldung zum KONGRESS

am 1. April 2021 gestartet. -> Hier geht es zur Anmeldung


 

 

News & Aktuelles

Der Münstersche Bildungskongress im Format Digital Plus

Nun sind es nur noch 6 Monate bis zu unserem Bildungskongress im September. Wir freuen uns weiterhin sehr darauf, auch wenn wir uns aufgrund der unvorhersehbaren Entwicklung des Pandemiegeschehens leider dafür entscheiden mussten, den diesjährigen Kongress nicht im Präsenzformat durchzuführen. Die Veranstaltung soll stattdessen im Format Digital Plus umgesetzt werden. Das bedeutet, dass wir mit unserem Team, einer Moderation und einigen wenigen Gästen vor Ort von einer Live-Bühne durch den digitalen Kongress leiten werden. Die Eröffnungs- und Abschlussveranstaltung sowie einige der Keynote-Vorträge sollen nach Möglichkeit live mitgeschnitten und von Ihnen als Teilnehmenden im Live-Stream über unsere Kongressplattform zeitsynchron mitverfolgt werden können.

Das restliche Programm wird in kleineren, digitalen Räumen stattfinden. Dort begegnen Sie dann den Referent*innen, die einen Vortrag, Workshop oder ein Symposium gestalten in einzelnen Videokonferenzen. Dieses Format kennen Sie wahrscheinlich bereits über die berufliche, digitale Zusammenarbeit im vergangenen Jahr. Hier wird es bei einigen Formaten, sowie in den Pausen, auch die Gelegenheit geben, sich auszutauschen, Fragen zu stellen und zu diskutieren. Wir arbeiten gemeinsam mit unseren Beitragenden daran, die digitale Begegnung so interessant und abwechslungsreich wie möglich zu gestalten.

Die Anmeldung zum Kongress startet am 01.04.2021 über den Reiter „Anmeldung“ oben. Sie werden zu unserem Konferenztool Indico weitergeleitet. Die Kongressgebühr verringert sich im digitalen Format um 25%. Bis zum 30.06.2021 können Sie sich zum „Early Bird“ Preis von 199 € anmelden. Ab dem 01.07.2021 beträgt die Gebühr 214 €. Die ermäßigte Gebühr für CfP-Beitragende, Studierende und Erzieher*innen beträgt 124 € bis zum 30.06.2021 und 135 € ab dem 01.07.2021. Die Zahlung erfolgt per Kreditkarte oder auf Rechnung. Bei Auswahl der Zahlungsmethode „Auf Rechnung“ bitte beachten: Die Zustellung der Rechnung kann einige Tage in Anspruch nehmen. Der Anmeldevorgang wird erst mit Zahlung der Rechnung abgeschlossen. Sie erhalten per E-Mail einen Link, mit dem Sie nach Zahlungseingang Ihre Anmeldung abschließen können. Eine kostenfreie Stornierung ist bei beiden Zahlungsmethoden bis zum 25.08.2021 möglich.

Als Hauptvortragende konnten wir unter anderem Sally Reis und Rena Subotnik sowie Armin Nassehi und Bernd Ulrich gewinnen. Eine Übersicht aller Referent*innen sowie mehr Infos zu den weiteren Programminhalten werden in Kürze hier veröffentlicht.

Für Rückfragen steht Ihnen das Kongressteam gerne telefonisch (+49 251 83-29397) und per Mail (icbfkongress@uni-muenster.de) zur Verfügung.

Hier geht’s zur ANMELDUNG.

