Forum "Bildungsungleichheit und Talentförderung"

Der Umgang mit Heterogenität und Inklusion ist nach wie vor ein zentrales schulpädagogisches Thema. Bildungskonzepte schwanken zwischen Ansätzen, Nachteile auszugleichen, und Initiativen, besondere Stärken junger Menschen gezielt zu fördern. Ein potenzialorientierter Umgang mit Diversität und Inklusion im Sinne einer Pädagogik der Vielfalt kann aber gewinnbringend für alle sein.

Dieses Thema aufgreifend fand am Dienstag, den 27. Juni 2017 in Münster das Forum „Bildungsungleichheit und Talentförderung“ statt, das von der WWU Münster und dem Lif NRW in Kooperation mit der Bezirksregierung Münster und dem Zentrum für Lehrerbildung in Münster veranstaltet wurde.

Erster Durchgang erfolgreich abgeschlossen: Ergebnispräsentation des Forder-Förder-Projektes Plus

Seit Beginn des Schuljahres 2016/17 bietet das ICBF erstmalig das Format Forder-Förder-Projekt Plus. Forschendes Lernen – das Lernen erforschen (FFP-Plus) an. In diesem Projekt arbeiten Schülerinnen und Schüler der Oberstufe gemeinsam mit Studierenden der WWU an individuellen Forschungsvorhaben im Kontext Lernen bzw. Lernstrategien.

Am 30.06.2017 fand die Ergebnispräsentation des Förder-Förder-Projektes Plus im Vom-Stein-Haus statt. Insgesamt präsentierten 19 Schüler*innen sowie Studierende der WWU Münster ihre Forschungsergebnisse vor Publikum und gaben Antworten auf Fragestellungen wie „Welchen Einfluss hat Musik auf die Konzentrationsfähigkeit?“ „Wie kann Inklusion gelingen?“ „Warum ist es wichtig, seinen Lerntypus zu kennen?“.

Prof. Dr. Christian Fischer und Dr. David Rott würdigten die Arbeit aller Beteiligten, die zum Gelingen dieses Projektes beigetragen haben. Nach den Sommerferien beginnt der zweite Projekt-Durchgang

Ablauf der Tagung inklusive aller Vortragstitel

Forder-Förder-Projekt: Studentische Mentor*innen gesucht!

Das Forder-Förder-Projekt (FFP) dient der Individuellen Förderung selbstregulierter Lernprozesse bei Schüler*innen der Grundschule (Klasse 2 bis 4) und der Sekundarstufe I (Klasse 5 bis 9). Die Schüler*innen arbeiten im Projekt wöchentlich je eine Doppelstunde an einer Expertenarbeit und einem Expertenvortrag zu einem Thema ihres Interesses. Ziel ist es, Kinder in Bereichen ihrer individuellen Interessen und Begabungen herauszufordern und sie damit zugleich bei der Entwicklung ihrer Lernkompetenzen zu fördern. Studierende übernehmen dabei die Rolle von Lernberater*innen bzw. Mentor*innen und erhalten auf diese Weise intensive Einblicke in die Individuelle Förderung und Begabungsförderung in der Praxis.

Aktuell werden noch (Lehramts-)Studierende gesucht, die das Projekt – zur Anrechnung als Praktikum ((E)OP, BFP, KP) oder freiwillig ergänzend zum regulären Studium – als Mentor*innen begleiten möchten.

Falls Sie Interesse an der Teilnahme am Projekt haben oder weitere Informationen benötigen, melden Sie sich gerne per Mail bei den Projektkoordinatorinnen Julia Gilhaus (Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!) oder Sarah Rotthues (Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!).

Nähere Infos zum FFP sowie zur Infoveranstaltung finden Sie hier.

