Nachruf Prof. Victor Müller-Oppliger


 

"Unable are the loved to die, for love is immortality.”

Emily Dickinson

 

Wir trauern um

Prof. Victor Müller-Oppliger

der am 14. November 2020 verstorben ist.

Victor hatte über die Jahre seines Schaffens einen großen Einfluss auf die europäische Begabungsforschung und -förderung.

Victor startete seine berufliche Karriere zunächst an der Volksschule, bildete sich durch ein Studium der Sonderpädagogik am Institut für Spezielle Pädagogik der Universität Basel sowie der Pädagogischen Psychologie an der Universität Fribourg weiter. Nach einem Bildungsaufenthalt in den USA am National Research Center on the Gifted and Talented entwickelte Victor einen internationalen Masterstudiengang zur Integrativen Begabungs- und Begabtenförderung an der Pädagogischen Hochschule Nordwestschweiz. Darüber hinaus war er in mehreren nationalen und internationalen Netzwerken tätig, unter anderem im »International Panel of Experts of Gifted Education« (IPEGE), in der »International Research Association for Talent Development and Excellence« (IRATDE) im General Committee des »European Council for High Ability« (ECHA) und als Delegierter im »World Council for Gifted and Talented Children« (WCGTC).

Durch sein herausragendes Engagement und seinen Wissensdurst hat er nicht nur viele begabte Kinder, Eltern und Lehrpersonen bestärkt, ihren Weg zu gehen – auch wir sind Victor für sein jahrzehntelanges Wirken dankbar und werden ihn als warmherzigen Forscher und Freund in Erinnerung behalten.

Seiner Frau Salomé und seinen Kindern Michaela und Fabian gilt unsere aufrichtige Anteilnahme!

Digitale Informationsveranstaltung ECHA-Zertifikat - Fachkraft für Begabtenförderung in der frühen Kindheit

Zu der Weiterbildung  „ECHA-Zertifikat – Fachkraft für Begabtenförderung in der frühen Kindheit (10)   beginnend im April 2021 bietet das ICBF einen digitalen Informationsabend an. 
 
Nach einer kurzen Kursvorstellung geben Prof. Dr. Dagmar Bergs-Winkels (wissenschaftliche Kursleitung) und Frank Geldmacher (pädagogische Kursleitung) Ihnen die Gelegenheit,  Fragen zu stellen. Die Online-Informationsveranstaltung findet statt am Donnerstag, 18. Februar 2021, ab 18.00 Uhr. Zur Umsetzung nutzt das ICBF das Videokonferenz-Programm Zoom.
 
Bei Interesse kontaktieren Sie uns gern unter Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!, um  den Link zur Einwahl in das Meeting zu erhalten.

Ausschreibung zur Deutschen SchülerAkademie 2021

Am 28. Februar 2021 endet das Vorschlagsverfahren für die Teilnahme an der diesjährigen Deutschen SchülerAkademie. Pro Schule werden ein bis zwei Vorschläge erwartet, die Maximalzahl beträgt fünf Vorschläge. 
 
Die Deutsche SchülerAkademie ist ein Förderprogramm für leistungsfähige und motivierte Schülerinnen und Schüler, die eine der beiden Jahrgangsstufen vor dem Abschlussjahrgang besuchen. In einer SchülerAkademie bearbeiten sie 16 Tage lang gemeinsam mit Expertinnen und Experten Fragestellungen aus Wissenschaft, Forschung und Kultur.
 
Im letzten Jahr mussten aufgrund der Corona-Pandemie die geplanten Akademien abgesagt werden, konnten jedoch in digitale Workshops und Vorlesungen auf Basis der geplanten Akademie-Themen angeboten werden.
Für diesen Sommer sind wieder Präsenzakademien sowie eine Reihe von Onlinekursen geplant, wobei zum Schutz aller Akademiebeteiligten ein Hygienekonzept für die Akademien erarbeitet wurde, das ständig weiterentwickelt wird.
 
Hinweise zum Vorschlagsverfahren können dem Flyer entnommen werden. Neben den Vorschlägen seitens der Schulen ist auch ein Selbstvorschlag von Schüler*innen möglich.
 
Generelle Informationen zur SchülerAkademie finden sich hier

20-jähriges Jubiläum des Internationalen Centrums für Begabungsforschung

 

Am 2.2.2021 konnte das ICBF sein nunmehr zwanzigjähriges Bestehen feiern.

Ein Anlass für uns, den vielen Menschen, die den Entwicklungsprozess der vergangenen Jahre mitgestaltet haben, einen herzlichen Dank auszusprechen!

Im Laufe dieses Prozesses hat die Akzeptanz der Begabungsforschung und Individuellen Förderung deutlich zugenommen.

Auch die Relevanz der Begabungsförderung und Potenzialentwicklung wird angesichts der aktuellen gesellschaftlichen und globalen Herausforderungen sicher weiter steigen.

Anlässlich des Jubiläums sprach Prof. Dr. Christian Fischer, Vorstandsvorsitzender des ICBF, mit Kathrin Kottke von der Westfälischen Wilhelms-Universität über die Rolle, Aufgaben und Veränderungen in der Begabungsforschung. Das Interview ist hier zu lesen.