 

LemaS-Schulen tauschten Erfahrungen aus

Mehr als 80 Interessierte aus den nordrhein-westfälischen LemaS-Schulen und einige Gäste nahmen am 23. März an der Online-Fachtagung zur „Förderung besonders begabter Schülerinnen und Schüler in Präsenz- und Distanzunterricht“ teil. In sechs Themenforen ging es um die Erfahrungen, die in der Pandemiezeit die individuelle Förderung und Begabtenförderung vor neue Herausforderungen stellt, aber auch neue Möglichkeiten eröffnet. Beispiele guter Praxis im Unterricht, Möglichkeiten wirksamer Lernbegleitung und Lernberatung, Fragen der Leistungsrückmeldung, Motivation und Selbstregulierung im Distanzunterricht, aber auch Ideen zur kollegialen Vernetzung und kollegialen Beratung sowie die Unterstützung von Schülerinnen und Schülern mit besonderen psychischen Belastungen durch die Isolation waren Leitthemen der Gesprächsgruppen, die von SchulleiterInnen und Förderexperten der LemaS-Schulen sowie Fachkollegen aus Bezirksregierungen im Verbund mit WissenschaftlerInnen der WWU bzw. des Landeskompetenzzentrums moderiert wurden.

Der Austausch von Konzepten, Fragen und Entwicklungsprozessen war auch ein Angebot zur Vernetzung und zur Kontaktaufnahme, das künftig mit wechselnden Themen wiederaufgelegt wird.   

Mehr Informationen zum Programm finden Sie auf der Webseite zum Programm Lemas-NRW: www.lemas.nrw.

Neuerscheinung 2021: Handbuch Begabung (Herder Verlag)

Im Januar 2021 ist der Band „Handbuch Begabung“ in der Buchreihe hochbegabung und pädagogische praxis beim Verlag Herder erschienen. Er vereint auf rund 600 Seiten Beiträge namhafter Expert*innen in diesem Feld.

Das Handbuch Begabung spiegelt den nationalen und internationalen wissenschaftlichen Diskurs sowie die deutschsprachige Praxis der Begabungs- und Begabtenförderung vor allem im Themenfeld Schule wider. Es versammelt nahezu alle namhaften Expert*innen im Feld. Begabung wird in diesem Band als Gegenstand unterschiedlicher wissenschaftlicher Disziplinen und in verschiedenen Facetten und thematischen Vertiefungen in den Blick genommen: im Kontext aktueller gesellschaftlicher Diskurse und Fragen der Bildungsgerechtigkeit, im Zusammenhang mit bildungs- und lerntheoretischen Erkenntnissen, als sozialhistorisches und soziokulturelles Konstrukt, in Auseinandersetzung mit nahestehenden Konzepten und als Gegenstand von Modellen und Diagnostik, als Element von Diversitäts-, Heterogenitäts- und Inklusionsdiskursen, als Motor der Schul- und Unterrichtsgestaltung und insgesamt als pädagogisches und bildungspolitisches Projekt.

Neuerscheinung: FFP Handbuch

Die 2021 im Waxmann Verlag erschienene Publikation „Strategien selbstregulierten Lernens in der Individuellen Förderung – Ein Praxishandbuch zum Forder-Förder-Projekt“ bietet interessierten Lehrkräften, Schulleitungen und allen anderen an Unterrichts- und Schulentwicklung beteiligten Akteur*innen Einblicke in die Durchführung des an der Westfälischen Wilhelms-Universität Münster entwickelten Forder-Förder-Projekts zur individuellen Begabungsförderung und nachhaltigen Potenzialentwicklung von Kindern und Jugendlichen im schulischen Kontext. Innerhalb des Projektes erfolgt eine diagnosebasierte (Begabungs-)Förderung, wobei die folgenden drei Ziele im Zentrum stehen: 

  • Interessen entwickeln (mittels selbstgewählter Spezialthemen)
  • Begabungen herausfordern (mittels eigenständiger Forschungsarbeiten)
  • Lernkompetenz fördern (mittels systematischer Strategievermittlung) 

Neben den im ersten Teil des Buches präsentierten theoretischen Grundlagen und aktuellen Forschungsergebnissen bietet das Handbuch im zweiten Teil fächerunabhängige, praxisorientierte Anregungen für die Planung und Durchführung eines Forder-Förder-Projekts inklusive praktischer Hinweise und Unterrichtsmaterialien, die sich als Kopiervorlagen im hinteren Teil des Buches sowie teilweise auch in editierbarer Version auf einer zugehörigen Online-Plattform befinden.