Nachbericht der Internationalen Honors-Konferenz in Zwolle

Auf der Internationalen Honors-Konferenz in Zwolle, den Niederlanden, die vom 7. bis 9. Juni 2017 stattgefunden hat, konnte das European Honors Council das erste Journal des European Honors Council vorstellen und in einer Printversion veröffentlichen. Das EHC wurde im Juni 2016 gegründet und hat es sich zur Aufgabe gemacht, die unterschiedlichen Akteure in Honorsprogrammen zu verbinden und ein Netzwerk zu schaffen, welches einen Austausch von Wissenschaftler/innen, Lehrenden und Studierenden ermöglicht.

Das Journal enthält Beiträge der Honorskonferenz von 2016, die sich mit der internationalen Förderung und Begleitung von talentierten und motivierten Studierenden der Hochschulen und Universitäten in Europa beschäftigten.
Das Journal und die einzelnen Beiträge sind auch online über www.jehc.eu zu erhalten.

15. Expertentagung zum Forder-Förder-Projekt im Schloss zu Münster

Am 17.06.2017 fand die mittlerweile 15. Expertentagung zum Forder-Förder-Projekt (FFP) im Schloss der Universität zu Münster statt. Insgesamt präsentierten 115 Schüler*innen aus acht verschiedenen Grundschulen und weiterführenden Schulen aus Münster und Osnabrück stolz ihre Ergebnisse vor über 400 Eltern, Verwandten, Freunden, Lehrkräften sowie studentischen Mentor*innen.

Ausgehend von ihren individuellen Interessen und Begabungen hatten sich die Schüler*innen über ein Schulhalbjahr im Rahmen einer Expertenarbeit und eines Expertenvortrages mit selbstgewählten Themen beschäftigt. Am vergangenen Samstag präsentierten sie ihre Erkenntnisse zu Themen wie "Zirkus“, „Unser Sonnensystem“ oder „Wolkenkratzer“ und gaben Antworten auf Fragestellungen wie „Wie fördert schulischer Respekt die Jugend für eine Erfolgreiche Zukunft?“ oder „Wer hat Trump zum Präsidenten in den vereinigten Staaten gewählt und warum?“.

Engelbert Sanders, Ministerialrat des Ministeriums für Schule und Weiterbildung, begrüßte die Expertinnen und Experten. Prof. Dr. Christian Fischer, wissenschaftlicher Leiter des Projektes, würdigte die Arbeit der Schulen, der Schüler*innen und der studentischen Mentor*innen und freute sich, dass auch in diesem Jahr so viele Schüler*innen in die Universität gekommen waren, um dort als „kleine Forscher“ ihre Projekte zu präsentieren. Im Rahmen der Abschlussveranstaltung berichtete Prof. Dr. Harald Strauß, Dekan des Fachbereichs Geowissenschaften, anhand beeindruckenden Videomaterials von heißen Quellen und blühenden Leben am Meeresboden. Abgerundet wurde die Expertentagung durch die feierliche Übergabe der Urkunden.

Einladung

Forder-Förder-Projekt Plus - Ergebnispräsentation am 30.06.2017

Forder-Förder-Projekt Plus – Ergebnispräsentation am 30.06.2017

Seit Beginn des Schuljahres 2016/17 bietet das ICBF erstmalig das Format Forder-Förder-Projekt Plus. Forschendes Lernen – das Lernen erforschen (FFP-Plus) an. In diesem Projekt arbeiten Schülerinnen und Schüler der Oberstufe gemeinsam mit Studierenden der WWU an individuellen Forschungsvorhaben im Kontext Lernen bzw. Lernstrategien.

Welchen Einfluss hat Musik auf die Konzentrationsfähigkeit? Wie kann Inklusion gelingen? Warum ist es wichtig, seinen Lerntypus zu kennen?

Mit diesen und weiteren Forschungsfragen aus dem Themenkomplex Lernen haben sich die Teilnehmenden über ein Schuljahr lang auseinandergesetzt. Am Freitag, dem 30. Juni 2017, werden zentrale Ergebnisse im Rahmen einer Fachtagung im Vom-Stein-Haus (Schlossplatz 34) mündlich präsentiert.