Abschlussmodul ECHA-Coach 8

Zum 8. Mal hat am 5. Dezember 2020 ein ECHA-Coach-Kurs die Urkunden zum ´Specialist in Coaching the Gifted` erhalten.

Der Kurs fand in diesem besonderen Jahr unter besonderen Bedingungen statt - teils in Präsenz, teils online und teils hybrid.

Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer setzten sich mit Konzepten zu Intelligenz und Begabungen, dem Erkennen von Hochbegabungen und Hochbegabten, der individuellen Förderung von Kindern in der Schule und unterschiedlichen Ansätzen zum Coaching von begabten Menschen auseinander. Sie führten unter Intervision ein eigenes Coaching durch, das sie vorstellten und reflektierten.

Die Präsentationen und Prüfungen wurden ebenfalls teils in Präsenz, teils online abgelegt.

Ob vor Ort oder online dabei - zum Abschluss haben alle gemeinsam auf den Erfolg angestoßen.

Nachruf Prof. Dr. Franz J. Mönks


 

 moenks

Was ein Mensch an Gutem in die Welt hinausgibt,

geht nicht verloren.

Albert Schweitzer

 

 

Wir trauern um den Mitbegründer des Internationalen Centrums für Begabungsforschung und das langjährige Mitglied im Kuratorium der Stiftung Internationales Centrum für Begabungsforschung

Prof. Dr. Franz J. Mönks

der am 10. März 2020 im Alter von 87 Jahren verstorben ist.

Als Pionier der Begabungsforschung in Europa hat Franz J. Mönks 1988 an der Universität Nijmegen das Centrum voor Begaafdheidsonderzoek gegründet und in den Folgejahren entscheidende Impulse und Empfehlungen für die Gründung des Internationalen Centrums für Begabungsforschung an der Universität Münster im Jahre 2001 gegeben. In seine Tätigkeit als Präsident des European Council for High Ability (ECHA) zwischen 1992 und 2008 fällt die von ihm initiierte Entwicklung des Weiterbildungsstudiums zum Erwerb des ECHA-Diploms „Specialist in Gifted Education“. Waren es auf der 4. ECHA-Konferenz im Oktober 1994 in Nijmegen erst fünf Absolventen, so sind es inzwischen allein in Münster mehr als 600 Lehrerinnen und Lehrer, die diese europaweit einmalige Weiterbildung erfolgreich abgeschlossen haben.

Wir sind Franz J. Mönks für sein mehr als dreißig Jahre währendes herausragendes Engagement in der Begabungsforschung und Begabtenförderung zu großem Dank verpflichtet. Wir werden ihm ein ehrendes Andenken bewahren und die Arbeit im ICBF in seinem Sinne weiterführen.

Seiner Familie gilt unsere aufrichtige Anteilnahme.

Prof. Dr. Christian Fischer
Vorstandsvorsitzender ICBF

 

Prof. Dr. Friedhelm Käpnick
Stellvertretender Vorstand ICBF

 

Prof. Dr. Dr. Thomas Sternberg
Vorsitzender des Kuratoriums der ICBF-Stiftung
Burkhard Jungkamp
Staatssekretär a.D., Vorsitzender ICBF-Stiftung

 

 

Dr. Hans Riegel-Fachpreise für herausragende Schülerarbeiten verliehen

Vom Blutnachweis in der forensischen Chemie bis zur Fluss-Renaturierung

 Preisverleihung 2020 | Foto: ICBF

Zum elften Mal haben die Westfälische Wilhelms-Universität Münster (WWU), das Internationale Centrum für Begabungsforschung (ICBF) und die Dr. Hans Riegel-Stiftung am Montag, 26. Oktober, gemeinsam die Dr. Hans Riegel-Fachpreise 2020 für Biologie, Chemie, Geographie, Informatik, Mathematik und Physik (MINT-Fächer) verliehen.

 

Bei dieser langjährigen Kooperation sollen außergewöhnliche Leistungen begabter Schülerinnen und Schüler belohnt und gefördert werden. Junge Talente können so frühzeitig entdeckt und für ein zukünftiges Studium begeistert werden. Christian Fischer, Professor für Begabungsforschung/ Individuelle Förderung an der WWU betont: „Dieser Preis für herausragende Facharbeiten in MINT-Fächern leistet einen wichtigen Beitrag zur nachhaltigen Bildung der Schülerinnen und Schüler mit Blick auf die individuelle Interessensentwicklung und gesellschaftliche Verantwortungsübernahme und damit auch für die innovative Zukunftsgestaltung.“

Auch wenn dieses Jahr Corona-bedingt die Preisverleihung nur digital möglich war, die Dr. Hans Riegel-Fachpreise an der WWU fanden statt und das Themenspektrum war wie gewohnt beachtlich. Die folgenden Gewinnerinnen und Gewinner nahmen ihre Auszeichnungen stolz entgegen:

  1. Platz: Mirjam Rommen, Nottuln, Annette-von-Droste-Hülshoff-Gymnasium, Biologie - Thema: „Das Ernährungsverhalten des Gemeinen Regenwurms, Lumbricus terrestris, in Anlehnung an die Forschung Charles Darwins“
  2. Platz: Lisa Maria Südfels, Rosendahl, Städtisches Gymnasium Nepomucenum Coesfeld, Biologie - Thema: „Mukoviszidose - Eine Diskussion der modernen Kausaltherapieformen und -ansätze als Erfolgstherapien für Mukoviszidose unter abschließender ethischer Evaluation“
  3. Platz: Jens Schütte, Greven, Gymnasium Augustinianum, Biologie - Thema: „Zigarettenfilter - Die Auswirkungen von Celluloseacetat auf die Umwelt“

 

  1. Platz: Lisa Koch, Raesfeld, Gymnasium Mariengarden, Chemie - Thema: „Blut in der forensischen Chemie - Blutnachweis mit Wasserstoffperoxid und Luminol“
  2. Platz: Jan Drees, Lüdinghausen, St. Antonius-Gymnasium, Chemie - Thema: „Chemische Prozesse in der Schwarz-Weiß-Fotografie - Wie entwickelt man ein monochromes Negativ?“
  3. Platz: Tobias Singer, Münster, Annette-von-Droste-Hülshoff-Gymnasium, Chemie - Thema: „Wie funktioniert die Brennstoffzelle im Versuch im Vergleich zur Funktion bei den Stadtwerken Münster?“

 

  1. Platz: Maximilian Meidt, Münster, Gymnasium Paulinum, Geographie - Thema: „Die Renaturierung der Münsterschen Aa im Teilabschnitt "Kanalstraße nördlich Lublinring" - Eine gelungene Maßnahme im Sinne einer nachhaltigen Stadtentwicklung“
  2. Platz: Oliver Manikowski, Borken, Gymnasium Mariengarden, Geographie - Thema: „Containerhafen im Finnafjord (Nord-Ost-Island) - Ein nachhaltiges Projekt?“
  3. Platz: Julia Aichele, Havixbeck, Annette-von-Droste-Hülshoff-Gymnasium, Geographie - Thema: „Kostenloser öffentlicher Personennahverkehr als tragfähiges Verkehrskonzept“

 

  1. Platz: Marlena Schmidt, Dreierwalde, Kopernikus Gymnasium, Informatik - Thema: „Implementation und Dokumentation der ersten und zweiten Aufgabe des Bundeswettbewerbs Informatik in Java“
  2. Platz: Linus Funke, Sendenhorst, Gymnasium St. Michael, Informatik - Thema: „Footbonaut - Ist der Footbonaut auch für kleinere Vereine realisierbar“
  3. Platz: Marc Brockhaus, Ennigerloh, Gymnasium St. Michael, Informatik - Thema: „Facebook, Instagram und Co. - Zu offen für Schülerinnen und Schüler? - Modellierung und Implementierung eines Sozialen Netzwerkes zur speziellen Anwendung in der Schule“

 

  1. Platz: Christian Roß, Greven, Gymnasium Augustinianum, Mathematik - Thema: „Türme von Hanoi mit 5 Stäben“
  2. Platz: Nemo Nöh, Ahlen, Gymnasium St. Michael, Mathematik - Thema: „Monopoly - Glück ohne Strategie - Aufenthaltswahrscheinlichkeiten der Spielfelder mit R mathematisch bestimmen“
  3. Platz: Felix Lerner, Herten, Max-Planck-Gymnasium, Mathematik - Thema: „Die Riemann'sche Zetafunktion“

 

  1. Platz: Sarah Nölker, Münster, Gymnasium Paulinum,Physik - Thema: „Wie beeinflusst WLAN die Keimung von Boxhornklee- und Radieschensamen?“
  2. Platz: Lara-Marie Wörmann, Senden, Marienschule Münster, Physik - Thema: „Physik in der Feuerwehr - Die maximale Wurfweite eines Strahlrohrs“

 

Die Experten-Jury der WWU Münster entschied sich für sieben Schülerinnen und zehn Schüler, die mit ihren wissenschaftlichen Arbeiten überzeugten. Die jungen Talente beschäftigten sich mit vielfältigen Themen, z. B. wie WLAN die Keimung von Boxhornklee- und Radieschensamen beeinflusst. Die Jury begutachtete und bewertete die Arbeiten nach wissenschaftlichen Kriterien. Maßstäbe für die Prämierung sind dabei neben der Formulierung einer konkreten Forschungsfrage, bzw. eines klaren Themas, der Darstellung des Wissensstands zum jeweiligen Sachgebiet, vor allem das eigene Experimentieren der Schülerinnen und Schüler sowie die kritische Auseinandersetzung mit praktischen Forschungsmethoden (z.B. Interviews, Befragungen, etc.).

 

Die Dr. Hans Riegel-Fachpreise sind in jedem Fach dotiert mit jeweils 600 Euro für den ersten Platz: 400 Euro für den zweiten Platz und 200 Euro für den dritten Platz. Zudem erhalten die Schulen der Erstplatzierten einen Sachpreis in Höhe von rund 250 Euro als Anerkennung für die Betreuung der Schülerarbeiten durch die jeweiligen Fachlehrerinnen und -lehrer.

 

In Nordrhein-Westfalen verleiht die Stiftung die Dr. Hans Riegel-Fachpreise neben Münster an vier weiteren Standorten (Bonn, Köln, Bochum, Düsseldorf) in Zusammenarbeit mit den jeweiligen Universitäten.