Durch den Fokus auf Strategien selbstregulierten Lernens eignet sich das Forder-Förder-Projekt
– insbesondere vor dem Hintergrund der aktuellen Situation – ideal, um Kinder und Jugendliche individuell in ihren Begabungen und Interessen zu fordern sowie in ihren Lernkompetenzen zu fördern, indem es sich nicht nur im Präsenzunterricht, sondern auch im Distanzlernen erfolgreich umsetzen lässt.

Herausgeber*innen:

Christian Fischer, Donata Hillmann, Monika Kaiser-Haas, Monika Konrad

Autor*innen:

Christian Fischer, Christiane Fischer-Ontrup, Julia Gilhaus-Schütz, Linda Habedank, Donata Hillmann, Monika Kaiser-Haas, Monika Konrad, David Rott, Sarah Schulte ter Hardt, Corinna Schuster, Franziska Trappehl, Isabel Unkel, Nele von Wieding

2021, Reihe „Begabungsförderung Individuelle Förderung und Inklusive Bildung“, Band 11, Din A4, 49,90 €, ISBN: 978-3-8309-4305-1, doi: https://doi.org/10.31244/9783830993056

Direktlink zum Buch

Das Neuerscheinungsblatt mit interaktiven Bestellmöglichkeiten finden Sie hier.

24ste WCGTC World Conference
Die 24igste WCGTC Biennial World Conference wird in diesem Jahr virtuell stattfinden, und zwar vom 31.07. – 01.08.2021 und vom 7.08. – 8.08.2021, mit dem Fokus auf das Thema „Developing the Future of Gifted Education“.
 
Der Call for Proposals dafür ist nun eröffnet, die Vorgaben dafür finden Sie hier.
 
Hier finden Sie alle weiteren Informationen zur Konferenz.
Nachbericht zum 38. Münsterschen Gespräch: „Das neue Normal? Digital gestütztes Lernen in Distanz und Präsenz.“

Am 15. und 16. März 2021 fand das 38. Münstersche Gespräch zur Pädagogik statt, dies mit insgesamt 90 Teilnehmer*innen, die – passend zum diesjährigen Tagungstitel – den Vorträgen, Diskussionsrunden und Arbeitskreisen per Videokonferenz zugeschaltet waren.

Professor Manfred Pirner (Erlangen) referierte über „Bildung in einer digitalen Welt“, wobei er die Veränderung der Lebens- und Arbeitswelten als so umfassend beschrieb, dass Bildung insgesamt neu gedacht und ausgerichtet werden müsse. Weitere Vorträge beschäftigten sich bspw. mit der Frage, wie die digitale Kompetenz von Lehrkräften zu beurteilen ist (Professorin Mandy Schiefner-Rohs, Kaiserslautern) oder aber, wie die aktuellen schulischen Entwicklungen im Kontext der Digitalisierung nachhaltig wirksam gestaltet und gesteuert werden können (Professorin Birgit Eickelmann, Paderborn).

In der Abschlussrunde wurde noch einmal deutlich, welche Chancen, aber auch welche Herausforderungen die fortschreitende Digitalisierung mit sich bringt. Mit dieser Entwicklung müssten sich alle Kolleg*innen aller Fachkonferenzen auseinandersetzen, sie dürfe aber nicht die Vernachlässigung anderer Themen, etwa Normen und Werte, individuelle Persönlichkeitsentwicklung und Subjektorientierung im Unterricht mit sich bringen.

Auf den Online-Plattformen, die für das 38. Münstersche Gespräch zur Pädagogik eingerichtet wurden, sind die Teilnehmenden weiterhin eingeladen, sich über das Thema Digitalisierung auszutauschen.

