Online-Fachtagung: „Lehren und Lernen in Corona-Zeiten – Herausforderungen im Schuljahr 2020/2021“

Auch wenn Nordrhein-Westfalen – wie andere Länder auch – inzwischen zum sog. „schulischen Regelbetrieb“ zurückgekehrt ist, wird dieses Schuljahr kein normales sein. Denn zum einen – das haben bereits die ersten Schultage gezeigt – kann angesichts einer regional, landes- oder bundesweit erhöhten Infektionstätigkeit nicht ausgeschlossen werden, dass schulischer Präsenzunterricht vorübergehend nur eingeschränkt oder gar nicht möglich ist. Zum anderen geht es darum, Schülerinnen und Schüler dabei zu unterstützen, entstandene Lernrückstände aufzuholen.

 

Unter solch schwierigen Umständen Schule so zu gestalten, dass sowohl gesundheitliche als auch pädagogische Standards erfüllt sind, ist eine besondere Herausforderung. Diese zu bewältigen, gelingt am besten, wenn konkret anstehende Fragen gemeinsam erörtert werden.

 

Aus diesem Grund laden wir gemeinsamen mit den am Bund-Länder-Programm teilnehmenden nordrhein-westfälischen Schulen sowie den nordrhein-westfälischen Zukunfts- und Talentschulen zur Webkonferenz

 

„Lehren und Lernen in Corona-Zeiten –

Herausforderungen im Schuljahr 2020/21“

 

ein. Am 24. September 2020 soll in der Zeit zwischen 16.00 Uhr - 18.30 Uhr in einem fachlich moderierten Erfahrungsaustausch der Frage nachgegangen werden, wie im Schuljahr 2020/2021 eine erfolgreiche Förderung der Schülerinnen und Schüler gewährleistet werden kann. Alle interessierten Personen sind eingeladen, an der Veranstaltung teilzunehmen. Für die Teilnahme fallen keine Kosten an.

 

Eine Rückmeldung wird bis zum 17. September 2020 erbeten. Den Link für den Zugang zur Veranstaltung, welche über ZOOM stattfinden wird sowie konkrete Informationen zum (technischen) Ablauf wird am Montag, dem 21. September 2020 per E-Mail an alle registrierten Teilnehmer*innen versendet.  

 

Die Anmeldung zur Online-Fachtagung erfolgt via LimeSurvey über den folgenden Link.

 

http://web.icbf.de/onlinefachtagung

 

Damit eine gleichmäßige Verteilung aller Teilnehmer*innen auf die einzelnen Workshops vorgenommen werden kann, wird um die Angabe von drei vornehmlich gewünschten Workshops gebeten. Erst- und Zweitwünsche werden möglichst berücksichtigt.

Den detaillierten Programmablauf finden Sie HIER

Save the Date | Autumn School Begabte Figuren in Literatur und Unterricht vom 22.-24. Oktober 2020 in Münster

begabungslogo besUnter dem Titel Begabte Figuren in Literatur und Unterricht findet vom 22.-24. Oktober 2020 eine Autumn School an der Westfälischen Wilhelms-Universität Münster statt. Die Arbeitsgruppe Begabung in Literatur und Medien bietet hiermit interessierten Lehrpersonen und Lehramtsstudierenden ein dreitägiges Angebot, in dem sich die Teilnehmenden intensiv mit dem Thema Begabung und deren Darstellung in Literatur und Unterricht auseinandersetzen können. Das phasenübergreifende und interdisziplinäre Arbeiten durch die Einbindung erziehungswissenschaftlicher und literaturwissenschaftlicher Perspektiven steht bei der Veranstaltung im Vordergrund. Neben Vorträgen von Johannes Mayer (Universität Leipzig), Beate Laudenberg (Pädagogische Hochschule Karlsruhe), Katarina Farkas (Pädagogische Hochschule Zug, Schweiz) und David Rott (Universität Münster), die wissenschaftliche Impulse setzen werden, konnte auch die Kinderbuchautorin Anja Janotta (http://anja-janotta.de/) für die Tagung gewonnen werden. Die Autorin wird aus ihrer Buchreihe Der Theoretikerclub (http://theoretikerclub.de/) lesen und über ihre Erfahrungen zu Schullesungen sprechen. Die Autumn School ist konzipiert als Arbeitstagung und soll vielfältige Perspektiven für die Teilnehmenden bieten. Diskutiert werden sollen etwa der Begabungsbegriff aus erziehungs- und kulturwissenschaftlicher Sicht, didaktische Potenziale von begabten Figuren in (Kinder- und Jugend-)Büchern und die damit verbundenen unterrichtspraktischen Konsequenzen sowie die Partizipation und Vernetzung der Teilnehmenden in der Arbeitsgruppe Begabung in Literatur und Medien.

