Steam+ | neues Erasmus+ Projekt startet im Januar 2020

oie transparentGemeinsam mit 17 europäischen universitären wie außeruniversitären Partnern hat das ICBF erneut erfolgreich den dritten Erasmus+-Antrag in vier Jahren eingereicht. Europa sieht sich mit verschiedenen Problemen wie etwa dem Klimawandel oder sauberer Energiegewinnung konfrontiert. Oftmals stehen hierbei MINT-Bereiche im Fokus der Lösungsfindung, es wird jedoch auch die Expertise weiterer Fächer benötigt, um kreative und hilfreiche Lösungswege zu entwickeln. „We need to use brains, hearts and hands of all talents to tackle these challenges”, heißt es nicht umsonst im eingereichten Antrag.

Das Projekt „Steam+ Innovating STE(A)M in Higher Education with Transdisciplinary Talent Programs“ folgt daher einem holistischen Ansatz. Ziel ist es, politischen Entscheidungsträgern Instrumente zur Verfügung zu stellen, die es ermöglichen, neue Generationen auf die Lösung unterschiedlicher Probleme vorzubereiten.

Das Steam+-Projekt nutzt die Erfahrungen und das Wissen verschiedener Fachbereiche, um europaweit in innovativen Lernlaboren talentierte Studierende und ihre Dozierenden zusammenzubringen. Hierbei sollen nicht nur Lösungsansätze für aktuelle Herausforderungen entwickelt werden, sondern auch Hinweise für die Umsetzung der Ergebnisse aus diesen innovativen Lernlaboren gesammelt und systematisiert werden.

Das ICBF leitet im Projekt mithilfe von reedu.de die Erstellung eines Manuals für politische Entscheidungsträger, dessen Fokus auf der Etablierung solcher herausfordernden Angebote für Studierende der STEAM-Fächer liegt. Die Erkenntnisse des Projektes sollen auch nach Ablauf des Projektes in Form von eigenen, innovativen Lernlaboren umsetzbar sein. Das Projekt läuft über drei Jahre und beginnt im Januar 2020. Ein erstes Treffen des Steering Committee findet am 5. & 6. März 2020 in Groningen statt.

Eine Zusammenfassung des Projektes und eine Auflistung der beteiligten Partner können Sie hier herunterladen.

 

Lernstrategiekurs 2020 – Neue Termine

IMG 3828Der Lernstrategiekurs für besonders begabte Kinder mit Lern- und Leistungsschwierigkeiten findet das nächste Mal im Frühjahr 2020 statt. Das erste Kurswochenende, an dem wir uns mit Lernstrategien der Bereiche Informationsverarbeitung, Motivation und Selbststeuerung beschäftigen, findet am 07. und 08. Februar 2020 statt. Das Folgewochenende richtet sein Augenmerk neben der Reflexion des ersten Wochenendes  auf Präsentations- und Vortragsstrategien  und findet am 20. und 21. März 2020 statt. Der Kurs richtet sich an Kinder der fünften bis einschließlich siebten Klasse. Für Eltern gibt es die Möglichkeit optional ein Elterntraining zu besuchen.

Weiterführende Informationen zum Kursangebot finden Sie hier.

Eine Anmeldung ist nach einem persönlichen Telefonat mit Frau van Gerven möglich.

CoTalent Wizard Treffen in Rumänien

Europe cannot effort to lose talent!Blue Background nowizardFINAL

Unter diesem Motto findet vom 08. bis 12. Juli 2019 findet die zweite Workshopwoche im Rahmen des Erasmus+-Projektes „CoTalent“ in Iasi, Rumänien, statt. Dozierende und Studierende aus insgesamt sechs europäischen Ländern treffen sich, um am Projekt weiterzuarbeiten. Das CoTalent Projekt startete im Sommer 2017 unter Mitarbeit des ICBF, um die Talentförderung und –entwicklung in der europäischen Hochschullandschaft zu fördern.

Im Laufe der ersten zwei Projektjahre sind bereits einige Produkte zur Erkennung von talentierten Studierenden in der Universität sowie zur Selbstreflektion eigener Lehrmethoden für Dozierende fertiggestellt.

Das nächste Multiplier Event, bei dem die Produkte vorgestellt und getestet werden können, findet am 21. und 22. November 2019 in Münster statt. Interessierte Studierende aus dem In- und Ausland sowie Dozierende aus (inter)nationalen Universitäten sind kostenlos dazu eingeladen. Weiterführende Informationen zu den Teilnahmebedingungen können Sie hier finden.

Teilprojekt 14: Diagnosebasierte differenzierte Leseförderung in der Grundschule (diFF Di2Lesen)


Am Teilprojekt 14 nehmen 20 Grundschulen aus vielen Regionen Deutschlands teil.