Der Tagungsband zur Veranstaltung wird Anfang 2022 im Waxmann Verlag erscheinen. 

Anmeldungen für ECHA Kurse

Kinder und Jugendliche mit besonderen Begabungen stellen im pädagogischen Bereich eine große Herausforderung für Beratende, Erzieherinnen und Erzieher in der vorschulischen wie auch für Lehrpersonen in der schulischen Praxis dar. Begabte lernen viele Dinge früher, schneller und oft ganz anders als ihre Mitschülerinnen und Mitschüler. Damit sie diese Potenziale entwickeln können, bedarf es einer hohen Professionalität der begleitenden Pädagoginnen und Pädagogen.

ECHA-Diploma of Advanced Studies „Specialist in Gifted Education and Talent Development“

Das Anmeldeverfahren für den Kurs ECHA Diploma of Advanced Studies - Specialist in Gifted Education and Talent Development (Kurs 23) ist eröffnet.

Anmeldungen sind möglich unter icbf@uni-muenster.de. Weitere Informationen finden Sie hier. 
 

ECHA-Coach

Die Termine für den ECHA Coach Kurs beginnend im Januar 2022 stehen fest. Das Anmeldeverfahren ist nun geöffnet, Anmeldungen sind möglich unter icbf@uni-muenster.de. Weitere Informationen finden Sie hier.

ECHA-Zertifikat

Die Weiterbildung „ECHA-Zertifikat – Fachkraft für Begabtenförderung in der frühen Kindheit (10)“  hat begonnen. Termine für einen neuen Kurs stehen noch nicht fest.

Bei Interesse kontaktieren Sie uns gerne unter icbf@uni-muenster.de.

Hier finden Sie weitere Informationen.

 

 

Qualifizierung zum Zertifikat "Expert*in Individuelle Förderung" – neue Termine

Das vom Landeskompetenzzentrum für Individuelle Förderung NRW entwickelte und evaluierte Qualifizierungskonzept soll es Lehrkräften aller Schulformen ermöglichen, ihre Kompetenzen zur Individuellen Förderung aller Schülerinnen und Schüler zu erweitern und somit eine optimale Begabungsentfaltung und Persönlichkeitsentwicklung der Schülerinnen und Schüler zu unterstützen. Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer der Qualifizierung erwerben grundlegende Kompetenzen zur Individuellen Förderung in Theorie und Praxis, die im eigenen Unterricht und in der systemischen Weiterentwicklung der Schule angewandt werden können.
Verantwortlich für die Durchführung der Qualifizierung ist das Internationale Centrum für Begabungsforschung (ICBF). Der erfolgreiche Abschluss des Lehrgangs wird bestätigt durch ein Zertifikat der Westfälischen Wilhelms-Universität Münster. Anmeldungen für den nächsten Kurs beginnend im April 2021 sind nun möglich. 

Terminübersicht: 

Auftakt  23.04. – 24.04.2021 Einführung in die Thematik, Instrumente und Methoden
Block I 11.06. – 12.06.2021 Kommunikative Kompetenzen
Block II 29.10. – 30.10.2021 Diagnostische Kompetenzen
Block III 17.12. – 18.12.2021 Didaktische Kompetenzen
Block IV 08.04. – 09.04.2022 Präsentation der Praxisbausteine

 

Flyer Experte Individuelle Förderung VIII: Download

Umgang mit der Corona-Pandemie

Die  Weiterbildungskurse des ICBF können nur vorbehaltlich der jeweils aktuellen Pandemielage und der jeweils aktuellen Verordnung (Coronaschutzverordnung – CoronaSchVO) zum Schutz vor Neuinfizierungen mit dem Coronavirus SARS-CoV-2  in Präsenz stattfinden.  Das  Franz Hitze Haus in Münster, der Seminarort der Weiterbildungen des ICBF, hat ein entsprechendes Schutz- und Hygienekonzept entwickelt, welches regelmäßig an die aktuelle Coronaschutzverordnung (CoronaSchVO ) angepasst wird. 