 

Weiterführende Informationen auf: www.hans-riegel-fachpreise.com  und

https://icbf.de/index.php/de/kooperationen/stiftung/dr-hans-riegel-fachpreis (inkl. Video).

Dem Wesen der Begabung auf der Spur - Autumn School ‚Begabung in Literatur und Unterricht‘

Die Darstellung von Begabung in Kinderliteratur und anderen Medien hat großen Einfluss auf die Wahrnehmung dieses Konstruktes in der breiten Öffentlichkeit, aber speziell auch im pädagogischen Kontext. Lehrpersonen, Pädagog*innen aus weiteren Feldern und Studierende nahmen an der interdisziplinären Autumn School ‚Begabung in Literatur und Unterricht‘ teil, um sich dem Thema aus unterschiedlichen Perspektiven zu nähern. Unterstützt wurde die Veranstaltung unter anderem durch die Stiftung Internationales Centrum für Begabungsforschung mit Sitz in Münster.

In Vorträgen und Workshops wurden Fragen spezifisch zum individuellen Begabungsverständnis aufgearbeitet, Zugänge im Unterricht unterschiedlicher Schulstufen entwickelt und literar-ästhetische Aspekte behandelt. Geplant und gestaltet wurde die Veranstaltung durch die Arbeitsgruppe ‚Begabung in Literatur und Medien‘, der Katarina Farkas (PH Zug), Beate Laudenberg (PH Karlsruhe) und Johannes Mayer (Universität Leipzig) sowie David Rott (Universität Münster) angehören.

Die Autorin Anja Janotta las während der Tagung aus ihren Romanen Der Theoretikerclub (2017) und Meine Checkliste vom Verlieben (2019) und stellte sich den Fragen der Teilnehmenden. Vorgestellt wurde auch die neue Internetseite www.begalum.de, auf der die Arbeitsgruppe eine Datenbank zum Thema zur Verfügung stellt. Im Austausch mit den Teilnehmenden wurden in diesem Kontext auch Fragen zukünftiger Zusammenarbeit und Vernetzung diskutiert. Perspektivisch soll die Autumn School eine Fortsetzung finden, um die aufgeworfenen Themen und Fragen weiter vertiefen zu können.

(David Rott)

Erfolgreich lernen in Zeiten der Pandemie – Bericht zur Online-Fachtagung am 24.9.2020

Unter dem Titel „Lehren und Lernen in Corona-Zeiten – Herausforderungen im Schuljahr 2020/212“ fand am 24.09.2020 eine Online-Fachtagung statt, zu der die nordrhein-westfälischen LemaS- und Zukunftsschulen eingeladen waren. Mit 178 Teilnehmenden, zumeist Schulleitungen und Lehrkräfte, war das Treffen, das sich im Schwerpunkt der Frage widmete, wie unter den derzeitigen Bedingungen eine erfolgreiche Förderung der Schülerinnen und Schüler gewährleistet werden kann, außerordentlich gut nachgefragt.

 

Dazu wurden in Workshops erziehungswissenschaftliche Erkenntnisse und schulpraktische Erfahrungen genutzt, um Leitprinzipien einer methodisch-didaktischen Gestaltung und Verknüpfung von Präsenz- und Fernunterricht zu erarbeiten, um Möglichkeiten einer pädagogisch reflektierten Nutzung digitaler Technologien aufzuzeigen oder um Merkmale einer wirksamen schulischen Feedback-Kultur zu erarbeiten. Zudem wurde darüber beraten, wie die Kompensation von Lernrückständen, die Förderung selbstregulierten Lernens, die individuelle Potenzialentwicklung im Kontext von Präsenz- und Fernunterricht sowie eine möglichst intensive Kooperation von Schule und Eltern gelingen können.

 

In der abschließenden Diskussion wurden die in den Workshops gewonnenen Erkenntnisse präsentiert. Wie die von der empirischen Bildungsforschung erkannten Qualitätsdimensionen für Unterricht – kognitive Aktivierung, konstruktive Unterstützung, effektive Klassenführung – nicht zuletzt durch entsprechende Nutzung digitaler Technologien auch im Hybrid- und Fernunterricht realisiert werden können, wie Instrumente der lernprozessbegleitenden Diagnostik zur individuellen Förderung genutzt werden können und wie Rückmeldungen über den jeweiligen Lernerfolg gestaltet sein müssen, um weiteren Kompetenzaufbau zu begünstigen – zu diesen und anderen in den Workshops bearbeiteten Themen wurden konkrete, schulpraktisch relevante Hinweise gegeben. Der wechselseitige Erfahrungsaustausch der Schulen und die Zusammenarbeit von Schule und Wissenschaft, das wurde deutlich, haben zu Ergebnissen geführt, von denen am Ende vor allem die Schülerinnen und Schüler profitieren werden.