Ablauf der Tagung inklusive aller Vortragstitel

Forum 2017 "Bildungsungleichheit und Talentförderung"

Forum 2017 „Bildungsungleichheit und Talentförderung“ Der Umgang mit Heterogenität und Inklusion sind nach wie vor zentrale schulpädagogische Themen. Bildungskonzepte schwanken zwischen Ansätzen, Nachteile auszugleichen, und Initiativen, besondere Stärken junger Menschen gezielt zu fördern. Das Ergebnis sind häufig Polarisierungen im Schulsystem. In der Ringvorlesung in diesem Sommersemester am Fachbereich Erziehungswissenschaften der Universität Münster werden unterschiedliche Ansätze vorgestellt. Diese zeigen, dass ein potenzialorientierter Umgang mit Diversität und Inklusion im Sinne einer Pädagogik der Vielfalt gewinnbringend für alle sein kann.

Im Rahmen dieser Ringvorlesung findet am 27. Juni 2017 das Forum „Bildungsungleichheit und Talentförderung“ in Kooperation mit der Bezirksregierung Münster und dem Zentrum für Lehrerbildung statt. Der Veranstaltungsort ist das Vom-Stein-Haus (Schlossplatz 34, Münster).

Nach den Kurzvorträgen von Prof. Dr. Wilfried Bos (Technische Universität Dortmund) zum Thema „Befunde aus den Vergleichsstudien“ und von Prof. Dr. El-Mafalaani (Fachhochschule Münster) über die „Bildungsgerechtigkeit und Migration“ werden beide Referenten an einer Podiumsdiskussion teilnehmen. Die weiteren Diskutanten sind: Prof. Dr. Wolfgang Böttcher (Universität Münster), Prof. Dr. Christian Fischer (Universität Münster), OStD‘ Dorothee Schlüter (Schulleiterin ASGS-Gymnasium Marl), Dr. Michael Voges (Staatssrat a.D.), RB‘r Ulrich Wehrhöfer (MSW NRW). Die Moderation übernimmt Staatssekretär a.D. Burkhard Jungkamp.

Das Forum richtet sich an alle Lehrpersonen, Referendarinnen und Referendare, Studierende sowie alle weiteren Interessierte. Das genaue Programm finden Sie hier.

Die Teilnahme ist kostenlos. Um Anmeldung wird gebeten unter dem folgenden Link: www.zukunftsschulen-nrw.de/lif-tagung-2017.

6. Münsterscher Bildungskongress - Call for Paper

Der 6. Münstersche Bildungskongress mit dem Titel „Begabungsförderung. Leistungsentwicklung. Bildungsgerechtigkeit für alle!“ findet vom 19. – 22. September 2018 statt. Wir freuen uns, dass wir mit Prof. Dr. Andreas Schleicher, OECD Direktor des Direktorats für Bildung und PISA-Koordinator, einen ausgewiesenen Experten zu den Entwicklungen des deutschen Bildungssystems als Eröffnungsredner des Kongresses gewinnen konnten.

Im Rahmen des Nachmittagsbereiches können sich wieder (Nachwuchs-)Wissenschaftler/innen und Praktiker/innen mit einem Beitrag bewerben. Der Call for Papers soll für den Nachmittagsbereich im Rahmen des Kongresses eine Differenzierung hinsichtlich pädagogisch-praktischer Implikationen sowie wissenschaftlicher Aspekte ermöglichen. Möglich ist es, sich für folgende Formate zu bewerben: praxisorientierter Vortrag (45 Minuten), wissenschaftlich orientierter Vortrag (30 Minuten), Workshop (90 Minuten), Symposium (90 Minuten), Poster. Beiträge können ab sofort und bis zum 15. April 2018 online über folgenden Link eingereicht werden:

http://icbfkongress.de/call-for-papers/anmeldung-call-for-papers

Um regelmäßig neue Informationen zum Kongress zu erhalten, registrieren Sie sich gerne mit einer kurzen E-Mail an Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! oder besuchen Sie unsere Homepage http://icbfkongress.de.