Für Lehramtsstudierende ist der Besuch der Autumn School kostenfrei. Für Lehrpersonen und Referendar*innen wird eine Kostenbeteiligung von 50 Euro erhoben. Inbegriffen sind hier Kaffee und kalte Getränke sowie Snacks. Am Freitag wird ein warmes Mittagessen geboten.

Die Autumn School wird unterstützt durch das Institut für Erziehungswissenschaft an der Universität Münster, das Zentrum für Lehrerbildung der Universität Münster, die Stiftung Internationales Centrum für Begabungsforschung sowie die Qualitätsoffensive Lehrerbildung der Universität Münster ‚Dealing with Diversity‘.

Das ausführliche Programm wird aktuell erstellt. Interessierte können sich bereits jetzt an David Rott (Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!) wenden.

Außerschulische Begabungsförderung für Kinder und Jugendliche aus sozial benachteiligten Lagen – Expertise für die Stiftung Mercator

Die Thematik der Begabungsförderung und Talententwicklung gewinnt in den deutschsprachigen Bildungssystemen im Kontext der Diskussion um die Notwendigkeit einer individuellen Förderung nicht nur von Kindern und Jugendlichen mit Leistungsschwierigkeiten, sondern auch von potenziell leistungsfähigen Schülerinnen und Schülern an Bedeutung. In diesem Kontext stellen Kinder und Jugendliche aus bildungsbenachteiligten Lagen eine besondere Herausforderung dar, zumal deren besondere Potenziale bis dato leider häufig nicht erkannt und daher auch nicht adäquat gefördert werden. Mit der Expertise wurde das Ziel verfolgt, den Einfluss außerschulischer Begabungsförderung auf den Bildungserfolg von Kindern und Jugendlichen aus bildungsbenachteiligten Lagen aufzuzeigen und Bedingungen zu formulieren, die zu einer gelingenden außerschulischen Begabungsförderung dieser Kinder und Jugendlichen beitragen können.

Die Expertise kann an dieser Stelle abgerufen werden.

 

Feierliche Verleihung des „ECHA-Coach“ und des Zertifikats „Experte Individuelle Förderung und Potenzialentwicklung“

2019 12 11 13 07 35 WindowAm 1. Dezember 2019 fand die gemeinsame Verleihung der abschließenden Urkunden zu den Fortbildungen ECHA-Coach – Specialist in Gifted Education und Experte Individuelle Förderung und Potenzialentwicklung in der Akademie Franz Hitze Haus in Münster statt.

16 Teilnehmerinnen und Teilnehmer des Weiterbildungslehrgangs „Experte Individuelle Förderung“ und 18 Teilnehmerinnen und Teilnehmern des Lehrgangs „Specialist in Coaching the Gifted“ nahmen ein Zertifikat der Wilhelms-Universität Münster entgegen.

Alle Teilnehmerinnen und Teilnehmer entwickelten im Vorfeld über den Zeitraum von einem Jahr mit großem Einsatz und viel Sachverstand Konzepte im Bereich der Individuellen Förderung bzw. der Begabungs- und Begabtenförderung. Möglichkeiten individueller schulischer Begabtenförderung sowie verschiedene Ansätze und Methoden von Beratung und Coaching von Kindern, Jugendlichen und auch Erwachsenen wurden in die eigene pädagogische Praxis umgesetzt und schriftlich ausgearbeitet.