Online-Fachtagung: „Lehren und Lernen in Corona-Zeiten – Herausforderungen im Schuljahr 2020/2021“

Auch wenn Nordrhein-Westfalen – wie andere Länder auch – inzwischen zum sog. „schulischen Regelbetrieb“ zurückgekehrt ist, wird dieses Schuljahr kein normales sein. Denn zum einen – das haben bereits die ersten Schultage gezeigt – kann angesichts einer regional, landes- oder bundesweit erhöhten Infektionstätigkeit nicht ausgeschlossen werden, dass schulischer Präsenzunterricht vorübergehend nur eingeschränkt oder gar nicht möglich ist. Zum anderen geht es darum, Schülerinnen und Schüler dabei zu unterstützen, entstandene Lernrückstände aufzuholen.

 

Unter solch schwierigen Umständen Schule so zu gestalten, dass sowohl gesundheitliche als auch pädagogische Standards erfüllt sind, ist eine besondere Herausforderung. Diese zu bewältigen, gelingt am besten, wenn konkret anstehende Fragen gemeinsam erörtert werden.

 

Aus diesem Grund laden wir gemeinsamen mit den am Bund-Länder-Programm teilnehmenden nordrhein-westfälischen Schulen sowie den nordrhein-westfälischen Zukunfts- und Talentschulen zur Webkonferenz

 

„Lehren und Lernen in Corona-Zeiten –

Herausforderungen im Schuljahr 2020/21“

 

ein. Am 24. September 2020 soll in der Zeit zwischen 16.00 Uhr - 18.30 Uhr in einem fachlich moderierten Erfahrungsaustausch der Frage nachgegangen werden, wie im Schuljahr 2020/2021 eine erfolgreiche Förderung der Schülerinnen und Schüler gewährleistet werden kann. Alle interessierten Personen sind eingeladen, an der Veranstaltung teilzunehmen. Für die Teilnahme fallen keine Kosten an.

 

Eine Rückmeldung wird bis zum 17. September 2020 erbeten. Den Link für den Zugang zur Veranstaltung, welche über ZOOM stattfinden wird sowie konkrete Informationen zum (technischen) Ablauf wird am Montag, dem 21. September 2020 per E-Mail an alle registrierten Teilnehmer*innen versendet.  

 

Die Anmeldung zur Online-Fachtagung erfolgt via LimeSurvey über den folgenden Link.

 

http://web.icbf.de/onlinefachtagung

 

Damit eine gleichmäßige Verteilung aller Teilnehmer*innen auf die einzelnen Workshops vorgenommen werden kann, wird um die Angabe von drei vornehmlich gewünschten Workshops gebeten. Erst- und Zweitwünsche werden möglichst berücksichtigt.

Den detaillierten Programmablauf finden Sie HIER

Save the Date | Autumn School Begabte Figuren in Literatur und Unterricht vom 22.-24. Oktober 2020 in Münster

begabungslogo besUnter dem Titel Begabte Figuren in Literatur und Unterricht findet vom 22.-24. Oktober 2020 eine Autumn School an der Westfälischen Wilhelms-Universität Münster statt. Die Arbeitsgruppe Begabung in Literatur und Medien bietet hiermit interessierten Lehrpersonen und Lehramtsstudierenden ein dreitägiges Angebot, in dem sich die Teilnehmenden intensiv mit dem Thema Begabung und deren Darstellung in Literatur und Unterricht auseinandersetzen können. Das phasenübergreifende und interdisziplinäre Arbeiten durch die Einbindung erziehungswissenschaftlicher und literaturwissenschaftlicher Perspektiven steht bei der Veranstaltung im Vordergrund. Neben Vorträgen von Johannes Mayer (Universität Leipzig), Beate Laudenberg (Pädagogische Hochschule Karlsruhe), Katarina Farkas (Pädagogische Hochschule Zug, Schweiz) und David Rott (Universität Münster), die wissenschaftliche Impulse setzen werden, konnte auch die Kinderbuchautorin Anja Janotta (http://anja-janotta.de/) für die Tagung gewonnen werden. Die Autorin wird aus ihrer Buchreihe Der Theoretikerclub (http://theoretikerclub.de/) lesen und über ihre Erfahrungen zu Schullesungen sprechen. Die Autumn School ist konzipiert als Arbeitstagung und soll vielfältige Perspektiven für die Teilnehmenden bieten. Diskutiert werden sollen etwa der Begabungsbegriff aus erziehungs- und kulturwissenschaftlicher Sicht, didaktische Potenziale von begabten Figuren in (Kinder- und Jugend-)Büchern und die damit verbundenen unterrichtspraktischen Konsequenzen sowie die Partizipation und Vernetzung der Teilnehmenden in der Arbeitsgruppe Begabung in Literatur und Medien.

Für Lehramtsstudierende ist der Besuch der Autumn School kostenfrei. Für Lehrpersonen und Referendar*innen wird eine Kostenbeteiligung von 50 Euro erhoben. Inbegriffen sind hier Kaffee und kalte Getränke sowie Snacks. Am Freitag wird ein warmes Mittagessen geboten.

Die Autumn School wird unterstützt durch das Institut für Erziehungswissenschaft an der Universität Münster, das Zentrum für Lehrerbildung der Universität Münster, die Stiftung Internationales Centrum für Begabungsforschung sowie die Qualitätsoffensive Lehrerbildung der Universität Münster ‚Dealing with Diversity‘.