Ankündigung der Ringvorlesung Sommersemester 2017

In Kooperation mit dem Internationalen Centrum für Begabungsforschung (ICBF) und dem Landeskompetenzzentrum für individuelle Förderung NRW (lif) wird im Sommersemester 2017 im Institut für Erziehungswissenschaften an der Universität Münster wieder eine Ringvorlesung angeboten.

Der Umgang mit Heterogenität und Inklusion ist nach wie vor ein zentrales schulpädagogisches Thema. Daher greift die Ringvorlesung im Sommersemester 2017 das Thema „Potenzialorientierter Umgang mit Diversität und Inklusion“ auf. Dabei werden hinsichtlich vielfältiger Herausforderungen für die diversitätssensible und inklusionsorientierte Umgestaltung des Schulsystems die Expertise aus unterschiedlichen Fachrichtungen innerhalb sowie außerhalb der Universität Münster gebündelt.

Derzeit schwanken Bildungskonzepte zwischen Ansätzen, Nachteile auszugleichen, und Initiativen, besondere Stärken junger Menschen gezielt zu fördern. Das Ergebnis sind häufig Polarisierungen im Schulsystem. In dieser Ringvorlesung sollen unterschiedliche Ansätze vorgestellt werden, die zeigen, dass ein potenzialorientierter Umgang mit Diversität und Inklusion im Sinne einer Pädagogik der Vielfalt gewinnbringend für alle sein kann.

Die Ringvorlesung ist für interessierte Pädagoginnen und Pädagogen ab dem 2.05.2017 geöffnet. Die Veranstaltung findet dienstags in der Zeit von 16.15 - 17.45 Uhr im S 10 im Schloss der Universität Münster (4. OG) statt.

Hier können Sie die aktuelle Ringvorlesung herunterladen.

Einladung zu einer Informationsveranstaltung über Weiterbildungen am LIF NRW und ICBF

Am 1. Juni 2017 findet von 18.00 – ca. 19.30 Uhr im Schloss der Universität Münster (Raum S1 im Schloss der Universität Münster, Schlossplatz 2, 48149 Münster) eine Informationsveranstaltung zu den beiden Weiterbildungsformaten des LIF NRW und ICBF Experte Individuelle Förderung und ECHA-Diplom – Specialist in Gifted Education statt. Im Rahmen dieser Veranstaltung erhalten Sie genauere Einblicke in die Themen des Experten Individuelle Förderung und des ECHA-Diploms. Nach einer Vorstellung der Maßnahmen durch Professor Dr. Christian Fischer haben Sie die Gelegenheit, offene Fragen persönlich zu klären. Anmeldungen zu dieser Veranstaltung werden via E-Mail (Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!) erbeten.

International Honours Conference 2017

Am Donnerstag den 8. und Freitag den 9. Juni 2017 findet in Zwolle, Niederlande, die nächste jährlich stattfindende internationale Honours Conference statt.

 

„Creating community“ ist das Thema der Konferenz. Im Fokus steht daher der lokale, regionale, nationale und internationale Austausch von Studierenden, Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern, Dozentinnen und Dozenten sowie von Interessierten aus der beruflichen Praxis. Ziel ist es, einen aktiven Austausch aller Beteiligten zum Thema Honours Education zu fördern, um (internationale) Angebote für talentierte Studierende in Europa bekannt zu machen und zu fördern.

Dr. Hans Riegel Fachpreise 2017

Ziel ist es, außergewöhnliche Leistungen schon in der Schule zu erkennen und zu belohnen. Junge Talente sollen entdeckt, gefordert, gefördert und für ein Studium der Naturwissenschaften begeistert werden.

Gemeinsam vergeben die Dr. Hans Riegel-Stiftung und die Stiftung Internationales Centrum für Begabungsforschung der Universitäten Münster und Nijmegen in jedem Jahr den Dr. Hans Riegel-Fachpreis für exzellente Facharbeiten in den Fächern Biologie, Chemie, Geographie, Mathematik und Physik.