Zahlreiche Schulleitungen, Kolleginnen und Kollegen sowie Familienangehörige begleiteten die Absolventinnen und Absolventen zur Verleihung. Prof. Dr. Christian Fischer als Leiter des Landeskompetenzzentrums für Individuelle Förderung NRW (lif) in Münster bzw. des Internationalen Centrums für Begabungsforschung (icbf), Ursula Klee von der Bezirksregierung Münster und Prof. Dr. Dagmar Bergs-Winkels von der ASH in Berlin würdigten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer in dieser Feierstunde. Die musikalische Begleitung durch Rosa Kremp und Micha Lorenz sorgte für einen stimmungsvollen Rahmen

20. Verleihung des ECHA-Diploma of Advanced Studies

001Am 16. November 2019 wurde den Teilnehmerinnen und Teilnehmern des 20. Weiterbildungsstudienganges „Specialist in Gifted Education“ das ECHA-Diploma der Westfälischen Wilhelms-Universität Münster und der Radboud University Nijmegen verliehen. Die Verleihung bildet den Abschluss des zweisemestrigen Weiterbildungsstudienganges, der im September 2018 begonnen hat. Alle Teilnehmerinnen und Teilnehmer haben in diesem Zeitraum mit großem Einsatz und viel Sachverstand Konzepte im Bereich der Begabungs- und Begabtenförderung erarbeitet, die in der eigenen pädagogischen Praxis erprobt, umgesetzt und im Rahmen einer empirischen Arbeit schriftlich ausgearbeitet wurden.echa transparent
Schulleitungen, Kolleginnen und Kollegen sowie Familienangehörige begleiteten die Absolventinnen und Absolventen zur Verleihung. Prof. Dr. Dr. h. c. Klaus Anderbrügge und MR Engelbert Sanders würdigten die Feierstunde in besonderem Maße.

 

 

 

Dr. Hans Riegel-Fachpreise | Jury zeichnet 19 Schüler aus

ZuschnittAuszeichnungen in naturwissenschaftlichen Fächern / Insgesamt mehr als 7.000 Euro Preisgeld

Zum zehnten Mal haben die Westfälische Wilhelms-Universität Münster (WWU), das Internationale Centrum für Begabungsforschung (ICBF) und die Dr. Hans Riegel-Stiftung jetzt die Dr. Hans Riegel-Fachpreise 2019 für Biologie, Chemie, Geographie, Informatik, Mathematik und Physik (MINT-Fächer) verliehen.

Bei dieser langjährigen Kooperation sollen außergewöhnliche Leistungen begabter Schüler und Schülerinnen belohnt und gefördert werden. Junge Talente können so frühzeitig entdeckt und für ein zukünftiges Studium begeistert werden. „Dieser Preis für herausragende Facharbeiten in MINT-Fächern leistet einen wichtigen Beitrag zur frühzeitigen Förderung der Schüler im Hinblick auf die individuelle Interessensentwicklung und gesellschaftliche Verantwortungsübernahme“, betont Christian Fischer, Professor für Begabungsforschung und individuelle Förderung an der WWU.

Professor Dr. Klaus Anderbrügge, stellv. Vorsitzender des Kuratoriums der ICBF-Stiftung, und Peter Laffin, Projektleiter der Dr. Hans Riegel-Stiftung, zeichneten die Verfasser der jeweils drei am besten bewerteten Arbeiten in jedem Fach mit insgesamt mehr als 7.000 Euro aus.

In diesem Jahr entschied sich die Experten-Jury der WWU Münster unter 99 eingereichten Arbeiten für zehn Schülerinnen und neun Schüler, die mit ihren wissenschaftlichen Arbeiten überzeugten. Die jungen Talente beschäftigten sich mit vielfältigen Themen wie beispielsweise der Wirkung von Glyphosat auf Kleintiere, der Stadt der Zukunft oder der Dicke eines Haares.

Eine Fachjury, bestehend aus Professoren und Professorinnen der Universität, begutachtete und bewertete die Arbeiten nach wissenschaftlichen Kriterien. Maßstäbe für die Prämierung sind die Formulierung einer konkreten Forschungsfrage, die Darstellung des Wissensstands zum jeweiligen Sachgebiet, das selbstständige Experimentieren der Schüler und die kritische Auseinandersetzung mit praktischen Forschungsmethoden wie beispielsweise Interviews oder Befragungen.