Das ausführliche Programm wird aktuell erstellt. Interessierte können sich bereits jetzt an David Rott (Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!) wenden.

3. Schweizer Kongress zur Begabungs- und Begabtenförderung

Vom 14.–16. Januar 2021 findet der nächste, internationale Kongress zur schulischen Begabungs- und Begabtenförderung am Campus Muttenz (bei Basel) in der Schweiz statt.

Ausgerichtet wird der Kongress zum dritten Mal von der Fachhochschule und Pädagogischen Hochschule Nordwestschweiz.

Auf der Kongresshomepage heißt es zur gewählten Thematik "Begabtenförderung heißt Verantwortung übernehmen, für das eigene Lernen, für die Gemeinschaft, für die Zukunft" : "Das Kongressthema schliesst an die aktuelle Schulentwicklung zum leistungs- und begabungsdifferenzierenden Lernen an, in denen alle Schülerinnen und Schüler ihre Potenziale in adäquate Leistungen umsetzen können. Dabei stehen alle am Lernen Beteiligten in gemeinsamer Verantwortung: Die Lernenden für ihr eigenes Lernen (selbstorganisiertes und reflexives Lernen in individualisierenden Lernangeboten). Lehrpersonen und Schulen für die angemessene Förderung besonders leistungsstarker Schülerinnen und Schüler und den Aufbau von fachlichen und überfachlichen Kompetenzen zu den rasant sich verändernden Erfordernissen des 21. Jahrhunderts. Bildungsverantwortliche für die Förderung der «klugen Köpfe von morgen» als Leistungsträger einer zukünftigen Gesellschaft.

Aktuelle Entwicklungen zeigen, dass «Wissen ohne Gewissen» sozial, gesellschaftlich und ökologisch problematisch sein kann. Aus diesem Grund widmet sich der Kongress zusätzlich zur Realisierung individueller Begabungen und Exzellenz auch der Förderung von Mit-Verantwortung, «Leadership» in der Gemeinschaft und der ethischen Reflexion des eigenen Handelns und Denkens. Gerade besonders Leistungsfähige sollen in der Entwicklung reflexiver Fähigkeiten und im Verantwortungsbewusstsein gefördert werden; sie sind die Gestalter und Gestalterinnen einer wertegebundenen gemeinsamen Zukunft unserer Gesellschaft und Umwelt."

Weitere Informationen zum Kongress sowie zur Anmeldung finden Sie unter: https://www.begabungsfoerderungkongress.ch/der-kongress/anmeldung/

Außerschulische Begabungsförderung für Kinder und Jugendliche aus sozial benachteiligten Lagen – Expertise für die Stiftung Mercator

Die Thematik der Begabungsförderung und Talententwicklung gewinnt in den deutschsprachigen Bildungssystemen im Kontext der Diskussion um die Notwendigkeit einer individuellen Förderung nicht nur von Kindern und Jugendlichen mit Leistungsschwierigkeiten, sondern auch von potenziell leistungsfähigen Schülerinnen und Schülern an Bedeutung. In diesem Kontext stellen Kinder und Jugendliche aus bildungsbenachteiligten Lagen eine besondere Herausforderung dar, zumal deren besondere Potenziale bis dato leider häufig nicht erkannt und daher auch nicht adäquat gefördert werden. Mit der Expertise wurde das Ziel verfolgt, den Einfluss außerschulischer Begabungsförderung auf den Bildungserfolg von Kindern und Jugendlichen aus bildungsbenachteiligten Lagen aufzuzeigen und Bedingungen zu formulieren, die zu einer gelingenden außerschulischen Begabungsförderung dieser Kinder und Jugendlichen beitragen können.

Die Expertise kann an dieser Stelle abgerufen werden.

 

Feierliche Verleihung des „ECHA-Coach“ und des Zertifikats „Experte Individuelle Förderung und Potenzialentwicklung“

2019 12 11 13 07 35 WindowAm 1. Dezember 2019 fand die gemeinsame Verleihung der abschließenden Urkunden zu den Fortbildungen ECHA-Coach – Specialist in Gifted Education und Experte Individuelle Förderung und Potenzialentwicklung in der Akademie Franz Hitze Haus in Münster statt.

16 Teilnehmerinnen und Teilnehmer des Weiterbildungslehrgangs „Experte Individuelle Förderung“ und 18 Teilnehmerinnen und Teilnehmern des Lehrgangs „Specialist in Coaching the Gifted“ nahmen ein Zertifikat der Wilhelms-Universität Münster entgegen.

Alle Teilnehmerinnen und Teilnehmer entwickelten im Vorfeld über den Zeitraum von einem Jahr mit großem Einsatz und viel Sachverstand Konzepte im Bereich der Individuellen Förderung bzw. der Begabungs- und Begabtenförderung. Möglichkeiten individueller schulischer Begabtenförderung sowie verschiedene Ansätze und Methoden von Beratung und Coaching von Kindern, Jugendlichen und auch Erwachsenen wurden in die eigene pädagogische Praxis umgesetzt und schriftlich ausgearbeitet.