 

Sollte die jeweilige Situation es erforderlich machen, so werden einzelne Module der Weiterbildungen als online-Seminar und ggf. auch als hybrides Seminar stattfinden.

Save the Date: 7. Münsterscher Bildungskongress

7. Münsterscher Bildungskongress

in Verbindung mit der LemaS – Jahrestagung 2021

vom 22.09.-25.09.2021

"Potenziale erkennen – Talente entwickeln – Bildung nachhaltig gestalten"

Wir freuen uns, Ihnen hiermit den 7. Münsterschen Bildungskongress mit dem Titel „Potenziale erkennen – Talente entwickeln – Bildung nachhaltig gestalten“ ankündigen zu dürfen. Der Kongress wird zusammen mit der Jahrestagung der gemeinsamen Initiative von Bund und Ländern „Leistung macht Schule (LemaS)“ vom 22.–25.09.2021 in Münster stattfinden.

Ziel des Kongresses ist es, Forschungsansätze und Förderkonzepte zur langfristigen Potenzial- und Talententwicklung von Schüler*innen mit dem Themenkomplex der nachhaltigen Bildung (Sustainable Development Goals) zu verbinden. Welche globalen Herausforderungen (z.B. Weltklima oder Weltgesundheit) bringt das 21. Jahrhundert mit sich und wie können Schüler*innen, wie kann eine neue Generation, durch die gezielte und individuelle Förderung ihrer Begabungen darauf vorbereitet werden, diese Herausforderungen engagiert, kreativ und konstruktiv zu bewältigen? Ausgehend von diesen Leitfragen, soll auf dem Kongress zum einen erörtert werden, wie eine langfristige Entfaltung leistungsbezogener Entwicklungspotenziale von Kindern und Jugendlichen möglichst optimal gelingen kann und, zum anderen, wie diese Potenziale bzw. Talente bestmöglich für eine aktive und verantwortliche Mitgestaltung von Ökologie, Sozialem, Ökonomie, Kultur, Politik, Globalisierung und Digitalisierung gewonnen werden können. Zu klären ist dabei auch die Rolle des Staates, insbesondere der Bildungspolitik, etwa bei der Festlegung neuer Unterrichtsinhalte und Unterrichtsmethoden im Rahmen einer nachhaltigen Bildung sowie der Gestaltung der zukünftigen Lehrer*innenbildung.   

Weitere Hinweise zum Call for Papers, zu den Vorträgen, zum Programm und zur Anmeldung finden Sie in Kürze hier.

Bei Fragen zum Kongress, kontaktieren Sie gerne unser Team (Kontaktformular abrufen).

Konferenz ECHA 2021

Informationen für die vom 31. August bis zum 3. September 2021 stattfindende 17. ECHA 2021 Conference finden Sie unter diesem Link.

Förderinitiative Leistung macht Schule: Teilprojektverbund 4–6 „diagnosebasiertes individualisiertes Fordern und Fördern“

32 Projektschulen aus 15 Bundesländern haben sich gemeinsam mit Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern des ICBF auf den Weg gemacht, Konzepte und Projekte zum diagnosebasierten individualisierten Fordern und Fördern an ihren Schulen zu implementieren. Das „diFF“ gliedert sich in drei Teilprojekte (TP):

  • Teilprojekt 4 „Adaptive Formate potenzial- und prozessorientierter Diagnostik"
  • Teilprojekt 5 „Adaptive Formate selbstregulierten und forschenden Lernens“
  • Teilprojekt 6 „Adaptive Formate diversitäts- und differenzsensiblen Lernens“.