Die Preise von 600 Euro, 400 Euro und 200 Euro werden für jedes der fünf Fächer vergeben.

Die Schulen der Erstplatzierten erhalten jeweils einen Sachpreis im Wert von etwa 250 Euro für den mathematisch-naturwissenschaftlichen Unterricht. Dieser wird mit der Schulleitung abgestimmt und bei der Verleihung der Dr. Hans Riegel-Fachpreise überreicht.

Neuer Abgabetermin Montag, 15. Mai 2017

Weitere Informationen

Begabung macht Bunt: Potenziale entdecken - Begabte fördern - Schule entwickeln

Zu diesem Thema fand am 10. und 11. Februar eine Fachtagung der Beratungsstelle besondere Begabungen (BbB) in Hamburg statt. Neben wissenschaftlichen Vorträgen von Prof. Dr. Elsbeth Stern, Prof. Dr. Aljoscha Neubauer und Prof. Dr. Franzis Preckel wurde ein breites Spektrum an praktischen Konzepten & Ansätzen aus der schulischen und unterrichtlichen Praxis vorgestellt. Auch das ICBF war am Freitag mit zwei Workshops zu den Themen „Potenziale – entdecken, entfalten, entwickeln. Schulprojekte zur individuellen Förderung von Schülerinnen und Schülern“ (Sarah Rotthues & Julia Gilhaus) und „Mehrfach außergewöhnliche Kinder – Bedürfnisse und Unterstützungsmöglichkeiten“ (Vivian van Gerven & Nele Scharffenstein) vertreten.

"...dem Nachwuchs eine Bühne geben!"

Entsprechend diesem Motto stellte Dr. Lars Göhmann, Kuratoriumsvorsitzender der proskenion Stiftung, am vergangenen Dienstag die interessanten Forschungsarbeiten der Stiftung zur Nachwuchsförderung in den darstellenden Künsten im Rahmen des Forschungskolloquiums des ICBFs vor.

Die Forschungsarbeit der Stiftung geht von dem Ansatz der Expertiseforschung und der Annahme aus, dass Begabung eine dynamische, entwicklungsorientierte Fähigkeit ist, die sich durch umfangreiches und intensives Üben in herausragende künstlerische Fähigkeiten entwickeln kann (Deliberate Practice). Dabei stehen neben Fragen zu Vorrausetzungen für gelingende Entwicklungsprozesse insbesondere Einflussfaktoren für die künstlerische Begabungsentfaltung im Fokus. Eine Fragebogenstudie von Studierenden an staatlichen Ausbildungsinstitutionen in den Bereichen Schauspiel, Musical und Tanz zeigt, dass neben der Kompetenz zur Fokussierung und familiärer Rückhalt, im Wesentlichen Vorerfahrungen und Vorausbildungen elementare Voraussetzungen und Einflussfaktoren für die Entwicklung von Leistungseminenz in den darstellenden Künsten sind. Während sich in Tanz und Musik entsprechend der Bedeutung einer langjährigen Vorausbildung insgesamt ein umfangreicheres und qualifizierteres Angebot in der Nachwuchsförderung nachweisen lässt, lassen sich im Gegensatz zu den Niederlanden im Schauspiel oder Musical kaum überregionale und institutionell verankerte Angebote in Deutschland finden.

Dies macht das Erfordernis der Begabungsförderung über die reinen kognitiven Fähigkeiten hinaus, für eine Vielfalt an Begabungen deutlich.

Die Entwicklung der Handlungskompetenz von Lehramtsstudierenden in der Individuellen Begabungsförderung - Neuerscheinung in der Reihe Begabungsförderung im Waxmann Verlag.