Zahlreiche Schulleitungen, Kolleginnen und Kollegen sowie Familienangehörige begleiteten die Absolventinnen und Absolventen zur Verleihung. Prof. Dr. Christian Fischer als Leiter des Landeskompetenzzentrums für Individuelle Förderung NRW (lif) in Münster bzw. des Internationalen Centrums für Begabungsforschung (icbf), Ursula Klee von der Bezirksregierung Münster und Prof. Dr. Dagmar Bergs-Winkels von der ASH in Berlin würdigten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer in dieser Feierstunde. Die musikalische Begleitung durch Rosa Kremp und Micha Lorenz sorgte für einen stimmungsvollen Rahmen

20. Verleihung des ECHA-Diploma of Advanced Studies

001Am 16. November 2019 wurde den Teilnehmerinnen und Teilnehmern des 20. Weiterbildungsstudienganges „Specialist in Gifted Education“ das ECHA-Diploma der Westfälischen Wilhelms-Universität Münster und der Radboud University Nijmegen verliehen. Die Verleihung bildet den Abschluss des zweisemestrigen Weiterbildungsstudienganges, der im September 2018 begonnen hat. Alle Teilnehmerinnen und Teilnehmer haben in diesem Zeitraum mit großem Einsatz und viel Sachverstand Konzepte im Bereich der Begabungs- und Begabtenförderung erarbeitet, die in der eigenen pädagogischen Praxis erprobt, umgesetzt und im Rahmen einer empirischen Arbeit schriftlich ausgearbeitet wurden.echa transparent
Schulleitungen, Kolleginnen und Kollegen sowie Familienangehörige begleiteten die Absolventinnen und Absolventen zur Verleihung. Prof. Dr. Dr. h. c. Klaus Anderbrügge und MR Engelbert Sanders würdigten die Feierstunde in besonderem Maße.

 

 

 

Dr. Hans Riegel-Fachpreise | Jury zeichnet 19 Schüler aus

ZuschnittAuszeichnungen in naturwissenschaftlichen Fächern / Insgesamt mehr als 7.000 Euro Preisgeld

Zum zehnten Mal haben die Westfälische Wilhelms-Universität Münster (WWU), das Internationale Centrum für Begabungsforschung (ICBF) und die Dr. Hans Riegel-Stiftung jetzt die Dr. Hans Riegel-Fachpreise 2019 für Biologie, Chemie, Geographie, Informatik, Mathematik und Physik (MINT-Fächer) verliehen.

Bei dieser langjährigen Kooperation sollen außergewöhnliche Leistungen begabter Schüler und Schülerinnen belohnt und gefördert werden. Junge Talente können so frühzeitig entdeckt und für ein zukünftiges Studium begeistert werden. „Dieser Preis für herausragende Facharbeiten in MINT-Fächern leistet einen wichtigen Beitrag zur frühzeitigen Förderung der Schüler im Hinblick auf die individuelle Interessensentwicklung und gesellschaftliche Verantwortungsübernahme“, betont Christian Fischer, Professor für Begabungsforschung und individuelle Förderung an der WWU.

Professor Dr. Klaus Anderbrügge, stellv. Vorsitzender des Kuratoriums der ICBF-Stiftung, und Peter Laffin, Projektleiter der Dr. Hans Riegel-Stiftung, zeichneten die Verfasser der jeweils drei am besten bewerteten Arbeiten in jedem Fach mit insgesamt mehr als 7.000 Euro aus.

In diesem Jahr entschied sich die Experten-Jury der WWU Münster unter 99 eingereichten Arbeiten für zehn Schülerinnen und neun Schüler, die mit ihren wissenschaftlichen Arbeiten überzeugten. Die jungen Talente beschäftigten sich mit vielfältigen Themen wie beispielsweise der Wirkung von Glyphosat auf Kleintiere, der Stadt der Zukunft oder der Dicke eines Haares.

Eine Fachjury, bestehend aus Professoren und Professorinnen der Universität, begutachtete und bewertete die Arbeiten nach wissenschaftlichen Kriterien. Maßstäbe für die Prämierung sind die Formulierung einer konkreten Forschungsfrage, die Darstellung des Wissensstands zum jeweiligen Sachgebiet, das selbstständige Experimentieren der Schüler und die kritische Auseinandersetzung mit praktischen Forschungsmethoden wie beispielsweise Interviews oder Befragungen.

Peter Laffin, Projektleiter der Dr. Hans Riegel-Stiftung, freut sich über die Kontinuität der Talentförderung. „Unsere Stiftung begleitet junge Menschen auf ihrem Weg in ein naturwissenschaftliches Studium oder einen technischen Beruf. Mit diesem Wettbewerb finden und fördern wir die Talente, die Deutschland in Zukunft als gut ausgebildete Fachkräfte benötigt.“

Die Preise sind in jedem Fach dotiert mit jeweils 600 Euro für den ersten, 400 Euro für den zweiten und 200 Euro für den dritten Platz. Zudem erhalten die Schulen der Erstplatzierten einen Sachpreis in Höhe von rund 250 Euro als Anerkennung für die Betreuung der Schülerarbeiten durch die jeweiligen Fachlehrer.