Alle Projekte werden bis 2022 umgesetzt und verfolgen in ihrer Kopplung miteinander verknüpfte Ziele. Lehrpersonen in ihrer Rolle zu unterstützen, die Potenziale und individuellen Lernbedürfnisse ihrer Schülerinnen und Schüler zu erkennen, damit eine adäquate Förderung (potenziell) besonders leistungsfähiger Schülerinnen und Schüler erfolgen kann, ist das Ziel des Teilprojektes 4. Ziel des Teilprojekts 5 ist es, ein Forder- und Förderformat an den Projektschulen (weiter) zu entwickeln und in diesen erweiterten Formen auf den Regelunterricht zu übertragen, um so den individuellen Forder- und Förderbedarfen der (potenziell) leistungsstarken Schülerinnen und Schüler zu entsprechen. Für Teilprojekt 6 lautet das Ziel, Konzepte und Projektansätze zur Förderung von potenziell leistungsfähigen Schülerinnen und Schülern mit Beeinträchtigungen oder aus kulturell und sozial benachteiligten Lagen zu entwickeln und umzusetzen, so dass Schülerinnen und Schüler mit Unterstützungsbedarfen Formate des selbstregulierten forschenden Lernens sinnvoll nutzen können.
Die Forder- und Förderkonzepte werden in enger Zusammenarbeit mit den 32 Projektschulen entwickelt und evaluiert, um eine Passung für den Einsatz im Regelunterricht sicherzustellen. Während einige der Schulen diFF-Projekte vorerst in Drehtürmodellen umsetzen, wagen erste Schulen bereits den Schritt, dieses mit ganzen Klassen, teilweise sogar Jahrgängen durchzuführen. Besonders spannend sind in diesem Zusammenhang die Impulse, die das diFF-Projekt auf der unterrichtlichen Ebene auch für die Schulentwicklungsprozesse an den Schulen setzen. Im Weiteren werden die bisherigen Instrumente und Materialien gemeinsam mit den Schulen weiterentwickelt und Evaluationspakete zur Wirksamkeitsüberprüfung eingesetzt.

Begleitende Wissenschaftler*innen der WWU sind Herr Prof. Dr. Christian Fischer, Vorstandsvorsitzender des ICBF, und Frau Dr. Fischer-Ontrup, Geschäftsführerin des ICBF.

 

Teilprojekt 14: Diagnosebasierte differenzierte Leseförderung in der Grundschule (diFF Di2Lesen)


Am Teilprojekt 14 nehmen 20 Grundschulen aus vielen Regionen Deutschlands teil.

Die Leistungsstreuung im Lesen ist bei Kindern im Grundschulalter groß. Vor diesem Hintergrund soll in Teilprojekt 14 „Diagnosebasierte differenzierte Leseförderung in der Grundschule“ Kindern der Klassenstufen 2-4 auf der Basis einer fortlaufenden Diagnostik der Lesekompetenz eine leistungsangemessene Förderung angeboten werden. Dieser Ansatz einer potenzialorientierten Förderung soll dazu beitragen, dass auch besonders leistungsfähige Kinder eine passende Unterstützung erhalten. Teilnehmenden Schulen wird dazu ein Gesamtkonzept aus den folgenden drei Bausteinen zur Verfügung gestellt:

  • internetbasierte Lernverlaufsdiagnostik,
  • strukturierte Feedbackgespräche sowie
  • Materialien zur Leseförderung mit silbenbasiertem Lesen auf Wortebene, Lautleseverfahren zur Förderung der Leseflüssigkeit und einer strategieorientierten Förderung des Leseverständnisses.