Peter Laffin, Projektleiter der Dr. Hans Riegel-Stiftung, freut sich über die Kontinuität der Talentförderung. „Unsere Stiftung begleitet junge Menschen auf ihrem Weg in ein naturwissenschaftliches Studium oder einen technischen Beruf. Mit diesem Wettbewerb finden und fördern wir die Talente, die Deutschland in Zukunft als gut ausgebildete Fachkräfte benötigt.“

Die Preise sind in jedem Fach dotiert mit jeweils 600 Euro für den ersten, 400 Euro für den zweiten und 200 Euro für den dritten Platz. Zudem erhalten die Schulen der Erstplatzierten einen Sachpreis in Höhe von rund 250 Euro als Anerkennung für die Betreuung der Schülerarbeiten durch die jeweiligen Fachlehrer.

(Bericht der WWU Münster | upm | jah)

Weitere Informationen, eine Fotogalerie sowie den Videomitschnitt der Preisverleihung entnehmen Sie bitte unserer Themenseite

 

Einblick in die Teilprojekte 4–6 der Förderinitiative „Leistung macht Schule“

Die Grundschule Goethe in Halberstadt (Sachsen-Anhalt) ist eine von 32 LemaS-Projektschulen, die gemeinsam mit dem ICBF noch bis Ende 2022 Projekte und Materialien zum selbstregulierten forschenden Lernen entwickelt und erprobt.

In einem Interview berichtet unsere Ansprechpartnerin Daniela Cherubim von ihren Erfahrungen des ersten Jahres. Das vollständige Interview gibt es >> hier zu lesen.

 

Lernstrategiekurs 2020 – Neue Termine

IMG 3828Der Lernstrategiekurs für besonders begabte Kinder mit Lern- und Leistungsschwierigkeiten findet das nächste Mal im Frühjahr 2020 statt. Das erste Kurswochenende, an dem wir uns mit Lernstrategien der Bereiche Informationsverarbeitung, Motivation und Selbststeuerung beschäftigen, findet am 07. und 08. Februar 2020 statt. Das Folgewochenende richtet sein Augenmerk neben der Reflexion des ersten Wochenendes  auf Präsentations- und Vortragsstrategien  und findet am 20. und 21. März 2020 statt. Der Kurs richtet sich an Kinder der fünften bis einschließlich siebten Klasse. Für Eltern gibt es die Möglichkeit optional ein Elterntraining zu besuchen.

Es sind noch wenig Plätze frei, die Anmeldefrist endet mit dem Jahr 2019.

Weiterführende Informationen zum Kursangebot finden Sie hier.

Eine Anmeldung ist nach einem persönlichen Telefonat mit Frau van Gerven möglich.

CoTalent Wizard Treffen in Rumänien

Europe cannot effort to lose talent!Blue Background nowizardFINAL

Unter diesem Motto findet vom 08. bis 12. Juli 2019 findet die zweite Workshopwoche im Rahmen des Erasmus+-Projektes „CoTalent“ in Iasi, Rumänien, statt. Dozierende und Studierende aus insgesamt sechs europäischen Ländern treffen sich, um am Projekt weiterzuarbeiten. Das CoTalent Projekt startete im Sommer 2017 unter Mitarbeit des ICBF, um die Talentförderung und –entwicklung in der europäischen Hochschullandschaft zu fördern.

Im Laufe der ersten zwei Projektjahre sind bereits einige Produkte zur Erkennung von talentierten Studierenden in der Universität sowie zur Selbstreflektion eigener Lehrmethoden für Dozierende fertiggestellt.

Das nächste Multiplier Event, bei dem die Produkte vorgestellt und getestet werden können, findet am 21. und 22. November 2019 in Münster statt. Interessierte Studierende aus dem In- und Ausland sowie Dozierende aus (inter)nationalen Universitäten sind kostenlos dazu eingeladen. Weiterführende Informationen zu den Teilnahmebedingungen können Sie hier finden.

17. Expertentagung zum Forder-Förder-Projekt im Schloss zu Münster

 mk70424jpg 48186123312 oAm 29.06.2019 fand die 17. Expertentagung zum Forder-Förder-Projekt (FFP) im Schloss der Universität zu Münster statt. Insgesamt präsentierten 101 Schüler*innen aus acht verschiedenen Grundschulen und weiterführenden Schulen aus Münster, Osnabrück und Emsdetten stolz ihre Ergebnisse vor über 400 Eltern, Verwandten, Freunden, Lehrkräften sowie studentischen Mentor*innen.