(Bericht der WWU Münster | upm | jah)

Weitere Informationen, eine Fotogalerie sowie den Videomitschnitt der Preisverleihung entnehmen Sie bitte unserer Themenseite

 

Einblick in die Teilprojekte 4–6 der Förderinitiative „Leistung macht Schule“

Die Grundschule Goethe in Halberstadt (Sachsen-Anhalt) ist eine von 32 LemaS-Projektschulen, die gemeinsam mit dem ICBF noch bis Ende 2022 Projekte und Materialien zum selbstregulierten forschenden Lernen entwickelt und erprobt.

In einem Interview berichtet unsere Ansprechpartnerin Daniela Cherubim von ihren Erfahrungen des ersten Jahres. Das vollständige Interview gibt es >> hier zu lesen.

 

Lernstrategiekurs 2020 – Neue Termine

IMG 3828Der Lernstrategiekurs für besonders begabte Kinder mit Lern- und Leistungsschwierigkeiten findet das nächste Mal im Frühjahr 2020 statt. Das erste Kurswochenende, an dem wir uns mit Lernstrategien der Bereiche Informationsverarbeitung, Motivation und Selbststeuerung beschäftigen, findet am 07. und 08. Februar 2020 statt. Das Folgewochenende richtet sein Augenmerk neben der Reflexion des ersten Wochenendes  auf Präsentations- und Vortragsstrategien  und findet am 20. und 21. März 2020 statt. Der Kurs richtet sich an Kinder der fünften bis einschließlich siebten Klasse. Für Eltern gibt es die Möglichkeit optional ein Elterntraining zu besuchen.

Es sind noch wenig Plätze frei, die Anmeldefrist endet mit dem Jahr 2019.

Weiterführende Informationen zum Kursangebot finden Sie hier.

Eine Anmeldung ist nach einem persönlichen Telefonat mit Frau van Gerven möglich.

CoTalent Wizard Treffen in Rumänien

Europe cannot effort to lose talent!Blue Background nowizardFINAL

Unter diesem Motto findet vom 08. bis 12. Juli 2019 findet die zweite Workshopwoche im Rahmen des Erasmus+-Projektes „CoTalent“ in Iasi, Rumänien, statt. Dozierende und Studierende aus insgesamt sechs europäischen Ländern treffen sich, um am Projekt weiterzuarbeiten. Das CoTalent Projekt startete im Sommer 2017 unter Mitarbeit des ICBF, um die Talentförderung und –entwicklung in der europäischen Hochschullandschaft zu fördern.

Im Laufe der ersten zwei Projektjahre sind bereits einige Produkte zur Erkennung von talentierten Studierenden in der Universität sowie zur Selbstreflektion eigener Lehrmethoden für Dozierende fertiggestellt.

Das nächste Multiplier Event, bei dem die Produkte vorgestellt und getestet werden können, findet am 21. und 22. November 2019 in Münster statt. Interessierte Studierende aus dem In- und Ausland sowie Dozierende aus (inter)nationalen Universitäten sind kostenlos dazu eingeladen. Weiterführende Informationen zu den Teilnahmebedingungen können Sie hier finden.

17. Expertentagung zum Forder-Förder-Projekt im Schloss zu Münster

 mk70424jpg 48186123312 oAm 29.06.2019 fand die 17. Expertentagung zum Forder-Förder-Projekt (FFP) im Schloss der Universität zu Münster statt. Insgesamt präsentierten 101 Schüler*innen aus acht verschiedenen Grundschulen und weiterführenden Schulen aus Münster, Osnabrück und Emsdetten stolz ihre Ergebnisse vor über 400 Eltern, Verwandten, Freunden, Lehrkräften sowie studentischen Mentor*innen.

Ausgehend von ihren individuellen Interessen und Begabungen hatten sich die Schüler*innen über ein Schulhalbjahr im Rahmen einer Expertenarbeit und eines Expertenvortrages mit selbstgewählten Themen beschäftigt. Am vergangenen Samstag gaben sie dem interessierten Publikum Antworten auf Fragen wie „Welchen Einfluss haben wir auf den Klimawandel?“, „Welche Chancen und Gefahren bietet künstliche Intelligenz?“ oder „Wie wirkt sich die bilinguale Erziehung auf das weitere Leben aus?“. Weiterhin präsentierten sie zentrale Erkenntnisse zu Themen wie „Bienensterben“, „Die ISS“ oder „Der Mosasaurus“.

Prof. Dr. Michael Quante, Prorektor für Internationales und Transfer der WWU, begrüßte die Expertinnen und Experten. Prof. Dr. Christian Fischer, wissenschaftlicher Leiter des Projektes, würdigte die Arbeit der Schulen, der Schüler*innen und der studentischen Mentor*innen und freute sich, dass in diesem Jahr über 100 Schüler*innen in die Universität gekommen waren, um dort als „kleine Forscher“ ihre Projekte zu präsentieren. Zum Abschluss der Expertentagung sprach Dr. Harald Kullmann vom Zentrum für Didaktik der Biologie in der Aula in Form eines Science-Slams zum Thema "Wer nichts wird, wird Zwischenwirt". Abgerundet wurde die Expertentagung durch die feierliche Übergabe der Urkunden.

 

ICBF | Adresse und Anschrift

Post: Georgskommende 33 
Besuch: Krummer Timpen 57
D-48143 Münster

» Anfahrt

 

Sekretariat des ICBF

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