Die Leistungsstreuung im Lesen ist bei Kindern im Grundschulalter groß. Vor diesem Hintergrund soll in Teilprojekt 14 „Diagnosebasierte differenzierte Leseförderung in der Grundschule“ Kindern der Klassenstufen 2-4 auf der Basis einer fortlaufenden Diagnostik der Lesekompetenz eine leistungsangemessene Förderung angeboten werden. Dieser Ansatz einer potenzialorientierten Förderung soll dazu beitragen, dass auch besonders leistungsfähige Kinder eine passende Unterstützung erhalten. Teilnehmenden Schulen wird dazu ein Gesamtkonzept aus den folgenden drei Bausteinen zur Verfügung gestellt:

  • internetbasierte Lernverlaufsdiagnostik,
  • strukturierte Feedbackgespräche sowie
  • Materialien zur Leseförderung mit silbenbasiertem Lesen auf Wortebene, Lautleseverfahren zur Förderung der Leseflüssigkeit und einer strategieorientierten Förderung des Leseverständnisses.

7. Münsterscher Bildungskongress

7 MBKNach erfolgreichem Abschluss des 6. Münsterschen Bildungskongresses mit dem Titel „Begabungsförderung, Leistungsentwicklung und Bildungsgerechtigkeit – für alle!“ wurde nun das Datum des nächsten, des 7. Münsterschen Bildungskongresses, festgelegt. Dieser wird vom 22. bis zum 25. September 2021 stattfinden. Die Bildungskongresse in Münster werden seit 2003 alle drei Jahre vom Internationalen Centrum für Begabungsforschung (ICBF) sowie dem Landeskompetenzzentrum für Individuelle Förderung NRW (lif) durchgeführt.

Um Informationen und Neuigkeiten zum 7. Münsterschen Bildungskongress 2021 zu erhalten, können Sie sich gern mit einer E-Mail an info(at)icbfkongress.de für den Newsletter registrieren.

Start der diFF-Teilprojekte im Rahmen des BMBF-Forschungsverbunds LemaS


Das „diFF“ gliedert sich in drei Teilprojekte (TP). Zum einen Teilprojekt 4 „Adaptive Formate potential- und prozessorientierter Diagnostik" und Teilprojekt 5 „Adaptive Formate selbstregulierten und forschenden Lernens“ zum anderen Teilprojekt 6 „Adaptive Formate diversitäts- und differenzsensiblen Lernens“.
Alle Projekte werden bis 2022 umgesetzt und haben jeweils miteinander verknüpfte Ziele. Lehrpersonen in ihrer Rolle zu unterstützen, die Potentiale und individuellen Lernbedürfnisse ihrer Schülerinnen und Schüler zu erkennen, damit eine adäquate Förderung (potenziell) besonders leistungsfähiger Schülerinnen und Schüler erfolgen kann, ist das Ziel des Teilprojektes 4. Ziel des Teilprojekts 5 ist es, ein Forder- und Förderformat an den Projektschulen (weiter) zu entwickeln und in diesen erweiterten Formen auf den Regelunterricht zu übertragen, um so den individuellen Forder- und Förderbedarfen der (potenziell) leistungsstarken Schülerinnen und Schüler zu entsprechen.

Start der MINT-Teilprojekte im Rahmen der BMBF-Forschungsverbunds LemaS


Im Rahmen der Forschungsinitative LemaS sind das Teilprojekt 3 und 8 im Bereich der mathematischen Förderung von leistungsstarken und potenziell besonders leistungsfähigen Schülerinnen und Schülern gestartet.
Das Hauptziel des dritten Teilprojekts besteht darin, spezifische Diagnose- und Förderkonzepte für eine adaptierte Gestaltung der Übergänge (Kita – Grundschule, Grundschule – weiterführende Schule= von leistungsstarken und potenziell besonders leistungsfähigen Kindern im Regelunterricht der MINT-Fächer zu entwickeln, welche den Potentialen und Bedürfnissen der Zielgruppe gerecht werden und gleichzeitig den inhaltlichen und organisatorischen Besonderheiten der jeweiligen Fachunterrichte entsprechen.

Anmeldungen für ECHA Kurse


Kinder und Jugendliche mit besonderen Begabungen stellen im pädagogischen Bereich eine große Herausforderung für Beratende, Erzieherinnen und Erzieher in der vorschulischen wie auch für Lehrpersonen in der schulischen Praxis dar. Begabte lernen viele Dinge früher, schneller und oft ganz anders als ihre Mitschülerinnen und Mitschüler. Damit sie diese Potenziale entwickeln können, bedarf es einer hohen Professionalität der begleitenden Pädagoginnen und Pädagogen.

ECHA-Diplom
Der nächste Fortbildungslehrgang ECHA-Diplom für Lehrpersonen beginnt am 20.09.2019. Weitere Informationen und Termine finden Sie hier.

ECHA-Coach
Der ECHA Coach Kurs beginnend im Januar 2019 ist ausgebucht. Die Termine für den Folgekurs beginnend im Januar 2020 stehen nun fest und das Anmeldeverfahren ist geöffnet.

ECHA-Zertifikat
Bei Interesse am Kurs nehmen Sie bitte Kontakt zu uns auf.

 

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D-48143 Münster
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