Ausgehend von ihren individuellen Interessen und Begabungen hatten sich die Schüler*innen über ein Schulhalbjahr im Rahmen einer Expertenarbeit und eines Expertenvortrages mit selbstgewählten Themen beschäftigt. Am vergangenen Samstag gaben sie dem interessierten Publikum Antworten auf Fragen wie „Welchen Einfluss haben wir auf den Klimawandel?“, „Welche Chancen und Gefahren bietet künstliche Intelligenz?“ oder „Wie wirkt sich die bilinguale Erziehung auf das weitere Leben aus?“. Weiterhin präsentierten sie zentrale Erkenntnisse zu Themen wie „Bienensterben“, „Die ISS“ oder „Der Mosasaurus“.

Prof. Dr. Michael Quante, Prorektor für Internationales und Transfer der WWU, begrüßte die Expertinnen und Experten. Prof. Dr. Christian Fischer, wissenschaftlicher Leiter des Projektes, würdigte die Arbeit der Schulen, der Schüler*innen und der studentischen Mentor*innen und freute sich, dass in diesem Jahr über 100 Schüler*innen in die Universität gekommen waren, um dort als „kleine Forscher“ ihre Projekte zu präsentieren. Zum Abschluss der Expertentagung sprach Dr. Harald Kullmann vom Zentrum für Didaktik der Biologie in der Aula in Form eines Science-Slams zum Thema "Wer nichts wird, wird Zwischenwirt". Abgerundet wurde die Expertentagung durch die feierliche Übergabe der Urkunden.

Einladung zur 17. FFP-Expertentagung – 29.06.2019 im Schloss der Universität Münster

ffp logoWelchen Einfluss haben wir auf den Klimawandel? Welche Chancen und Gefahren bietet künstliche Intelligenz? Wie wirkt sich die bilinguale Erziehung auf das weitere Leben aus? Diese und weitere spannenden Fragen und Themen haben sich SchülerInnen im 17. Durchgang des Forder-Förder-Projekts gesucht und ein Schulhalbjahr lang bearbeitet. Ausgehend von ihren individuellen Interessen und Begabungen können sich Kinder und Jugendliche, die am Forder-Förder-Projekt (FFP) des Internationalen Centrums für Begabungsforschung (ICBF) der Universität Münster teilnehmen, in ein eigenes Thema vertiefen. Ihre Ergebnisse werden sie am Samstag, dem 29. Juni 2019, im Schloss der Universität Münster ihren Eltern, MitschülerInnen und LehrerInnen präsentieren.

Gasthörer sind herzlich willkommen!

Download: Einladung zur Expertentagung (PDF)

Memorandum of Agreement zwischen der University of Connecticut und der WWU Münster

MOADie Westfälische Wilhelms-Universität Münster (WWU) baut ihre Kontakte zur Universität in Connecticut, USA, im Fachgebiet der Begabungsforschung weiter aus. Dafür unterzeichneten jetzt die beiden Hochschulen ein "Memorandum of Agreement". Vertreten werden die Universitäten durch das Renzulli Center for Creativity, Gifted Education & Talent Development und das Internationale Centrum für Begabungsforschung (ICBF). Die beiden Kooperationspartner wollen zukünftig noch intensiver zusammenarbeiten. Dies betrifft vor allem die Bereiche Forschung, Lehre und Transfer beider Universitäten. Konkret wird zunächst die Zusammenarbeit im Rahmen des Forschungsverbunds "Leistung macht Schule" (LemaS) angestrebt, um insbesondere Synergien zwischen den diagnosebasierten Individuellen Förderformaten und dem Schulischen Enrichment Modell zu nutzen. | Bild: WWU-Prorektor Prof. Dr. Michael Quante (r.) mit Prof. Dr. Joseph Renzulli, University of Connecticut



Erasmus Plus EGIFT Meeting in Münster

IMG 20190516 112856 002Das ICBF ist Teil des Erasmus Plus Projekts EGIFT. Produkt und Ziel des Projektes ist ein frei zugängliches Online-Lern-System zur Begabungsförderung für Lehrerinnen und Lehrern. Am 16. Mai 2019 trafen sich die Vertreterinnen und Vertreter aus neun Institutionen verschiedener europäischer Länder in Münster, um den aktuellen Stand der Online-Plattform www.highability.eu zu diskutieren. Der Launch der Webseite ist geplant für Ende September 2019.