Individuelle Begabungen zu fördern ist eine wichtige Aufgabe von Lehrpersonen, aber auch eine anspruchsvolle. Im Sinne der Professionalisierung von Lehrpersonen stellt sich die Frage, inwieweit eine entsprechende Potenzialorientierung bereits in der ersten Phase der Lehrerbildung unterstützt werden kann. In der vorliegenden Studie zur Entwicklung der adaptiven Lehrkompetenz von Studierenden im Kontext forschenden Lernens werden anhand von qualitativen und quantitativen Daten Lern- und Arbeitsprozesse untersucht. Dabei wird das Forder-Förder-Projekt Advanced, das an der Universität Münster durch das Internationale Centrum für Begabungsforschung und das Landeskompetenzzentrum Individuelle Förderung NRW in Zusammenarbeit mit dem Institut für Erziehungswissenschaft umgesetzt wird, herangezogen. Der Autor David Rott ist wissenschaftlicher Mitarbeiter im Rahmen der Qualitätsoffensive Lehrerbildung am Institut für Erziehungswissenschaft der WWU, zuvor wissenschaftlicher Mitarbeiter am Internationalen Centrum für Begabungsforschung, am Landeskompetenzzentrum Individuelle Förderung NRW und dem Institut für Erziehungswissenschaft.

David Rott (2017). Die Entwicklung der Handlungskompetenz von Lehramtsstudierenden in der Individuellen Begabungsförderung Forschendes Lernen aufgezeigt am Forder-Förder-Projekt Advanced. Reihe: Begabungsförderung: Individuelle Förderung und Inklusive Bildung, Band 2, 392 Seiten, broschiert, 39,90 €, ISBN 978-3-8309-3498-1

Erasmus+ Projekt 'EGIFT' gestartet

Das Erasmus+ Projekt 'EGIFT' verfolgt das Ziel, interessierte Lehrkräfte darin zu unterstützen, begabte Kinder in ihren Klassen bestmöglich zu fördern. Beteiligt an dem Projekt sind verschiedene Universitäten aus Europa, darunter auch die Westfälische Wilhelms Universität Münster. Umgesetzt werden soll das Projekt einerseits mithilfe einer ‚Open Educational Resource (OER)‘, die verschiedene interaktive Aufgaben zu folgenden fünf Bereichen im Feld der Hochbegabung bieten wird: Programmgestaltungsprinzipien, Lehrstrategien, erlebte Erfahrungen, Identifikation, soziales und emotionales Wohlbefinden. Zusätzlich zu den Online-Ressourcen wird es ab Juli 2017 verschiedene fünftägige Trainingsveranstaltungen geben. Die Veranstaltungen setzen sich aus Vorträgen und Workshops zusammen, die durch Material, welches für die OER entwickelt wurde, unterstützt werden.

Lernstrategiekurs für besonders begabte Kinder

19 besonders begabte Kinder aus dem gesamten Bundesgebiet verbrachten das Wochenende vom 20.-22. Januar 2017 in den Räumlichkeiten des Internationalen Centrums für Begabungsforschung. Sie waren die Teilnehmenden am Lernstrategiekurs für besonders begabte Kinder. In den drei Modulen „Sprache“, „Zeitung“ und „Lernstrategien“ wurden unter Leitung eines Teams von 6 Mitarbeitern wesentliche Lern- und Arbeitsstrategien für den schulischen Einsatz handlungsorientiert vermittelt. Neben einer Informationsveranstaltung für die Eltern und den Inhalten der Kursblöcke kam auch der Spaß in den Pausen nicht zu kurz. So freuen sich alle auf ein Wiedersehen beim eintägigen Folgekurs Ende März. Sollte auch Ihr Kind Interesse an diesem Kursformat haben, finden Sie HIER weitere Informationen.