Zunächst wurden – basierend auf Vorarbeiten aus Projekten der eigenen Arbeitsgruppe – die Materialien zur diagnosebasierten differenzierten Leseförderung mit dem Ziel aufbereitet, sie Lehrkräften unter den Rahmenbedingungen von LemaS zur Verfügung stellen zu können. Die Materialien und die begleitenden Informationen sollten also weitgehend so vorbereitet werden, dass ein konzeptgetreuer Einsatz möglich ist. Im September 2018 fand im Rahmen eines Workshops auf dem Bildungskongress im Münster ein inhaltlicher und organisatorischer Austausch mit allen teilnehmenden Schulen statt. Neben dem persönlichen Austausch und Kennenlernen diente der Workshop zur Vorstellung der Ziele des Teilprojekts. Dazu wurden das geplante Vorgehen (empfohlener Start mit Lernverlaufsdiagnostik und sukzessive Hinzunahme der beiden weiteren Bausteine) und die Materialien der diagnosebasierten differenzierten Leseförderung präsentiert. Im Oktober 2018 wurden die Materialpakete allen teilnehmenden Schulen zur Verfügung gestellt.

Die onlinebasierte Lernverlaufsdiagnostik wird aktuell in 20 Schulen von 94 Lehrkräften in 118 Klassen eingesetzt. Die teilnehmenden Schulen werden durch Telefontermine und einen online Support in Fragen zum Einsatz des Materialpaketes unterstützt und es findet ein Austausch statt, in dem mögliche Weiterentwicklungen am Material besprochen werden. Während der Austausch im ersten Projektjahr vorwiegend informell war und der Schwerpunkt auf der Anwendung des Konzepts zur diagnosebasierten Leseförderung lag, soll ab dem Schuljahr 2019/20 eine systematische Begleitung der Implementation erfolgen, um Gelingensbedingungen zu analysieren und den Transfer in die Praxis zu optimieren.

Start der MINT-Teilprojekte 3 & 8 im Rahmen des BMBF-Forschungsverbunds LemaS


Im Rahmen der Forschungsinitative LemaS sind das Teilprojekt 3 und 8 im Bereich der mathematischen Förderung von leistungsstarken und potenziell besonders leistungsfähigen Schülerinnen und Schülern gestartet.
Das Hauptziel des dritten Teilprojekts besteht darin, spezifische Diagnose- und Förderkonzepte für eine adaptierte Gestaltung der Übergänge (Kita – Grundschule, Grundschule – weiterführende Schule) von leistungsstarken und potenziell besonders leistungsfähigen Kindern im Regelunterricht der MINT-Fächer zu entwickeln, welche den Potentialen und Bedürfnissen der Zielgruppe gerecht werden und gleichzeitig den inhaltlichen und organisatorischen Besonderheiten der jeweiligen Fachunterrichte entsprechen.

In Teilprojekt 8 werden nicht die Übergänge, sondern generell adaptive Konzepte für eine diagnosebasierte individuelle Förderung von leistungsstarken und potenziell besonders leistungsfähigen Schülerinnen und Schülern im Regelunterricht der MINT-Fächer fokussiert. Ziel ist zum einen ein Instrumentarium für eine Lernverlaufsdiagnostik zu entwickeln, die nicht nur jeweilige fachliche Kompetenzen und Interessen erfasst, sondern auch lernförderliche bzw. hemmende intra- und interpersonale Einflussfaktoren berücksichtigt. Zum anderen sollen Lernarrangements erprobt werden, die insbesondere interessengeleitetes, selbstregulierendes bzw. selbstbestimmtes und forschendes Lernen in den MINT-Fächern ermöglichen. Auch in diesen Teilprojekten steht zunächst eine Erhebung der Möglichkeiten und Ressourcen der beteiligten Schulen im Vordergrund, um aufbauend Möglichkeiten der Diagnose- und Förderkonzepte zu entwickeln, umzusetzen und zu evaluieren. In 2018 geht es entsprechend vorwiegend darum, die Zusammenarbeit zwischen den Lehrkräften der Schulen und den beteiligten Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern aufzubauen sowie den „Ist-Zustand“ an den Schulen zu erfassen.

Begleitender Wissenschaftler, die an der WWU im Fachbereich 10 Mathematik und Informatik wie auch im ICBF verortet ist, ist Herr Prof. Dr. Friedhelm Käpnick.