Arbeitstagung "Fachdidaktik und Begabungsförderung" – Begabungsforschende tauschen sich aus

00127 Forschende aus Deutschland, der Schweiz und Österreich trafen sich am 23. und 24. Mai in Münster, um verschiedene Perspektiven auf die schulische Begabungsförderung zu diskutieren. Auf Einladung des Projektes der Qualitätsoffensive Lehrerbildung „Dealing with Diversity“ nutzten Fachdidaktikerinnen und -didaktiker sowie Bildungswissenschaftlerinnen und -wissenschaftler den interdisziplinären Austausch in der Lernwerkstatt Mathematik. Organisiert wurde die Tagung von Friedhelm Käpnick, Christian Fischer und David Rott. Besprochen wurden Möglichkeiten der inklusiven Begabungsförderung im Regelunterricht, die fachbezogenen Spezifika in den MINT-Fächern und den Geistes- und Gesellschaftswissenschaften sowie den Sprachen und fachübergreifende Chancen einer Schule, die gezielt Begabungsförderung betreibt. Vereinbart wurde auf der Arbeitstagung die weitere gemeinsame Arbeit, die nun in kleineren Arbeitsgruppen fortgesetzt werden soll, sowie Folgetreffen, die im kommenden Jahr beginnen sollen.

Lernstrategiekurs 2019

Am 15. und 16. März 2019 fand in Zusammenarbeit mit der Stiftung des ICBF der zweite Kursblock des Lernstrategiekurses für besonders begabte Kinder mit Lern- und Leistungsschwierigkeiten statt. Am diesjährigen Kurs nahmen insgesamt 18 Kinder der fünften bis siebten Klasse teil. Begleitet von sechs Mentorinnen lernten die Kinder verschiedene Strategien in den Bereichen Motivation, Selbststeuerung und Informationsverarbeitung kennen. Die am 18. und 19. Januar 2019, während des ersten Kursblocks, gelegte Basis wurde am zweiten Wochenende vertieft. Die Kinder lernten verschiedene Recherche- und Präsentationsstrategien kennen und reflektierten die Zeit zwischen dem ersten und zweiten Wochenende. Parallel zum Kurs für die Kinder fand der zweite Teil des Elterntrainings statt, welches noch einmal Möglichkeiten des Austauschs für die Erziehungsberechtigten bot.

Der nächste Lernstrategiekurs findet im Frühjahr 2020 statt. Weiterführende Informationen zum Kursangebot finden Sie hier.

Zwischenpräsentation im Forder-Förder-Projekt Plus

Mit der Zwischenpräsentation am 15.02.2019, bei der sich die teilnehmenden Schüler*innen ihre Forschungsdesigns gegenseitig vorgestellt haben, bricht nun die zweite Hälfte der Projektphase an.

In den Räumen der ULB hatten die Schüler*innen die Möglichkeit, wie auf einem Marktplatz ihre Ideen und Forschungsvorhaben zu präsentieren, ins Gespräch zu kommen und sich Rückmeldungen von den anderen Teilnehmern einzuholen. Diese sollen sie nun für die zweite Projekthälfte nutzen, in der es um die Durchführung des Forschungsvorhabens und die Verschriftlichung gehen soll.

Die Grundidee des FFP+ wird derzeit überarbeitet und unter den Bedingungen der Digitalität neu gedacht. So diente dieser Termin als einer der wenigen wichtigen Tage des Austausches und der Begegnung vor Ort an der Universität Münster. Trotz der zum Teil weiten Anreise habe es sich auf jeden Fall gelohnt, so der Kommentar eines Schülers.

Am 1.7.2019 werden alle Forschungsergebnisse in Münster im Rahmen einer Abschlusspräsentation vorgestellt. Bei Themen wie Schulstress, Motivation, Musik und Lernen sowie Ernährung und Lernen verspricht auch dies ein interessanter Nachmittag zu werden.