Förderung mathematisch potenziell begabter Mädchen und Jungen in der Erprobungsstufe am Gymnasium - Neuer Band in der Reihe Begabungsforschung des icbf beim Lit-Verlag

Die vorliegende Studie soll einen Beitrag zur Förderung mathematisch potenziell Begabter – insbesondere Mädchen – in der Erprobungsstufe am Gymnasium leisten. In einer Quer- bzw. Längsschnittuntersuchung werden Langzeiteffekte des Projekts "Problem des Monats" auf die Mathematikleistungen und das Fachinteresse analysiert. Aus den Ergebnissen zu Wirkungen dieses Förderprojekts werden Schlussfolgerungen für eine optimale Förderung individueller mathematischer Begabungen mit Blick auf international vergleichbare mathematische Spitzenleistungen in Deutschland abgeleitet.

Die Autorin Frau StD' Katja Mühlenschmidt ist teilabgeordnete Lehrkraft am Institut für Didaktik der Mathematik und Informatik (WWU Münster) sowie Fachleiterin für Mathematik am Zentrum für schulpraktische Lehrerausbildung Münster.

Katja Mühlenschmidt. Förderung mathematisch potenziell begabter Mädchen und Jungen in der Erprobungsstufe am Gymnasium. Längsschnittstudie zu Wirkungen des Projekts "Problem des Monats" auf Fachinteresse und Mathematikleistungen. Reihe: Begabungsforschung - Schriftenreihe des ICBF Münster/Nijmegen. Bd. 20, 2017, 292 S., 34.90 EUR, 34.90 CHF, br., ISBN 978-3-643-13619-0

Begabungen fördern - Neue Ausgabe von Lernende Schule

In der neuen Ausgabe von Lernende Schule werden neben allgemeinen Grundlagen der Begabungs- und Talententwicklung konkrete Konzepte der schulischen Begabungs- und Talentförderung skizziert. Dabei wird der Blick auch über den „Tellerrand“ hinaus gerichtet auf benachbarte Länder, inklusive Settings werden berücksichtigt.
Als Beispiele werden die Umsetzung spezieller Formen des beschleunigten und angereicherten Lernens mithilfe anschaulicher Unterrichtsmaterialen und besondere Varianten des gemeinsamen und gruppierten Lernens in verschiedenen Schulformen beispielhaft beschrieben und diskutiert.
In der Werkstatt werden Materialien, Vorgehensweisen und Reflexionsmöglichkeiten vorgestellt, die mit dem Forder-Förder-Projekt als exemplarisches Erweiterungsprojekt in verschiedenen Schulformen und -stufen eingesetzt werden, sich aber auch für andere unterrichtliche Arrangements fruchtbar machen lassen.
Neben der konkreten Unterrichtspraxis wird auch die Rolle der Schulleitung bei der Entwicklung der individuellen Begabungs- und Talentförderung in der Schule thematisiert. Dabei wird die Begabungs- und Talententwicklung auch als konkrete Herausforderung für die Schul- und Unterrichtsentwicklung betrachtet. Begabungen fördern. Lernende Schule Nr. 76/2016. Friedrich Verlag, Bestellnummer: 537076

Auftaktveranstaltung "Zentren für Begabtenförderung NRW"

Am 20. Dezember 2016 hat Schulministerin Sylvia Löhrmann im Rahmen einer Auftaktveranstaltung den Startschuss für das Projekt „Zentren für Begabtenförderung NRW“ gegeben. Ziel des Projektes ist es, 23 Schulen landesweit zu Beratungszentren im Bereich Begabungsförderung auszubilden, damit diese anschließend andere im Netzwerk „Zukunftsschulen NRW“ registrierte Schulen in ihrer Arbeit in diesem Bereich unterstützen können. Die Auftaktveranstaltung bot den teilnehmenden Projektschulen die Möglichkeit zum Kennenlernen und für einen ersten Austausch. Zudem stellten Prof. Dr. Christian Fischer (Landeskompetenzzentrum für Individuelle Förderung NRW) und Prof. Dr. Aladin El-Mafaalani (Fachhochschule Münster), die das Projekt wissenschaftlich begleiten und evaluieren, die von den Schulen eingereichten Begabungskonzepte vor.“

 

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