 

Welche Strategien braucht selbstreguliertes und forschendes Lernen? - Austausch zwischen Praxis und Wissenschaft

Erstes thematisches Netzwerktreffen der diFF-Teilprojekte 4–6 der Förderinitiative „Leistung macht Schule“

In den diFF-Teilprojekten 4–6 der Förderinitiative „Leistung macht Schule“ begeben sich 32 Projektschulen aus 15 Bundesländern gemeinsam mit Forscherinnen und Forschern des Internationalen Centrums für Begabungsforschung (ICBF) der Universität Münster auf den Weg. Innerhalb der kommenden fünf Jahre werden Materialien und Instrumente für das selbstregulierte forschende Lernen entwickelt, erprobt und evaluiert.

Am 12. Februar 2019 kam es zu einem ersten gemeinsamen thematischen Austausch. Elf Schulen, vorwiegend in den westlichen Bundesländern gelegen, sandten über 20 Lehrkräfte zum ersten Netzwerktreffen nach Münster. In der sechsstündigen Veranstaltung vernetzten sich Schulvertreterinnen und -vertreter untereinander, z. B. indem Hospitationsangebote und -gesuche ausgesprochen wurden. Natürlich wurde die Vernetzung inhaltlich gefüttert: Prof. Dr. Christian Fischer und Dr. Anne Vohrmann fassten praxisnah aktuelle wissenschaftliche Erkenntnisse zu Wirksamkeit und Arten von Lernstrategien zusammen und anschließend wurden – im Wechsel aus eigener Erarbeitung und Präsentation – Lernstrategien für den Projekteinsatz in den diFF-Teilprojekten besprochen. Die gemeinsame Arbeit auf Augenhöhe gestaltete sich hier als höchst gewinnbringend.

21. Münsteraner Schulsportgespräch am 16.01.2019

Viele Lehrkräfte stehen dem inklusiven Sportunterricht kritisch gegenüber oder fühlen sich nicht ausreichend vorbereitet auf die mit einem inklusiven Sportunterricht einhergehenden Anforderungen. Prof. Dr. Jan Erhorn wird in seinem Vortrag „Inklusiver Sportunterricht. Eine Herausforderung für die Lehrkräftebildung.“ zentrale Anforderungen an die Lehrkräfte sowie Möglichkeiten, (angehende) Lehrkräfte auf diese Anforderungen vorzubereiten, diskutierten. Eingeladen sind alle Akteure (Studierende, Lehramtsanwärterinnen und -anwärter, Lehrkräfte aller Schulformen und -stufen, Fachleiterinnen und Fachleiter, Dozentinnen und Dozenten) aus den Schulen, den Zentren für schulpraktische Lehrerausbildung und den Universitäten und sonstige Interessierte.

Die Teilnahme ist kostenfrei, es ist jedoch eine Voranmeldung unter www.sport.wwu.de/erhorn erwünscht. Im Anschluss an Vortrag und Diskussion findet ein Austausch in geselliger Runde statt.

Veranstaltungsort und -zeit: Hörsaal Leo 21, Leonardo-Campus 17, 48149 Münster, 16.01.2019, 18.00 bis 20.00 Uhr

Flyer als pdf

Studentische Hilfskraft gesucht

Zum nächstmöglichen Zeitpunkt suchen wir eine Studentische Hilfskraft für die Unterstützung im IT-Bereich.
Eine genaue Stellenbeschreibung finden Sie hier

Würdigung herausragender Projekte in der schulischen Begabungsförderung

Im Rahmen der Verleihung der ECHA-Diplome am 24. November 2018 wurden von der Namasté-Familienstiftung, vertreten durch den Vorsitzenden der Stiftung, Prof. Dr. Hans Wielens, und durch die Stiftung Internationales Centrum für Begabungsforschung, vertreten durch Heribert Woestmann, zum dritten Mal Projekte zur Begabungsförderung gewürdigt. Diese wurden während der Ausbildung zum „Specialist in Gifted Education“ von Lehrpersonen an den Schulen entwickelt und umgesetzt.

Ausgezeichnet wurden drei Projekte, die die Begabungsförderung im Bereich mathematischer Kompetenzen (Mathe-Medaillen-Treff), im Bereich der Persönlichkeitsentwicklung (kreatives Schreiben) und der regionalen Vernetzung von Schulen (Übergänge gestalten) fokussieren. Durch die finanzielle Unterstützung können diese Projekte erneut durchgeführt und optimiert werden.

 

 

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